Holzenergie: CO2-neutral, einheimisch, nachwachsend

Die Art der Holzheizung spielt in der heutigen Zeit eine wichtige Rolle. Der Bauherr entscheidet gemeinsam mit dem Architekten, ob eine Wohnraumheizung oder eine Zentralheizung besser ins Gesamtkonzept passt.

Bei hohen ästhetischen Ansprüchen ist es zudem unerlässlich, dass die Wohnraumheizung überzeugt. Diese soll sich in die Architektur einfügen – passend in das jeweilige Raum- und Farbkonzept.

Ästhetik und Design
Eine vielfältige Auswahl an Formen, Materialien und Technologien ermöglicht Bauherren und Planern ein attraktives, individuelles Raumdesign und schafft neue Gestaltungsspielräume.

HolzenergieDie Wohnraumheizung
fügt sich nahtlos ins architektonische Umfeld ein und sorgt für behagliche Wärme und Gemütlichkeit. Auch die Holzzentralheizung im Kellerraum sorgt für angenehme, einheimische Wärme, ohne sich optisch bemerkbar zu machen.

Der Wald ist viel mehr als nur ein CO2-Speicher
Wer unseren Wald nur auf seine Funktion als Speicher von CO2 reduziert, unterschlägt nicht zuletzt seine volkswirtschaftliche Bedeutung. Wald- und Holzwirtschaft sichern rund 80 000 Arbeitsplätze in der Schweiz. Das Holz wird weiterverarbeitet zu Häusern, Brücken, Möbeln, anderen Holzprodukten und Energieholz, welche zusammen eine viel grössere und sicherere CO2-Speicher- und Reduktionswirkung haben, als alte Bäume im Wald stehen zu lassen, bis sie selbst wieder CO2 freisetzen. Holz wächst vor unserer Haustüre, benötigt kurze Transportwege und schont das Klima. Das Schweizer Waldgesetz schreibt vor, dass höchstens so viel Holz aus dem Wald entnommen werden darf, wie in der gleichen Zeit wieder nachwächst. Deshalb ist Holz CO2-neutral, denn die nachwachsenden Bäume binden das bei der Verbrennung freigesetzte Kohlendioxid laufend wieder. Alle Holzheizungen unseres Landes reduzieren bereits heute den jährlichen CO2-Ausstoss um über 3Mio. Tonnen. Das sind mehr als 6Prozent des Gesamtausstosses. Zusätzlich zu den bereits heute genutzten 5 Millionen Kubikmetern liessen sich problemlos und nachhaltig weitere 2 bis 3 Millionen Kubikmeter Energieholz nutzen und dadurch insgesamt mindestens 4,5 Millionen Tonnen CO2 einsparen.

Vielfältige Möglichkeiten
Wer sich für eine Holzheizung entscheidet, wird von den vielfältigen Möglichkeiten überrascht sein. Der klassische Stückholzkessel im Keller wurde bereits vor 20 Jahren mit vollautomatischen Schnitzel- und Pelletheizungen ergänzt.

Auch haben sich zahlreiche Gemeinden der Schweiz in den letzten Jahren für Holz-Wärmeverbünde entschieden. Wer seine Liegenschaft an einen solchen Wärmeverbund anschliessen kann, profitiert nicht nur von der bequemsten Form des Heizens mit Holz, sondern auch von stabilen Wärmepreisen für die nächsten 20 Jahre.

Der Umstieg auf den Energieträger Holz ist eine kurzfristig realisierbare Massnahme, welche langfristig unser Klima entlastet und erst noch für Wertschöpfung im Inland sorgt. Zusätzlich werden die Wälder fit und gesund gehalten. Setzen auch Sie bei Neubau oder Sanierung Ihrer Heizung auf den modernen und erneuerbaren Energieträger Holz.

Lernen Sie die Vorteile einer einheimischen und umweltfreundlichen Energieversorgung kennen.

Ob mit Stückholz, Pellets oder Schnitzel: Holen Sie sich die Wärme der Zukunft in Ihr Haus!


Holzenergie Schweiz
Neugasse 6
8005 Zürich
Tel 044 250 88 11
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CO2-Zertifikate aus nachhaltig bewirtschaftetem Wald


Der Wald hat beim Klimaschutz in zweierlei Hinsicht eine grosse Bedeutung. Er produziert den einheimischen, nachwachsenden und CO2-neutralen Rohstoff Holz und er speichert grosse Mengen Kohlenstoff. Mit einer gezielten Waldbewirtschaftung fördert die OAK beide Aspekte. Während der 30-jährigen Projektlaufzeit werden die Holzvorräte im Wald moderat angehoben. Damit wird der Luft zusätzlich CO2 entnommen und im Wald eingelagert; der Wald dient als sogenannte CO2-Senke. Gleichzeitig wird das verbleibende Potenzial an Holz geerntet, um möglichst viel Holz zur Substitution von fossilen Rohstoffen einzusetzen. Die Waldbewirtschaftung wird so gestaltet, dass alle Funktionen des Waldes wie Schutz vor Naturgefahren, Biodiversität, etc. nachhaltig sichergestellt sind.

OAKFelix Lüscher

Die Finanzierung des Projekts erfolgt über den Verkauf von CO2-Zertifikaten an Firmen, Organisationen und Private, die damit freiwillig ihre nicht vermeidbaren Emissionen kompensieren. Das BAFU bestätigte am 12.12.2017, dass solche Projekte die nationalen Anstrengungen zur Erreichung der Ziele gemäss Kyoto-Protokoll unterstützen und bei Inlandkompensationen keine Doppelzählung erfolgt.

Zusammenfassung Oberallmig Klimaschutzprojekt

Der Klimawandel ist ein globales Problem. Dabei spielen die Treibhausgase, vor allem das Kohlendioxid CO2, eine wichtige Rolle. Für den Klimaschutz müssen primär schädliche Emissionen reduziert und sekundär fossile Rohstoffe und Energieträger durch nachwachsende ersetzt werden. Erst im dritten Schritt sollen nicht vermeidbare Emissionen mit geeigneten Massnahmen kompensiert werden. Die Speicherung von Kohlenstoff in der Biomasse des Waldes, zusätzlich zu den bestehenden Vorratsmengen, ist für eine solche Kompensation geeignet. Hier setzt das Projekt der Oberallmeindkorporation Schwyz an.

Das Ziel des Projekts ist, den Wald zusätzlich zur bisherigen nachhaltigen Bewirtschaftung auch als CO2-Senke zu nutzen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Finanzierung erfolgt über den Verkauf von CO2-Zertifikaten für freiwillige Kompensationsmassnahmen. Da für mitteleuropäische Verhältnisse bisher weder ein Standard noch eine Methodik für solche Senkenprojekte existierten, wurde zur Sicherung der Glaubwürdigkeit der international für forstliche Projekte anerkannte CCBA Standard der Climate, Community & Biodiversity Alliance (www.climate-standards.org) gewählt und eine entsprechende Zertifizierung angestrebt. Als Projektverfasser zeichnet die SILVACONSULT AG, Winterthur (www.silvaconsult.ch).

Die Oberallmeindkorporation (OAK) Schwyz als Projektträgerin (www.oak-schwyz.ch) ist eine der ältesten und grössten Korporationen der Schweiz. Urkundlich erstmals 1114 erwähnt bezweckt sie statutengemäss das Korporationsgut in seiner Substanz zu erhalten, es wirtschaftlich zu nutzen und zu mehren, sowie aus den Erträgnissen öffentliche, gemeinnützige oder wohltätige Vorhaben zu unterstützen. Die OAK Schwyz hat über 18‘500 Korporationsbürgerinnen und -bürger. Das Grundeigentum von insgesamt rund 24‘000ha befindet sich zum grössten Teil im Bezirk Schwyz.

OAK

Die 9‘031ha Wald stocken mehrheitlich auf steilen bis sehr steilen Hängen in Höhenlagen von 800-1‘500 m.ü.M. Verbunden mit dem sehr unterschiedlichen geologischen Untergrund (subalpine Molasse, Flysch, Kalk), dem niederschlagsreichen ozeanischen Klima, den grossen Höhenunterschiedenen und den verschiedenen Expositionen hat sich eine grosse Vielfalt an natürlichen Waldgesellschaften entwickelt. Flächenmässig herrschen Buchen-, Tannen-Buchen- und Tannen-Fichtenwälder vor. Der Vorrat an Holzmasse betrug zu Projektbeginn 2005 im gesamten Wald 281m3/ha, der Zuwachs 5.3m3/ha*Jahr. Bezüglich der Waldfunktionen dienen vorrangig 56% dem Schutz vor Naturgefahren, 26% der Holzproduktion und 18% dem Natur- und Landschaftsschutz.

OAK

Der Forstbetrieb ist seit 2002 ununterbrochen gemäss den Standards von FSC ® (Forest Stewardship Council ®; www.fsc.org; Zertifikatsnr. SGS-FM/COC-000479) und PEFC™ (Pan European Forest Certification; www.pefc.ch; Zertifikatsnr. PEFC CH08/0718) zertifiziert und erfüllt demzufolge höchste nationale und internationale Ansprüche bei der Waldbewirtschaftung (gesetzeskonform sowie natur-, umwelt- und sozialverträglich).

Das Oberallmig Klimaschutzprojekt gehört zum Projekttyp „optimierte Waldbewirtschaftung“ (improved forest managment). Der eigentliche Projektperimeter umfasst die gesamte Waldfläche der OAK abzüglich der bei Projektstart im Jahre 2005 bestehenden Waldreservate und der nicht bewirtschafteten Waldungen, somit 7‘379ha Wald. Durch eine moderate Erhöhung des Holzvorrates im Projektperimeter von 281m3/ha im Jahr 2005 innert 30 Jahren auf rund 300m3/ha werden rund 245‘000 t CO2 aus der Luft entnommen und im Holz eingelagert. Mit einer angepassten Waldbewirtschaftung wird sichergestellt, dass alle Funktionen des Waldes (Schutz vor Naturgefahren, Holzproduktion, Biodiversität, Erholung, Trinkwasserschutz etc.) weiterhin nachhaltig erfüllt werden und der Wald sich stabil und vital entwickelt.

Im Projektbericht (Project Design Document) gemäss den Vorgaben von CCBA werden im Abschnitt „Allgemeines“ unter anderem die sogenannte „baseline“ erläutert und begründet. Es wird gezeigt, dass ohne das Projekt der nachhaltig mögliche Zuwachs an Holz im Wald laufend genutzt würde und entsprechend der Vorrat etwa auf dem Stand von 2005 verbliebe.

Die Permanenz des Projekts konnte belegt werden. Auch Orkane wie „Lothar“ 1999 führen zu keiner CO2-Quelle des Waldes, wenn ab Beginn des Projekts Teile des eingelagerten CO2 (respektive die betreffenden Zertifikate) als Reserve zurückbehalten und nicht verkauft werden. Dieser Risikopool umfasst 65‘000 t CO2. Bei noch grösseren Ereignissen müsste der Verkauf so lange eingestellt werden, bis wieder Vorratserhöhungen ausgewiesen werden können.

Im Abschnitt „Klima“ erfolgt die detaillierte Berechnung der Senkenleistung des Waldes der OAK mit einer klar dargelegten Methodik nach den Vorgaben des International Panel on Climate Change (IPCC Guidelines). Unter Berücksichtigung von Vorrat und Zuwachs mit der Gewinn-Verlust-Methode sowie den methodenbedingten Abzügen resultiert in den 30 Jahren eine anrechenbare Senkenleistung von rund 245‘000 t CO2. Alle Berechnungen und Annahmen wurden sehr konservativ gewählt (baseline, berücksichtigte CO2-Kompartimente, Verluste etc.). Die tatsächliche Senkenleistung ist deutlich höher. Die Additionalität des Projekts ist gegeben, da ohne dieses Projekt die nachhaltig mögliche Nutzung realisiert, d.h. der laufende Zuwachs an Holz abgeschöpft und demzufolge der Vorrat stagnieren würde.

Im Abschnitt „Gesellschaft“ wird der CCBA-Standard vollständig erfüllt. Zudem kann weitgehend auf die FSC-Zertifizierung abgestützt werden. Insgesamt sind die Auswirkungen des Projekts auf die Gesellschaft marginal, da die Waldfläche nicht verändert wird und der Wald so bewirtschaftet wird, dass er weiterhin alle geforderten Funktionen (Schutz vor Naturgefahren, Biodiversität, Erholung etc.) erfüllt. Mit dem Verkauf der CO2-Zertifikate kann nach Abzug des Nutzungsverzichts sowie der Aufwendungen für die angepasste Bewirtschaftung und die Projektentwicklung ein kleiner angemessener Gewinn realisiert werden, der sich positiv auf finanzielle Bilanz des Forstbetriebes im speziellen und der OAK im Allgemeinen auswirkt.

Auch der Abschnitt „Biodiversität“ der CCBA-Vorgaben wird über weite Teile durch die FSC-Zertifizierung abgedeckt (Waldreservatsflächen, naturnaher Waldbau, Naturverjüngung etc.). Durch die leicht reduzierte Nutzung zum Aufbau des Zielvorrates werden als positiver Effekt mehr ältere und dickere Bäume heranwachsen. Auf Grund des Projekts entstehen keine negativen Einflüsse, weder auf die (nicht im Projektperimeter enthaltenen) Waldreservate noch auf die bewirtschaftete Waldfläche.

Die Validierung (anfängliche Prüfung eines Projekts hinsichtlich der Kriterien eines Standards) erfolgte nach dem CCBA Standard durch TÜV SÜD, München. Der Validierungsbericht bestätigte die Richtigkeit der Berechnungsverfahren nach den Regeln der Klimakonvention UNFCCC. Die Projektanlage (befristete reduzierte Nutzung), das Projektziel (Speicherung von Kohlenstoff zur Generierung von Einnahmen), der Projektbeginn 2005, die Projektdauer von 30 Jahren, die Baseline-Annahmen, die ex ante Senkenleistung, die Additionalität und die Permanenz wurden bestätigt, ebenso wie die Umwelt- und Sozialverträglichkeit sowie das Monitoring und das angepasste Management. Sämtliche offenen Fragen „Corrective Action Requests“ und „Clarification Requests“ konnten während des Validierungsprozesses geschlossen werden. Es verblieben lediglich zwei „Forward Action Requests FAR“, Sachverhalte, die zum Zeitpunkt der Verifizierung beachtet werden müssen. Lediglich wegen der Problematik der befürchteten Doppelzählung konnte die Validierung nicht positiv abgeschlossen werden.

Gemäss dem Schreiben des Bundesamts für Umwelt BAFU vom 12. Dezember 2017 „… erlaubt der freiwillige CO2-Markt es den Käufern von CO2-Gutschriften, die Klimabelastung ihrer Aktivitäten innerhalb des Geltungsbereichs des Kyoto-Protokolls zu neutralisieren. … Die CO2-Projekte im Bereich Wald auf dem freiwilligen Markt sind daher implizit Teil der nationalen Anstrengungen zur Erreichung der Ziele gemäss Kyoto-Protokoll. Vor diesem Hintergrund haben die Käufer von CO2-Gutschriften aus einem schweizerischen CO2-Projekt im Bereich Wald die Gewähr, dass im Grundsatz keine Doppelzählungen auftreten und ihre Emissionen innerhalb der Schweiz neutralisiert werden, sofern den auf dem freiwilligen Markt gehandelten CO2-Gutschriften tatsächliche Emissionsverminderungen gegenüberstehen.“ Mit dem jährlichen Monitoring belegt die OAK die tatsächliche CO2-Senkenleistung in ihren Waldungen. Diese Bestätigung durch das BAFU zeigt, dass das Ziel des Oberallmig Klimaschutzprojektes die Bestrebungen des Bundes vollumfänglich unterstützt. Käufer unserer Zertifikate können ihre nicht vermeidbaren Emissionen damit neutralisieren, finanzieren die entsprechend optimierte Waldbewirtschaftung der OAK und unterstützen den Bund zur Erreichung seiner Kyoto-Ziele. Eine Zertifizierung nach internationalen Standards des freiwilligen Marktes bleibt aber zurzeit ausgeschlossen, da einerseits der Bund sich die gesamte CO2-Waldsenkenleistung im Rahmen der internationalen Verpflichtungen an die nationale Klimabilanz anrechnet, inbegriffen die Speichermengen der OAK Schwyz, und anderseits diese Standards Reduktionsverpflichtungen über die Kyoto-Ziele hinaus verlangen.

Das Monitoring umfasst die jährliche Beurteilung von Projektperimeter, Holzvorrat und Verlusten. Damit können die jährlichen Senkenleistungen des Waldes (effektiv eingelagerten CO2-Mengen) festgestellt und die entsprechenden Zertifikate für die Kompensation freigegeben werden. Die gesellschaftlichen und die Biodiversitäts-Belange werden im periodischen FSC-Überwachungsaudit begutachtet. Gemäss des Monitoringberichts 2015 wurden im Rahmen dieses Projekts bis Ende 2015 199‘765 to CO2 eingelagert, einschliesslich der 65‘000 to CO2 als Sicherheitsreserve für Waldschäden (Sturm, Borkenkäfer). Gemäss Monitoring Plan ist die Baseline alle 10 Jahre zu überprüfen. In den vergangenen 10 Jahren sind keine grossen Stürme oder Borkenkäferkalamitäten aufgetreten. Die Nutzungen lagen sowohl schweizweit als auch im OAK-Projektgebiet unter dem Zuwachs, so dass die CO2-Vorräte im Wald zunahmen. Im Rahmen der Zwischenrevision der Betriebspläne der OAK wurden die Zielsetzungen der Waldbewirtschaftung nicht geändert und die waldbaulichen Planungen überarbeitet sowie die Hiebsätze überprüft. Entsprechend kann die Baseline für weitere 10 Jahre beibehalten werden.

Mit den Käufern der CO2-Zertifikaten wird eine Vereinbarung abgeschlossen, welche die wesentlichen Verpflichtungen regelt (Nachweis der vorgängigen Reduktion und Substitution, Angaben über die Verwendung der Zertifikate, ausschliessliche Verwendung für freiwillige Kompensation in der Schweiz, sofortige Stilllegung der Zertifikate, kein Handel und kein Weiterverkauf der Zertifikate, Werbung und Kaufabwicklung). Verkauft werden ausschliesslich die gemäss der Monitoringberichte ausgewiesenen, effektiv im Wald bereits eingelagerten CO2-Mengen.


Oberallmeindkorporation Schwyz
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Das Gasverteilnetz – eine unverzichtbare Infrastruktur für die Energielandschaft

Erdgas ist und bleibt auch in absehbarer Zukunft ein bedeutender Energieträger. Darüber hinaus bildet das Gasverteilnetz der Schweiz eine ökonomisch und ökologisch einzigartige Chance auch für die erneuerbaren Energien im Sinne der Energiestrategie 2050 des Bundes und die Decarbonisierung.

Das Gasverteilnetz der Schweiz steht, und es funktioniert. Primär wird darin Erdgas transportiert, der umweltfreundlichste fossile Energieträger: Erdgas verbrennt ohne Russ und Staub, emittiert weniger CO2 als andere Brennstoffe und enthält kaum Schwefel und Ozon bildende Substanzen. Und das ohne energieaufwändigen Transport auf Strasse oder Schiene.

Doch das Gasverteilnetz der Schweiz kann weit mehr als Erdgas in Pipelines geräuschlos von A nach B bringen. Ins Netz eingespeist werden kann auch Biogas, synthetisches Erdgas und im Rahmen von «Power-to-Gas» auch Wasserstoffgas. Zudem können das Gasverteilnetz und seine verschiedenartigen Speicheranlagen in Zukunft auch zur Speicherung von überschüssigem umweltfreundlich produziertem Solar- und Windstrom dienen.

Erdgas: ökologische Vorteile
Erdgas, ursprünglich aus Biomasse gebildet, besteht aus über 90 Prozent aus Methan, das von seiner Molekularstruktur her der einfachste Kohlenwasserstoff aller fossilen Energieträger ist. Es ist ein brennbares, geruch- und farbloses, natürliches Gas, das aus dem Innern der Erde mit einfachen technischen Mitteln in seinem handelsüblichen Zustand gewonnen wird (also ohne energieaufwändige Umwandlungsprozesse). Der Primärenergieträger Erdgas, als Prozessenergie, als Heizenergie und als Treibstoff genutzt, hat das Potenzial, den Ausstoss von Treibhausgasen sowie Schadstoffen massgeblich, schnell, effizient und kostengünstig zu senken. Erdgas verbrennt sauber und setzt weder Feinstaub noch Russ frei und im Vergleich zu anderen fossilen Energieträgern 25 Prozent weniger CO2. Bezüglich Stickoxiden, von denen bis heute kaum gesprochen wird, leistet Erdgas, ohne Biogas einzurechnen, eine Entlastung von über 70 Prozent im Verbrennungsprozess.

Gasverbund
Biogas: immer beliegter und gefragt
Biogas ist ein erneuerbarer, einheimischer und CO2-neutraler Energieträger, dem immer mehr umweltbewusste Verbraucher nachfragen und nutzen. Biogas entsteht durch Vergären biogener Abfälle und Reststoffe wie Gülle, Klärschlamm, Mist, Speisereste oder Grünabfälle und weist im Rohzustand einen Methangehalt zwischen 50 und 70 Prozent aus. In der Schweiz werden keine nachwachsenden Rohstoffe für die Biogasproduktion verwendet, contrat moral. Bei der Aufbereitung auf Erdgasqualität wird primär das klimaneutrale CO2 ausgewaschen. Das gewonnene Methan kann dann ins Erdgasnetz jeder Druckstufe eingespeist werden. Der Schweizer Erdgasindustrie steht im Bereich Biogasaufbereitung und Einspeisung ins Erdgas-Versorgungsnetz die Pionierrolle zu. Erdgas in Kombination mit Biogas stellt eine bedeutende Stütze der Energieversorgung unseres Landes dar.

«Power-to-Gas»: Aus Strom wir Gas
«Power-to-Gas» ist ein chemischer Prozesse, bei dem Strom mit Hilfe der Wasserelektrolyse in Gas umgewandelt wird. In der Praxis wird überschüssiger Strom aus erneuerbaren Quellen wie Windstrom, Wasserstrom, Solarstrom eingesetzt. Bei der Wasserelektrolyse wird Wasser in seine Basiselemente H2 und O2 aufgespalten. Diese Form der Energiewandlung macht Sinn, da der regenerativ erzeugte Strom erheblichen Schwankungen unterliegt. Bei schönem Wetter oder starkem Wind wird mehr Strom produziert als das Stromnetz zu diesem Zeitpunkt aufnehmen kann. In der Nacht, bei Windstille oder bei Nebel ist die Stromerzeugung eingeschränkt, was den Netzbetreibern die Planung der Netzstabilität erschwert. «Power-to-Gas» bietet da diverse Lösungsansätze.

Das Wasserstoffgas (H2) kann als Treibstoff für Wasserstofffahrzeuge genutzt oder dem Erdgasnetz bis zu einem Anteil von zehn Prozent beigemischt werden. Dank seines Energieinhaltes wertet der Wasserstoff die Erdgas-Biogas-Qualität in ihrer Anwendung als Brennstoff wie alsTreibstoff nochmals auf. Wasserstoff lässt sich auch direkt in Brennstoffzellen verwenden, um Strom und Wärme zu erzeugen. Wird der Wasserstoffproduktion ein Metanisierungsprozess nachgeschaltet und CO2 aus der Atmosphäre oder aus Biogasanlagen zur Kohlenstoffgewinnung verwendet, entsteht ein hochwertiges Methan. In der Folge wird die CO2-Bilanz verbessert. Dieser Strom in Methanform lässt sich dank der Erdgasinfrastruktur speichern und transportieren. Auf diese Art wird das Erdgasnetz zu einer Batterie für Strom. Und dieses synthetische Methan kann an den Verbrauchsorten mittels Wärme-Kraft-Kopplung wieder in Strom und Wärme umgewandelt werden.

GasverbundErdgas-Biogas: als Treibstoff im Trend
Der Druck, konkrete Lösungsbeiträge für den Klimaschutz zu finden, ist hoch. Gleichzeitig streben Regierungen, Politiker in Grossstädten und Interessensgruppen eine Luftverbesserung an und wollen besonders winterliche Feinstaubbelastung sowie sommerliche Ozoneinträge gerade in den Städten massiv einschränken. Die Fahrzeughersteller stehen wegen strengerer und zeitlich gestaffelter Abgasvorschriften unter Druck.

Unternehmen, die auf Erdgas-Biogas als Treibstoff setzen, verbinden Klimaschutz mit Wirtschaftlichkeit. Erdgas-Biogas als Treibstoff ist eine jetzt verfügbare, umweltfreundliche Lösung im Zeitalter der Energiezukunft. In der Schweiz setzt sich Erdgas im Durchschnitt aus 20 Prozent Biogas und 80 Prozent Erdgas zusammen. Damit werden gleich zwei Vorteile miteinander kombiniert: Erstens gehört in der Schweiz aus biogenen Abfall- und Reststoffen hergestelltes Biogas zu den erneuerbaren Treibstoffen mit der besten Ökobilanz überhaupt, und zweitens ist Erdgas mit 25 Prozent weniger CO2 der in der Verbrennung sauberste fossile Treibstoff. Die Transport- und Speicher-Infrastruktur kann in Zukunft zu den Problemlösern unseres Energiesystems gehören. Das Netz bietet damit einen Beitrag zu einer gesamtwirtschaftlichen Optimierung des Energiesystems und hilft, die CO2-Ziele zu erreichen.


Gasverbund Mittelland AG
Untertalweg 32
4144 Arlesheim
Tel 061 706 33 33
info@gvm-ag.ch
www.gvm-ag.ch

Auch eine Chance für die Erneuerbaren

Erdgas ist und bleibt auch in absehbarer Zukunft ein nicht vernachlässigbarer Energieträger. Darüber hinaus bildet das Erdgastransportnetz der Schweiz eine ökonomisch und ökologisch einzigartige Chance auch für die Erneuerbaren Energien im Sinne der Energiestrategie 2050 des Bundes.

Das Erdgasverbundnetz der Schweiz steht, und funktioniert. Primär wird darin Erdgas transportiert, der umweltfreundlichste fossile Energieträger: Erdgas verbrennt ohne Russ und Staub, enthält kaum Schwefel und Ozon bildende Substanzen. Und das ohne energieaufwändigen Transport auf Strasse, Wasser oder Schiene. Das Erdgasverbundnetz der Schweiz kann weit mehr als Erdgas in Pipelines geräuschlos von A nach B bringen. Ins Netz eingespeist werden kann auch Biogas, synthetisches Erdgas und im Rahmen von „Power-to-Gas“ auch Wasserstoff. Zudem kann die Erdgasinfrastruktur in Zukunft auch als Speicher von überschüssigem Solar- und Windstrom dienen.

MittellandErdgas: ökologische Vorteile
Erdgas, ursprünglich aus Biomasse gebildet, besteht aus über 90 Prozent aus Methan, das von seiner Molekularstruktur her der einfachste Kohlenwasserstoff aller fossilen Energieträger ist. Es ist ein brennbares, geruch- und farbloses, natürliches Gas, das aus dem Innern der Erde mit einfachen technischen Mitteln in seinem handelsüblichen Zustand gewonnen wird (also ohne energieaufwändige Umwandlungsprozesse). Der Primärenergieträger Erdgas, als Prozessenergie, als Heizenergie und als Treibstoff genutzt, hat das Potenzial, den Ausstoss von Treibhausgasen sowie Schadstoffen massgeblich, schnell, effizient und kostengünstig zu senken. Erdgas verbrennt sauber und setzt weder Feinstaub noch Russ frei und im Vergleich zu anderen fossilen Energieträgern 25 Prozent weniger CO2. Bezüglich Stickoxiden, von denen bis heute kaum gesprochen wird, leistet Erdgas, ohne Biogas einzurechnen, eine Entlastung von über 70 Prozent im Verbrennungsprozess. Biogas ein ökologischer Mehrwert Biogas ist ein erneuerbarer, einheimischer und CO2-neutraler Energieträger, den immer mehr Verbraucher nachfragen und nutzen. Biogas entsteht durch Vergären biogener Abfälle und Reststoffe wie Gülle, Klärschlamm, Mist, Speiseresten oder Grünabfällen und weist in diesem Zustand einen Methangehalt zwischen 50 bis 70 Prozent aus. In der Schweiz werden keine nachwachsenden Rohstoffe für die Biogasproduktion verwendet. Bei der Aufbereitung auf Erdgasqualität wird primär das klimaneutrale CO2 ausgewaschen. Das gewonnene Methan kann dann ins Erdgasnetz jeder Druckstufe eingespeist werden. Der Schweizer Erdgas-Industrie steht im Bereich Biogasaufbereitung und Einspeisung ins Erdgas-Versorgungsnetz die Pionierrolle zu. Erdgas in Kombination mit Biogas oder Wasserstoff stellt mit einem Anteil von 13 am Energiekonsum der Schweiz eine bedeutende Stütze der Energieversorgung unseres Landes dar.

Power-to-Gas: H2 als Aufwertung
Das Wasserstoffgas (H2) kann als Treibstoff für Wasserstofffahrzeuge genutzt oder dem Erdgasnetz bis zu einem Anteil von 10 Prozent beigemischt werden. Dank seinem Energieinhalt wertet der Wasserstoff die Erdgas-Biogasqualität in ihrer Anwendung als Brennstoff wie als Treibstoff nochmals auf. Wasserstoff lässt sich auch direkt in Brennstoffzellen verwenden (Strom und Wärme) oder durch Reformerprozesse methanisieren. Dieser Strom in Methanform lässt sich dank der Erdgasinfrastruktur speichern und transportieren. Auf diese Art wird das Erdgasnetz zu einer Batterie für Strom. Und dieses Methan kann an den Verbrauchsorten mittels Wärme-Kraft-Kopplung wieder in Strom und Wärme umgewandelt werden.

MittellandErdgas-Biogas: als Treibstoff im Trend
Der Druck, konkrete Lösungsbeiträge für den Klimaschutz zu finden, ist hoch. Gleichzeitig streben Regierungen, Politiker in Grossstädten und Interessensgruppen eine Luftverbesserung an und wollen Feinstaubbelastung sowie sommerliche Ozoneinträge gerade in den Städten massiv einschränken. Die Fahrzeughersteller stehen wegen strengerer und zeitlich gestaffelter Abgasvorschriften unter Druck. Die Busbetreiber zeigen ein verstärktes Interesse an alternativen Treibstoffarten wie Biogas, Erdgas und einem Erdgas-Biogas-Mix sowie an Hybrid- und vollelektrischen Bussen. Die Entwicklung von neuen Erdgasmotoren ist ein klares Zeichen dafür, dass die Herstellerfirmen das Marktpotenzial und -Volumen für Erdgasbusse mit komprimiertem und verflüssigtem Erdgas neu beurteilen und Erdgasantriebe als attraktiven Wachstumsmarkt einschätzen. Unternehmen, die auf Erdgas-Biogas als Treibstoff setzen, verbinden Klimaschutz mit Wirtschaftlichkeit. Erdgas-Biogas als Treibstoff ist eine bewährte verfügbare, umweltfreundliche Lösung im Zeitalter der Energiezukunft. In der Schweiz setzt sich Erdgas für den Strassenverkehr im Durchschnitt aus 20 % Biogas und 80 % Erdgas zusammen. Damit werden gleichzwei Vorteile miteinander kombiniert: Erstens gehört in der Schweiz aus biogenen Abfall- und Reststoffen hergestelltes Biogas zu den erneuerbaren Treibstoffen mit der besten Ökobilanz überhaupt, und zweitens ist Erdgas mit 25 % weniger CO2, der in der Verbrennung sauberste fossile Treibstoff. Die Transport- und Speicher-Infrastruktur kann in Zukunft zu den Problemlösern unseres Energiesystems gehören und dazu beitragen, die Stromnetze im Einklang mit dem angestrebten Ausbau der erneuerbaren Energien zu entlasten. Mit der Umsetzung der Energiestrategie 2050 werden Photovoltaikanlagen und Windkraftwerke einen immer grösser werdenden Stellenwert einnehmen. Sie produzieren Strom, der nicht immer regelmässig anfällt. Je nach Wetter entsteht damit eine Überproduktion, die im Verlauf von anderen Wetterlagen wieder zur Verfügung stehen soll. Dies sollen Power 2 Gas- Anlagen ermöglichen, die bereits heute überschüssigen Strom aus erneuerbarer Energieproduktion durch Methanisierung in synthetisches Gas umwandeln können. In der Schweiz hat beispielsweise die Solothurner Hybridwerk Aarmatt nach zweijährigen Laborstatus den Betrieb aufgenommen. Dieses Gas kann zusammen mit Gas aus unterschiedlichsten Quellen im Erdgasnetz den Verbrauchern zugeführt oder wieder zu Strom für den Last-Ausgleich benutzt werden. Das Netz bietet damit einen Beitrag zu einer gesamtwirtschaftlichen Optimierung des Energiesystems und hilft, die CO2-Ziele zu erreichen.


Gasverbund Mittelland AG
Untertalweg 32
4144 Arlesheim
Tel 061 706 33 33
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www.gvm-ag.ch

Wärme ohne Kohlenstoffdioxid

Durch menschliche Aktivitäten, allen voran die Verbrennung fossiler Energieträger, stieg der Anteil an Kohlenstoffdioxid in der Erdatmosphäre von ca. 280 parts per million zu Beginn der Industrialisierung auf ca. 400 ppm im Jahr 2015 an, Tendenz weiter steigend. Dieser Anstieg bewirkt eine Verstärkung des Treibhauseffektes, die wiederum die Ursache für die aktuelle globale Erwärmung ist.

Die Firma Calodrill AG bietet mit ihrer Hauptkompetenz in Erdsondentechnik eine Alternative für einen aktiven Umweltschutz. Das Unternehmen wurde im Jahre 2007 von der EBL-Wärmesysteme AG begründet und im 2016 umbenannt. Heute ist die Firma Calodrill AG ein selbständiges Unternehmen mit Sitz in Laufen BL. Ein weiterer Meilenstein in der Firmengeschichte ist der Eintritt von Thomas Walliser als Geschäftsführer. Mit der Erfahrung von ca. 480 000 ausgeführten Bohrmetern und aus über 1 000 Projekten übernahm Walliser im Frühjahr 2017 die Geschäftleitung der Firma Calodrill AG. Die langjährigen, engagierten Mitarbeiter garantieren trotz starkem Preisdruck dank ihrer Erfahrung für eine stets qualitativ hochstehende Arbeitsausführung. Zu dem Dienstleitungspaket bei einer Erdsondenbohrung bei Neu- und Umbauten gehört vor der Bohrung die Planung mit unseren Projektpartnern vor Ort, das Setzen der Erdsonde inkl. Injektieren, das Verlegen der Anbindeleitungen bis zur Wärmepumpe sowie die Wiederinstandstellung der Umgebung.

Colodrill

Was ist Erdsondentechnik?
Die im zugänglichen Teil der Erdkruste gespeicherte Wärme bezeichnet man als Erdwärme. Als regenerative Energie dient sie der direkten Nutzung, wie zum Heizen und Kühlen im Wärmemarkt (Wärmepumpen-Heizung) als auch der indirekten Nutzung, wie zur Umwandlung in Strom oder in ein Geothermie- Kraftwerk (Kraft-Wärme-Kopplung). Mittels Erdwärmesonden, Kollektoren, Energiepfählen oder Wärmebrunnenanlagen erfolgt die Nutzung der Erdwärme. Global gesehen ist die Geothermie eine langfristig nutzbare Energiequelle. Hinzu kommt, dass im Gegensatz zu erneuerbaren Energien die Erdwärme weder von Tag und Nacht noch von Wind und Wetter, auch nicht von den Jahreszeiten beeinflussbar ist.

ColodrillErdwärmesonde
Eine Erdwärmesonde (EWS) ist ein geschlossenes Rohrsystem, befüllt mit einer zirkulierenden Wärmeträgerflüssigkeit. Dieses wird in der Regel in ein vertikal oder seltener schräg angeordnetes Bohrloch in den Untergrund eingebaut. Aus dem Erdreich wird mit der Erdwärmesonde Wärme entzogen, die wiederum meist an den Wärmetauscher (Verdampfer) einer Erdwärmepumpe weitergegeben wird. Mittels der Wärmepumpe ist die wirtschaftliche Nutzung der Erdwärme zur Gebäudeheizung möglich. Kurzum ist die EWS eine Nutzungsmöglichkeit der oberflächennahen Geothermie. Sie schöpft durch Erdsonden nachhaltige Wärme und schont somit die Umwelt. Durch Wärmepumpen dienen Erdwärmesonden hauptsächlich der Gewinnung von Umgebungswärme. Über Erdsonden kann aber auch die Variante zur Kühlung umgesetzt werden. Hierbei wird Wärme aus Gebäuden über die Wärmepumpe in das Erdreich übertragen. Für die Abkühlung der Wärmeträgerflüssigkeit dient also das Erdreich.


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