DAMAK Wintergarten-Service – Darko Maksimovic

Wir hören und sehen Geschichten anderer Menschen. Wenn der Wintergarten sprechen könnte, was für Geschichten würde er über Sie erzählen?
Seit 2001 repariert und saniert Herr Maksimovic Wintergärten. Durch die langjährige Erfahrung hat sich der gelernte Metallbauer ein Know-how erarbeitet, das für praktisch jedes Problem eine passende Lösung bietet. Wegen der grossen Nachfrage nach seinen Fähigkeiten machte sich Maksimovic im Jahr 2013 selbstständig und gründete die Einzelfirma DAMAK Wintergarten-Service im aargauischen Rothrist.

Seither ist Herr Maksimovic in der gesamten Deutschschweiz unterwegs und sorgt dafür, dass die Wintergärten, Sitzplätze und Balkone von Herrn und Frau Schweizer auch stets auf dem besten Stand sind. Zu den Kernaufgaben von DAMAK Wintergarten-Service zählen nebst dem Unterhalt und der Sanierung von Wintergärten auch Sitzplatz- und Balkonverglasungen sowie Beschattungsanlagen wie beispielsweise Sonnenstoren. Zudem bietet der erfahrene Experte auch Neuanlagen an und berät seine Kundschaft rund um die optimale Instandhaltung eines Wintergartens.

Vorher

Vorher

Nachher

Nachher

Reinigung
Als spezieller Service ist sich Herr Maksimovic auch nicht zu schade, Wintergärten zu reinigen. Die Reinigung durch den Profi hat sogar einen grossen Vorteil, wie Herr Maksimovic weiss:

«Während der gründlichen Reinigung erkenne ich kleinere Schäden und Makel, die ich meist auch gleich beheben kann.»

Dabei verhalte es sich beispielsweise wie bei einem Fahrzeug.

«Bei einem schmutzigen Auto können Schäden übersehen werden. Erst nach der Reinigung kommen alle Beschädigungen zum Vorschein.»

Glasfolie
Ab April 2015 zählen zudem verschiedene Fensterfolien zum Sortiment von DAMAK. Als diplomierte Glasfolienfachperson bringt Herr Maksimovic bei seinen Kundinnen und Kunden die multifunktionalen Folien mit höchster Präzision und Sorgfalt an. Solche Fensterfolien können für folgende Zwecke eingesetzt werden:

  • Wärmeabweisender Sonnenschutz
  • Sichtschutz
  • UV-Schutz
  • Einbruchschutz
  • Graffiti-Schutz

Service-Verträge für sämtliche Anlagen
Wie bei der alljährlichen Kontrolle beim Zahnarzt sollte auch ein Wintergarten einmal im Jahr einem Check unterzogen und auf Schäden, Abnutzungen und andere Makel kontrolliert werden.
Hierfür bietet DAMAK professionelle Beratung und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Pakete zur Pflege und Wartung Ihren Wohlfühloase an.

Überlassen auch Sie das Wohl Ihres Wintergartens einem echten Profi.

Mit dem DAMAK Wintergarten-Service haben Sie einen zuverlässigen, erfahrenen Experten an Ihrer Seite, der sich um alles kümmert – Sie dürfen Ihre Oase zuhause einfach eniessen!

Damak Wintergarten-Service
Bernstrasse 189
4852 Rothrist
Tel 062 794 27 80
info@damak.ch
www.damak.ch

Die unkomplizierte Plug & Charge Lösung für Ihr Zuhause

Elektro- und Hybridfahrzeuge sind derzeit im Trend. Die stetig wachsende Modellvielfalt bringt Private und Firmen dazu, auf alternative Antriebe umzusteigen. Doch wie und wo werden diese Fahrzeuge geladen? Zukunftssichere Ladesysteme sind gefragter denn je.

Verlassen Sie sich auf den Testsieger
Im Dezember 2018 veröffentlichte der ADAC, Europas grösster Automobilclub mit rund 20 Millionen Mitgliedern, die Ergebnisse seines Wallboxen Tests. Getestet wurden 12 Wallboxen internationaler Hersteller mit Ladeleistungen von 3,7 kW bis 22 kW. Bei diesem Systemvergleich wurden die Zuverlässigkeit beim Ladevorgang, die Sicherheit sowie die Einfachheit der Handhabung auf den Prüstand gestellt.

In allen drei Kriterien erhielt die Wallbox eMH1 von ABL Bestwerte. Positiv wurde hervorgehoben, dass bei der Wallbox eMH1 kein zusätzlicher Fehlerstromschutz benötigt wird. Die Wallbox ist anschlussfertig vorinstalliert, folglich fallen keine versteckten Extrakosten an. Alle vom ADAC geltesteten Elektrofahrzeuge konnten an der eMH1 problemlos geladen werden. Das Ergebnis ist eindeutig: Testsieger mit der Bestnote 1,0 ist die Wallbox eMH1 von ABL!

Für alle Anwendungsfälle geeignet
Weil das erste Elektroauto ja nicht das letzte sein muss, empfehlen wir grundsätzlich den Kauf einer Wallbox. Am besten eignet sich dafür eine 3-phasige 11 kW Wallbox, wie die von Testsieger ABL. Demelectric bietet mit ABL ein seit Jahren im Europäischen Markt etabliertes System von Ladestationen für jegliche Elektro- und Hybridfahrzeuge an.

Kinderleichte Bedienung
Egal ob mit fix verbundenem Kabel oder mit Typ 2 Ladedosen; Alle Ladestationen funktionieren nach dem «Plug & Charge» Prinzip. Sobald Ladestation und Fahrzeug miteinander verbunden sind, erfolgt eine automatische Abfrage des Mode 3 Ladeprotokolls. Stimmt die Kommunikation überein, beginnt der Ladevorgang automatisch. Mittels der LED-Statusanzeige hat der Nutzer jederzeit Einblick über den aktuellen Zustand der Ladestation.

Unabhängiges Lastmanagment für Ihr Zuhause
Um den verfügbaren Strom im Haushalt bestmöglich zu nutzen hat ABL die Home CLU entwickelt. Sie ist ein dynamischer Leistungsverteiler für das optimierte Laden von Elektrofahrzeugen in Privathaushalten. Home CLU misst den Stromfluss an der Hauptsicherung und verteilt die verfügbare Leistung auf bis zu sechs über BUS-Kabel (RS485) angeschlossene Ladepunkte. Die Installation muss durch einen zertifizierten Installationsbetrieb erfolgen, der zudem die Konfiguration mit Hilfe der zugehörigen App durchführt.


Demelectric AG
Steinhaldenstrasse 26
8954 Geroldswil
Tel 043 455 44 00
info@demelectric.ch
www.demelectric.ch

Zum Glück haben wir Kernkraftwerke

Das Kernkraftwerk Leibstadt hat bisher insgesamt 300 Terawattstunden Strom produziert und kann noch lange eine Stütze unserer Stromversorgung bleiben.
Die Schweizer Kernkraftwerke liefern unabhängig von Jahreszeit und Witterung grosse Mengen Strom. Ihr Beitrag macht die Stromversorgung sicher und zuverlässig. Besonders im Winter sind wir auf diesen Beitrag angewiesen. Wo der Winterstrom nach der Stilllegung der Kernkraftwerke herkommen soll, ist Gegenstand von Diskussionen. Der Ausbau der inländischen Stromproduktion braucht Zeit und Stromimporte sind eine fragwürdige Alternative.

Das jüngste und leistungsstärkste Kernkraftwerk der Schweiz in Leibstadt hat kürzlich einen grossen Meilenstein erreicht: Seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 1984 hat das KKL insgesamt 300 Terawattstunden Strom produziert. Mit dieser Menge Energie könnte man über 700 000 Space-Shuttles ins All schicken oder die komplette Game-of-Thrones-Serie 50 Milliarden Mal anschauen – was 400 Millionen Jahre dauern würde. Man könnte damit aber auch den kompletten Schweizer Autoverkehr 30 Jahre lang elektrisch fahren lassen oder das ganze Land während gut fünf Jahren mit Strom versorgen. Für 300 Terawattstunden Strom müssten sich 2000 moderne Windkraftanlagen 35 Jahre lang ununterbrochen drehen. Hätte man die gleiche Menge Strom in Gaskombikraftwerken produziert, wären über 110 Millionen Tonnen CO2 in die Atmosphäre gelangt.

Wichtiger Winterstrom
Die Stromproduktion in Leibstadt und in den anderen Schweizer Kernkraftwerken ist nicht nur gut für unsere CO2-Bilanz. Die Kernenergie leistet einen wichtigen Beitrag zur zuverlässigen Stromversorgung. Sie liefert im Jahresdurchschnitt mehr als einen Drittel und im Winter bis zur Hälfte des in der Schweiz erzeugten Stroms. Gut 60 % unseres Stroms stammen im Schnitt von der Wasserkraft. Im Winter erzeugen die Wasserkraftwerke weniger Strom und wir sind auf Stromimporte angewiesen, um den in den kalten Monaten höheren Strombedarf zu decken. In den vergangenen zehn Wintern hat die Schweiz im Durchschnitt pro Winterhalbjahr netto rund vier Terawattstunden Strom importiert. Ohne die Kernkraftwerke entsteht in der kalten Jahreszeit eine zusätzliche Lücke von rund 14 Terawattstunden. Diese Umstände hat die Eidgenössische Elektrizitätskommission (ElCom) an ihrer Jahresmedienkonferenz 2020 hervorgehoben. Aus Sicht der ElCom ist bei der Betrachtung der Versorgungssicherheit der Winter zentral. Die Strommarkt-Regulierungsbehörde plädiert dafür, den Netto-Import im Winterhalbjahr nach dem Wegfall der Schweizer Kernkraftwerke nicht über zehn Terawattstunden steigen zu lassen. Entsprechend fordert die ElCom im Inland Anreize für neue Kraftwerke, damit eine substantielle Stromproduktion im Winter gewährleistet werden kann. Die ElCom hält geeignete Massnahmen für den Zubau von fünf bis zehn Terawattstunden inländischer Winterproduktion für unerlässlich.

Im Winter muss die Schweiz schon heute Strom importieren, um den Bedarf zu decken.

Im Winter muss die Schweiz schon heute Strom importieren, um den Bedarf zu decken.

Fragezeichen beim Stromimport
Die ElCom warnt in diesem Zusammenhang zudem vor der sinkenden Exportfähigkeit unserer Nachbarländer. Am meisten Strom importiert die Schweiz derzeit aus Deutschland, das bekanntlich bis 2022 auf die Kernenergie und danach in absehbarer Zeit auf Kohlestrom verzichten will. Auch Frankreich will den Anteil der Kernenergie am Strommix reduzieren. In beiden Ländern haben die Netzbetreiber bereits vor sich abzeichnenden Strommangellagen – besonders im Winter – gewarnt. Es ist alles andere als gesichert, dass die Schweiz einfach bei Bedarf den nötigen Strom aus den Ausland einkaufen kann. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz hat in seiner jüngsten Analyse eine anhaltende Strommangellage im Winter als das grösste Risiko für die Schweiz bezeichnet, noch vor einer Pandemie. Das wirtschaftliche Schadenspotenzial einer Unterversorgung von 30 % während mehrerer Wintermonate beziffern die Fachleute mit weit über 100 Milliarden Franken. Unsere Kernkraftwerke sorgen für eine sichere und zuverlässige Stromversorgung und helfen, immense Kosten zu vermeiden. Irgendwann erreichen sie jedoch das Ende ihrer Betriebszeit.

Wie lange laufen Kernkraftwerke?
Im Schweizer Kernenergiegesetz sind keine fixen Laufzeiten für Nuklearanlagen festgeschrieben. Kernkraftwerke dürfen so lange betrieben werden, wie ihre Sicherheit gewährleistet ist. Die Betreiber sind für die Sicherheit verantwortlich und vom Gesetz dazu verpflichtet, ihre Werke laufend auf den neusten Stand der Technik nachzurüsten und instand zu halten. Im Fall von Mühleberg führten wirtschaftliche Überlegungen zur frühzeitigen Stilllegung. Die Betreiber der übrigen vier Kernkraftwerke rechnen heute mit rund 60 Jahren Betrieb, auch wenn sicherheitstechnisch mehr möglich wäre. Überprüft wird die Sicherheit von den unabhängigen Experten des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (ENSI). Der Bundesrat kann Ausserbetriebnahmen anordnen. Verschiedene andere Staaten haben für ihre Kernkraftwerke fixe Laufzeiten definiert. In den USA zum Beispiel gilt eine Betriebsbewilligung anfänglich für 40 Jahre. Sie kann aber maximal zweimal um je 20 Jahre verlängert werden. Von den aktuell in Betrieb stehenden Werke der USA verfügen unterdessen fast alle über eine Bewilligung für 60 Jahre. Für vier Anlagen wurde bereits eine zweite Verlängerung auf total 80 Jahre genehmigt.

Der 1989 in Betrieb genommene Block 2 in Neckarwestheim geht 2022 als eines der letzten KKW Deutschlands endgültig vom Netz. (Bild: EnBW)

Der 1989 in Betrieb genommene Block 2 in Neckarwestheim geht 2022 als eines der letzten KKW Deutschlands endgültig vom Netz. (Bild: EnBW)

Im Rahmen der Energiestrategie 2050 soll die Schweiz aus der Kernenergienutzung aussteigen und so auf eine der wichtigsten Stützen ihrer beinahe CO2-freien und sehr zuverlässigen Stromversorgung verzichten. Die Kernkraftwerke werden am Ende ihrer Lebensdauer nicht durch neue ersetzt. Bis dahin ist die Kernenergie aber laut Bundesrat eine wichtige Stütze der Energiestrategie 2050, da sie als Brückentechnologie Zeit für die Entwicklung von Alternativen schafft. Der dringend nötige Ausbau der Stromproduktion kann nicht von heute auf morgen erfolgen. Bis es soweit ist, halten uns die Kernkraftwerke den Rücken frei. Mit den richtigen politischen Rahmenbedingungen können sie das noch länger tun.


Nuklearforum Schweiz
Frohburgstrasse 20
4600 Olten
Tel 031 560 36 50
info@nuklearforum.ch
www.nuklearforum.ch

Der ifm PMD Profiler – Präzise Objektscans zur Qualitätskontolle

Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick:

  • Sicherstellung einer dauerhaft korrekten und vollständigen Inline-Montage
  • Einfach bedienbar: rasche Installation und Inbetriebnahme ohne Software
  • Hohe Toleranz bei der Target-Positionierung durch abstandsunabhängige Messung
  • Fremdlichtfest: keine Abschirmung oder externe Beleuchtung erforderlich

Das Leistungs-Plus dank IO-Link

  • Auswertung detaillierter Informationen über IO-Link für höhere Fertigungseffizienz und Qualität
  • Bestimmung von Produktionskennzahlen (z. B. Ausschussrate) zur Steigerung der Anlageneffektivität

Höhere Qualität und Anlagenverfügbarkeit durch Vermeidung und dauerhafte Beseitigung von Fehlern

  • Der PMD Profiler ist prädestiniert für Error-Proofing-Applikationen. Er eignet sich optimal zur Überwachung der Montage, Ausrichtung und Auswahl sowie der Fertigung von Objekten. Ausserdem wird er zur präzisen Objektinspektion eingesetzt, um beispielsweise die korrekte Eindrehtiefe von Schrauben oder das Einrasten von Verschlüssen zu überprüfen. Durch Projektion einer geraden Laserlinie ermittelt der PMD Profiler das Höhenprofil der zu erfassenden Objekte.
  • Sobald das Höhenprofil eines Referenzobjekts (Gutteil) eingelernt wurde, können Objekte mit der eingelernten Kontur verglichen werden. Auf diese Weise lassen sich von Gutteilen abweichende Teile identifizieren. Die Qualitätskontrolle in Echtzeit senkt die durch ungeplante Stillstände oder Ausschuss bedingten Kosten und erhöht die Anlagenverfügbarkeit. Fehlerquellen werden schneller lokalisiert und behoben.

Die Alternative zu fremdlichtempfindlichen Kamerasystemen und schwer auszurichtenden 1D-Sensoren
Der PMD Profiler erreicht eine ganz neue Dimension der Fehlerkontrolle. Überall dort, wo Kamerasysteme empfindlich auf Fremdlicht reagieren und auf teure Abschirmung und externe Beleuchtung angewiesen sind, entfällt diese Notwendigkeit mit dem fremdlichtrobusten PMD Profiler. Darüber hinaus arbeitet der PMD Profiler im Gegensatz zu 1D-Systemen abstandsunabhängig und erkennt Objekte auch bei variablen Entfernungen zuverlässig. Auch zusätzliche Informationen wie die Ausschussrate oder ein Übereinstimmungswert zwischen Referenz- und Zielobjekt können mit dem PMD Profiler ermittelt und ganz einfach auf einem externen Gerät abgespeichert werden. Diese Informationen können zur Prozessoptimierung genutzt werden.

Schnelle Inbetriebnahme ohne Software sorgt für hohe Anwenderfreundlichkeit
Die Anbindung des PMD Profilers erfolgt mühelos über einen herkömmlichen M12-Anschluss. Externe Geräte wie Beleuchtungseinheiten sind nicht erforderlich. Das Einlernen von Referenzobjekten erfolgt per Tastendruck direkt über die intuitive Geräteoberfläche – ganz ohne Software. Eine projizierte Hilfslinie erleichtert die Festlegung der Region of Interest (ROI), durch die der Anwender besonders relevante Objektbereiche praktisch heranzoomen und die Präzision des Übereinstimmungswerts erhöhen kann. Die sogenannte «Floating ROI» eignet sich für Objekte, die sich nicht immer an der gleichen Position befinden. Gutteile werden über eine gelbe Schalt-LED signalisiert. Weitere Informationen, wie beispielsweise ein X/Z-Diagramm des Höhenprofils, können über die anwendungsfreundliche Software «Vision Assistant» visualisiert werden. Anders als beim Einsatz von 1D-Sensoren weiss der Anwender dank des PMD Profilers nicht nur, dass ein Teil vorhanden ist, sondern auch, um welches Teil es sich genau handelt.


ifm electronic ag
Altgraben 27
4624 Härkingen
Tel +41 62 388 80 30
info.ch@ifm.com
www.ifm.com/ch

Holz, ein einheimischer Rohstoff für CO2-neutrale Energieproduktion

Guten Tag Herr Rüdlinger, Geschäftsführer der Raurica Holzvermarktung AG.

Was genau beinhaltet Energieholz, und für welche Zwecke kann es angewendet werden?
Unter Energieholz versteht man Holz, welches nicht für andere Zwecke nutzen kann. Bei naturbelassenem Holz aus dem Wald nutzt man den sägbaren Stamm des Baumes für Bauholz, Möbelholz oder sonstige industrielle Anwendungen. Ein Teil wird zu Industrieholz, welches zum Beispiel für die Produktion von Span- oder MDF-Platten genutzt werden kann. Der Rest des Baumes, in der Regel das Kronenmaterial, kann zu Hackschnitzeln verarbeitet werden, welches dann als Energieholz genutzt wird. Zusätzlich gibt es noch Altholzschnitzel. Dazu wird die Kaskadennutzung unterstützt. Das will heissen, Holz, welches bereits in einem Haus, einer Baustelle, oder für Verpackungen genutzt wurde, kann einem weiteren Zweck zugeführt werden.
Die Raurica Holzvermarktung ist in der Nordwestschweiz führend in der Belieferung von Holzkraftwerken mit Energieholz, wo es zur Wärme- und zum Teil zur Stromproduktion genutzt wird und eine CO2-Neutrale Energiequelle ist, die nachwächst.

Welches Holz nehmen Sie für eine Optimale Energie Erzeugung?
Die Beschaffenheit der Holzsortimente für ein Holzkraftwerk hängt von verschiedenen Faktoren ab. Da die Raurica Holzvermarktung einen grossen Teil ihrer Lieferungen in grosse Kraftwerke bringt, kann das Holz zu fast 100 % direkt aus dem Wald in die Werke geliefert werden. Das heisst, es benötigt keine zusätzlichen Verarbeitungsschritte abgesehen vom Hacken des Holzes. Das heisst auch, die Logistikkette kann sehr effizient gestaltet werden, was wiederum einen sehr kleinen Anteil grauer Energie bedeutet. Von den Holzarten ist es so, dass trockenes Laubholz den höchsten Energiegehalt hat und eher nasses Nadelholz den tiefsten. Ein hoher Energiegehalt ist natürlich dahingehend wünschbar, da dies auch weniger Energieeinsatz pro MWh in der gesamten Logistikkette bedeutet.

Woher beziehen Sie das Holz? Ausschließlich aus eigen beständen oder auch aus Zukäufen im In-und Ausland?
Die Raurica Holzvermarktung bezieht das Holz zum allergrössten Teil aus den Wäldern der Nordwestschweiz, mehrheitlich aus den Gebieten vom Laufental, Basel, Schwarzbubenland, Oberbaselbiet, Fricktal und weiteren Gebieten des Aargau und Solothurn. Zusätzlich beziehen wir kleine Mengen aus dem Südschwarzwald und dem südlichen Elsass. Als unsere Aufgabe sehen wir es aber klar, die Holzwirtschaft der Region zu fördern und eine lokale Versorgung der verschiedenen Werke sicherzustellen.

Führt dies zu einer Holz Knappheit in absehbarer Zukunft oder wie engagieren Sie sich im Thema Nachhaltigkeit?
Wir engagieren uns sehr stark für die Nachhaltigkeit. Wir arbeiten nur mit Waldbesitzern zusammen, welche ihre Wälder nachhaltig bewirtschaften. In der Schweiz ist das schlicht schon durch die Gesetzgebung gesichert, welche die Nutzung des Holzes so reguliert, dass nur so viel geerntet werden darf, was auch wieder nachwächst. In der Schweiz ist es tatsächlich so, dass in den letzten Jahren die Waldfläche und der sogenannte Holzvorrat Jahr für Jahr gewachsen ist. Es ist also keineswegs zu erwarten, dass es zu einer Holzknappheit kommt.

Holz als Vergleich zu alternativen Verbrennungs-Energieträgern, wie Öl oder Gas evtl. auch Atom, was würden Sie als die grossen Vorteile vom Holz bezeichnen?
Holz ist in der Schweiz der einzige in grösseren Mengen vorkommende Rohstoff, der uns zur Verfügung steht und was noch viel besser ist: Er wächst dauernd nach. Zudem wird bei der Verbrennung von Holz nur so viel CO2 freigesetzt, wie das Holz in der Wachstumsphase gebunden hat. Und auch hier gibt es einen zusätzlichen Pluspunkt. Gut gepflegte und genutzte Wälder bieten uns Lebensqualität, verbessern die Luftqualität und sichern uns qualitativ hochstehendes Trinkwasser.

Sie als Partner vom Holzwerk Basel, wie viele Tonnen Holz liefern Sie durchschnittlich an das Kraftwerk und wie viel Energie kann daraus gewonnen werden?
Die Raurica Holzvermarktung liefert jährlich etwas mehr als 400 000 MWh Energie in Form von Holzhackschnitzeln in die Werke der verschiedenen Kunden. Verglichen mit einer Ölheizung helfen wir so mit, jährlich rund 100 000 Tonnen CO2 einzusparen.

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben.


Raurica Holzvermarktung AG
Hardstrasse 37
4132 Muttenz
Tel 061 922 04 64
info@rauricawald.ch
www.rauricawald.ch