Bekämpfung von Dickmaulrüsslern und ihren Larven

Dickmaulrüsslerkäfer verursachen unschöne Frassspuren an den Blättern von Rhododendron, Kirschlorbeer, Erdbeeren und vielen weiteren Pflanzen. Gefürchteter als die Käfer sind jedoch deren Larven: Sie fressen an den Wurzeln der Pflanzen und können diese bis zum Absterben bringen. Zum Glück steht mit Meginem® Pro-Nematoden ein wirksames Produkt zur Bekämpfung der Larven zur Verfügung.
Die im Boden lebenden und bis 12 mm grossen Dickmaulrüsslerlarven können biologisch wirksam mit Nematoden der Art Heterorhabditis bacteriophora bekämpft werden. Diese suchen im Boden aktiv nach Larven und befallen sie. Sind sie infiziert, verfärben sie sich rot und sterben innert kürzester Zeit ab. Die Nematoden vermehren sich in den Larven zu Tausenden und machen sich dann auf die Suche nach weiterer Beute. Finden sie keine Larven mehr, sterben auch sie ab. Meginem® Pro schont die natürlichen Gegenspieler der Dickmaulrüssler wie zum Beispiel Laufkäfer, Spitzmäuse und Igel. Diese helfen mit, die Dickmaulrüsslerbestände zu regulieren. Die Nematoden können einfach mit der Giesskanne über den zu behandelnden Wurzelbereich ausgebracht werden. Der ideale Anwendungszeitpunkt ist von Mitte April bis Anfang Juni und im September.

Die nachtaktiven, ca. 10 mm grossen Dickmaulrüsslerkäfer können nicht fliegen, wandern aber relativ grosse Strecken. Tagsüber verbergen sie sich gerne im dichten Laubwerk oder in der Bodenstreu. Um die Ei-Ablage und Frassschäden durch den Dickmaulrüsslerkäfer zu reduzieren, können Coleo Stop®-Fangbretter ausgelegt werden. Diese enthalten auf der Unterseite Nematoden der Art Steinernema carpocapsae. Sobald der Käfer mit dem Brett in Kontakt kommt, wird er durch die Nematoden parasitiert. Der Käfer zieht sich zurück und stirbt. Eine Anwendung ist im Freiland als auch in Töpfen möglich.

Andermatt Biogarten AG
Stahlermatten 6
6146 Grossdietwill
Tel 062 917 51 59
info@biogarten.ch

www.biogarten.ch

Interview mit Herrn Andreas Schedler, Gärtnermeister, zum Thema Nachhaltigkeit bei Pflanzen und Pflanzenschutz

Sie schauen auf eine über 125-jährige Geschichte zurück, was, meinen Sie, ist der Schlüssel zu Ihrem Erfolg?
In erster Linie ist es die Innovation. Der Markt verändert sich ständig, die Kundschaft will immer pflegeleichtere Pflanzen, die Grundstücke werden durch das verdichtete Bauen immer kleiner, es gibt immer mehr Balkone und Terrassen, schlanke Pflanzen und Schlingpflanzen sind immer mehr gefragt, die Ökologie steht immer mehr im Vordergrund, in der Schweiz produzierte Pflanzen sind gefragt usw.

Wie wichtig ist für Sie persönliche Beratung?
Das ist für uns der entscheidende Ansatz. Nur eine fundierte Beratung gibt der Kundschaft Vertrauen und das Wissen für den Erfolg im Garten.

Bieten Sie auch Kurse an, in denen sich die Kunden Insiderwissen aneignen können?
Ja, das ist das Wichtigste. Dass das Grüne nach oben kommt und das Braune in die Erde, ist jedem klar. Tipps und Tricks sind gefragt und werden im eigenen Garten auch umgesetzt.

Grundsätzlich bieten Sie ein breites Sortiment an hochqualitativen Pflanzen an, wie wichtig sind dabei Nachhaltigkeit und Regionalität?
Beides ist für uns sehr wichtig. Zum Beispiel in der Produktion verwenden wir seit 2002 keinen Torf mehr. Auch in unseren Gartencentern in Rafz, Zürich und Baar verkaufen wir keine Erde mit Torf. Das Giesswasser für die Kulturen kommt aus dem Rhein und ist kein aufbereitetes Trinkwasser. Auf einem Hallendach haben wir eine Photovoltaikanlage für die Stromproduktion und vieles mehr.

Rund 75% der produzierten Pflanzen stammt aus Eigenproduktion. Bieten Sie auch bio-zertifizierte Pflanzen an?
Nein, da eine Mischung aus Biopflanzen und herkömmlich produzierten Pflanzen vom Gesetz her nicht toleriert wird. Einzig in den Gartencentern habe wir bei den Gewürzen auch Bioqualität.

Sie führen ausserdem ein grosses Sortiment an biologischen Dünge- und Pflanzenmitteln. Bemerken Sie einen Trend, der konkret in Richtung biologisches Gärtnern geht?
Ja, dieser Trend wird immer stärker, auch wenn nicht alle Leute das so sehen. Wir können das auch teilweise beeinflussen, indem wir die entsprechenden Produkte anbieten.

Das Bienensterben ist seit ein paar Jahren ein grosses Thema, wie kann der Kunde aktiv helfen, die Insekten zu unterstützen?
Wichtig ist, dass Pflanzen im Garten gepflanzt werden, die für Bienen und Insekten Nahrung bieten. Das gibt es sehr viele, besonders einheimische Pflanzen. Man kann sich diesbezüglich in unseren Gartencentern beraten lassen.

Bieten Sie auch spezielle einheimische Pflanzen an, welche besonders bienen- und hummelfreundlich sind und diese vermehrt anlocken?
Ja, wir haben rund 480 einheimische Pflanzen in unserem Sortiment. Diese sind mehrheitlich ideal als Nahrungsquelle für Bienen und Hummeln. Auch andere Insekten profitieren davon. Diese sind wieder Nahrung für Vögel usw.

Sie sind unter anderem spezialisiert auf Rosen, haben Sie auch Pflanzen aus eigener Zucht?
Ja, wir vermehren die Rosen selber. Das heisst, sie werden auf Wildrosen veredelt. Nach zwei Jahren sind sie stark genug, damit wir sie verkaufen oder in Töpfe eintopfen können.

Auf welche Faktoren sollte der Kunde bei der Wahl der richtigen Sorte besonderes Augenmerk legen?
Wichtig ist, dass der Standort stimmt, z. B. sonnig oder schattig, trocken oder feucht etc. Auch die Wahl der richtigen Pflanzensorte ist sehr wichtig. Eine auf Krankheiten anfällige Sorte wird nie Freude bereiten, ausser man investiert viel in den Pflanzenschutz, was für die Umwelt nicht ideal ist.

Was können die Kunden in Ihrem Onlineshop alles finden?
Ein riesiges Sortiment an winterharten Pflanzen, Erde, Dünger, Pflanzenzubehör und Kataloge. Wir sind stetig daran, den Onlineshop auszubauen.

Sie bieten nebst dem klassischen Gartencenter auch spannende Kurse, ein kuliniarisch hochstehendes Restaurant und einen wunderschönen Schaugarten zum Verweilen an. Sozusagen ein Rundumpaket für Gartenfreunde. Auf was dürfen wir uns hier in Zukunft noch freuen?
Das ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht leicht zu beantworten. Wir haben wohl ein paar Ideen, die wir verfolgen. Ob alles einmal realisiert wird, wissen wir nicht. Darum wollen wir zum jetzigen Zeitpunkt unsere Kundschaft auch nicht gluschtig machen. Wenn es konkret wird, werden wir frühzeitig orientieren.

Sie haben eine umfangreiche Homepage und einen spannenden Newsletter. Wie wichtig sind Ihnen diese elektronischen Möglichkeiten?
Die Homepage steht bereits seit dem Jahr 1997. Wir bauen sie ständig aus, bereichern sie mit ausführlichen Artikeln, neuen Videos und Tipps. Das ist uns sehr wichtig. Auch der Newsletter, welcher monatlich erscheint, beinhaltet jahreszeitlich aktuelle Themen. Beide Möglichkeiten sind für uns sehr wichtig. Sie ergänzen die Beratung und geben der Kundschaft mehr Sicherheit im Umgang mit Pflanzen.

Gegründet wurde die Hauenstein AG 1890
Anzahl Mitarbeiter: 160
Spezieller Firmenslogan: «Wo Freude wächst.»
Hauenstein AG
Baumschule • Gartencenter • Online-Shop
Rafz • Zürich • Baar
Tel 044 879 11 22
info@hauenstein-rafz.ch
www.hauenstein-rafz.ch

Bezaubernde Sternmagnolie

Die Sternmagnolie (Magnolia stellata) ist eine der kleinsten und winterhärtesten. Ihre Blüten verzaubern im Frühjahr und durch die geringe Wuchshöhe ergeben sich vielseitige Verwendungsmöglichkeiten.
Der Wuchs dieses reich blühenden Gehölzes ist breit eiförmig. Die Sternmagnolie wächst langsam und kann 2 – 3 m hoch werden mit einem Durchmesser von 2 m. Sie wird mit dem Alter immer schöner. Die pelzigen Knospen öffnen sich im März / April. Die weissen, sternförmigen Blüten haben einen leichten Duft und erreichen einen Durchmesser von bis zu 10 cm. Das Laub erscheint, wenn die Blüte vorbei ist und verzaubert im Herbst durch eine gelbbraune Färbung.
Die Sternmagnolie braucht einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Wenn der Standort zu schattig ist, bildet die Sternmagnolie nur sehr spärlich Blüten. Sie gedeiht in jedem durchlässigen, humosen Gartenboden. Sollte der Boden jedoch sehr lehmig sein, muss genügend Kompost eingearbeitet wird.
Sternmagnolien müssen in der Regel nicht geschnitten werden. Sollte trotzdem einmal ein Schnitt nötig werden, z. B. aus Platzgründen, dann erträgt sie das erstaunlich gut. In einem grossen Topf oder im Garten, die Sternmagnolie lässt sich vielseitig verwenden. Wichtig ist, dass sie immer als Solitär
zu stehen kommt.

Hauenstein AG
Baumschule • Gartencenter • Online-Shop
Rafz • Zürich • Baar
Tel 044 879 11 22
info@hauenstein-rafz.ch
www.hauenstein-rafz.ch

Gesundheitspflanzen

Viele Pflanzen bereichern nicht nur unsere Gärten. Wir können auch von den heilenden und gesunden Wirkstoffen profitieren.
Natürliche Jungbrunnenpflanzen
Es gibt Alternativen zu teuren Faltencremes usw. Faktoren wie Stress, Sonnenlicht, Rauchen oder zu viel Alkohol fördern den Alterungsprozess. Wirkungsvolle Gegenspieler sind z.B. Vitamine, Mineralien und Proteine. Sie sind in allen reifen Obst- und Gemüsesorten enthalten. Spinat, Salat und Brokkoli liefern B-Vitamine.
Sie verbessern die Hirnleistung und stärken die Nerven. Die Karotten fördern dank Beta-Carotin die Neubildung der Haut. Mit seinen Scharfstoffen kurbelt der Chili den ganzen Stoffwechsel an.
Vollkornprodukte enthalten Zink für eine schöne Haut und Ballaststoffe für eine gute Verdauung. Linsen und Sojaprodukte unterstützen eine straffe Haut. Die Früchte des Holunders verbessern, dank Vitamin C, die Elastizität der Haut.
Ein regelmässiger Genuss von Tee der Wunderpflanze «Kraut der Unsterblichkeit» ist unter anderem stoffwechselfördernd, wirkt stressabbauend und hilft bei vielem mehr. Mehr Informationen unter www.hauenstein-rafz.ch/unsterblich.

Selbstgemachte Naturkosmetik
Bei rauer und matter Gesichtshaut hilft eine Gesichtsmaske aus zerriebenen Äpfeln, vermischt mit einem Esslöffel Stärke. Gegen müde Augen sind Kompressen aus frischer Petersilie ideal. Ein Dampfbad fürs Gesicht aus Kamille öffnet die Poren und beseitigt Unreinheiten. Die Kartoffelmaske hilft gegen Falten und macht eine schöne Haut. Schönheit muss nicht leiden Verschiedene, schmackhafte Tees und Säfte haben eine positive Wirkung auf den ganzen Körper. Ein Tee aus Petersiliensamen entgiftet und liefert den Zellen Nährstoffe. Der Rosentee aus Blüten und Früchten wirkt blutreinigend, stärkt Herz und Nerven.
Erholsamer Schlaf wirkt Wunder Gute Gesundheit setzt unter anderem auch erholsamen Schlaf voraus. Wer beim Einschlafen Mühe hat, dem helfen Tee von Hopfen, Baldrian, Melisse, Lavendel, Passionsblume und das Kraut der Unsterblichkeit. Ausserdem unterstützt Mandelmilch die Entspannung und reguliert den Schlaf-Wach-Rhythmus.
Mehr Informationen inklusive Rezepte finden Sie unter www.hauenstein-rafz.ch/gesund

Hauenstein AG
Baumschule • Gartencenter • Online-Shop
Rafz • Zürich • Baar
Tel 044 879 11 22
info@hauenstein-rafz.ch
www.hauenstein-rafz.ch

Bienenweidepflanzen

Die Bienen haben in der heutigen Zeit einen schweren Stand. Das rätselhafte Bienensterben ist in aller Munde. Die wohl wichtigste Ursache ist die Varroamilbe. Geschwächt durch die Varroamilbe, sind die Bienen auch anfälliger für Krankheiten, gefährdeter durch Pestizide und können Nahrungsstress schlechter ertragen. Vielmals ist die Kombination obiger Faktoren der Grund, warum ein Bienenvolk geschwächt wird oder gar ganz eingeht.

Darum ist es in der heutigen Zeit wichtig, dass Bienen gute Lebensbedingungen haben. Ein vom frühen Frühjahr bis in den Spätherbst gut und abwechslungsreich gedeckter Tisch ist auch für die Bienen wichtig. Da kann der Imker wie auch der Gartenbesitzer mit dem Pflanzen von gezielt ausgewählten Bienenweidepflanzen unterstützend wirken. Als Bienenweidepflanzen bezeichnet man Pflanzen, die besonders reichhaltig Nektar und Pollen erzeugen. Sie haben für die Imkerei eine grosse Bedeutung. Das ist aber nur ein Grund, warum Bienen für uns Menschen wichtig sind. Noch viel bedeutsamer ist die Aufgabe der Bestäubung der Blüten. Ohne Bienen gäbe es keine Äpfel, Birnen, Kirschen und viele andere Früchte und die Vielfalt in der heimischen Natur würde massiv reduziert.

Folgende Aussagen unterstreichen die Wichtigkeit der Biene:
› Rund 80 % der heimischen Nutz- und Wildpflanzen sind auf die Honigbienen als Bestäuber angewiesen.
› Der volkswirtschaftliche Nutzen der Bestäubungsleistung
übersteigt den Wert der Honigproduktion um das 10- bis 15-Fache. Gut zu wissen ist, dass gefüllt blühende Pflanzen wenig bis keinen Pollen haben! Darum sind sie als Bienenweidepflanzen ungeeignet!

Gut geeignete Bienenweidepflanzen

Es gibt eine grosse Anzahl von Pflanzen, die häufig und gerne von Bienen besucht werden. Sie sind eine gute Nahrungsquelle. Hier ein paar Beispiele:
› Obst: Apfel, Birne, Aprikose, Mandel, Kirsche, Himbeere, Heidelbeere usw.
› Gehölze: Tierlibaum, Hasel, Felsenbirne, Zierkirsche, Mispel, Ölweide usw.
› Kletterpflanzen: Geissblatt, Waldrebe, Kletterhortensie, Jungfernreben usw.
› Blütenstauden: Küchenschelle, Glockenblume, Fetthenne, Mädchenauge, Thymian usw.

Hauenstein AG
Baumschule • Gartencenter • Online-Shop
Rafz • Zürich • Baar
Tel 044 879 11 22
info@hauenstein-rafz.ch
www.hauenstein-rafz.ch