Wildbienen-Patenschaft: Sinnvoll und nachhaltig

Stellen Sie sich vor, Ihr Zmittagsteller ist zu einem Drittel leer.

Diese Annahme ist nicht so abwegig: 30 Prozent unserer Nahrung kann nur gedeihen, wenn die Pflanzen bestäubt werden – namentlich von Bienen. Mit einer Wildbienen-Patenschaft von Wildbiene + Partner können Interessierte sich aktiv an der Vermehrung der Wildbienen beteiligen und für eine sichere und nachhaltige Bestäubung in der Schweiz sorgen. Ein Wildbienen-Häuschen aus sozialer Produktion, hergestellt in der Schweiz, gibt es bereits ab 120 Franken und beinhaltet eine Startpopulation von 25 Mauerbienenkokons. Das BeeHome kann im Garten oder auf dem Stadtbalkon platziert werden, denn die emsigen Mauerbienen sind harmlos, stechen nicht und interessieren sich nicht für Essen und Süssgetränke. So ist es Gross und Klein möglich aus nächster Nähe Einblicke in das Leben dieser nützlichen Tiere zu erhalten. Die Wildbienen schlüpfen im Frühling, bestäuben die Pflanzen in der Umgebung und vermehren sich. Die vermehrten Kokons werden im Herbst an Wildbienen + Partner retourniert, von Parasiten befreit, fachgerecht überwintert und im nächsten Frühling von Schweizer Bauern zur Bestäubung ihrer Obstanlagen eingesetzt. Mehr Informationen: www.wildbieneundpartner.ch


Wildbiene + Partner AG
Heinrichstrasse 267a
8005 Zürich
Tel +41 44 533 59 26
info@wildbieneundpartner.ch
www.wildbieneundpartner.ch

Blauregen – Üppig blühende Kletterkünstler

Wisteria  oribunda Macrobotrys (Hauenstein Rafz)
Mit Ihren üppigen Blütendolden und strahlender Farbe springen einem diese Schlingpflanzen förmlich ins Auge. Dabei ranken sie sich mühelos an Steinmauern, Fassaden und Säulen entlang und verzaubern uns mit ihren zahlreichen kleinen Schmetterlingsblüten. Namen tragen sie viele, Gärtner bezeichnen sie als Wisterie, Glyzine oder auch fälschlicherweise als Glyzinie. Unter idealen Lebensbedinungen kann eine solches Exemplar gut und gerne auch mal über 30m hoch werden und an einem über 35 Jahr lang Freude bereiten.

Unter guten Lebensbedinungen können die flinken Kletterer sogar zweimal jährlich blühen, im Frühling, bevor die Laubblätter spriessen und danach noch einmal im Juli und August. Allerdings ist die Spätblüte dann oft auch nicht mehr so üppig.

Allgemeines

Über 25 jähriges Exemplar

Ursprünglich kommen die prächtigen Kletterpflanzen aus dem östlichen Asien und Nordamerika, unterdessen haben Sie aber längst auch unsere Gärten erobert und zeichnen sich als robuste und stark wachsende Kletterer aus.
Alle Arten des Wisterie entwickeln harte Hülsenfrüchte. Diese sind bohnenähnlich und haben eine samtige Oberfläche. Während dem Reifen explodieren die Früchte und schleudern dabei die enthaltenen Samen in alle Himmelsrichtungen.

Standort
Blauregen lieben Wärme und bevorzugen sonnige und trockenen Standorte. Eine geschützte Lage fördert den Wuchs der Pflanzen. Diese bevorzugen durchlässige, nährstoffreiche Böden. Sie tolerieren aber auch Erde mit weniger Nährstoffen. Allerdings bilden sie in dem Fall weniger üppige Blüten aus.

Pflege / Schnitt

Wisteria sinensis (Bildquelle Hauenstein Rafz)

Wisteria sinensis
(Bildquelle Hauenstein Rafz)

Alle Blauregen-Arten brauchen genügend Wasser. Speziell junge Pflanzen benötigen bei warmen Temperaturen regelmässiges Wässern. Eine ausgewogene Nährstoffversorgung ermöglicht den kräftigen Wuchs der Kletterpflanzen. Sobald der Blauregen die gewünschte Höhe erreicht, sind die Triebe in die Waagerechte zu leiten. Im Sommer sind die Langtriebe der Schlingpflanzen auf sieben Augen zu kürzen. Also ungefähr einem Schnitt auf bis zu 30 Zentimeter. Dadurch bilden die Pflanzen an ihren Kurztrieben zahlreiche Blütenansätze. Im Frühjahr des Folgejahres ist ein weiterer Rückschnitt zu tägigen.

Seien Sie geduldig, denn bei manchen Wisteria-Arten dauert es bis zu fünf Jahre zur Vollblüte. Einzelne Arten eignen sich als Kübelpflanzen. Die Gewächse im Topf leiden schneller unter Frost, Staunässe und Trockenheit. Tipp: Um das Risiko eines eingeschränkten Wuchses zu umgehen, wählen Gärtner sehr grosse Kübel. Diese sollten ein Mindestvolumen von 200 Litern und eine Höhe von 40 Zentimetern messen. Wie die Gartenpflanzen brauchen die Blauregen-Arten im Topf einen regelmässigen Rückschnitt, um die Blüte zu fördern. Achten Sie im Winter darauf die Wurzeln vor Frost zu schützen.

Text von Nadja Leemann

Bau eines Kompaktbeckens

Ein biologisch gereinigter Pool muss sich optisch nicht mehr von einem herkömmlichen Pool unterscheiden und es braucht auch nicht mehr Platz. Es muss auch auf keinen Luxus verzichtet werden: Heizung, Beleuchtung, Gegenstromanlage – alles ist möglich.

Ausgangssituation

Spatenstich

Aushub mit betonierter Bodenplatte

Pool und Ausgleichsbehälter werden versetzt

Die Ummantelung wird betoniert

Wasser ist gefüllt und Technik installiert

Abdeckung wird montiert


eco-pool
Schönenboden
9658 Wildhaus
Tel 071 999 94 94
klar@eco-pool.ch
www.eco-pool.ch

Tropischer Betonzauber – Lust auf mehr?

Lassen Sie sich verzaubern und tauchen Sie ein in Ihre ganz persönliche Welt. Mit den Neuheiten der CREABETON BAUSTOFF AG schaffen Sie magische Gärten. Geniessen Sie nach einem hektischen Tag Ihren Feierabend an einem lauschigen Plätzchen oder kochen Sie in Ihrer eigenen Outdoor-Küche für Freunde und Bekannte.

Entdecken Sie unsere Neuheiten bei einem Gartenspaziergang. Kommen Sie mit …

NATURE MOMENTS® Gartenplatten
Die Gartenplatte NATURE MOMENTS® lädt mit ihrer angenehmen Schieferstruktur zum Barfusslaufen ein. Das ansprechende Farbbild der zwei Farben Hellgrau und Dunkelgrau ist eine Wohltat für das designliebende Auge. Bevorzugen Sie ruhige oder wilde Muster? Die Gartenplatte NATURE MOMENTS® überlässt Ihnen die Entscheidung. Die drei verschiedenen Formate ermöglichen genügend Spielraum, um beiden Vorlieben gerecht zu werden. Die vollkantige Gartenplatte wird mit einer Betonvergütung (Hydrophobierung) produziert, welche die Platte zusätzlich schützt und die Reinigung vereinfacht – es bleibt mehr Zeit zum Geniessen.

Betonstelen
Mit den Betonstelen grenzen Sie ihr Paradies gekonnt ab. Möchten Sie die Momente der Entspannung ganz distanziert von Hektik, Lärm und fremden Blicken geniessen? Da bieten die Betonstelen Hilfestellung. Die leicht gewölbten Betonstelen sind in vier verschiedenen Höhen jeweils mit oder ohne Motiv erhältlich. Die abstrakten Gräser-Motive verzaubern den Sichtschutz sogleich in ein modernes Dekoelement für Gärten und Terrassen.

INTERMEZZO® Stehtische light
Die INTERMEZZO® Stehtische light machen mit ihrem schlanken Design in jeder Hinsicht eine gute Falle. Sie eignen sich optimal als Ergänzung einer Outdoorküche und schaffen so gekonnt zusätzliche Ablagefläche für Grillpartys. Die kubischen 1.1 x 1.1 Meter grossen Stehtische überzeugen auch als standfester Bestandteil des Outdoor-Mobiliars.

FRIEDA® Wildpflaster
Mit dem FRIEDA® Wildpflaster entstehen naturhafte Wege und verspielte Lieblingsplätze der Extraklasse. Ob in Perlgrau oder Anthrazit, dank seinen zehn verschiedenen Formaten erhält der Belag eine besonders natürliche Optik. Die strukturierte Oberfläche und der Look der gebrochenen Kanten verzaubern ihren Belag mit besonders viel Charakter in einen Hingucker.

RONDO Pflanzenschale
Die RONDO Pflanzenschale ist das schmucke Gestaltungselement für all jene, welche es lieben mit Pflanzen oder Bäumen Highlights zu setzen. Ob mit einer üppigen oder dezenten Bepflanzung, die RONDO Pflanzschale eignet sich sowohl für Privatgärten als auch für öffentliche Bereiche. Sie trotzt dank ihrem Volumen auch schweren Stürmen. Ob gestrahlt oder gefast oder in den Farben Anthrazit oder Grau – mit der RONDO Pflanzenschale setzen Sie Ihre Gartenbepflanzung gekonnt in Szene.

Lust auf mehr Beton?
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CREABETON BAUSTOFF AG
Bohler 5
6221 Rickenbach LU
Tel 0848 400 401
info@creabeton-baustoff.ch
www.creabeton-baustoff.ch

Der Betörende Duft von Flieder

Syringa meyeri Palibin (Bildquelle Hauenstein Rafz)
Jedes Jahr auf’s Neue verzaubern uns die Blüten des Flieders mit ihrem betörenden Duft. Dabei stehen die Sträucher und Bäume mit ihrer Farbenpracht dem Duft in nichts nach. Von Violette über Lila und von Rosa bis Weiss blühen sie in üppigen Dolden in unseren Gärten.

Haben Sie gewusst, dass die kleinen Blüten essbar sind und von Gourmets gar als Delicatesse gefeiert werden. Von Schokolade, über Torten und Kuchen, ja sogar Tee kann mit dem köstlichen Aroma verfeinert werden. Wir haben Ihnen auf diesen Seiten ein Rezept für zum Ansetzen von Fliederzucker abgedruckt, probieren Sie es aus, – es lohnt sich und bestimmt freut sich auch jemand aus Ihrem Umfeld über eine solche kleine Aufmerksamkeit.

Allgemeines
Flieder gehört zu den Ölbaumgewächsen und umfasst ungefähr 25 Arten. Der urprünglich in Asien und Osteuropa verbreitete Baum oder Strauch hat längst als Zierpflanze Einzug in unsere Gärten gehalten und erfreut uns im Frühling mit seiner Farben- und Duftintensität.

Doch nicht nur Menschen profitieren von diesen dekorativen Bäumen und Sträucher, Insekten wie Hornissen oder Wespen nagen bei sehr trockenem Klima an seiner Rinde um den Pflanzensaft aufnehmen zu können.

Aussehen und Wuchs
Flieder ist ein sommergrüner Strauch, der mit der Zeit zu einem Grossstrauch, selten zu einem kleinen Baum, heranwächst. Die Wuchshöhen variieren ja nach Art sehr stark: Während Syringa meyeri lediglich 1 bis 1,5 Meter hoch wird, kann der Gemeine Flieder stolze sieben Meter erreichen. Die Blätter sind gegenständig, gestielt und meist einfach. Es gibt aber auch Arten und Sorten mit gelappten oder gefiederten Blättern. Sie können oval, rundlich bis eiförmig oder herzförmig ausfallen. Der Habitus des Flieders an sich ist sehr aufrecht und kompakt. Die Blütenknospen sitzen in der Regel paarweise an den Enden der im Vorjahr gebildeten Zweige und öffnen sich je nach Region von Ende April bis Mitte Mai. Dann verströmen die weissen, gelblichen, rosabis violettfarbenen Blüten auch ihren typischen blumigen Duft. Nach der Blüte, etwa Anfang Juni, bildet Flieder Fruchtkapseln aus, die die Samen enthalten.

Standort
Alle Fliederarten sind Sonnenanbeter und vertragen gut auch trockene Hitze. An schattigen Plätzen wachsen sie zwar auch, bilden jedoch keine dichte Krone und blühen weniger üppig. Edel-Flieder sind darüber hinaus sehr windfest, deshalb werden sie in Norddeutschland oft als Windschutzhecken gepflanzt. Insgesamt ist Flieder jedoch recht tolerant und kommt auch mit ungünstigeren Böden zurecht. Staunässe und Bodenverdichtungen verträgt er allerdings nicht.

Pflegetipps
Flieder ist eine sehr pflegeleichte Pflanze, denn gut eingewachsene Exemplare kommen auch in trockenen Sommern ohne Bewässerung aus. Auf sandigen Böden sollten Sie die Blütensträucher mit zusätzlichen Nährstoffen in Form von Hornspänen oder Langzeitdünger versorgen. Wenn Sie jedes Frühjahr eine dünne Schicht reifen Kompost auf die Baumscheibe auftragen, reichern Sie den Boden mit Humus an und verbessern seine Speicherfähigkeit für Wasser und Nährstoffe.

Flieder bildet seine Blütenknospen bereits im Vorjahr. Um die Blütenpracht nicht unnötig zu reduzieren, sollten Sie kleinere Schnittmassnahmen erst Ende Mai nach der Blüte durchführen. Schneiden Sie beim Flieder möglichst alle verblühten Rispen über zwei gut ausgebildeten Seitenknospen zurück. So verhindern Sie die Samenbildung und regen den Strauch zur Bildung neuer Blütenknospen an, die sich dann in der nächsten Saison öffnen. Alte, vergreiste Sträucher können Sie im Herbst mit einem kräftigen Rückschnitt der Hauptäste auf 40 bis 60 Zentimeter Länge (Verjüngungsschnitt) wieder auf Vordermann bringen. Wenn Sie den Flieder einstämmig als kleines Bäumchen erziehen möchten, schneiden Sie möglichst schon bei den jungen Pflanzen alle Nebenäste und störende Seitentriebe ab.

Vermehrung – Gelingt auch Amateuren
Sie können Flieder auch selber vermehren, dies gelingt Ihnen am einfachsten durch Wurzelausläufer, die im Frühjahr oder im Herbst mit dem Spaten gestochen werden. Aber Achtung bei Edel-Fliedersorten: Sie werden oft auf Sämlinge der Wildart veredelt, was bedeutet, dass Ihr Nachwuchs ein «Wildling» ist.

Fliederzucker zum Selbermachen
Zutaten

  • Feiner Backzucker
  • Fliederdolden nach persönlichem Geschmack
  • Einweckgläser nach Wahl

Zubereitung

1. Die Fliederdolden nicht waschen sondern etwas schütteln, sodass Insekten herausfallen können. Blüten abzupfen, dabei erneut auf kleine Insekten achten und evtl. entfernen. Ausserdem sollte kein Grün mehr an den Fliederblüten sein, es gibt ansonsten einen bitteren Geschmack ab.

2. Sterilisierte Einweckgläser zur Hälfte mit Fliederblüten füllen. Gläser mit Zucker auffüllen, verschliessen und kräftig schütteln. Den Fliederzucker dunkel und kühl lagern. Nach ein paar Tagen die Blüten aus dem Zucker sieben. Fertigen Fliederzucker erneut in Gläser füllen, luftdicht verschliessen dunkel lagern.

Einsatz
Der Fliederzucker ist schnell angesetzt und kann bereits nach wenigen Tagen zum Süssen von Joghurts, Tee und Gebäck verwendet werden.
Viel Freude beim Ausprobieren.