Mit Sicherheit schneller

Beim Bau hoher Gebäude wird in der Schweiz zunehmend auf Fassadengerüste verzichtet. Stattdessen setzen Bauunternehmen auf Schutzschilde zur Sicherung der Arbeiter und Passanten – und sparen dabei sogar Zeit, in doppelter Hinsicht.

In der Schweiz waren Hochhäuser bis zur Jahrtausendwende eher eine Seltenheit. Ihnen haftete ein negatives Image an, als Sinnbild von Anonymität und Werteverfall und sogar als Symptome einer Wachstumskrise. Dies hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten geändert. Vor allem in Basel und Zürich wird seit einigen Jahren kräftig in die Höhe gebaut – zumindest für Schweizer Verhältnisse. Sicherheitstechnisch schreibt der Gesetzgeber das Errichten eines Fassadengerüsts ab einer Absturzhöhe von drei Metern vor. Doch aus technischen Gründen sowie auf verstärkten Wunsch der Schweizerischen Unfallversicherung Suva setzen Bauunternehmen immer mehr auf gerüstfreies Bauen und entsprechend auf Sicherung der Baustelle durch Schutzschilde. So wie beispielsweise beim Baloise-Turm in Basel oder beim Andreasturm in Zürich.

DokaWährend oben geklettert und betoniert wird, kann unten schon die Fassade an den Andreasturm angebracht werden.

In 1,5 Stunden zum nächsten Stockwerk geklettert
Seit Herbst 2017 lässt SBB Immobilien am Bahnhof Zürich-Oerlikon den 80 m hohen Andreasturm bauen. Die Nähe zu den Gleisen ist eine Herausforderung für die bauausführende Totalunternehmerin Implenia, denn der Bahnbetrieb läuft während der Bauzeit weiter. Gleise, Oberleitungen, Passanten, Baustellenmitarbeiter – hier gibt es nachvollziehbar hohe Sicherheitsauflagen. Aufgrund der Umstände wurde ein Schutzschild Xclimb 60 von Doka eingesetzt. «Der Schutzschild ist gut und einfach umzusetzen. Wir brauchen gerade einmal anderthalb Stunden, um damit von einem ins nächste Stockwerk zu klettern », so Polier Daniele Garofalo. «Für mich ist das auf jeden Fall eine saubere Lösung.»

Schneller klettern mit Concremote
Mit den Kletterbühnen zeigte sich Garofalo ebenfalls sehr zufrieden, die sich problemlos mit den zahlreichen Sonderkonstruktionen kombinieren liessen: «Das Handling ist top und geht sehr schnell, innerhalb kürzester Zeit sind die Bühnen umgesetzt. Für die Kerne haben wir Klettersysteme von Doka mit Nachlaufbühne eingesetzt. So konnten wir im 5-Tages-Takt klettern. Das war alles gut geplant, und ich glaube, das nächste Mal könnten wir aufgrund der Erfahrungen sogar noch etwas schneller sein.» Letzten Endes habe man den Zeitplan gut einhalten können. Dies ag auch am Einsatz des Beton-Monitoringsystems Concremote. «Das System gibt mir mehr Sicherheit. Bei den extremen Temperaturen im Winter hätte ich mit der herkömmlichen Methode nie gewagt, so schnell zu klettern, die Bühnen wiegen immerhin 15 t, das muss absolut sicher sein zum Einhängen. Ausserdem hätte ich mit dem Aushärten viel länger gewartet. Dank der Daten via Concremote konnten wir dann aber schon bei 25 N Festigkeit klettern. Das alles wird auch dokumentiert, was für die bauliche Nachweisführung ein grosser Vorteil ist», sagt Garofalo. Noch in diesem Jahr können die ersten gewerblichen Mieter einziehen.


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