Interview mit Andreas Hurni Geschäftsführer Verband Fernwärme Schweiz

Fernwärme Schweiz ist ein «energiegeladener» Verband. Für wen macht eine Mitgliedschaft besonders Sinn? Müssen hierfür spezielle Aufnahmekriterien erfüllt sein?
Der Verband Fernwärme Schweiz (VFS) ist effektiv ein energiegeladener Verband, was u. a. die in den letzten rund drei Jahren rasch zunehmende Mitgliederzahl und die zahlreichen neuen Aktivitäten zeigen. Zurzeit zählt der Verband rund 140 Mitglieder (+ 35 im Vergleich zu Anfang 2017), von denen rund die Hälfte selber Fernwärmenetze baut und betreibt. Daneben sind auch Planer, Fachhochschulen, Lieferanten und Partnerorganisationen und Einzelpersonen im Verband vertreten. Für alle Mitglieder der Fernwärmefamilie bieten wir ihren Interessen angepasste Veranstaltungen wie das Fernwärme-Forum, Betreibertreffen, Planerabende, Verkaufstrainings und Erfahrungstagungen an. Spezielle Aufnahmekriterien gibt es nicht, die Aufnahme neuer Mitglieder erfolgt durch Entscheid des Vorstandes.
Welches sind die Ziele und Hauptanliegen des Verbandes?
Der VFS setzt sich für die Interessen seiner Mitglieder ein. Er wirkt auf der politischen Ebene, zum Beispiel im Zusammenhang mit der Beratung des CO2- und Raumplanungsgesetzes im Parlament oder direkt bei den entsprechenden Amtsstellen, um möglichst für den Fernwärme-Ausbau günstige Rahmenbedingungen zu erwirken. Er erarbeitet Grundlagendokumente wie zum Beispiel das Weissbuch Fernwärme Schweiz (Fernwärme- Strategie) oder den Leitfaden Fernwärme für Entscheider, die die Ziele und das sinnvolle Vorgehen umreissen. Er organisiert diverse Aus- und Weiterbildungs-Veranstaltungen für seine Mitglieder, um fachliche Kompetenzen aufbauen und vertiefen zu helfen. Er erstellt gemeinsam mit Partnerorganisationen technische Regelwerke und steht für Anfragen über technische, wirtschaftliche und rechtliche Fernwärmethemen gerne zur Verfügung.
Können Sie kurz zusammenfassen, was genau Fernwärme und Fernkälte ist?
Bei der Fernwärme und Fernkälte handelt es sich um leitungsgebundene Wärme- und Kälteversorgungslösungen, die über die Parzellengrenze hinausgehen und die Nutzung erneuerbarer Energien und Abwärme begünstigen.

Wie fördert man die Fernwärme und wie sieht es mit der Wirtschaftlichkeit aus?
Die Wirtschaftlichkeit der Fernwärme hängt stark von der Wärmebezugsdichte im potenziellen Versorgungsgebiet ab. In Stadtzentren ist diese in der Regel hoch, sodass auch die Fernwärme hier gegenüber fossilen Lösungen konkurrenzfähig ist. Mit abnehmenden Wärmebezugsdichten in Agglomerationen oder dann in kleineren Gemeinden nehmen dann auch die Fernwärmepreise aufgrund der proportional höheren Erschliessungskosten zu, sodass hier die Preisdifferenz zwischen der fossilen Lösung und der Fernwärme zunimmt. Die Förderung der Fernwärme kann zum Beispiel durch kantonale Beiträge an Machbarkeitsstudien, für Fernwärmeanschlüsse oder in Form von Fördermitteln für den Bau von Fernwärmenetzen erfolgen oder auch durch Fördermittel der Stiftung KliK. Neben der finanziellen Förderung geht es aber auch darum, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Fernwärme sowie die kohärente Berücksichtigung der Fernwärme bei der räumlichen Energieplanung sicherzustellen.

Welche Vorteile entstehen für die Umwelt?
Die Fernwärme ermöglicht die optimale Nutzung erneuerbarer Energien (z. B. See-, Fluss-, Grund- und Abwasser, Holz und Solar- und Geothermie) und Abwärme (z. B. aus Kehrichtverbrennungsanlagen oder Industrie) und so den Ersatz von für die Umwelt problematischen fossilen Brennstoffen (Stichwort Klimawandel). Dadurch trägt sie massgeblich zur Reduktion der CO2-Emissionen im Wärmebereich, der rund 40% des Energieverbrauchs der Schweiz ausmacht, bei. Im Falle von Abwasserwärmenutzung kann die Fernwärme zum Beispiel zu tieferen Wassertemperaturen in Oberflächengewässern führen, was aus ökologischer Sicht positiv ist.

Was steckt hinter dem Begriff «Fernwärme-Contracting»?
Ein Contractor ist eine Unternehmung, meist eine Wärmeabteilung eines Elektrizitätsunternehmens, die sich um die Planung, den Bau, die Finanzierung und den Betrieb z. B. eines Fernwärmenetzes, aber auch anderer Anlagen kümmert. Sie verrechnet als Gesamtdienstleister die Kosten für z. B. eine Wärme- oder Kältelieferung direkt an den Kunden weiter, ähnlich wie das via Stromrechnung erfolgt.

Über welche Themen wird in Ihrem zwei bis dreimal jährlich erscheinenden Newsletter informiert?
Der Newsletter widmet sich vor allem den aktuell laufenden Verbandsaktivitäten auf politischer, technischer und finanzieller Ebene und informiert über anstehende eigene Veranstaltungen und relevante Anlässe Dritter.

Sie bieten ein breites Weiterbildungs- und Informationsangebot an. Welche Weiterbildungen oder Kurse möchten Sie besonders herausheben?
Das Prunkstück der VFS-Veranstaltungen ist sicher das jährlich Ende Januar stattfindende Fernwärme-Forum in Biel, das von rund 400 Personen besucht wird. Beliebt sind auch die Ende 2018 neu lancierten zweisprachigen praxisnahen Betreibertreffen mit bisher rund 75 bzw. knapp 60 Teilnehmern und die zweitägigen, jeweils im Herbst statt findenden Seminare Fernwärme und Fernkälte, die für Entscheider relevante Kenntnisse vermitteln und in der Vergangenheit jeweils von zwischen 18 und 52 Personen besucht wurden (finden auf Deutsch in Horw, auf Französisch in Yverdon statt).

Haben Sie in näherer Zukunft einen Event oder speziellen Infoanlass, den Sie an dieser Stelle vorstellen möchten?
Im Anschluss an die nächste Generalversammlung vom 30. April 2020 in Bern ist ein Networking-Anlass mit prominenten Teilnehmern geplant. Die Vorbereitungsarbeiten sind aber erst gerade angelaufen und ich möchte deshalb noch keine Details verraten.

Welche Neuerungen oder Projekte haben Sie für die nähere Zukunft geplant?
Erste Priorität geniesst aktuell die Erarbeitung
technischer Regelwerke gemeinsam mit nserem deutschen Partnerverband AGFW. aneben möchten wir eine Finanzierungsstudie ernwärme-Ausbau angehen, die die öglichkeiten für eine raschere Fernwärmeentwicklung ufzeigen soll. Auch für das Fernwärme- Forum sind für den nächsten Anlass m Januar 2020 gewisse Neuerungen in Form von Einsatz moderner interaktiver Medien vorgesehen.

Verband Fernwärme Schweiz
p. A. Ryser Ingenieure AG
Engestrasse 9, Postfach
3001 Bern
Tel 031 560 03 90
info@fernwaerme-schweiz.ch
www.fernwaerme-schweiz.ch

Fernwärme – der ökologisch sinnvolle Beitrag

Fernwärme – ein Beitrag zur Volkswirtschaft in der Schweiz
Die Schweiz importiert rund 80 Prozent ihres Energiebedarfs aus dem Ausland. Hierfür fliessen jährlich 21 Milliarden Franken aus der Schweiz ab und fehlen der eigenen Volkswirtschaft. Damit diese immensen Geldströme nicht mehr primär in die Krisenregionen der Erdölstaaten fliessen, sondern vermehrt der eigenen Wirtschaft zugutekommen, braucht es eine konsequente Wende hin zu Energieeffizienz und erneuerbarer Energien. Letztere können weitgehend im Verbund mit Fernwärmenetzen optimal und wirtschaftlich genutzt werden. Den Gemeinden und Regionen kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Verschiedene Energieregionen rechnen damit, dass sie die regionale Wertschöpfung bei der Energieversorgung langfristig wesentlich verbessern können. Gleichzeitig erhöhen sie damit die Glaubwürdigkeit einer nachhaltigen Energiestrategie gegenüber der Bevölkerung und dienen dieser als Vorbild.

Investoren erwarten sichere Rahmenbedingungen
Die energiepolitischen Vorgaben machen der Bund und die Kantone. Diese werden in den Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn) festgehalten. Der Vollzug ist Sache der Gemeinden. Eine nachhaltige Energiestrategie führt über eine kommunale Energieplanung, welche den Energiebedarf und die vorhandenen Potenziale an erneuerbaren Energien analysiert und räumlich aufeinander abstimmt. Die Gemeinden setzen die Vorgaben in den kommunalen Bauvorschriften, in Verordnungen sowie in der Richt-und Nutzungsplanung um. Der Verband Fernwärme Schweiz (VFS) hat im Dokument «Weissbuch Fernwärme» die entsprechenden Grundlagen erarbeitet. Diese stehen unter www.fernwärme-schweiz.ch zu Verfügung.

Fernwärme bürgt für Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit
Fernwärme und Fernkälte bedeuten Versorgungssicherheit, Komfort, Kunden- und Umweltfreundlichkeit, minimaler Wartungsaufwand und faire Kosten. Sie nutzen die Ressourcen sauber, effizienter und klimafreundlich. Die Zukunft der Energieversorgung ist in Bewegung. Neben Strom und Mobilität macht Wärme 40% unseres Energieverbrauches aus. Fernwärme und Fernkälte leisten im Wärmebereich einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Sie sind vor allem dann nachhaltig und umweltfreundlich, wenn sie mit dem Einsatz von erneuerbaren Energien oder der Nutzung verschiedener Abwärme-und Kältequellen betrieben werden.


Verband Fernwärme Schweiz
p. A. Ryser Ingenieure AG
Engestrasse 9, Postfach
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Mit Energie in die Zukunft – Ausbildung im Wandel

Das Weiterbildungsangebot im Energiebereich der NTB Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs wurde durch den neuen Kurs «CAS Energie digital» erweitert und durch eine Kooperation mit der Hochschule Kempten wird neu der Zugang zum M.Eng.-Abschluss ermöglicht.
tnb
Die NTB Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs bietet seit 2007 den berufsbegleitenden Studiengang «Master of Advanced Studies (MAS) in Energiesysteme» an, der sich aus einzelnen Zertifikatskursen (CAS) zusammensetzt. Die technische Tiefe und der Praxisbezug stehen an der NTB im Vordergrund. Um der aktuellen Entwicklung gerecht zu werden, wurde das Angebot der NTB nun ausgebaut.

Ziel des neuen Kurses «CAS Energie digital»
Unsere Energieversorgung wird durch das Aufkommen der erneuerbaren Energien zunehmend dezentral und komplex. Die Digitalisierung im Energiebereich führt zu einer Vernetzung von Anlagen, Geräten und Komponenten, die es erlaubt, diese intelligent und automatisiert zu steuern. Je mehr Energie wetterabhängige Solar- und Windkraftanlagen liefern, umso wichtiger wird es, Nachfrage und Angebot von Energie aufeinander abzustimmen, um Anlagen und Geräte effizienter zu bewirtschaften. Die breite Erfassung von Daten mit Sensoren ermöglicht es, Prozesse zu überwachen und die unterschiedlichen Erzeuger, Speicher und Verbraucher eng miteinander zu verbinden, gemeinsam zu optimieren und die Gesamteffizienz zu steigern. Ziel des neuen Kurses ist die Kompetenzvermittlung für IT-gestützte Analyse und Optimierung von Energiesystemen. Mit einer einfachen Prototypenerstellung sollen Berührungsängste des Energie-Ingenieurs gegenüber der IT durch Aufbau und Programmierung eines einfachen Systems abgebaut werden.

Internationale Kooperation mit der Hochschule Kemptenn
Die Nachfrage nach hochwertigen international anerkannten Abschlüssen hat sich in den letzten Jahren verstärkt. Die NTB und die Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten sind nun eine schweizweit einzigartige Kooperation in der berufsbegleitenden Energiemasterausbildung eingegangen, um den Studierenden auch eine Perspektive zu eröffnen, die über den Schweizer MAS-Abschluss hinausgeht.

Studierende des Masterstudiengangs «Energiesysteme» der NTB, die über einen «Bachelor of Science»-Abschluss verfügen, können nun unter Anrechnung der an der NTB erworbenen Studienleistungen in den Masterstudiengang «Energiesysteme und Energiewirtschaft » der Hochschule Kempten einsteigen und den international anerkannten Abschluss «Master of Engineering (M.Eng.)» erreichen.

Nächste Kursbeginne:
CAS Elektrische Energiesysteme Februar 2019
CAS Energie digital September 2019
CAS Energie und Wirtschaft September 2019
CAS Wärmepumpen / Kältetechnik Februar 2020

Weitere Informationen: www.ntb.ch/energiemaster


NTB Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs
Werdenbergstrasse 4
9471 Buchs
Tel 081 755 33 11
info@ntb.ch
www.ntb.ch/energiemaster

Die Lösung für Solarstrom

Gute Nachricht für Bauherren: Dank der Vorfinanzierung durch Solarmarkt profitieren Sie bei der Realisierung einer Photovoltaikanlage sofort von der attraktiven Einmalvergütung des Bundes – und nicht erst nach einer Wartezeit von derzeit rund drei Jahren.

Keine Wartezeit mehr auf die Einmalvergütung Wer gegenwärtig umweltbewusst und klimaschonend bauen will, beweist ein gutes Timing. Photovoltaikanlagen sind so günstig wie noch nie und können wirtschaftlich betrieben werden. Zudem unterstützt der Bund die Investition in die saubere Form der Stromerzeugung mit bemerkenswerten Förderbeiträgen. Seit dem1. Januar 2018 können Besitzer von Photovoltaikanlagen mit bis zu 100 kWp, die bis zu 25 Familien versorgen können, von der KLEIV, der kleinen Einmalvergütung, profitieren. Bis zu 30 Prozent der Baukosten werden dabei zurückerstattet. Das klingt zu Recht überaus attraktiv, ist jedoch mit zwei Einschränkungen verbunden. In Anspruch nehmen kann das Geld nur, wer schon gebaut hat. Und da die Förderung des Bundes auf sehr grossen Anklang stösst, ist die Wartezeit bis zur Auszahlung des Geldes äusserst lang – im Moment beträgt sie bis zu drei Jahre.

Solarmarkt Goldige Aussichten für Bauherren: Die Vorfinanzierung der Einmalvergütung durch Solarmarkt www.solarmarkt.ch macht dem Warten auf Fördermittel ein Ende – und Photovoltaikanlagen noch attraktiver.

Sofort profitieren
Hier springt nun die Solarmarkt GmbH in die Bresche und schliesst die Lücke – mit der Vorfinanzierung der Einmalvergütung zu einem attraktiven Zins von 2,8%. Die Vorfinanzierung der Einmalvergütung macht dem Warten auf Fördermittel ein Ende – und Photovoltaikanlagen noch attraktiver. Bauherren, die ihre Photovoltaikprodukte bei Solarmarkt kaufen, müssen sich somit nicht mehr jahrelang gedulden, sondern können sofort profitieren und ihre Photovoltaikanlagen mit deutlich weniger eigenen Mitteln realisieren. Von der Vorfinanzierung profitieren nicht nur Bauherren, sondern auch Installateure, die das benötigte Material für den Bau der Anlage bei der Solarmarkt GmbH beziehen. Sie können ihren Kunden schon in der Offertphase die Vorfinanzierung der Einmalvergütung anbieten, was gegenüber Mitbewerbern ein deutlicher Vorteil ist.

Nachhaltige Energieversorgung
Als grösster Händler für Photovoltaikprodukte in der Schweiz ist Solarmarkt ein starker Partner in der Realisation von Photovoltaikanlagen. Mit der Vorfinanzierung der Einmalvergütung lanciert das Unternehmen ein Angebot, das die Attraktivität von Solarstromanlagen weiter steigert – und somit massgeblich zur nachhaltigen Energieversorgung für die Zukunft beiträgt.

Solarmarkt
Vorfinanzierung durch Solarmarkt:
Solarmarkt GmbH
Die Solarmarkt GmbH mit Sitz in Aarau ist der führende Schweizer Grosshändler für Photovoltaikkomponenten und unterstützt Planer und Installateure bei der Auswahl und Auslegung von optimal aufeinander abgestimmten PV-Systemen. Das Leistungsspektrum beinhaltet darüber hinaus die technische Beratung sowie regelmässige Schulungen für Installateure.


Solarmarkt GmbH
Neumattstrasse 2
5090 Aarau
Tel 062 834 00 80
Fax 062 834 00 80
info@solarmarkt.ch
www.solarmarkt.ch

Mit Energie in die Zukunft, neuer Ausbildungsstart September 2018

Die weltweiten Trends der Energiewende lauten Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung. Der technologische und gesellschaftliche Wandel verändert sowohl unsere Versorgung wie auch unseren Umgang mit Energie.

Mit dem Wandel der Energieversorgung, wie einer Veränderung von zentral zu dezentral und einer Veränderung des Energiemixes, verändern sich auch die Aufgaben und benötigten Kompetenzen im Energiebereich. Es entstehen neue Aufgaben, u. a. geprägt durch Informatik (Internet of Things IoT und Industrie 4.0). Die klassische Energietechnik wird erweitert durch eine «System»-Sicht. Es entstehen neue Berufsbilder und neue Unternehmen. Die Weiterbildung soll auf diese Veränderungen vorbreiten.

NTBDer im September 2018 startendende neue Zertifikatskurs CAS «Energie digital» der NTB Interstaatlichen Hochschule in Buchs nimmt sich dieser Thematik an. Mit der Aktualisierung des seit 2007 erfolgreichen Master-Programms «MAS Energiesysteme» bietet die NTB eine zukunftsorientierte Ausbildung, basierend auf der langjährigen Tradition einer fundierten Ingenieurausbildung. Mit einem starken Praxisteil wird die Lücke zwischen Energieforschung und dem umsetzenden Handwerk geschlossen. Der Kurs CAS «Erneuerbare Energien» gibt einen Überblick über erneuerbare Energieproduktion und deren effiziente Nutzung. Der CAS «Elektrische Energiesysteme » fokussiert auf PV, elektrischen Netzen, Speichern und E-Mobilität. Es wird auf aktuelle Fragestellung der dezentralen Versorgung wie Eigenverbrauchsoptimierung eingegangen. Im CAS «Energie und Wirtschaft» werden Instrumente aus der Management Lehre für den aktiven Ingenieur vermittelt. Dies ermöglicht den Teilnehmern eine erfolgreiche Umsetzung und Beratung von Energieprojekten. In der NTB ist auch der Sitz des führenden Prüfzentrums für Wärmepumpen WPZ. Der CAS «Wärmepumpen / Kältetechnik» gehört zum festen Bestandteil des «MAS Energiesysteme », da diese Technologie auch in Zukunft einen wesentlichen Beitrag zur Wärmebereitstellung durch Steigerung der Energieeffizienz liefern wird. Durch Absolvieren von vier der fünf angebotenen Kurse und einer Master Thesis kann der Master- Abschluss erlangt werden. Typische Studierende des Masterprogramms besitzen eine mehrjährige Berufserfahrung und sind in führenden Positionen tätig. Ihre Motivation ist einerseits eine berufliche Neuorientierung Richtung Energie oder andererseits einer fachliche Weiterbildung auf dem Gebiet Energie.


NTB Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs
Werdenbergstrasse 4
9471 Buchs
Tel 081 755 33 11
info@ntb.ch
www.ntb.ch/energiemaster