Topaktuelle Formulierung

Das Leitthema der Fahrzeugindustrie lautet unmissverständlich «Kraftstoff sparen und Emissionen senken».

Dies gilt auch für Baumaschinen und Nutzfahrzeuge. Ambitionierte Zielsetzungen fordern von den Motoreningenieuren Höchstleistungen. Dabei wird das Motorenoel zum flüssigen Konstruktionsfaktor, wie das neue FOCUS QTM SAE 10W/30 unter Beweis stellt. Die immer strengeren europäischen Emissionsnormen lassen die Hersteller von Motoren und Fahrzeugen um Jahre vorausdenken. Damit verbunden ist ein permanenter Technologieschub – angefangen bei modernsten innermotorischen Massnahmen über Abgasnachbehandlungs-Systeme bis hin zum asche- und schwefelarmen Leichtlauf-Motorenoel. Topaktuelle Fomulierung FOCUS QTM SAE 10W / 30 ist ein Low-SAPS-Motorenoel für Baumaschinen und schwere Nutzfahrzeuge. Dank der tiefen Viskosität können messbar Kraftstoff (Fuel Economy Oil) eingespart und die immer strengeren Emissionswerte erreicht werden. Durch die topaktuelle Additivierung erfüllt FOCUS QTM SAE 10W/30 sämtliche neuen Spezifikationen.



Die Vorteile auf einen Blick

  • spart Kraftstoff dank den Fuel-Economy-Eigenschaften
  • hervorragender Oxidationsschutz verlängert die Einsatzdauer des Oels
  • verlängert die Serviceintervalle (Hersteller Angaben beachten)
  • der Verschleissschutz wurde den höheren motorischen Anforderungen angepasst
  • geeignet für Stufe 3B und 4Motoren
  • geeignet für EURO 5 und 6Motoren
  • verlängert die Regenerations-Intervalle des Partikelfilters und dessen Lebensdauer
  • ideal für alle Abgasnachbehandlungs-Systeme
  • erfüllt die neuesten Herstellerfreigaben
  • dank Erfüllung der APISN-Norm auch in kleineren Motorgeräten einsetzbar

Die Spezifikationen
ACEA E916, ACEA E716, ACEA E616, API CK4, API CJ4, API CI4 PLUS, API CI4, API CH4, API SN, API SM MB-Approval 228.51, VOLVO VDS 4.5, VDS 4, VDS 3, CNG, CUMMINS CES 20081, CES 20078, CES 20077, DEUTZ DQC IV10LA, CAT ECF3, ECF2, ECF1a, DETROIT DIESEL DDC 93K218, MACK EOS 4.5, EOO Premium Plus, EON

Safety and Performance
JASO DH2, MAN M 3477, RENAULT RLD4, RLD3, RLD2, IVECO 181804 TLS E6

Bucher AG Langenthal
Bern-Zurich-Strasse 31
4901 Langenthal
Tel 062 919 75 75
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Heizen und Auto fahren mit erneuerbarer Energie

Der erneuerbaren Energie gehört die Zukunft – und zwar nicht nur beim Strom: Immer mehr Leute entscheiden sich auch zum Heizen und zum Autofahren für erneuerbare Energie. Wie gut das im Alltag funktioniert, zeigen zum Beispiel die Holzpellet-Heizung der Familie Schudel Pudil und die Biogas-Fahrzeuge der Oeko Service GmbH. Sie nutzen erneuerbare Energie von Energie 360°.

Erdwärme, Holz, Biogas, Wärme aus Wasser: Diese und weitere erneuerbare Energien stehen heute zur Auswahl, wenn es um eine neue Heizung oder eine Heizungssanierung geht. Auch Familie Schudel Pudil aus Kaltbrunn hatte die Qual der Wahl, als die Ölheizung ihres Einfamilienhauses in die Jahre kam und ersetzt werden musste. Dass die neue Heizung mit erneuerbarer Energie funktionieren sollte, war dabei klar. «Zunächst standen Heizsysteme für Holzschnitzel oder Stückholz zur Diskussion», erzählt Rolf Schudel. «Wegen der geringeren Schadstoffemissionen riet der Architekt uns jedoch zu Holzpellets.» In der Regel stehen Holzpellet-Heizungen im Keller, wo sie automatisch mit Holzpellets versorgt werden. Schudels hingegen wählten bewusst eine aussergewöhnliche und umso harmantere Lösung: Sie platzierten direkt in den Wohnraum eine Ofenlandschaft. So wurde ein zusätzliches Cheminée überflüssig und die Familie geniesst trotzdem die angenehme Wärme, die nur Holz verströmt. Durch das Sichtfenster des Ofens kann sie sogar den Holzpellets beim Verbrennen zuschauen.

360Energie für die Sinne: Das Verbrennen von Holzpellets erzeugt bei Familie Schudel Pudil eine angenehme Wärme und einen dezenten Holzgeruch.

Nachhaltig heizen mit Holzpellets
Holzpellets entstehen aus Sägemehl, Hobelspänen und anderen naturbelassenen Resthölzern der holzverarbeitenden Industrie. Die gepressten, zylinderförmigen Stäbchen sind also ein Nebenprodukt. Für ihre Herstellung müssen keine zusätzlichen Bäume gefällt werden. Familie Schudel Pudil lässt sich ihre Holzpellets von Energie 360° direkt in den Keller liefern. «Das Heizen mit Holzpellets gibt mir ein gutes Gefühl», sagt Rolf Schudel. «Ich habe einen Bezug zum Brennstoff und kann ihn in die Hände nehmen.» Die Holzpellet- Heizung ist bei Schudels Teil eines ganzheitlichen Energiekonzepts. Dazu gehören genauso die Photovoltaikanlage auf dem Dach, die Strom aus erneuerbarer Energie produziert, und das Elektroauto, das damit fährt.

Klimafreundlich fahren mit Biogas
Für die Mobilität mit erneuerbaren Energien engagiert sich auch Energie 360°. Einerseits baut das Unternehmen gemeinsam mit Partnern ein schweizweites Netz von Ladestationen für Elektroautos auf und bietet einen Lade-Service für entspanntes elektrisches Fahren an. Andererseits betreibt Energie 360° rund ein Dutzend Erdgas/Biogas-Tankstellen und ermöglicht den Fahrerinnen und Fahrern von Erdgas/Biogas-Autos durch einen wählbaren Anteil Biogas eine klimafreundliche Mobilität. Zu den Kundinnen und Kunden von Energie 360°, die sich für erneuerbare Energie zum Auto fahren entschieden haben, gehört die Oeko Service GmbH aus Zürich. Sie erledigt für ihre Kunden Reinigungs-, Garten- und Hauswartarbeiten. Dafür beschäftigt sie Mitarbeitende mit und ohne Behinderung. Zudem achtet sie auf hohe ökologische Standards. Das Unternehmen hat unter anderem bei die Fahrzeugflotte angesetzt, weil diese früher einen grossen Teil der firmeneigenen Treibhausgase produzierte. Beim Kauf klimaschonender Fahrzeuge liess sich die Oeko Service GmbH durch Energie 360° beraten und entschied sich schliesslich für Fahrzeuge mit Gasmotor und für 100% Biogas als Treibstoff. Dank dieser erneuerbaren Energie reduzierte das Unternehmen seinen CO2-Ausstoss sofort und markant. Die Biogas-Fahrzeuge bewähren sich im Alltag bestens, bieten der Oeko Service GmbH genügend Reichweite und sind an den derzeit 145 Erdgas/Biogas-Tankstellen in der ganzen Schweiz rasch betankt. Entsprechend positiv fällt das Fazit von Geschäftsleiter Antonio Gagliardi aus: «Durch die Biogas-Fahrzeuge bringen wir Ökologie und Wirtschaftlichkeit ins Gleichgewicht.»

360Holzpellets bestehen aus gepresstem Sägemehl und Hobelspänen. Sie sind staubarm und hinterlassen wenig Rückstände.

Holzpellets von Energie 360° Energie
360° liefert den Kundinnen und Kunden Holzpellets der besten Qualitätsklasse ENplus- A1. Die Pellets lassen sich bequem im Online-Shop kaufen. Dabei entscheiden die Kundinnen und Kunden selbst, ob sie ausschliesslich Holzpellets aus der Schweiz erhalten wollen. Bei der Lieferung achtet Energie 360° für eine optimale Umweltbilanz auf möglichst kurze Transportwege. Diese erreicht das Unternehmen mit eigenen Pellet- Lagerstandorten, zum Beispiel in der Region Zürich und in Graubünden.

360Die Biogas-Fahrzeuge der Oeko Service GmbH bewähren sich im Alltag bestens.

Fahren mit Biogas von Energie 360°
Bei einem Erdgas/Biogas-Fahrzeug lässt sich die CO2-Bilanz durch die Höhe des Biogas- Anteils selbst bestimmen. Der Standard beträgt schweizweit 10% Biogas. Energie 360° bietet ein Upgrade bis 100% Biogas an. Dabei tanken die Autofahrerinnen und -fahrer wie gewohnt an einer beliebigen Erdgas/Biogas-Tankstelle. Zusätzlich bestellen sie über den Online-Shop von Energie 360° den gewünschten Anteil Biogas. Mit einem Zertifikat bestätigt Energie 360°, dass die gewünschte Menge Biogas ins Netz eingespeist wurde. Biogas eignet sich genauso gut als erneuerbare Energie zum Heizen und Kochen. Biogas-Kreislauf kennenlernen: www.energie360.ch/biogas


Energie 360° AG
Aargauerstr. 182/PF 805
8010 Zürich
Tel 043 317 22 22
info@energie360.ch
www.energie360.ch

Lithium-Ionen-Technologie im Stapler

Die Swissbau zählt zu den grössten Baumessen in Europa und ist der zentrale Branchentreffpunkt der Bauwirtschaft in der Schweiz. Auf dem Messestand in Halle 1.1, Stand A178, präsentiert Jungheinrich die neuste Technologie der Intralogistik für die Baubranche.

  • Lithium-Ionen-Technologie für Gabelstapler
  • Dieselstapler mit optimalem Kraftstoffverbrauch und umweltfreundlichen Motoren
  • Regalsysteme für jeden Einsatz und von manuell bis vollautomatisch Die Welt der Intralogistik aus einer Hand.

Einfache Lösungen für die komplexen Anforderungen. Wie kein anderes Intralogistik-Unternehmen vernetzt Jungheinrich das esamte Spektrum zukunftsweisender Lösungen: vom Handgabelhubwagen über konventionelle Flurförderzeuge bis hin zur Planung und Installation vollautomatisierter Logistiksysteme. Jungheinrich ist aber auch Pionier im Bereich der Lithium-Ionen-Technologie und arbeitet seit fast zehn Jahren intensiv an der Weiterentwicklung, um noch mehr Performance im Lager zu ermöglichen. Dank eigener Forschung, Entwicklung und Produktion ist der führende Systemanbieter der Intralogistik in der Lage, ein perfekt aufeinander abgestimmtes Gesamtsystem aus Batterie, Ladegerät, Fahrzeug und Beratung anzubieten. Mit Li-Ionen-Power den entscheidenden Vorsprung im Wettbewerb gewinnen. Li-Ionen-Batterien überzeugen gegenüber herkömmlichen Blei-Säure-Batterien mit ihrer anhaltenden Performance und bringen Sie in puncto Lagereffizienz und Umschlagleistung weit nach vorne. Darauf gibt Ihnen Jungheinrich eine am Markt einzigartige -Jahre-Garantie auf Ihre Li-Ionen-Batterie.

Li-Ionen-Batterien überzeugen mit vielen Mehrwerten:

  • Hohe Performance für maximale Umschlagleistung und Effizienz im Lager.
  • 24/7 im Einsatz dank schneller Ladezeiten und Wartungsfreiheit.
  • Lange Lebensdauer bei konstanter Leistung.
  • Verlässlich hohe Leistung auch im nicht mehr vollgeladenen Zustand, da der Spannungsverlauf bei Li-Ionen-Batterien konstanter ist, als bei Blei-Säure-Batterien.
  • 5-Jahres-Garantie* auf Li-Ionen-Batterie (* Bei maximal 10.000 Betriebsstunden in 5 Jahren.)

Wartungsfreiheit Lithium-Ionen-Batterien sind wartungsfrei und „gasen“ nicht. Dadurch entfallen weitestgehend Batteriepflege, Wartungs- und Infrastrukturkosten:

  • Kein Wasserauffüllen.
  • Spezielle Laderäume mit Belüftung sind nicht erforderlich.
  • Weder Risiken noch Gerüche durch Gase oder Säure.
  • Anlagen für zeit- und personalintensiven Batteriewechsel entfallen.

Testangebot Fahrzeuge mit Li-Ionen-Batterie Im Testprogramm von Jungheinrich stehen Lithium-Ionen-Fahrzeuge vom Deichselgerät bis zum Stapler bereit. Jungheinrich Dieselstapler bis 5 000 kg Tragkraft Jungheinrich Dieselstapler und Treibgasstapler mit Hydrodynamikantrieb (Wandlergetriebe) bieten hohe Umschlagleistungen bei Transportaufgaben über mittlere und lange Wegstrecken. Grossvolumige Industriemotoren sorgen dabei bereits bei niedrigen Drehzahlen für ein hohes Drehmoment, was den Kraftstoffverbrauch und die Geräuschentwicklung reduziert. Diese robusten Motore sind speziell für den Einsatz in Gabelstaplern ausgelegt. Das garantiert eine hohe Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer selbst bei harten Einsätzen. Regale für jeden Einsatz Von der Lagerung von Paletten, Behältern, Tablaren, Kartons bis hin zu Langgütern wird ein umfangreiches Angebot an Regal- und Lagersystemen, Bühnenkonstruktionen und selbsttragenden Lagern, den Silos angeboten. Mit den bedarfsgerechten Regalsystemen st ein optimaler Materialfluss garantiert.


Jungheinrich AG
Holzikerstrasse 5
5042 Hirschthal
Tel 062 739 31 00
Fax 062 739 32 99
info@jungheinrich.ch
www.jungheinrich.ch

Ideal für Ihre Grünflächen

KLINGLER Elektrofahrzeuge sind robust, langlebig und einsatzfreudig, ideal für den harten Dauereinsatz in Grünanlagen. Zu ihren Stärken zählen: keine Abgase, ein Betriebslärm, geringer Verschleiss, daher weniger Unterhalt und deutlich geringere Betriebskosten als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Besonders im Kurzstreckeneinsatz und Stop- and- go-Betrieb ist ein KLINGLER wirtschaftlich unschlagbar. Die meisten Fahrzeuge können ohne PW-Ausweis bereits ab 16 Jahren gefahren werden. Die Firma KLINGLER entwickelt, baut und vertreibt in Unterentfelden seit über 35 Jahren massgeschneiderte Elektronutzfahrzeuge. Einsatzgebiete sind sowohl Gemeinden, der öffentliche Dienst, Gartenbau-, Agronomie- und Industriebetriebe als auch der Personen- und Warentransport in autofreien Gemeinden.
KLINGLER verfügt über ein breites Sortiment an Elektronutzfahrzeugen, neu auch mit Allradantrieb. Dank dem breiten Spektrum an Produkten kann im Rahmen eines ausführlichen Beratungsgesprächs für jeden Einsatz das passende Fahrzeug empfohlen werden. Dabei wird insbesondere auf den Vergleich von Kosten und Nutzen hoher Wert gelegt.
KLINGLER verfügt über eine grosse Auswahl an Lagerfahrzeugen, von Neufahrzeugen über Vorführgeräte bis hin zu Occasionen fürs kleine Budget. Die Fahrzeuge können vor Ort besichtigt und probegefahren werden, auch eine Fahrzeugpräsentation beim Kunden vor Ort ist möglich. Wenn das Fahrzeug nur über einen begrenzten Zeitraum benötigt wird, warten Mietfahrzeuge auf ihren Einsatz. Ein starkes Serviceteam kümmert sich direkt beim Kunden vor Ort oder im Werk in Unterentfelden um den Unterhalt der Fahrzeuge und garantiert die hohe Einsatzbereitschaft der Kundenflotte. KLINGLER unterhält und repariert Elektrofahrzeuge aller Marken. Aufwändige Reparaturen oder Revisionen und Restaurationen alter Fahrzeuge werden im Werk in Unterentfelden durchgeführt.


KLINGLER Fahrzeugtechnik AG
Suhrenmattstrasse 34
5035 Unterentfelden
Tel 062 723 79 79
info@server.ch
www.klingler-ag.ch

Rohstoffland Schweiz Beispiel Altfahrzeuge

Die Schweiz ist geologisch betrachtet ein rohstoffarmes Land. Aus diesem Grund besitzt das Recycling von gebrauchten Konsumgütern, Gebäuden, Infrastrukturanlagen, Produktionsresten etc. einen wichtigen Stellenwert. Mit dem Begriff „Urban Mining“ bezeichnet man heute treffend die Rückgewinnung von Wertstoffen aus diesen Bereichen.

Metallverwertung
Stiftung AutoFahrzeuge sind rollende Rohstofflager. Die Lebensdauer beträgt im Durchschnitt 16 bis 17 Jahre. Autoverwerter führen zuerst eine Trockenlegung durch, das heisst, dass Öle, Flüssigkeiten aber auch Reifen und die Batterie entnommen werden müssen. Ausserdem baut der Autoverwerter wiederverwendbare Ersatzteile aus. Das nachfolgende Shredderwerk zerschlägt das Autowrack binnen Sekunden zwecks Rückgewinnung der Metalle in faustgrosse Stücke. Seit Jahrzehnten bestehen Automobile im Durchschnitt aus 70 bis 75 Prozent Metallen. Das ist insofern erstaunlich, als man vermuten würde, der Kunststoffanteil hätte stark zugenommen.

Stiftung AutoDem ist aber nicht so, nur das absolute Gewicht ist gestiegen. Das Leergewicht der verwerteten alten Fahrzeuge liegt bei 1150 kg, vor zehn Jahren war es unter 1000 kg. Der VW Golf bestätigt dies: Der Golf I wog rund 800 kg, der heutige Golf VII 1250 kg. Er ist aber auch einiges grösser und sicherer. Im letzten Jahr wurden 76‘000 Fahrzeuge geshreddert. Die Verwertung in Stahlwerken und Giessereien führte zu Einsparungen von 92‘000 Tonnen Eisenerz und 20‘000 Tonnen Bauxit, woraus Aluminium hergestellt wird, sowie 268‘000 MWh Energie oder umgerechnet fast 60‘000 Tonnen CO2. Die schweizerischen Shredderwerke verkaufen den Eisen- und Stahlschrott unter anderem an die beiden einheimischen Stahlwerke Stahl Gerlafingen AG und Swiss Steel AG, die zusammen jährlich 1.2 Millionen Tonnen Stahl herstellen.Der Kreislauf ist geschlossen.

Energienutzung
Stiftung AutoAuch im Rest, also hauptsächlich der Shredderleichtfraktion, stecken Wertstoffe, die allerdings nicht mehr so leicht zu trennen sind. Es ist ein Gemisch aus Kunststoffen, Gummi, Dämmstoffen, Textilien, Holz, mineralische Stoffe und Restmetallen. Die Schweiz verbietet seit 1996 das Deponieren von brennbaren Abfällen. Folge dessen wird die Shredderleichtfraktion in Kehrichtverbrennungsanlagen (KVA) thermisch verwertet. Diese Behandlung hat sich bewährt, die Abwärme wird zur Stromproduktion und zur Einspeisung ins Fernwärmenetz genutzt. Allein mit der Energie aus der Auto-Shredderleichtfraktion können rund 6000 Haushalte mit Strom versorgt werden.

Urban Mining
An dieser Stelle ist die Verwertung noch nicht am Ende. Im Fokus der Recyclinganstrengungen liegen besonders die KVA-Rückstände. Eisen und Aluminium werden schon lange aus den Schlacken zurückgewonnen. In den letzten Jahren hat sich jedoch ein Wettbewerb entwickelt. Denn die Effizienz kann gesteigert werden, und im einanFteil schlummern besonders wertvolle Edelmetalle. Das Bundesamt für Umwelt schätzt das Wertstoffpotential der gesamten KVA-Schlacken in der Schweiz auf 75‘000 Tonnen Eisen, 17‘000 Tonnen Aluminium, 6000 Tonnen Kupfer und 300 kg Gold. Hinzu kommen Fraktionen wie Glas und mineralische Stoffe, die ebenfalls erwertet werden können. Die Wertstoffe stammen natürlich nur zu einem geringen Teil aus der Shredderleichtfraktion, sondern vorwiegend aus dem Hauskehricht und dem Industrie- und Gewerbeabfall. Da die älteren Fahrzeuge in der Schweiz meistens noch in einem relativ guten Zustand sind, gelangen viele in den Export. Die offizielle Statistik weist für 2016 rund 130‘000 exportierte Fahrzeuge aus. Jahrelang standen afrikanische Destinationen an erster Stelle, nun geht wieder mehr Richtung Osteuropa. Der Fahrzeugexport ist mitnichten eine billige Entsorgung, sondern es handelt sich meistens um Gebrauchtwagen mit hoher Kilometerzahl oder leichten Schäden, die im Ausland kostengünstig repariert werden können. So fahren diese Fahrzeuge noch tausende Kilometer und tragen zur Mobilität bei. Ohne Mobilität funktioniert schliesslich keine Wirtschaft. Eine Herausforderung der künftigen Autoverwertung stellen die elektronischen Bauteile dar, die mit der Elektromobilität weiter zunehmen, sowie die Lithium- Ionen-Antriebsbatterien. Einerseits ist der Verwertungsaufwand hoch, andererseits sind hochwertige Metalle verbaut. Ebenfalls herausfordernd sind Leichtbaumaterialien wie carbonfaserverstärkte Kunststoffe, die das Fahrzeuggewicht zwecks CO2-Reduktion senken, das Recycling jedoch erschweren. Das Beispiel Auto zeigt deutlich, dass Rohstoffe nicht unbedingt im Boden zu suchen sind, und dass Recycling ein wichtiger Beitrag an die Umweltschonung leistet. Über die Stiftung Auto Recycling Schweiz Die Vereinigung Schweizer Automobil-Importeure auto-schweiz leistet freiwillige Beiträgen die 1992 gründete Stiftung Auto Recycling Schweiz. Ziel und Zweck ist die Förderung der umweltgerechten Entsorgung von Motorfahrzeugen. Die Stiftung unterstützt in diesem Sinne die Autoverwertung mit Entsorgungsbeiträgen für die Verwertung der Shredderleichtfraktion und fördert das Schliessen von Stoffkreisläufen. Im Stiftungsrat sind nebst den Automobil-Importeuren auch der Autogewerbe- und Nutzfahrzeugverband, die Strassenverkehrsverbände, der Shredderverband und die Umweltbehörde vertreten.


Stiftung Auto Recycling Schweiz
Postfach 47
3000 Bern
Tel 031 302 36 24
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www.stiftung-autorecycling.ch