Die Region Evolène – eine Rückverbindung zu sich selbst und zur Natur.

Die Region Evolène liegt am Ende des Val
d’Hérens, bekannt als das authentische Walliser Tal. Die Architektur der Gebäude und die Freundlichkeit der dort lebenden Bergbewohner zeugen davon.
Es ist auch als echtes Paradies für Wanderer und Trailer definiert. Hunderte von Kilometern markierter Wege führen durch das Gebiet, durch Wälder, alte Mazoten und Almen. Dort oben, umgeben von den majestätischen Bergen, können die Besucher der Anlage eine wohlverdiente Pause einlegen, indem sie sich am Ufer der blau-türkisfarbenen Seen entspannen.
Kurz gesagt, die Region Evolène bietet eine wahre Reise in die Vergangenheit für eine Rückkehr zu sich selbst und eine Wiedervereinigung mit der Natur.
Elektromobilität für Besucher Mit dem Ziel, Umwelt und Landschaft zu erhalten, hat der Hotelverband Val d’Hérens das Konzept der Green Mobility entwickelt. Rund fünfzehn Elektroautos im Umlauf verbessern die Mobilität der Gäste der Region. Sie sind in Hotels und im Tourismusbüro erhältlich (auf Anfrage). Für die Bezahlung schätzen Sie selbst die Kosten der Dienstleistung (Pay What You Want).

Evolène Région Tourisme
Place du Clos Lombard 6
1983 Evolène
Tel 027 283 40 00
www.evolene-region.ch

Die neue E-Bike-Ladestation von Thur Metall

Für den zunehmenden Trend zur E-Mobilität hat der Schweizer Stahlmöbelhersteller Thur Metall ab sofort eine E-Bike-Ladestation mit elektrischen Komfortfunktionen Programm. Wie es beim traditionsreichen Betriebseinrichter aus Erlen (TG) heißt, steht das vielfältig einsetzbare Möbel in vier Abmessungen mit 8 bis 18 abschliessbaren Fächern zur Verfügung. Zum sicheren und zeitsparenden Laden von Akkus & Co. besitzt dabei jedes Fach ein Energiemodul mit bis zu zwei Steckdosen. Sie sind hip, sie sind abgasfrei und inzwischen echte Verkaufsschlager. Allein im vergangenen Jahr wurden in Deutschland über 600.000 Elektrofahrräder verkauft. Viele Unternehmen motivieren ihre Mitarbeiter durch spezielle Mobilitätskonzepte zum Umsteigen auf ein E-Bike. Denn motorisierter Individualverkehr verursacht nicht nur verstopfte Strassen, sondern erfordert auch, kostenintensive Parkplätze zur Verfügung zu stellen. Ein E-Bike benötigt demgegenüber kaum Platz, besitzt jedoch einen Akku, der aufgeladen werden muss.

„Mit der E-Bike-Ladestation wird der Wechsel zur E-Mobilität jetzt noch attraktiver“, erläutert Thur Metall- Vertriebsleiter Peter Kretz.

CopyrightSchliesslich ermögliche der clevere Schrank neben dem individuellen Einschliessen von Gegenständen und Wertsachen aller Art ein schnelles und komfortables Aufladen von E-Bike-Akkus und anderen akkubetriebenen Geräten, wie sie heute allgegenwärtig sind. Angesichts seiner geringen Einbautiefe von nur 582 mm dürfte das Möbel mit dem elektrischen Zusatznutzen praktisch überall seinen Platz finden. Ausser Unternehmen und Verwaltung kann sich Kretz auch Schulen, Universitäten, Flughäfen und andere öffentliche Gebäude als Einsatzort vorstellen: „Dafür sprechen die von Thur Metall gewohnte, hohe Produktqualität ebenso wie die vielfältigen Variationsmöglichkeiten durch unsere breite Farbpalette.“ Nicht zuletzt, so Kretz, sei der Schrank ein interessantes Komplementärprodukt im Bereich der E-Mobilität, mit dem sich dort zusätzlicher Umsatz generieren lasse.

Thur Metall AG
Fabrikstrasse 1
8586 Erlen
Tel 071 658 65 00>/a>
Fax
071 658 65 01
info@thurmetall.com
www.thurmetall.com

Ladelösungen brauchen ein klares Konzept

Wenn sich erste Bewohner ein Elektroauto kaufen, steht die Frage im Raum, wie man beim Aufbau einer Ladeinfrastruktur in der Tiefgarage vorgehen soll. Die Erfahrung zeigt: Ohne klar durchdachtes Vorgehen folgen viele Probleme und nachträgliche Kosten

Im ersten Quartal 2019 war erstmals ein Elektroautomodell das am häufigsten neu zugelassene Fahrzeug in der Schweiz. Der Trend ist klar: Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit Nachhaltigkeit und ökologischer Mobilität – Elektroautos werden in der Schweiz künftig zur Normalität werden. Die Tatsache, dass die meisten Menschen ihr Elektroauto bequem zuhause laden möchten, führt aber auch zu neuen Herausforderungen.

Die Installation einer Ladestation muss bewilligt werden
Mieter und Stockwerkeigentümer haben üblicherweise ein Nutzungsrecht für einen oder mehrere Parkplätze, das sich allerdings auf den Gebrauch als Abstellplatz beschränkt. Die Vornahme von baulichen Massnahmen– also auch die Installation einer Ladestation– ist nicht erlaubt, denn alle Anschlüsse, Verteilungen etc. gehören den (Mit-)Eigentümern. Eingriffe ins (Mit-)Eigentum dürfen nur mit Zustimmung der Eigentümer erfolgen. Möchte ein Bewohner also eine Ladestation installieren, muss er zuerst einen Antrag an die entsprechende Stelle richten. Während bei Mietern die Verwaltung in Abstimmung mit dem Eigentümer entscheidet, muss der Antrag im Falle von Stockwerkeigentum bei der Miteigentümerversammlung genehmigt werden. Gemäss Einschätzung des HEV Schweiz handelt es sich bei der Installation von Ladestationen um nützliche bauliche Massnahmen, was die Zustimmung der Mehrheit der Miteigentümer bedingt.

Ladeinfrastrukturen müssen gemeinsam mit Fachpersonen geplant werden
Liegen bei den Entscheidungsträgern erste Anfragen vor, ist es absolut zentral, dass die Erstellung der Ladeinfrastruktur vorab genau besprochen und durchdacht wird. Was auf keinen Fall geschehen darf ist Wildwuchs: Installieren die Bewohner nämlich unkoordiniert unterschiedlichste Produkte in der Tiefgarage, können diese nicht zentral gesteuert und abgerechnet werden.

Dies hat zweierlei zur Folge:
1. Potenzielles Auslösen der Hauptsicherung:
Da Gebäude gebaut wurden, als Elektromobilität noch kein Thema war, wurden Ladeinfrastrukturen bei der Dimensionierung des Hausanschlusses nicht miteingeplant. Laden nun plötzlich mehrere Elektroautos ohne übergeordnete Steuerung, kommt es zu einem Blackout – die Sicherung löst aus.
2. Keine Kontrolle über die anfallenden Ladekosten: Werden diverse Produkte eingesetzt, kann unter Umständen der Ladestrom pro Parkplatz nicht korrekt erfasst und der entsprechenden Partei zugeteilt werden. Dies führt mittelfristig zu Diskussionen. Ein durchdachtes Ladekonzept ist deshalb im Interesse aller.

Folgende und viele weitere Punkte müssen gemeinsam mit einer Elektromobilitäts- Fachperson geklärt werden:
› Grösse der Ladeinfrastruktur: Wie viele Elektroparkplätze sind mit dem gegebenen Hausanschluss maximal möglich? Für die Wahl des Systems ist es wichtig, das gesamte zukünftige Potenzial der Tiefgarage anzuschauen, sodass das System nicht Nausgetauscht werden muss, wenn über die Jahre hinweg viele weitere Bewohner ein Elektroauto anschaffen.

› Installation: Welche Installationskonzepte machen Sinn? Muss die Hauptverteilung umgebaut werden, braucht es zusätzliche Durchbrüche, Kanäle oder Trassen in der Tiefgarage?

› Kostenverteilung und Abrechnung: Wie sollen die Kosten für den Grundausbau verteilt werden? Wie werden die laufenden Ladekosten künftig abgerechnet und wer ist zuständig? Wer trägt welche Kosten, wenn das System mit neuen Ladestationen erweitert werden soll? Wie werden Wartungskosten umgelegt?

› Systemwahl: Welche Systeme werden den Wünschen gerecht? Was sind Vor- und Nachteile der verschiedenen Angebote?

Eine solch übergreifende E-Mobility-Beratung bietet die Unternehmung Invisia AG an, ein Schweizer Unternehmen mit jahrelanger Erfahrung im Bereich Elektromobilität.
«Unser Invisia Lademanagement setzt ausschliesslich auf hochwertige Industriekomponenten, u. a. von Phoenix Contact. Deshalb kann unser System problemlos und unbeschränkt skaliert werden», erzählt Geschäftsführer Ronny Kleinhans. «Neben dem System beraten wir unsere Kunden auch umfassend, denn die Thematik ist komplex und jedes Objekt wieder für sich speziell. Basierend auf den Gesprächen und technischen Abklärungen im Gebäude, erarbeiten wir dann verschiedene Lösungsvorschläge, wie die Ladeinfrastruktur aufgebaut und die Kosten verteilt werden können. So hat die Verwaltung bzw. Miteigentümerschaft eine sachliche Grundlage für ihre Entscheidung.»

Gemeinsam in die Zukunft
«Die Einführung eines Last- und Lademanagements ist sicher eine Challenge, da so viele verschiedene Parteien involviert sind», meint Stefan Staiber, Systemberater E1. Mobility bei Phoenix Contact. «Aber genau das macht Elektromobilität auch so spannend.
Das Ziel von uns allen ist ja letztlich das gleiche: Mit innovativen Technologien gemeinsam die Energiewende vorantreiben.»

Phoenix Contact AG
Zürcherstrasse 22
8317 Tagelswangen
Tel 052 354 55 55
Fax 052 354 56 99
infoswiss@phoenixcontact.com
www.phoenixcontact.ch

Interview mit Manuel Vischer von IWB

Wie konkurrenzfähig sind mittlerweile Elektro-Autos?
In der Anschaffung sind E-Autos immer noch leicht teurer als vergleichbare Verbrenner. Rechnet man die laufenden Kosten wie Treibstoff und vor allem Service und Wartung hinzu, sind die Elektrofahrzeuge aber schon heute günstiger. Und in Sachen Fahrerlebnis sind sie einfach konkurrenzlos: Wer einmal umgestiegen ist, will nicht mehr zurück.

Wie gut ausgebaut ist das öffentliche Netz an Ladestationen in der Schweiz inzwischen?
Sehr gut! Alleine swisscharge.ch bietet Zugang auf ein Netz von 3500 Ladepunkten in der Schweiz – 41 davon betreibt IWB in Basel. Im Verhältnis zu den in Betrieb stehenden Elektrofahrzeugen ist das eine beachtliche Anzahl.
IWB bietet in der gesamten Schweiz Ladelösungen für Elektrofahrzeuge an. Und dies sowohl für Privatkunden wie auch für Wohnliegenschaften, Parkhäuser und Unternehmen.

Ist eine Ladestation eigentlich teuer in der Anschaffung?
Eine sichere und qualitativ hochwertige Ladestation wie die Chargebox Easy gibt es für Einfamilienhäuser bereits ab 990 Franken. In Einstellhallen sollte man ein Gesamtkonzept für alle Parkfelder verfolgen. Mittels Lastmanagement wird dabei der Energieverbrauch optimiert und gleichmässig verteilt, damit die elektrische Leistung des Hausanschlusses nicht überschritten wird. Im Gesamtpaket mit Installation kommt man bei Einfamilienhäusern auf rund 2100 Franken, bei Einstellhallen mit Lastmanagement auf zirka 3500 Franken pro Ladepunkt. Allerdings bietet IWB verschiedene Modelle an, bei denen ein Teil der Kosten übernommen werden kann.

Welche Voraussetzungen müssen für eine eigene Ladestation vorhanden sein?
Ein fest zugewiesener Stellplatz möglichst nahe am Elektrotableau ist von Vorteil. Die Stärke des Hausanschlusses wird lediglich in Einstellhallen mit mehreren Ladestationen zum Thema. Mit einem geeigneten Gesamtkonzept für die Ladepunkte findet man jedoch meist eine Lösung ohne Verstärkung der Anschlussleitungen.

Sie begleiten Wohnliegenschaften bei der Planung und Umsetzung der elektrischen Grundinstallationen. Was heisst das genau?
Mit unseren Dienstleistungen können Wohnliegenschaften das Thema «E-Mobilität» komplett auslagern: Hinsichtlich Beratung und Planung überprüfen wir den Standort und die Machbarkeit, definieren die geeignete Ladeinfrastruktur und klären Fragen bezüglich Betrieb und Unterhalt ab. Sollte es zur Umsetzung kommen, koordinieren wir die technische Grundinstallation und installieren die Ladestationen nach Bedarf. Nach erfolgtem Qualitätscheck kann der Betrieb der Ladestationen übernommen werden. Betrieb und Unterhalt der Ladestationen werden ebenfalls durch IWB gewährleistet.

Welche Vorteile entstehen dadurch für den Bauherrn?
Durch das Anbieten von Lademöglichkeiten wird den Mietern oder Käufern das Laden von Elektrofahrzeugen ermöglicht. Somit wird den Mietern ein Mehrwert geboten und die Liegenschaft erfährt eine Aufwertung.

Wie kann danach den Mietern ein einfacher und kostengünstiger Zugang ermöglicht werden?
Mit dem «Mobilitätsabo» können Mieter das Elektrofahrzeug ganz einfach laden. Für einen monatlichen Fixpreis erhalten sie eine Ladestation inklusive Montage und 100% erneuerbaren Strom. Zudem erhalten sie eine Ladekarte von unserem Partner Swisscharge für das Laden unterwegs: Mit dieser profitieren sie schweizweit von 3 Rappen pro Kilowattstunde Rabatt an allen Schnellladestationen von GOFAST und IWB. Alle Parkplätze, die über eine individuelle Lademöglichkeit verfügen und gemietet werden können, schreibt IWB übrigens auf der Website e-parkplatz.ch aus.

Erst kürzlich haben Sie ein interessantes Projekt im Hauptsitz der Actelion Pharmaceuticals in Allschwil BL umgesetzt. Dort können nun die Mitarbeitenden und Besucher bequem mit der App an 12 Ladestationen nachhaltig tanken. Was heisst hier nachhaltig?
Das Gebäude in Allschwil wird komplett mit Strom aus Wasser und Sonne versorgt. Wer also das E-Auto oder das E-Bike in der Tiefgarage lädt, «tankt» erneuerbar. Die Ladestationen «Chargebox PRO» – sechs davon im Besucherbereich, sechs für Mitarbeiter – sind seit letztem Frühling in Betrieb, auch die Abrechnung und Wartung übernimmt IWB. Was uns vor allem freut: Bis jetzt sind alle Benutzer hochzufrieden!

Gegründet wurde die IWB 1969
Anzahl Mitarbeiter: 862
Spezieller Firmenslogan: IWB ist das Unternehmen für Energie, Wasser und Telekom. IWB strebt die erneuerbare Vollversorgung an, die einen effizienten, umweltschonenden und wirtschaftlichen Umgang mit Energie ermöglicht.
IWB Industrielle Werke Basel
Margarethenstrasse 40
4002 Basel
Tel 0612755111
www.iwb.ch

Elektromobilität: Rekorde mit Potenzial

2018 ein Rekordjahr bezüglich neu zugelassener Personenwagen mit alternativen Antrieben auf Schweizer Strassen. Gegenüber dem Vorjahr beträgt diese Zunahme 23%. Auch die E-Bike-Verkäufe stiegen 2018 auf ein Rekordhoch. 111 661 E-Fahrräder entsprechen einem neuen Verkaufsrekord in der Geschichte der Schweizer Velobranche.

Gemäss Auto-Schweiz beträgt der Anteil von Elektro-, Hybrid-, CNG- und Wasserstofffahrzeugen 7,2% des Gesamtmarkts. Davon sind 3,2% Elektroautos und Plug-in-Hybride.

Der lange Weg zum grossen Ziel
Die Verkäufe im Gesamtmarkt gingen im vergangenen Jahr um 4,6% zurück, dennoch konnten alle Fahrzeugvarianten mit alternativen Antriebssystemen zulegen. Die grössere und mitunter auch attraktivere Modellauswahl trägt sichtlich zu diesem Wachstum bei. Zunehmend werden diese Fahrzeuge auch preislich interessant für die breitere Masse.

Alternative für den Pendlerverkehr
Die Zweiräder machen es vor. Was bei den Autos noch eine lange Wegstrecke bedeutet, ist bei den Zweirädern schon Tatsache. 2018 wurde ein neuer Verkaufsrekord bei den E-Bikes erzielt. Das ist das bisher erfolgreichste Jahr in der Geschichte der Schweizer Velobranche und schlägt mit 111 661 elektrisch angetriebenen Fahrrädern zu Buche. Das entspricht einer Zunahme von 26,9% gegenüber 2017.

Unsicherheit noch immer gross
Der «Mobilitätsmonitor 2018», eine repräsentative Studie von gfs und Auto-Schweiz, zeigt auf, dass sich heute 72% der stimmberechtigten Schweizerinnen und Schweizer vorstellen können, beim nächsten Autokauf ein alternativ angetriebenes Modell zu erwerben. Sollen die CO2-Ziele erreicht werden, dann ist eine starke Zunahme umweltschonender Fahrzeuge auch dringend nötig. Bereits im kommenden Jahr wird der durchschnittliche Zielwert für Personenwagen von heute 130 g auf 95 g CO2 pro Kilometer sinken. Nur mit emissionsärmeren und -freien Fahrzeugen besteht die Chance, die Absenkungsziele im Strassenverkehr auch zu erreichen.

Einvernehmliche Zielvereinbarungen
Im letzten Dezember haben der Bund, Kantone, Städte und Gemeinden sowie Unternehmen und Verbände aus unterschiedlichen Branchen eine Roadmap zur Förderung der Elektromobilität definiert und unterschrieben. Ziel der Roadmap ist, den Anteil der Elektrofahrzeuge an den Neuzulassungen von Personenwagen bis 2022 auf 15% zu steigern. Aktuell überschlagen sich die Fahrzeughersteller mit Modellankündigungen im Bereich alternativer Antriebe. Allerdings war dies auch schon vor einem Jahr der Fall, wobei die Anzahl der tatsächlich im Markt aufgetauchten Modelle dann einigermassen bescheiden ausfiel.
Um die Daseinsberechtigung von Verbrennungsmotoren zu verlängern, bieten die Autohersteller immer öfter Fahrzeuge an, die mit einem Elektromotor kombiniert sind – die sogenannten Hybridfahrzeuge (HEV oder PHEV). Korrekterweise kann man diese Autos jedoch nur dann zu den «sauberen» Antrieben zählen, wenn sie auch wirklich nurelektrisch angetrieben unterwegs sind.

Der Ruf nach Ladeinfrastruktur
Die Praxis zeigt, dass die Benutzer von rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugen sinnvollerweise über einen eigenen Abstellplatz (Parkplatz) verfügen. Dies erlaubt das optimale Laden der Batterien entweder während der Nacht zuhause (Schnarchladen) und/ oder während der Arbeit, z. B. beim Arbeitgeber. Öffentliche Ladeinfrastrukturen werden hauptsächlich dann benützt, wenn längere Distanzen bewerkstelligt werden müssen. Sie dienen ausschliesslich zum (kurzzeitigen) Laden von E-Fahrzeugen und sind nicht als Dauerparkplätze gedacht. Wenn man jedoch bedenkt, dass die Mehrheit der Berufstätigen täglich ca. 40 km Arbeitsweg zurücklegt, darf man sich fragen, ob es tatsächlich ein so dichtes Netz an adeinfrastruktur benötigt.

Positiver Start und Ausblick
Der Markt für neue Personenwagen der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein ist gemäss Auto-Schweiz hervorragend in das Jahr 2019 gestartet. Bereits im Januar wurden insgesamt 20 931 Neuimmatrikulationen verzeichnet. Das ist das zweitbeste Januar- Resultat der vergangenen sechs Jahre. Der Anteil alternativer Antriebe betrug 8,2%, wobei Elektrofahrzeuge ihren Marktanteil gegenüber dem Vorjahr fast verdoppeln konnten. Im vergangenen Monat wurden erstmals 434 rein elektrische Personenwagen eingelöst. Dies ist ein Zuwachs gegenüber Januar 2018 von 77,1%. Der Anteil der Alternativantriebe (Hybrid-Motorisierungen aus Verbrennungs-und Elektromotoren) stieg auf 6,1%. Im Vorjahr betrug dieser Wert 4,3%. Der Rest der Alternativ-Einlösungen machten mit Erdgas/ Biogas (CNG) angetriebene Fahrzeuge aus.

Bester «Elektro-Monat» aller Zeiten
Von den im Februar eingelösten Fahrzeugen waren 727 oder 3,3% Elektrofahrzeuge. Diese Zahlen sind sowohl absolut als auch relativ neue Rekorde. Die Plug-in-Hybride kommen noch mit 0,9% hinzu. Die Vorgaben bezüglich der CO2-Emissionen werden ab 2020 deutlich strenger werden. Damit diese Zielsetzungen im Neuwagenbereich auch erreicht werden können, benötigt es noch einige Anstrengungen, sei es seitensder Fahrzeughersteller, der Elektrizitätsversorger, um der steigenden Nachfrage nach elektrischem Strom gerecht zu werden, als auch bezüglich des Informationsbedarfs der Bevölkerung, um mit sich mit den alternativenAntrieben anzufreunden und Unsicherheiten zu beseitigen.

Driving Experience
e’mobile, unsere Fachgesellschaft für energieeffiziente Mobilität, hat sich des Themas Probefahrten und Informationen für öffentliche Stellen, Firmen und die breite Bevölkerung angenommen. An den Events informieren die Experten objektiv über die vielfältigen Fragen, insbesondere auch im Zusammenhangmit Photovoltaik. Wie cool wäre es denn beispielsweise, den Strom vom Carport oder Hausdach auch gleich ins eigene Elektrofahrzeug zu laden? Schneller, direkter, umweltschonender und günstiger geht es kaum!

e’mobile by Electrosuisse
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