Speziallösungen für Befestigungen in gedämmten Fassaden

Montagen an der gedämmten Fassade (WDVS) stellen ganz besondere Anforderungen an die Befestigung. Es besteht die Möglichkeit, dass Wärmebrücken entstehen können, wenn zum Beispiel Geländer oder Halterungen von Rollos angebracht werden oder lange Schrauben durch die Dämmschicht in Dübel gedreht werden. Bereits kleine Lücken in der Dämmung können zu Schwitzwasser und Schimmelbefall in den dahinter liegenden Räumen führen. Das muss bei den Befestigungen berücksichtigt werden. Deshalb gilt es, auf jeden Fall Wärmebrücken zu vermeiden und die Lasten trotzdem sicher im Ankergrund zu befestigen.

Leichte Lasten können mit Spezialdübeln direkt in der Wärmedämmung befestigt werden. Eine extrem schnelle und einfache Montage bietet die IPS-Isolationsschraube. Die Spezialschraube IPS besteht aus glasfaserverstärktem, witterungs- und UV-beständigem Nylon. Für eine optimale Abdichtung und Anpassung an den Untergrund sorgt der formschöne Flachkopf mit EPDM-Dichtung. Erhältlich ist die Isolationsschraube in verschiedenen Farben. Mit einer Länge von 80 mm und einer scharfen Bohrspitze ist die IPS für nahezu alle gedämmten Fassaden ohne Vorbohren verwendbar. Zusätzlich können durch die Kopflochbohrung mit einer kurzen 3,5-mm-Schraube z. B. Bewegungsmelder, Schilder, kleine Lampen etc. befestigt werden. Zusätzlich gibt es die Isolationsschraube auch als Durchsteckdübel, welche in Kombination mit Spenglerschrauben verwendet werden kann.

Für etwas schwerere Lasten wie beispielsweise Regenfallrohre, gibt es den speziellen Isolationsdübel PID-A. Dieser besteht aus einem einteiligen Dübel inklusive Dichtscheibe und einem Spezialgewindestift. Der Gewindestift wird mit einer Zinklamellenbeschichtung oder aus rostfreiem Edelstahl angeboten, sodass stets eine hohe Korrosionsbeständigkeit gewährleistet wird. Der Dübel lässt sich ohne Vorbohren verarbeiten und mit dem 25 mm langen justierbaren Gewindestift kann der Abstand zwischen der Wand und dem Regenfallrohr einfach und exakt eingestellt werden. Diese Befestigung trägt Lasten bis zu ca. 15 kg, somit eignet sich der PID-ADübel auch für Anwendungen wie z. B. Kloben von Fensterläden, Briefkästen usw.

Bei der Befestigung von schweren und sicherheitsrelevanten Montageteilen wie Markisen, Vordächern, Satellitenschüsseln, französischen Balkonen usw. wird die Dämmung mit einem Abstandsmontagesystem überbrückt und direkt im Ankergrund befestigt. Eine gute Lösung für Lochsteine bietet das PIT-Therm-Befestigungssystem. Es besteht aus glasfaserverstärktem Polyamid und kann bei Dämmstoffdicken von 80 bis 200 mm nahezu wärmebrückenfrei gesetzt werden. Eine einfache, schnelle und zuverlässige Montage wird durch die aufeinander abgestimmten System-Komponenten erzielt – so kann eine fehlerhafte Montage so gut wie ausgeschlossen werden. Der PIT-Therm wird in drei verschiedenen Längen angeboten (120,160 und 200 mm), sodass für die Hauptdämmstoffdicken ein gebrauchsfertiges Produkt vorliegt. Bei Bedarf kann der PIT-Therm aber auch bis zu 40 mm abgelängt werden. Der Anker wird bequem von aussen durch eine Einspritzöffnung mit PIT-Verbundmörtel gefüllt und so im Lochstein fixiert, wodurch die Befestigung ausserordentlich hohe Lastwerte erzielt.

Die Befestigungsmittel werden durch die Firma PROFIX AG vertrieben, welche neben den vielseitigen Befestigungslösungen für den professionellen Anwender auch eine grosse Palette an Dienstleistungen bietet. Diese beinhaltet Anwendungsberatung telefonisch und vor Ort, Prüfservice am Objekt, praxisorientierte Schulungen und Bemessungen durch PROFIX-Ingenieure und -Techniker.


PROFIX AG
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4415 Lausen
Tel 061 500 20 20
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Ressourcenschonende Bauweise zahlt sich aus

Wer beim Renovieren oder Bauen nachhaltige Kriterien berücksichtigt, tut sowohl der Umwelt als auch sich selber Gutes. Das ZKB Umweltdarlehen der Zürcher Kantonalbank fördert ressourcenschonende Projekte in Form von Spezialkonditionen. Geschätzt wird dieses Angebot von Einfamilienhaus- Besitzern bis zu Initianten von Grossüberbauungen.

Es war ein langer Entscheidungsprozess. Nach mehreren Jahren intensiven Suchens nach einem geeigneten Objekt entschlossen sich Sabine und Matthias Griesser, das 1961 erbaute Haus der Eltern zu übernehmen und es nach dem Minergie-Standard zu modernisieren. «Eine energetische Sanierung schont nicht nur die Umwelt, sondern steigert auch das Wohnklima», ist Matthias Griesser überzeugt. Erreicht hat die Bauherrschaft beide Ziele mit verschiedenen Eingriffen. Die Wärmedämmung der ganzen Gebäudehülle spielte eine zentrale Rolle: Die Fassade wurde rundum erneuert und ist heute hinterlüftet. Die Technik, bestehend aus Wärmepumpe, thermischer Solar- und Photovoltaikanlage, hatte bereits Matthias Griessers Vater vor der Hausübergabe auf den neusten Stand gebracht.

ZKBMit dem ZKB Umweltdarlehen profitieren Bauherren vom Einfamilienhaus bis zur Grossüberbauung von bis zu 0,8 Prozent Zinssatzreduktion auf den Zinssatz der gewählten ZKB Festhypothek.

Sprungbrett für Projekte mit Weitblick
Die neuen Besitzer der renovationsbedürftigen Liegenschaft wurden von ihrer Kundenbetreuerin schon früh auf das ZKB Umweltdarlehen aufmerksam gemacht. Mit bis zu 0,8 Prozent Zinssatzreduktion und weiteren Vorteilen bietet das Hypothekarprodukt attraktive Konditionen für Kunden, die ihr Objekt mit ressourcenschonenden Zielen renovieren oder neu bauen wollen.

Die Nachfrage steigt deutlich an, wie Tamara Götz aufzeigt, Produktmanagerin bei der Zürcher Kantonalbank: «Seit 2007 hat sich das Volumen versechsfacht. Aktuell führt die Zürcher Kantonalbank mehr als 3200 ZKB Umweltdarlehen mit über 1,2 Mrd. Franken Volumen im Portfolio.»

Spektrum reicht von Minergie bis 2000-Watt-Areal
Seit Anfang 2018 fallen neben Objekten mit Minergie-Zertifizierung oder dem Gebäudeausweis der Kantone (GEAK und GEAK Plus) auch Bauten mit 2000-Watt-Areal-Zertifizierungen in den Leistungsumfang des ZKB Umweltdarlehens. Das Zertifikat «2000-Watt-Areal», für welches eine Geschoss- oder Grundstückfläche von mindestens 10’000 Quadratmeter Grundvoraussetzung ist, leitet sich aus dem Modell der 2000-Watt-Gesellschaft ab. Deren Idee besagt, dass in einem intelligent aufgebauten Energieversorgungssystem und mit der nötigen Sensibilisierung der Bewohner 2000 Watt Dauerleistung pro Person ausreichen, um in Wohlstand und mit hoher Qualität zu leben. Die 2000-Watt-Limite soll eingehalten werden, indem man die energetische Effizienz von Gebäuden, Geräten und Fahrzeugen erhöht, aber auch neue Technologien entwickelt und implementiert. Der Einschluss der 2000-Watt-Areal-Zertifizierung ist eine wichtige Erweiterung des ZKB Umweltdarlehens, durch die nun auch Bauherrschaften von gross angelegten Bauprojekten in ihren Bestrebungen für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen bestärkt und unterstützt werden.

Lokstadt Winterthur setzt wichtige Massstäbe
Ein aktuelles Beispiel bietet Winterthur. Mitten in der Stadt auf dem Sulzerareal entsteht die Lokstadt: ein neues Quartier mit gemischter Nutzung. In dessen Gestaltungsplan ist festgehalten, dass die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft einzuhalten sind und 30 Prozent der Wohnflächen für gemeinnütziges und preisgünstiges Wohnen genutzt werden. In der ersten Bauetappe realisiert die Genossenschaft für selbstverwaltetes Wohnen (Gesewo) ab Mitte 2018 einen Teil des Hauses «Krokodil» mit total 254 Wohneinheiten. Das Gebäude der Gesewo wird grösstenteils aus Holz bestehen, und im 2000 m2 grossen Innenhof soll eine grüne Oase angelegt werden. Martin Geilinger, Geschäftsführer Gesewo, hält fest: «Bei Neubauten sind Minergie-P ECO und die Vorgaben der 2000-Watt-Gesellschaft seit Jahren unsere Standards. Im Zentrum steht für uns aber auch die soziale Nachhaltigkeit: die Partizipation der Bewohnenden, das Leben in der Hausgemeinschaft.»

Plädoyer für einen ganzheitlichen Nachhaltigkeits-Begriff
Beim Siedlungsanteil der Gesewo gibt es denn auch einen Hausverein mit mittlerweile 90 Mitgliedern, die bereits heute ihr künftiges, gemeinschaftliches Zuhause aktiv und engagiert mitgestalten. Sie legen Auswahlkriterien für künftige Bewohnerinnen und Bewohner fest, tüfteln am Gewerbekonzept und helfen mit, die benötigten Darlehen zu beschaffen.Die Genossenschaft sensibilisiert ihre Bewohner auf eine ressourcenschonende Lebensweise, ohne dogmatisch zu sein: «Die Bewohner kennen unser Leitbild, in dem die Ziele verankert sind. Zudem gibt es einige Vorschriften wie eine begrenzte Anzahl Autos oder eine gute soziale Durchmischung. Uns ist jedoch bewusst: Damit ist es nicht getan.

Wir planen deshalb auch eine Infoveranstaltung zum Thema ‹Ressourcenschonend leben› », erklärt Dominik Siegmann, Projektleiter des Hausvereins Werk 1.

Finanzielle Anreize als Schlüsselfaktor
Auch bei diesem Projekt ist die Bauherrschaft bereits im Planungsprozess auf das ZKB Umweltdarlehen aufmerksam geworden. Konsequent nachhaltig zu bauen, erfordert etwas höhere Investitionskosten, als wenn man konventionell baut – deshalb sind Fördermassnahmen wichtig. Markus Schatzmann, Finanzvorstand Gesewo: «Die Zürcher Kantonalbank ist für die Gesewo eine gute Partnerin, die sich um die Anliegen von Wohnbaugenossenschaften kümmert. Die Konditionen des ZKB Umweltdarlehens haben in jeder Hinsicht gepasst. Um wie die Gesewo sowohl günstiges als auch ökologisches Wohnen bieten zu können, sind Anreize von Finanzierungspartnern äusserst wichtig.» Positiv ist, dass sich die höheren Investitionskosten auszahlen. Nachhaltige Siedlungen sind in Unterhalt und Betrieb deutlich günstiger als konventionelle, und ihr Verkehrswert wird in Zukunft tendenziell steigen.

Ihre Partnerin für nachhaltiges Bauen
Mit dem ZKB Umweltdarlehen unterstützt Sie die Zürcher Kantonalbank bei Renovationen oder Neubauten nach ressourcenschonenden Kriterien. Das ist nicht nur ökologisch sinnvoll: Sie sparen dadurch Energiekosten, können die Werterhaltung Ihrer Immobilie sichern und allenfalls von Förderbeiträgen profitieren. Die Zürcher Kantonalbank blickt auf eine lange Tradition der Nachhaltigkeit zurück, die strategisch in ihrem Leistungsauftrag verankert ist: Das ZKB Umweltdarlehen ist seit über 25 Jahren im Angebot.
Weitere Informationen finden Sie unter zkb.ch/umweltdarlehen.


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Der Taupunkt ist massgebend

Ob eine kaltwasserführende Leitung sogenannt «schwitzt» und dabei unerwünschtes Wasser abtropfen lässt, hängt von drei Faktoren ab: Von der Temperatur des Medium in der Leitung, der Umgebungstemperatur und dem Feuchtigkeitsgehalt der Umgebungsluft sowie der daraus resultierenden Taupunkttemperatur. Als Taupunkttemperatur bezeichnet man die mit Feuchtigkeit maximal gesättigte Luft. Dieser ist abhängig von der Lufttemperatur. Lufttemperaturen können je nach °C eine bestimmte Menge an Wasserdampf aufnehmen. Wärmere Luft ist in der Lage mehr Wasserdampf als kältere Luft aufzunehmen. Unterschreitet eine Oberflächentemperatur die Taupunkttemperatur, so bildet sich Wasser, auch Tauwasser genannt. Dieses Wasser haftet bis zum Abtropfen auf der Oberfläche des Gegenstandes. Ein Beispiel: Nehmen wir eine Wasserleitung mit einer Temperatur von +8 °C. Diese führt durch einen Raum mit einer Temperatur von +20°C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 60 %. Diese Lufttemperatur mit der angegebenen Luftfeuchtigkeit hat einen Wassergehalt von 10.39 g/m3 Luft. Die Oberflächentemperatur des Rohres beträgt jedoch +8°C. Eine Lufttemperatur von +8 °C ist maximal in der Lage einen Wassergehalt von 8.27 g/m3 aufzunehmen. Somit würden sich in dem genannten Fall ca. 2.1 g/m3 Wasser ansammeln. In einem Raum L x B x H von 4 x 4 x 2.8 m wären das ca. 0.1 Liter Wasser. Innerhalb 24 Stunden bei gleichbleibenden Verhältnissen und einem normalen Luftaustausch (Faktor 0.3/h) ergäbe dies eine Wassermenge von 8 Liter / Tag.

Tauwasserbildung unbedingt vermeiden
Zubringende Wasserleitungen zu Klimageräten neigen sehr oft aufgrund ihrer Temperatur und den klimatischen Verhältnissen zu Tauwasserbildung. Lässt man dieses gewähren, so kann es zu unerwünschten Nebeneffekten kommen, wie zum Beispiel, zu erhöhter Luftfeuchtigkeit, Korrosion, Schimmelpilz, Fäulnis usw. Auftretendes Tauwasser kann bereits mit einfachen Isoliersystemen verhindert werden. Durch ein richtiges Dämmen der betroffenen Anlage und Anlageteilen wird die Oberflächentemperatur soweit erhöht, dass diese über dem Taupunkt zu liegen kommt und es dadurch zu keiner Kondensierung kommen kann. Für die Bestimmung des Isoliersystems sollte man jedoch nicht von den günstigsten Verhältnissen ausgehen. Es empfiehlt sich hier ein Worst-Case, also von ungünstigsten Verhältnissen auszugehen. Ebenfalls empfiehlt sich, bei solchen Anlagen ein Isoliersystem mit einem erhöhten Wasserdampfdiffusionswiderstand zu wählen. Fragen Sie Ihren Fachmann aus der Region. Fachbetriebe aus Ihrer Region finden Sie unter www.isolsuisse.ch.


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Interview zumThema «Schimmelbildung in Kellern» mit Eric Mathys von der Firma CompetAir

Die Firma CompetAir wurde vor über 20 Jahren gegründet, was glauben Sie, macht Ihren Erfolg aus?
Das persönliche Engagement aller Mitarbeiter, alle haben immer noch das «inneres Feuer » für das Thema «Lüftung». Die Erreichbarkeit (Montag–Freitag, 7–12 und 13–18 Uhr). Die Verbindlichkeit – auf uns ist Verlass! Wir sind bekannt für einfache, pragmatische Lösungen, welche auch die Kosten berücksichtigen. Mit MAICO haben wir einen erstklassigen Lieferanten, sowohl hinsichtlich Qualität (made in Germany) wie auch in Sachen Innovationen.

Welches sind die Haupttätigkeitsfelder der CompetAir?
Unser Haupttätigkeit ist der Vertrieb von MAICO- Ventilatoren in der ganzen Schweiz, vom einfachen Bad /WC-Lüfter bis hin zu Geräten für die kontrollierte Wohnungslüftung oder anspruchsvollen Ventilatoren für explosionsgeschützte Anlagen in der chemischen Industrie. Wir sind aber im Bereich «Monoblock und grössere Lüftungsanlagen» Lieferant, oft gekoppelt mit der Luftverteilung via Textilkanäle.

Schimmelbildung und feuchte Keller sind ein weit verbreitetes Problem, vor allem auch in Wasch- und Trocknungsräumen, wie kann hier CompetAir weiterhelfen?
MAICO hat ein geniales Entfeuchtungssystem entwickelt, welches auf einer einfachen physikalischen Eigenschaft basiert. Die Wasseraufnahmefähigkeit von Aussenluft ist fast über das ganze Jahr hindurch höher als jene der Raumluft. Das lässt sich im sog. h / x-Diagramm auf der Basis des absoluten Wassergehalts der Luft erklären. Im Vergleich zu herkömmlichen Systemen benötigt das System von MAICO ein Gerät mit extrem tiefer Stromaufnahme, im Bereich von 8 Watt. Die Entfeuchtung läuft dank Vergleichsmessung zwischen Luftfeuchtigkeit im Inneren und Luftfeuchtigkeit draussen das ganze Jahr hindurch automatisch – also ein intelligentes System.

Welche Flächen können die verschiedenen Systeme bewältigen?
Die Version AKE 100 ist für Räume mit einer Fläche bis zu ca. 30 m2 geeignet, während AKE 150 bis zu 70 m2 abdecken kann.

Wie kann verhindert werden, dass Kondenswasser entsteht?
Kondenswasser entsteht, wenn das in der Luft enthaltene Wasser (in Form von Dampf) durch Abkühlung in die Flüssigform zurückkehrt. Somit muss einfach die Menge an Wasserdampf in der Luft mittels Entfeuchtung gesenkt werden. Dazu ist AKE eine stromsparende, einfache Möglichkeit.

Was geschieht, wenn das Idealklima erreicht ist?
Da die Anlage konstant durch Messungen überwacht wird (Messung der Luftfeuchtigkeit draussen und im Raum), stellt das Gerät ab, sobald der Sollwert erreicht ist. Sinkt also die Luftfeuchtigkeit unter 30%, stellt die Anlage automatisch ab. Steigt die Luftfeuchtigkeit wieder an, so schaltet das System automatisch wieder ein, ohne dass der Mensch etwas dazu tun muss!

Welche verschiedenen Varianten der automatischen Kellerentlüftung gibt es und wann eignet sich welche Variante?
Die Antwort hängt davon ab, ob und wie die Ersatzluft nachströmen kann. Der Ventilator vom AKE-System fördert Luft nach draussen. Nun muss die Frage geklärt werden, ob die Ersatzluft aktiv oder passiv nachströmen kann. Im ersten Fall wird ein Nachströmventilator installiert, während im Passivfall keine weiteren Installationen erforderlich sind. Somit gibt es zwei Varianten: eine mit und eine ohne Zuluftventilator für die Ersatzluft.

Wer sind Ihre wichtigsten Kunden?
Installationsfirmen (Elektro-, Sanitär- oder Lüftungsinstallateure), aber auch Privatpersonen zeigen grosses Interesse an diesem neuen System. In naher Zukunft möchten wir auch energiebewusste Planer und Architekten für diese Idee gewinnen.

Was macht die hochstehende Qualität von CompetAir-Produkten aus?
Die fachkompetente Begleitung von der Offertphase bis zur Inbetriebnahme einer Anlage zeichnet die Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen aus, selbstverständlich in engem Zusammenspiel mit unserem Lieferanten MAICO. Dieser produziert immer noch fast das ganze Sortiment in Deutschland– sogar bis hin zu den Elektromotoren, welche in der gleichen Firma hergestellt werden. Zudem wird lückenlos jedes Gerät vor dem Verlassen des Werkes geprüft.

Welche Innovationen planen Sie für die nähere Zukunft?
Dank der Nähe zu unseren Kunden wissen wir, welche Lüftungsprobleme nach geeigneten Lösungen schreien. Somit arbeiten wir im Moment mit MAICO zusammen an einem System zur Be- und Entlüftung von Wohnräumen ohne aufwändige Leitungsführung. Zudem sind wir führend an der Verbreitung von Lüftungssystem für Schulklassen beteiligt. Hier ist der Nachholbedarf extrem hoch, denn die Luftqualität in Schulzimmer ist leider mehrheitlich sogar bedenklich.

Vielen Dank für das Interview.
Nadja Leemann


Gegründet wurde die CompetAir GmbH 1997
Anzahl Mitarbeiter: 7

CompetAir GmbH
Böhnirainstrasse 12
8800 Thalwil
Tel 0800 80 40 55
Fax 044 722 51 05
info@competair.ch
www.competair.ch

Hier kommt Bewegung in die Logistik – Interview mit Katalin Rizmann von der Ka-RizmaTransport GmbH

Sie sind ein Inlandlogistikunternehmen – welche Vorteile bietet dies?
Wir arbeiten vorwiegend in der Schweiz, aber auch in den angrenzenden Nachbarländern. Der Hauptvorteil aus Sicht unserer Kunden ist, dass wir unsere Gegend kennen und mit unserem schweizweiten Partnernetz jeden Winkel erreichen können.

Auf welche Segmente sind Sie spezialisiert?
Medienlogistik für regionale und überregionale Verlage in der Nordwestschweiz, Paketzustellungen, Ersatzteillogistik und Pharmalogistik mit GDP-zertifizierten Kühlfahrzeugen.

Sie bieten flexible Lösungen für Ihre Kunden, was versprechen Sie sich davon?
Im Paketliefersegment sind die Leistungen grosser Anbieter in hohem Mass standardisiert und nicht immer dafür geeignet, die Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden vollumfänglich abzudecken. So müssen Kunden in Kauf nehmen, dass Pakete bereits zu einem Zeitpunkt abholbereit sein müssen, während die Produktion noch läuft, oder im umgekehrten Fall die Auslieferung nicht auf eine bestimmte Zeit vereinbart werden kann. Dank unserer effizienten Organisation können wir rasch auf den sich verändernden Markt mit innovativen Ideen reagieren. Flexible Lösungen sind relevante Qualitäts- und Wettbewerbsvorteile für unsere Kunden.

Wie wichtig ist für Ihr Unternehmen Pünktlichkeit?

Pünktlichkeit ist bei allen unseren Geschäftsfeldern von entscheidender Bedeutung. Wenn Sie als Patient auf ein Medikament angewiesen sind, welches in der Apotheke nicht vorrätig ist, müssen Sie sich darauf verlassen können, dass die Lieferung pünktlich eintrifft. Präzision und Verlässlichkeit haben auch in der Medienlogistik einen massgeblichen Einfluss. Sollte die Nachtproduktion einer Druckerei für Tageszeitungen eine Verspätung haben, verursacht durch einen Papierriss, oder auch durch das Warten auf die letzten News bei einem Champions-League-Match, liegt es in unserer Verantwortung, die Zeitungsverträger in der Nordwestschweiz dennoch pünktlich bis 4.45 Uhr zu beliefern, sodass die Zeitungen rechtzeitig vor dem Frühstück an die Haushalte verteilt werden können.

Sie bieten auch Kommissionierung und Konfektionierung an, ist das richtig?

Ja, das ist richtig. Wenn wir beim Beispiel Medienlogistik bleiben – kann dies nur termingerecht und zu tragbaren Kosten gelingen, wenn die Zeitungstitel aus den Druckereien zwischen Mitternacht und 4.00 Uhr bei uns für die Ausliefertouren per Abladestelle kombiniert und gemeinsam geliefert werden können. Logischerweise funktioniert dies nur mit einer exakten und speditiven Arbeitsweise. Wir haben hier das Know-how und setzen professionelle Arbeitsmittel ein, welche unseren Kunden auch für andere Produkte innerhalb und ausserhalb der normalen Arbeitszeiten zur Verfügung stehen.

Lagerbewirtschaftung am Kundenstandort gehört auch zu Ihren Stärken, wie kann dies aussehen?
Wir unterstützen dort, wo wir gebraucht werden. Sei es für Vertretungen, Geschäftserweiterungen oder einfach nur, um firmeninterne Kosten zu sparen – wir stellen unsere geschulten Mitarbeiter am kundeneigenen Standort zur Unterstützung zur Verfügung. Unsere Mitarbeiter treten als «Mitarbeiter» unserer Kunden auf und setzen dort ihr Knowhow gekonnt um.

Sie setzen auf individuelle Konzepte, wie sehen diese aus?

Wir hören unseren Kunden zu. Jede Firma hat eigene Bedürfnisse und Ziele. Diese setzen wir in Zusammenarbeit mit dem Kunden nach seinen eigenen Vorstellungen und Wünschen um. Viele Betriebe setzen ihren Fokus auf das Design, die Produktion und den Vertrieb ihrer Produkte. Da der Transport häufig durch Dritte erfolgt, fehlt die Kontrolle auf der letzten Meile. Kommt das Produkt zu spät, beschädigt oder gar nicht beim Endkunden an, sind die vorherigen Leistungen aus Sicht des Käufers wertlos. In vielen Fällen macht es für den Service, aber auch bei den Gesamtkosten einen spürbaren Unterschied, ob die komplette Prozesskette von der Produktionsplanung bis zur physischen Lieferung aufeinander abgestimmt ist.

Welches ist der Hauptunterschied zwischen Ihrem Betrieb und anderen Transportunternehmen?
Wir sind ein starkes Team und behaupten uns durch unsere Flexibilität, arbeiten effizient und lösungsorientiert und das zu marktgerechten Tarifen, welche uns erlauben, unsere Mitarbeiter und Partner fair zu behandeln.
Die meisten unserer Mitarbeiter sind seit der Firmengründung dabei und geben täglich ihr Bestes. Dies weiss auch unsere Kundschaft sehr zu schätzen.

Bieten Sie auch Expresslieferungen sowie Nacht- und Wochenendzustellungen an?
Ja, dies zählt sogar zu unseren Stärken und ist ein Alleinstellungsmerkmal.


Gegründet wurde Ka-Rizma Transport GmbH am 9. 9. 2009
Anzahl Mitarbeiter: 20
Anzahl Partner: über 50
Anzahl Fahrzeuge im Einsatz: über 60 Dienstleistungen: Logistik, Transporte, Beratung

Ka-Rizma Transport GmbH
Wölferstrasse 27
4414 Füllinsdorf
Tel 061 461 87 69
info@ka-rizma.ch
www.ka-rizma.ch