Gut gemessen, schon gewonnen

Energiesparen ist auch eine Rechenaufgabe. Erst wenn die Zahlen auf dem Tisch liegen, weiss man, ob, wie und weshalb sich die getroffenen Massnahmen lohnen. Das neue Zauberwort dazu heisst Monitoring, mit anderen Worten: messen der Flüsse. Der Tageskurs des energie-cluster.ch zeigt, was das heute heisst und welches der Nutzen ist.

Lange verliess man sich bei Massnahmen zur Energieeffizienz auf die Leistungsfähigkeit von Produkten und Techniken. Die von den Anbietern deklarierten Werte reichten zum Erlangen von Labeln und Zertifikaten aus. Dem effektiven Betrieb schenkte man weniger Beachtung, gelegentlich wunderte man sich möglicherweise über die unerwartet hohen Betriebskosten.
Das Monitoring vermittelt detaillierte Auskünfte zur energetischen Effizienz von Gebäuden im Betrieb. Dank der fortschreitenden Digitalisierung lohnt es sich mittlerweile auch für kleinere Gebäude, eine Vielzahl an Daten zu erheben und diese intern oder auch extern auszuwerten, zwecks einer gezielten Betriebsoptimierung. Der Tageskurs des energie-cluster.ch gibt einen Einblick in die Definition des Monitorings und mögliche Messsysteme. Anhand von Praxisbeispielen zeigt er Möglichkeiten einer günstigen Umsetzung auf. Zudem vermittelt er Ansätze für Optimierungen des Gebäudebetriebes. Alle Teilnehmenden erhalten durch diesen Kurs die Chance, eine sinnvolle Eigenverbrauchsoptimierung an Gebäuden vorzunehmen.
Ausgiebige Pausen und eine Tischmesse bieten Gelegenheit für den Austausch, das Networking und die kritische Auseinandersetzung mit einem Thema, das den Bau- und Immobilienbereich je länger, je mehr beschäftigen wird. Die Teilnahme an diesem Kurs ist eine gute Investition!


energie-cluster.ch
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Wohnhaus für die nächste Generation: Sonnenpark PLUS in Wetzikon ZH

Im Juni ist in Wetzikon ZH ein Mehrfamilienhaus bezogen worden, welches mit seiner Energieeffizienz und seinem Wohnklima neue Massstäbe setzt. Die Solarstromanlage (PV) auf dem Dach, in der Fassade und an den Balkongeländern produziert innerhalb eines Jahres mehr Energie, als im Alltag gebraucht wird. Doch auch die verbauten Rohstoffe sind einzigartig.

Architektur und Sonne
Das Mehrfamilienhaus bildet einen massiven Körper, südseitig mit Photovoltaikelementen, gegen Norden mit einer vorvergrauten Holzschalung. Grosse Fensteröffnungen schaffen die Verbindung zwischen Innenraum und Balkonen. Diese erstrecken sich über die gesamte Länge des Hauses. Sie beschatten im Sommer, wenn die Sonne steil steht, die grossen Fenster und schützen das Haus so vor Überhitzung. Bei flachem Sonnenstand im Herbst und im Winter kann deren Energie nicht nur technisch, sondern auch ganz direkt genutzt werden. Insgesamt gibt es drei unterschiedliche Ausrichtungen, die mit einer angebauten (Flachdach Ost-West) und einer integrierten (West- und Südfassade und Balkongeländer Süd) Photovoltaikanlage ausgestattet wurden. Bei Neubauten ist es naheliegend, die Solarstrommodule in die Gebäudehülle zu integrieren. Dies ist nicht nur eine ästhetisch ansprechende Lösung, sondern auch eine finanziell tragfähige Alternative zu anderen Fassadensystemen.

FelixZusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV)
Neu können Mehrfamilienhäuser oder ganze Areale mit mehreren Häusern über unser Energiemanagement-System (EMS) optimiert werden. Sie können beliebig viele Produzenten und Verbraucher wie PV-Anlagen, Wärmepumpen, Boiler, Haushaltgeräte, Elektromobile-Ladestationen oder stationäre Akkus einbinden. Mit den intelligenten Regelalgorithmen können mehrere hundert Verbraucher über ein ganzes Areal auf diese Weise steuern, sodass der Eigenverbrauch optimiert wird und die Lasten gleichmässig verteilt werden. Zudem ist ein vollständiges Monitoring aller Energieströme sowie die Abrechnung der einzelnen Wohnungen über geeichte Zähler möglich. Über das System (EMS) wird das komplette Stromnetz eines ganzen Areals geregelt. Gegenüber dem Elektrizitätswerk existiert nur noch ein bidirektionaler Zähler. Alle internen Energieströme werden durch das System (EMS) gesteuert, gemessen und abgerechnet. Das System eignet sich dank der flexiblen Erweiterbarkeit für beliebig komplexe und gros se Überbauungen. Selbstverständlich können auch einzelne Mehrfamilienhäuser separat geregelt werden.

Eigenstrom anstatt gekauften Strom
Durch einen Eigenverbrauchsmanager (EMS) können die Wärmepumpe, das Warmwasser, die Lüftung, die Waschmaschine oder auch der Tumbler dann betrieben werden, wenn genügend Sonnenenergie zur Verfügung steht. Die Energie kann so besonders effizient und spar sam eingesetzt werden. Wird über den Tag mehr Energie produziert als benötigt, kann diese dank einer Batterie-Farm (60 kWh) gespeichert und in der Nacht oder bei anhaltend schlechtem Wetter, anstelle von externem Strom, wieder bezogen werden. Bisher (seit Juni 2018) konnte auf diese Weise ganz auf gekauften Strom verzichtet werden. Das Plusenergiehaus erzeugt nach Modellrechnungen rund 68 000 Kilowattstunden Strom pro Jahr, während bei einem Durchschnittsverbrauch von den Bewohnern etwa 65 000 Kilowattstunden benötigt werden.

FelixRegenwasseranlage und Recyclingbaustoffe
für gesundes Raumklima Neben dem Energiemanagement ist auch die Regenwasseranlage zukunftsweisend. Zur Spülung der WCs und für alle Aussenwasseranschlüsse wird Regenwasser verwendet, so dass wertvolles Frischwasser eingespart werden kann. Die ausgewählten Baustoffe sorgen zusätzlich für ein gesundes Wohnklima. Auf den inneren Seiten der Gebäudehülle, welche hauptsächlich aus den Recyclingdämmstoffen bestehen, wurden mehr als 24 Tonnen Lehm verbaut. Dank der Verwendung dieser Baustoffe kann der Feuchtigkeitshaushalt optimal reguliert werden, was insbesondere während der eher trockenen Wintermonate im Zusammenspiel mit der CO2-gesteuerten Komfortlüftung den Wohnkomfort deutlich verbessert.

Fossilfreie Mobilität dank eines Elektroautos
Zu den weiteren Vorzügen für die Bewohner zählt ein E-Golf von VW, welcher von der arento AG zur Verfügung gestellt und ebenfalls mit dem produzierten Solarstrom aufgeladen wird. Das Elektroauto kann bequem über eine App gebucht werden und eignet sich besonders für Kurzfahrten in die nähere Umgebung. Auch eine möglichst fossilfreie Mobilität gehört zur Philosophie der arento AG.


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Die Elektromobilität nimmt Fahrt auf

Elektroautos bereiten viel Fahrspass und schonen das Klima. Deshalb ist Energie 360° überzeugt: Der Elektromobilität gehört die Zukunft. Mit einer Ladeinfrastruktur- Offensive trägt das Unternehmen dazu bei, dass bald genügend Elektrotankstellen bereitstehen.

360

Reden reicht nicht, wenn es um die Energiezukunft geht. Es braucht Taten. Daher bringt Energie 360° gemeinsam mit Kundinnen und Kunden die erneuerbaren Energien voran und steigert die Energieeffizienz. Die Energiedienstleisterin versorgt 42 Gemeinden mit Erdgas / Biogas, plant, finanziert und baut massgeschneiderte Energielösungen für Wärme, Kälte und Strom, betreibt und wartet Heiz- und Kühlanlagen, übernimmt die Energielogistik für Industriekunden und vertreibt Holzpellets.

Einen weiteren Schwerpunkt setzt Energie 360° bei der umweltschonenden Mobilität. Das Unternehmen unterstützt die Kundinnen und Kunden dabei, auf klimafreundliche Fahrzeuge umzusteigen, und engagiert sich gleichermassen für die Gasmobilität und die Elektromobilität. Denn je nach Einsatzzweck eignet sich ein Erdgas / Biogas- oder ein Elektroauto besser.

Tankstelle der Zukunft
Um die Elektromobilität in Fahrt zu bringen, realisiert Energie 360° gemeinsam mit Partnern in der ganzen Schweiz Ladestationen an bester Lage. Wer einen passenden Standort zur Verfügung stellt, braucht sich um nichts zu kümmern. Energie 360° finanziert die Ladestation und übernimmt alle Aufgaben für Bau und Betrieb.

Weil Elektroautos immer langstreckentauglicher werden, steigt das Bedürfnis nach schnellem Laden. Entlang von Hauptverkehrsachsen erstellt Energie 360° daher gemeinsam mit der GOtthard FASTcharge AG Schnellladestationen. Hier tanken die Autofahrerinnen und -fahrer genau wie an allen übrigen Ladestationen von Energie 360° Ökostrom.

360Der Lade-Service von Energie 360° ermöglicht den Zugang zu Tausenden Ladestationen. An jenen von Energie 360° laden die Nutzerinnen und Nutzer ausschliesslich ökologisch produzierten Strom. Gemeinsam mit Partnern baut Energie 360° in der ganzen Schweiz Ladestationen an attraktiven Standorten.

Entspannt elektrisch fahren
Je einfacher Elektroautos zu laden sind, desto schneller wird sich die Elektromobilität durchsetzen. Deshalb hat Energie 360° einen Lade- Service lanciert. Er ermöglicht den Zugang zu über 22 000 Ladestationen in der Schweiz und in Europa. Per kostenloser App lassen sich die Elektrotankstellen finden, reservieren und freischalten. Bezahlt wird bequem per Prepaid-Guthaben. Selbstverständlich geht Energie 360° bei der umweltschonenden Mobilität mit gutem Beispiel voran. Die Firmenflotte umfasst grösstenteils Erdgas / Biogas-Fahrzeuge, die zu 100% Biogas tanken und fast CO2-neutral unterwegs sind. Hinzu kommen immer mehr Elektroautos, die Energie 360° konsequent mit Ökostrom lädt.

Wünschen Sie eine Tankstelle der Zukunft auf Ihrem Areal oder sind Sie auf der Suche nach einer individuellen Lade-Lösung? Wir sind gerne für Sie da.


Energie 360°
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Aargauerstrasse 182
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Mehrwert hydraulischer Abgleich

Zum Herbst hat Grundfos seine Nassläuferbaureihe Alpha2 mit einer zusätzlichen Funktion für den schnellen hydraulischen Abgleich ausgestattet. Dazu ein Gespräch mit Fabian Seeberger, Verkaufsleiter Gebäudetechnik bei Grundfos.

Was genau ändert sich bei der Alpha2?
Die Alpha2 ist ab sofort standardmäßig mit einer neuen Mess- und Analysefunktion für den hydraulischen Abgleich ausgestattet und kann mit unserem Alpha Reader kommunizieren. Das heißt, die Betriebsdaten lassen sich mit dem Reader auslesen und für einen hydraulischen Abgleich nutzen. Diese Möglichkeit ist bei der Alpha2 neu, das gab es bis jetzt nur bei unserem speziellen Modell Alpha3.

GrundfosWas bedeutet das für den Installateur?
Der Installateur kann jetzt mit den normalen Alpha2-Modellen leicht einen hydraulischen Abgleich durchführen. Er braucht dafür nur den Reader und ein Smartphone mit unserer App GO Balance. Der Abgleich ist problemlos und dauert bei einem typischen Einfamilienhaus weniger als zwei Stunden. Das heißt, bei Modernisierungen kann der Installateur zusammen mit der Pumpe einen hydrauischen Abgleich anbieten und mit geringem Aufwand durchführen.

Wie läuft der Abgleich mit der Alpha2 praktisch ab?
Der Installateur baut die Pumpe wie gewohnt ein und nimmt sie in Betrieb. Dann startet er die App, befestigt den Reader am Pumpenkopf und folgt einfach den Anweisungen auf seinem Smartphone. Beim raumweisen Abgleich passt er die Voreinstellung am Ventil an und kann das Ergebnis auf seinem Smartphone kontrollieren. Wenn die Tachoanzeige im grünen Bereich steht, ist das Ventil richtig abgeglichen. Die Prozedur dauert inclusive Dateneingabe, Messung und Einstellung etwa fünf bis zehn Minuten pro Heizkörper.

Frage: Was ist, wenn kein hydraulischer Abgleich gebraucht wird?
Das ist kein Problem. Die Alpha-2 lässt sich auch weiterhin ganz normal einsetzen. Das heißt wie bisher: Einfach einbauen und mit Auto-Adapt in Betrieb nehmen. Die Vorbereitung für den hydraulischen Abgleich ist lediglich eine zusätzliche Funktion, die man nicht zwingend nutzen muss. Wenn später vielleicht doch einmal ein Abgleich durchgeführt werden soll, ist die Pumpe dafür schon vorbereitet. In jedem Fall ist die Alpha2 die perfekte Heizungspumpe für Ein- und Zweifamilienhäuser, egal ob mit oder ohne Abgleich.

GrundfosGibt es außer der neuen Funktion noch weitere Änderungen an der Alpha2?
Nein. Alle bisherigen Merkmale bleiben unverändert erhalten. Der Installateur profitiert weiterhin von den bewährten Vorteilen der Pumpe: einfache Instal- lation, kompakte Einbautiefe, werkzeugloser elektrischer Anschluss, schnelle Inbetriebnahme per Auto-Adapt, praxisgerechte Bedienung. Auch Antrieb und Hydraulik sind unverändert. Die Alpha2 ist in ihrer Klasse nach wie vor die Pumpe mit der höchsten Energieeffizienz.

Welche Bedeutung hat die neue Funktion der Alpha2 in der Praxis?
Die Alpha2 ist die beliebteste Austauschpumpe in Ein- und Zweifamilienhäusern. Wo die Pumpe ausgetauscht wird, ist in vielen Fällen aber auch ein hydraulischer Abgleich gefragt. Hier gibt es ein enormes Potenzial. Mit den neuen Alpha2-Modellen hat der Installateur dafür jetzt die perfekte Lösung: die beste Pumpe und ein einfacher Abgleich, den er schnell und problemlos durchführen kann.


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8117 Fällanden
Tel 044 806 81 11
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Die Digitalisierung und wir

Die Welt der Bits und Bytes dringt in jede Ritze des gesellschaftlichen Gefüges und macht ihren Einfluss geltend. Sie stellt für bekannte Strukturen eine Herausforderung dar und verlangt nach einer Reaktion. Die Jahrestagung des energie-cluster.ch setzt sich mit den neuen Möglichkeiten für die Wirtschaft und die Chancen für die Energiewende auseinander. Die Jahrestagung des energie-cluster.ch bietet Gelegenheit zu einer vertieften Auseinandersetzung mit den Verheissungen und den Auswirkungen der Digitalisierung. Im Zentrum stehen dabei die Chancen für die globalen Anstrengungen bei der Steigerung der Energieeffizienz und der Reduzierung des CO2-Ausstosses. Referentinnen und Referenten betrachten das Thema aus den Blickwinkeln der Forschung, der Wirtschaft, dem Ausland und der Politik. Der Anlass vermittelt Einblicke in den aktuellen Stand der Praxis bei der Anwendung digitaler Instrumente disruptiver Technologien und Methoden im Gebäudebereich wie auch in der Förderung von Cleantech. Highlight ist der Blick nach China, dessen Aktivitäten und deren Auswirkungen im Rahmen des angestrebten Klimawandels auch für die Schweiz von Bedeutung ist. Eine Podiumsdiskussion mit anschliessendem Apéro ermöglicht intensiv auf Ihre Fragen und Problemstellungen einzugehen. Ob die Digitalisierung nun als Freund, Feind oder Irritation gesehen wird, sie kommt aus Schweizer Perspektive von aussen auf uns zu, mit zahlreichen Verlockungen und mit diffusen Drohszenarien im Schlepptau. Sie erlangt Schritt für Schritt die Hoheit über Prozesse und Kommunikationsmethoden in der Wirtschaft wie in der Privatsphäre. Der Eroberungszug erfolgt atemberaubend schnell, die Anpassung von Konventionen der Standards hinken hinterher. Das Ende der Umwälzungen ist nicht abzusehen, es herrscht aber allgemeine Einigkeit, dass man sich an den «disruptiven» Geschehnissen möglichst aktiv beteiligen muss. Die grosszügigen Pausen mit Tischmessen themenverwandter Unternehmen bieten Zeit zum Austausch und zur Vertiefung. Eine Teilnahme ist gut investierte Zeit.


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