Mehrwert hydraulischer Abgleich

Zum Herbst hat Grundfos seine Nassläuferbaureihe Alpha2 mit einer zusätzlichen Funktion für den schnellen hydraulischen Abgleich ausgestattet. Dazu ein Gespräch mit Fabian Seeberger, Verkaufsleiter Gebäudetechnik bei Grundfos.

Was genau ändert sich bei der Alpha2?
Die Alpha2 ist ab sofort standardmäßig mit einer neuen Mess- und Analysefunktion für den hydraulischen Abgleich ausgestattet und kann mit unserem Alpha Reader kommunizieren. Das heißt, die Betriebsdaten lassen sich mit dem Reader auslesen und für einen hydraulischen Abgleich nutzen. Diese Möglichkeit ist bei der Alpha2 neu, das gab es bis jetzt nur bei unserem speziellen Modell Alpha3.

GrundfosWas bedeutet das für den Installateur?
Der Installateur kann jetzt mit den normalen Alpha2-Modellen leicht einen hydraulischen Abgleich durchführen. Er braucht dafür nur den Reader und ein Smartphone mit unserer App GO Balance. Der Abgleich ist problemlos und dauert bei einem typischen Einfamilienhaus weniger als zwei Stunden. Das heißt, bei Modernisierungen kann der Installateur zusammen mit der Pumpe einen hydrauischen Abgleich anbieten und mit geringem Aufwand durchführen.

Wie läuft der Abgleich mit der Alpha2 praktisch ab?
Der Installateur baut die Pumpe wie gewohnt ein und nimmt sie in Betrieb. Dann startet er die App, befestigt den Reader am Pumpenkopf und folgt einfach den Anweisungen auf seinem Smartphone. Beim raumweisen Abgleich passt er die Voreinstellung am Ventil an und kann das Ergebnis auf seinem Smartphone kontrollieren. Wenn die Tachoanzeige im grünen Bereich steht, ist das Ventil richtig abgeglichen. Die Prozedur dauert inclusive Dateneingabe, Messung und Einstellung etwa fünf bis zehn Minuten pro Heizkörper.

Frage: Was ist, wenn kein hydraulischer Abgleich gebraucht wird?
Das ist kein Problem. Die Alpha-2 lässt sich auch weiterhin ganz normal einsetzen. Das heißt wie bisher: Einfach einbauen und mit Auto-Adapt in Betrieb nehmen. Die Vorbereitung für den hydraulischen Abgleich ist lediglich eine zusätzliche Funktion, die man nicht zwingend nutzen muss. Wenn später vielleicht doch einmal ein Abgleich durchgeführt werden soll, ist die Pumpe dafür schon vorbereitet. In jedem Fall ist die Alpha2 die perfekte Heizungspumpe für Ein- und Zweifamilienhäuser, egal ob mit oder ohne Abgleich.

GrundfosGibt es außer der neuen Funktion noch weitere Änderungen an der Alpha2?
Nein. Alle bisherigen Merkmale bleiben unverändert erhalten. Der Installateur profitiert weiterhin von den bewährten Vorteilen der Pumpe: einfache Instal- lation, kompakte Einbautiefe, werkzeugloser elektrischer Anschluss, schnelle Inbetriebnahme per Auto-Adapt, praxisgerechte Bedienung. Auch Antrieb und Hydraulik sind unverändert. Die Alpha2 ist in ihrer Klasse nach wie vor die Pumpe mit der höchsten Energieeffizienz.

Welche Bedeutung hat die neue Funktion der Alpha2 in der Praxis?
Die Alpha2 ist die beliebteste Austauschpumpe in Ein- und Zweifamilienhäusern. Wo die Pumpe ausgetauscht wird, ist in vielen Fällen aber auch ein hydraulischer Abgleich gefragt. Hier gibt es ein enormes Potenzial. Mit den neuen Alpha2-Modellen hat der Installateur dafür jetzt die perfekte Lösung: die beste Pumpe und ein einfacher Abgleich, den er schnell und problemlos durchführen kann.


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Die Digitalisierung und wir

Die Welt der Bits und Bytes dringt in jede Ritze des gesellschaftlichen Gefüges und macht ihren Einfluss geltend. Sie stellt für bekannte Strukturen eine Herausforderung dar und verlangt nach einer Reaktion. Die Jahrestagung des energie-cluster.ch setzt sich mit den neuen Möglichkeiten für die Wirtschaft und die Chancen für die Energiewende auseinander. Die Jahrestagung des energie-cluster.ch bietet Gelegenheit zu einer vertieften Auseinandersetzung mit den Verheissungen und den Auswirkungen der Digitalisierung. Im Zentrum stehen dabei die Chancen für die globalen Anstrengungen bei der Steigerung der Energieeffizienz und der Reduzierung des CO2-Ausstosses. Referentinnen und Referenten betrachten das Thema aus den Blickwinkeln der Forschung, der Wirtschaft, dem Ausland und der Politik. Der Anlass vermittelt Einblicke in den aktuellen Stand der Praxis bei der Anwendung digitaler Instrumente disruptiver Technologien und Methoden im Gebäudebereich wie auch in der Förderung von Cleantech. Highlight ist der Blick nach China, dessen Aktivitäten und deren Auswirkungen im Rahmen des angestrebten Klimawandels auch für die Schweiz von Bedeutung ist. Eine Podiumsdiskussion mit anschliessendem Apéro ermöglicht intensiv auf Ihre Fragen und Problemstellungen einzugehen. Ob die Digitalisierung nun als Freund, Feind oder Irritation gesehen wird, sie kommt aus Schweizer Perspektive von aussen auf uns zu, mit zahlreichen Verlockungen und mit diffusen Drohszenarien im Schlepptau. Sie erlangt Schritt für Schritt die Hoheit über Prozesse und Kommunikationsmethoden in der Wirtschaft wie in der Privatsphäre. Der Eroberungszug erfolgt atemberaubend schnell, die Anpassung von Konventionen der Standards hinken hinterher. Das Ende der Umwälzungen ist nicht abzusehen, es herrscht aber allgemeine Einigkeit, dass man sich an den «disruptiven» Geschehnissen möglichst aktiv beteiligen muss. Die grosszügigen Pausen mit Tischmessen themenverwandter Unternehmen bieten Zeit zum Austausch und zur Vertiefung. Eine Teilnahme ist gut investierte Zeit.


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Mit Energie in die Zukunft, neuer Ausbildungsstart September 2018

Die weltweiten Trends der Energiewende lauten Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung. Der technologische und gesellschaftliche Wandel verändert sowohl unsere Versorgung wie auch unseren Umgang mit Energie.

Mit dem Wandel der Energieversorgung, wie einer Veränderung von zentral zu dezentral und einer Veränderung des Energiemixes, verändern sich auch die Aufgaben und benötigten Kompetenzen im Energiebereich. Es entstehen neue Aufgaben, u. a. geprägt durch Informatik (Internet of Things IoT und Industrie 4.0). Die klassische Energietechnik wird erweitert durch eine «System»-Sicht. Es entstehen neue Berufsbilder und neue Unternehmen. Die Weiterbildung soll auf diese Veränderungen vorbreiten.

NTBDer im September 2018 startendende neue Zertifikatskurs CAS «Energie digital» der NTB Interstaatlichen Hochschule in Buchs nimmt sich dieser Thematik an. Mit der Aktualisierung des seit 2007 erfolgreichen Master-Programms «MAS Energiesysteme» bietet die NTB eine zukunftsorientierte Ausbildung, basierend auf der langjährigen Tradition einer fundierten Ingenieurausbildung. Mit einem starken Praxisteil wird die Lücke zwischen Energieforschung und dem umsetzenden Handwerk geschlossen. Der Kurs CAS «Erneuerbare Energien» gibt einen Überblick über erneuerbare Energieproduktion und deren effiziente Nutzung. Der CAS «Elektrische Energiesysteme » fokussiert auf PV, elektrischen Netzen, Speichern und E-Mobilität. Es wird auf aktuelle Fragestellung der dezentralen Versorgung wie Eigenverbrauchsoptimierung eingegangen. Im CAS «Energie und Wirtschaft» werden Instrumente aus der Management Lehre für den aktiven Ingenieur vermittelt. Dies ermöglicht den Teilnehmern eine erfolgreiche Umsetzung und Beratung von Energieprojekten. In der NTB ist auch der Sitz des führenden Prüfzentrums für Wärmepumpen WPZ. Der CAS «Wärmepumpen / Kältetechnik» gehört zum festen Bestandteil des «MAS Energiesysteme », da diese Technologie auch in Zukunft einen wesentlichen Beitrag zur Wärmebereitstellung durch Steigerung der Energieeffizienz liefern wird. Durch Absolvieren von vier der fünf angebotenen Kurse und einer Master Thesis kann der Master- Abschluss erlangt werden. Typische Studierende des Masterprogramms besitzen eine mehrjährige Berufserfahrung und sind in führenden Positionen tätig. Ihre Motivation ist einerseits eine berufliche Neuorientierung Richtung Energie oder andererseits einer fachliche Weiterbildung auf dem Gebiet Energie.


NTB Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs
Werdenbergstrasse 4
9471 Buchs
Tel 081 755 33 11
info@ntb.ch
www.ntb.ch/energiemaster

Mit Energie in die Zukunft

Die weltweiten Trends der Energiewende lauten Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung. Der technologische und gesellschaftliche Wandel verändern sowohl unsere Versorgung wie auch unseren Umgang mit Energie.
Mit dem Wandel der Energieversorgung, wie einer Veränderung von zentral zu dezentral und einer Veränderung des Energiemixes, verändern sich auch die Aufgaben und benötigten Kompetenzen im Energiebereich. Es entstehen neue Aufgaben, u. a. geprägt durch Informatik (Internet of Things IoT und Industrie 4.0). Die klassische Energietechnik wird erweitert durch eine «System»-Sicht. Es entstehen neue Berufsbilder und neue Unternehmen. Die Weiterbildung soll auf diese Veränderungen vorbreiten. Der im Februar 2018 startendende neue Zertifikatskurs CAS «Energie digital» der NTB Interstaatlichen Hochschule in Buchs nimmt sich dieser Thematik an. Mit der Aktualisierung des seit 2007 erfolgreichenMaster-Programms «MAS Energiesysteme » bietet die NTB eine zukunftsorientierte Ausbildung, basierend auf der langjährigen Tradition einer fundierten Ingenieurausbildung. Mit einem starken Praxisteil wird die Lücke zwischen Energieforschung und dem umsetzenden Handwerk geschlossen. NTB
Der Kurs CAS «Erneuerbare Energien» gibt einen Überblick über erneuerbare Energieproduktion und deren effiziente Nutzung. Der CAS «Elektrische Energiesysteme» fokussiert auf PV, elektrischen Netzen, Speichern und E-Mobilität. Es wird auf aktuelle Fragestellung der dezentralen Versorgung wie Eigenverbrauchsoptimierung eingegangen. Im CAS «Energie und Wirtschaft» werden Instrumente aus der Management Lehre für den aktiven Ingenieur vermittelt. Dies ermöglicht den Teilnehmern eine erfolgreiche Umsetzung und Beratung von Energieprojekten. In der NTB ist auch der Sitz des führenden Prüfzentrums für Wärmepumpen WPZ. Der CAS «Wärmepumpen / Kältetechnik» gehört zum festen Bestandteil des «MAS Energiesysteme», da diese Technologie auch in Zukunft einen wesentlichen Beitrag zur Wärmebereitstellung durch Steigerung der Energieeffizienz liefern wird. Durch Absolvieren von vier der fünf angebotenen Kurse und einer Master Thesis kann der Master- Abschluss erlangt werden. Typische Studierende des Masterprogramms besitzen eine mehrjährige Berufserfahrung und sind in führenden Positionen tätig. Ihre Motivation ist einerseits eine berufliche Neuorientierung Richtung Energie oder andererseits einer fachliche Weiterbildung auf dem Gebiet Energie.


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Nachhaltige Bauten für Investoren mit Weitblick

Die Schweiz hat sich verpflichtet, in den nächsten 15 Jahren die 17 grossen Sustainable Development Goals (SDG) der Weltgemeinschaft umzusetzen. Dazu kann die Bauwirtschaft einen entscheidenden Beitrag leisten, wenn sie sich jetzt das nötige Knowhow erwirbt. Der Fachkurs Baubiologie vermittelt dieses Wissen für PlanerInnen und HandwerkerInnen umfassend und ganzheitlich.

Eine nachhaltige Bauwirtschaft handelt ökonomisch, sozial und ökologisch verantwortungsvoll. Dieses Ziel wird sowohl von der UNO als auch vom Schweizerischen Bundesrat beharrlich verfolgt. Wie es umgesetzt werden kann, ist allerdings vielen Unternehmern nicht klar. Dass aber Handlungsbedarf besteht, zeigen die Zahlen: Die Baubranche ist für 50% Energieverbrauchs – für Erstellung und Betrieb – verantwortlich. Sie produziert fast 40% der Treibhausgase und 65% der Abfälle. Somit trägt sie auch wesentlich zum Klimawandel und zum hohen Ökologischen Fussabdruck der Schweiz bei. Das Potential, einen Beitrag zur Erreichung der unumgänglichen Nachhaltigkeitsziele zu leisten, ist also gross. Bauunternehmer und Investoren sind gefordert, sich stärker mit einer intelligenten Materialwahl und einer höheren Energieeffizienz im Betrieb und in der Gebäudetechnik auseinanderzusetzen. Planende mit Weitblick streben neben dem ressourcenschonenden Material- und Energieeinsatz eine gute Raumqualität für das Wohlbefinden der Nutzerinnen und Nutzer an. Denn wir alle verbringen 80-90% unseres Lebens in geschlossenen Räumen. Ein gesundes Raumklima zahlt sich auch ökonomisch aus. Nachhaltige Bauten erreichen eine bessere Rendite, fördern die Leistungsfähigkeit bei Arbeitnehmenden und das Wohlbefinden der BewohnerInnen einer Liegenschaft. Eine umfassende nachhaltige Baukunst ist langfristig also ökonomisch, ökologisch und sozial zukunftsfähig. Das Eduqua-zertifizierte Bildungszentrum Baubiologie bietet einen berufsbegleitenden Fachkurs an, der sich an PlanerInnen und HandwerkerInnen richtet. Während 21 Kurstagen vermitteln Fachleute aus der Praxis Wissen zum gesunden und nachhaltigen Bauen. Der Kurs kann innerhalb eines Jahres absolviert und mit dem eidgenössischen Fachausweis „Baubiologe/-in“ abgeschlossen werden (Einstieg jederzeit möglich).


Bildungszentrum Baubiologie
Stephanie Herzog
8045 Zurich
Tel 044 451 01 01
bildungszentrum@baubio.ch
www.baubio.ch