Effizienzsteigerung garantiert

Spricht man beim Bauen und Sanieren von Effizienz, dann geht es einerseits um Energie und andererseits – noch viel entscheidender – um die Rendite. Labels und Standards wie MinergieA, Plusenergie oder SIA-Merkblätter weisen den Weg, Wirtschaftlichkeitstools erlauben Kosteneinschätzungen. Der Tageskurs von «energiecluster.ch» vermittelt prägnant und anschaulich, wie die Effizienzsteigerung mit diesen Mitteln erreicht wird.

Vieles wurde bei der energetischen Effizienzsteigerung im Gebäudebereich schon erreicht. Um die Zielsetzungen der Energiestrategie 2050 und die Vorgaben des Übereinkommens von Paris zu erfüllen, sind in der Schweiz aber noch grosse Anstrengungen nötig. Diese Erkenntnis führte zur Überarbeitung des bewährten Labels Minergie und zur Übernahme des Plusenergie-Konzepts. Dieses steht für einzelne Gebäude oder Quartiere, bei denen über das Jahr gerechnet mehr Energie erzeugt wird, als für den Betrieb notwendig ist. Der Tageskurs von «energiecluster. ch» befasst sich eingehend mit den Anforderungen des neuen Labels Minergie-A sowie den Plusenergie-Gebäuden und -Quartieren; er stellt auch die neuen Effizienz-Merkblätter des SIA vor. Zweiter Schwerpunkt des Tageskurses ist die Wirtschaftlichkeit. Ausgewiesene Experten erklären, warum das Plusenergie-Gebäude (PEG) auch ökonomisch Sinn macht. Der Kostenfrage wird grosse Aufmerksamkeit geschenkt. Im Tageskurs «Innovatives Bauen im 21. Jahrhundert» werden die Tools «PV Opti» und EnWi (Energetisch Wirtschaftlich investieren) vorgestellt. Eine Teilnahme an diesem Tageskurs lohnt sich für Architekten, Bauherren und Planer auf jeden Fall.


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Wärme ohne Kohlenstoffdioxid

Durch menschliche Aktivitäten, allen voran die Verbrennung fossiler Energieträger, stieg der Anteil an Kohlenstoffdioxid in der Erdatmosphäre von ca. 280 parts per million zu Beginn der Industrialisierung auf ca. 400 ppm im Jahr 2015 an, Tendenz weiter steigend. Dieser Anstieg bewirkt eine Verstärkung des Treibhauseffektes, die wiederum die Ursache für die aktuelle globale Erwärmung ist.

Die Firma Calodrill AG bietet mit ihrer Hauptkompetenz in Erdsondentechnik eine Alternative für einen aktiven Umweltschutz. Das Unternehmen wurde im Jahre 2007 von der EBL-Wärmesysteme AG begründet und im 2016 umbenannt. Heute ist die Firma Calodrill AG ein selbständiges Unternehmen mit Sitz in Laufen BL. Ein weiterer Meilenstein in der Firmengeschichte ist der Eintritt von Thomas Walliser als Geschäftsführer. Mit der Erfahrung von ca. 480 000 ausgeführten Bohrmetern und aus über 1 000 Projekten übernahm Walliser im Frühjahr 2017 die Geschäftleitung der Firma Calodrill AG. Die langjährigen, engagierten Mitarbeiter garantieren trotz starkem Preisdruck dank ihrer Erfahrung für eine stets qualitativ hochstehende Arbeitsausführung. Zu dem Dienstleitungspaket bei einer Erdsondenbohrung bei Neu- und Umbauten gehört vor der Bohrung die Planung mit unseren Projektpartnern vor Ort, das Setzen der Erdsonde inkl. Injektieren, das Verlegen der Anbindeleitungen bis zur Wärmepumpe sowie die Wiederinstandstellung der Umgebung.

Colodrill

Was ist Erdsondentechnik?
Die im zugänglichen Teil der Erdkruste gespeicherte Wärme bezeichnet man als Erdwärme. Als regenerative Energie dient sie der direkten Nutzung, wie zum Heizen und Kühlen im Wärmemarkt (Wärmepumpen-Heizung) als auch der indirekten Nutzung, wie zur Umwandlung in Strom oder in ein Geothermie- Kraftwerk (Kraft-Wärme-Kopplung). Mittels Erdwärmesonden, Kollektoren, Energiepfählen oder Wärmebrunnenanlagen erfolgt die Nutzung der Erdwärme. Global gesehen ist die Geothermie eine langfristig nutzbare Energiequelle. Hinzu kommt, dass im Gegensatz zu erneuerbaren Energien die Erdwärme weder von Tag und Nacht noch von Wind und Wetter, auch nicht von den Jahreszeiten beeinflussbar ist.

ColodrillErdwärmesonde
Eine Erdwärmesonde (EWS) ist ein geschlossenes Rohrsystem, befüllt mit einer zirkulierenden Wärmeträgerflüssigkeit. Dieses wird in der Regel in ein vertikal oder seltener schräg angeordnetes Bohrloch in den Untergrund eingebaut. Aus dem Erdreich wird mit der Erdwärmesonde Wärme entzogen, die wiederum meist an den Wärmetauscher (Verdampfer) einer Erdwärmepumpe weitergegeben wird. Mittels der Wärmepumpe ist die wirtschaftliche Nutzung der Erdwärme zur Gebäudeheizung möglich. Kurzum ist die EWS eine Nutzungsmöglichkeit der oberflächennahen Geothermie. Sie schöpft durch Erdsonden nachhaltige Wärme und schont somit die Umwelt. Durch Wärmepumpen dienen Erdwärmesonden hauptsächlich der Gewinnung von Umgebungswärme. Über Erdsonden kann aber auch die Variante zur Kühlung umgesetzt werden. Hierbei wird Wärme aus Gebäuden über die Wärmepumpe in das Erdreich übertragen. Für die Abkühlung der Wärmeträgerflüssigkeit dient also das Erdreich.


Calodrill AG
Wahlenstrasse 175
4242 Laufen
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Die schönste Art, nachhaltig Strom zu produzieren

Ein Ziegeldach ist konservativ? Von wegen. Die PhotovoltaikLösungen von Gasser Ceramic vereinen die Vorteile des klassischen Ziegeldachs mit den Technologien der Zukunft. Das ist nachhaltig.

Gasser CeramicPAN 29 im Einsatz, zwei Mehrfamilienhäuser in Vich: 671 Module, verteilt auf 224 m2 bei einer Gesamtdachfläche von 515 m2. Die Gesamtleistung der Anlage beträgt 16.775 kWp, die Jahresleistung 16‘968 kWh.

Der Solarziegel Panotron PAN 29 ist eine Symbiose von Tondachziegel und Photovoltaik. Zur Stromerzeugung wird auf jedem Ziegel ein kleines Solarmodul montiert. Die Leistung pro Modul beträgt 29 Wp. Pro m² Dachziegelfläche ergibt sich so eine Leistung von 87 Wp. Zum Vergleich: Eine vierköpfige Familie verbraucht im Durchschnitt pro Jahr elektrische Energie in der Grössenordnung von 3500 bis 6000 kWh. Dafür werden 45 bis 80 m² Solarziegel benötigt. Das Solarmodul FIT 45, ein Glasmodul mit pulverbeschichtetem, schwarzem Aluminiumrahmen, besteht aus 10 monokristallinen 6” Zellen à je 156 × 156 mm. Pro Modul erreichen sie eine Leistung von 45 Wp, also 135 Wp pro m2.

Gasser CeramicFIT 45 im Einsatz, Einfamilienhaus in Le Locle: 594 Module, verteilt auf 2 x100 m2 bei einer Gesamtdachfläche von 2 x 300 m2. Die Gesamtleistung der Anlage beträgt 26.730 kWp, die Jahresleistung 25‘400 kWh.

Der Zellwirkungsgrad liegt bei 20.20 Prozent; der Modulwirkungsgrad bei 17.24 Prozent. Solarziegel und Solarmodul werden wie klassische Tondachziegel verlegt. Es sind keine aufwendigen Spenglerarbeiten nötig. Das spart Zeit und gibt Sicherheit. Punkto Farben kann der Bauherr oder Architekt aus bis zu zwölf verschiedenen Farben auswählen. Die Solarzellen werden in der Gasser Ceramic eigenen Produktionsanlage in China hergestellt; Entwicklung, Design, Aufbau und Ziegelproduktion erfolgt in der Schweiz.

Gasser CeramicPanotron PAN 29
SCHÖN, FLEXIBEL UND VOLLER POWER

  • weltweit einzigartiges System
  • ästhetisch unschlagbar
  • lässt sich wie kein zweites System ins Dach einbauen
  • verschmilzt mit dem Dach und bleibt fast unsichtbar
  • besonders für komplexe Dächer mit Hindernissen und denkmalgeschützte Gebäude geeignet
  • Dachdecker kann Panels selbst auf die Ziegel montieren
  • selbstbewusstes Nischenprodukt für anspruchsvolle Bauherren
  • höchste Subventionssätze für Solarstrom dank dachintegriertem System

Gasser CeramicSolarmodul FIT 45
ELEGANT UND SEHR LEISTUNGSFÄHIG

  • effizientes IndachPhotovoltaikSystem
  • hoher Wirkungsgrad
  • lässt sich perfekt einbauen
  • einfach, speditive Montage durch den Dachdecker
  • nahtloses Ineinandergreifen von Modulen und Ziegeln
  • horizontale und vertikale Flexibilität
  • gleiches Preisniveau wie vergleichbare Indachanlagen
  • höchste Subventionssätze für Solarstrom dank dachintegriertem System


Gasser Ceramic
Panotron AG
Ziegelei 8
3255 Rapperswil BE
Tel 031 879 65 40
www.gasserceramic.ch/photovoltaik

Rohstoffland Schweiz Beispiel Altfahrzeuge

Die Schweiz ist geologisch betrachtet ein rohstoffarmes Land. Aus diesem Grund besitzt das Recycling von gebrauchten Konsumgütern, Gebäuden, Infrastrukturanlagen, Produktionsresten etc. einen wichtigen Stellenwert. Mit dem Begriff „Urban Mining“ bezeichnet man heute treffend die Rückgewinnung von Wertstoffen aus diesen Bereichen.

Metallverwertung
Stiftung AutoFahrzeuge sind rollende Rohstofflager. Die Lebensdauer beträgt im Durchschnitt 16 bis 17 Jahre. Autoverwerter führen zuerst eine Trockenlegung durch, das heisst, dass Öle, Flüssigkeiten aber auch Reifen und die Batterie entnommen werden müssen. Ausserdem baut der Autoverwerter wiederverwendbare Ersatzteile aus. Das nachfolgende Shredderwerk zerschlägt das Autowrack binnen Sekunden zwecks Rückgewinnung der Metalle in faustgrosse Stücke. Seit Jahrzehnten bestehen Automobile im Durchschnitt aus 70 bis 75 Prozent Metallen. Das ist insofern erstaunlich, als man vermuten würde, der Kunststoffanteil hätte stark zugenommen.

Stiftung AutoDem ist aber nicht so, nur das absolute Gewicht ist gestiegen. Das Leergewicht der verwerteten alten Fahrzeuge liegt bei 1150 kg, vor zehn Jahren war es unter 1000 kg. Der VW Golf bestätigt dies: Der Golf I wog rund 800 kg, der heutige Golf VII 1250 kg. Er ist aber auch einiges grösser und sicherer. Im letzten Jahr wurden 76‘000 Fahrzeuge geshreddert. Die Verwertung in Stahlwerken und Giessereien führte zu Einsparungen von 92‘000 Tonnen Eisenerz und 20‘000 Tonnen Bauxit, woraus Aluminium hergestellt wird, sowie 268‘000 MWh Energie oder umgerechnet fast 60‘000 Tonnen CO2. Die schweizerischen Shredderwerke verkaufen den Eisen- und Stahlschrott unter anderem an die beiden einheimischen Stahlwerke Stahl Gerlafingen AG und Swiss Steel AG, die zusammen jährlich 1.2 Millionen Tonnen Stahl herstellen.Der Kreislauf ist geschlossen.

Energienutzung
Stiftung AutoAuch im Rest, also hauptsächlich der Shredderleichtfraktion, stecken Wertstoffe, die allerdings nicht mehr so leicht zu trennen sind. Es ist ein Gemisch aus Kunststoffen, Gummi, Dämmstoffen, Textilien, Holz, mineralische Stoffe und Restmetallen. Die Schweiz verbietet seit 1996 das Deponieren von brennbaren Abfällen. Folge dessen wird die Shredderleichtfraktion in Kehrichtverbrennungsanlagen (KVA) thermisch verwertet. Diese Behandlung hat sich bewährt, die Abwärme wird zur Stromproduktion und zur Einspeisung ins Fernwärmenetz genutzt. Allein mit der Energie aus der Auto-Shredderleichtfraktion können rund 6000 Haushalte mit Strom versorgt werden.

Urban Mining
An dieser Stelle ist die Verwertung noch nicht am Ende. Im Fokus der Recyclinganstrengungen liegen besonders die KVA-Rückstände. Eisen und Aluminium werden schon lange aus den Schlacken zurückgewonnen. In den letzten Jahren hat sich jedoch ein Wettbewerb entwickelt. Denn die Effizienz kann gesteigert werden, und im einanFteil schlummern besonders wertvolle Edelmetalle. Das Bundesamt für Umwelt schätzt das Wertstoffpotential der gesamten KVA-Schlacken in der Schweiz auf 75‘000 Tonnen Eisen, 17‘000 Tonnen Aluminium, 6000 Tonnen Kupfer und 300 kg Gold. Hinzu kommen Fraktionen wie Glas und mineralische Stoffe, die ebenfalls erwertet werden können. Die Wertstoffe stammen natürlich nur zu einem geringen Teil aus der Shredderleichtfraktion, sondern vorwiegend aus dem Hauskehricht und dem Industrie- und Gewerbeabfall. Da die älteren Fahrzeuge in der Schweiz meistens noch in einem relativ guten Zustand sind, gelangen viele in den Export. Die offizielle Statistik weist für 2016 rund 130‘000 exportierte Fahrzeuge aus. Jahrelang standen afrikanische Destinationen an erster Stelle, nun geht wieder mehr Richtung Osteuropa. Der Fahrzeugexport ist mitnichten eine billige Entsorgung, sondern es handelt sich meistens um Gebrauchtwagen mit hoher Kilometerzahl oder leichten Schäden, die im Ausland kostengünstig repariert werden können. So fahren diese Fahrzeuge noch tausende Kilometer und tragen zur Mobilität bei. Ohne Mobilität funktioniert schliesslich keine Wirtschaft. Eine Herausforderung der künftigen Autoverwertung stellen die elektronischen Bauteile dar, die mit der Elektromobilität weiter zunehmen, sowie die Lithium- Ionen-Antriebsbatterien. Einerseits ist der Verwertungsaufwand hoch, andererseits sind hochwertige Metalle verbaut. Ebenfalls herausfordernd sind Leichtbaumaterialien wie carbonfaserverstärkte Kunststoffe, die das Fahrzeuggewicht zwecks CO2-Reduktion senken, das Recycling jedoch erschweren. Das Beispiel Auto zeigt deutlich, dass Rohstoffe nicht unbedingt im Boden zu suchen sind, und dass Recycling ein wichtiger Beitrag an die Umweltschonung leistet. Über die Stiftung Auto Recycling Schweiz Die Vereinigung Schweizer Automobil-Importeure auto-schweiz leistet freiwillige Beiträgen die 1992 gründete Stiftung Auto Recycling Schweiz. Ziel und Zweck ist die Förderung der umweltgerechten Entsorgung von Motorfahrzeugen. Die Stiftung unterstützt in diesem Sinne die Autoverwertung mit Entsorgungsbeiträgen für die Verwertung der Shredderleichtfraktion und fördert das Schliessen von Stoffkreisläufen. Im Stiftungsrat sind nebst den Automobil-Importeuren auch der Autogewerbe- und Nutzfahrzeugverband, die Strassenverkehrsverbände, der Shredderverband und die Umweltbehörde vertreten.


Stiftung Auto Recycling Schweiz
Postfach 47
3000 Bern
Tel 031 302 36 24
info@stiftung-autorecycling.ch
www.stiftung-autorecycling.ch

Zuverlässige Energieversorgung in anspruchsvollem Umfeld

Kummler+Matter, eine Tochter der Alpiq In-Tec Gruppe, ist schweizweit ein Begriff für zuverlässige Energie-, Kommunikations- und Verkehrstechnik. Dank fundiertem Knowhow und langjähriger Erfahrung ist das Unternehmen der kompetente Partner für komplexe Projekte im Tunnel, auf der Autobahn, bei Bahnen und im Netzbau, aber auch, wenn es um Videoüberwachung, Brandmelde-, Kommunikations- und Funkanlagen, Notbeleuchtung, optische Leiteinrichtungen, Signalisation, Tunnellüftung oder um SOS-Notrufanlagen geht.

Die Antwort auf alle Anforderungen
Kummler+Matter bietet auch im Bereich Stromaggregate diverse Produkte und Lösungen an. Ob zur Sicherstellung der Notstromversorgung oder der Dauerstromversorgung von Baustellen, Kummler+Matter hat die Antwort auf alle Anforderungen. Mit speziell konzipierten Stromaggregaten wird in der Bauphase die Energieversorgung für Tunnelinfrastrukturen sichergestellt. Diese können die Beleuchtung, Tunnellüftung, Sicherheitsanlagen und vieles mehr umfassen.

«Wir verstehen, wie Energie, Daten und Verkehr fliessen»
Dieses Motto spiegelt die Unternehmensphilosophie wider. Seit über 100 Jahren sorgen die Dienstleistungen der über 600 Mitarbeitende zählenden Firma dafür, dass elektromechanische Anlagen im Infrastrukturbereich zuverlässig funktionieren. Schweizweit an 11 Standorten.


Kummler + Matter AG
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