Sommergewitter – so tragen Sie zum Gebäudeschutz bei

Oberfl ächenabfl uss sorgt für Schaden an Gebäude. (Quelle: Mobiliar Lab für Naturrisiken, Christophe Lienert)
Plötzlich verdunkelt sich der Himmel und böige Winde ziehen auf. Bestimmt kennen Sie diese Vorboten eines Sommergewitters. Doch was können Sie in Ihrer täglichen Arbeit tun, um Personen und Gebäude in solchen Momenten zu schützen? Die Informationsplattform www.schutz-vor-naturgefahren.ch hat für Sie die wichtigsten Massnahmen zusammengetragen.

Hagel – kleine Körner, grosse Schäden
Hagel tritt in den meisten Gebieten der Schweiz häufig auf und bleibt trotz intensiver Forschung nur kurzfristig vorhersehbar. In den letzten 20 Jahren haben Hagelschäden an Gebäuden deutlich zugenommen. Schuld daran ist in erster Linie die Bauweise unter Verwendung empfindlicher Materialien. Bauherren und Baufachleute haben es deshalb in der Hand, diese Entwicklung zu verbessern: Bei jedem Neubau und bei jeder Sanierung von Dach und Fassade sollte frühzeitig an den Hagelschutz gedacht werden. In den meisten Fällen ist ein guter Hagelschutz ohne oder mit geringen Zusatzkosten möglich. Entscheidend ist die Materialwahl – geprüfte, hagelsichere Bauteile gewährleisten einen wirksamen Schutz. Die im Hagelregister (www.hagelregister.ch) eingetragenen Produkte wurden von anerkannten Prüfstellen auf ihren Hagelwiderstand getestet. Zudem müssen die besonders empfindlichen Lamellenstoren geschützt werden. Hier hilft die zunehmende Vernetzung und Automatisierung: Beliebige Gebäudesteuerungen können auf das kostenlose Warnsignal «Hagelschutz – einfach automatisch» zugreifen und so ohne menschliches Zutun bei Hagelgefahr die Storen hochziehen und wirksam schützen (www.vkg.ch/hagelschutz).

Starkregen – viel Wasser innert kürzester Zeit
Gewitter sind oft von starkem Regen begleitet. Wenn das Wasser vom Boden nicht aufgenommen werden kann und an der Bodenoberfläche abfliesst («Oberflächenabfluss»), kann dieses über Öffnungen wie Türen, Lichtschächte oder Lüftungsöffnungen in Gebäude eindringen und in Untergeschossen sowie auf Fluchtwegen auch Personen gefährden. Die Terraingestaltung um und auf dem Grundstück entscheidet darüber, wie viel Oberflächenwasser sich ansammelt und wohin es abfliesst. Wer Muldenlagen meidet und den Wasserabfluss konsequent vom Gebäude weg plant, erzielt in der Regel bereits einen guten Schutz. Zusätzlich kann man potenziell gefährdete Gebäudeöffnungen abdichten oder erhöht anordnen. Die Gefährdungskarte Oberflächenabfluss und passende Schutzmassnahmen finden Sie unter: www.schutz-vor-naturgefahren.ch/wasser.

Sturm – gut geschützt dank konsequenter Umsetzung der Baunormen
Wenn ein Gewitter aufzieht, nimmt der Wind oft sprunghaft bis auf Sturmstärke zu. Insbesondere Böen und lokale Verwirbelungen wirken mit beachtlichen Kräften auf Gebäude ein. Die Schweizer Baunormen (insbesondere die Norm SIA 261) verlangen eine ausreichende Sturmfestigkeit von Gebäuden. Achten Sie darauf, dass alle Bauteile der Gebäudehülle diesen Normen entsprechen. Wichtig ist, dass die durch den Wind verursachten Kräfte an Fassadenelementen sowie von Aufbauten (z. B. Solaranlagen) gut in das Tragwerk abgeleitet werden und nicht Unterkonstruktionen oder die Dacheindeckung beschädigen.

Hagelschaden an verputzter Fassade. (Quelle: VKF)

Hagelschaden an verputzter Fassade. (Quelle: VKF)


Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen VKF
Bundesgasse 20
3011 Bern
Tel 031 320 22 22
kommunikation@schutz-vor-naturgefahren.ch
www.schutz-vor-naturgefahren.ch

Blauregen – Üppig blühende Kletterkünstler

Wisteria  oribunda Macrobotrys (Hauenstein Rafz)
Mit Ihren üppigen Blütendolden und strahlender Farbe springen einem diese Schlingpflanzen förmlich ins Auge. Dabei ranken sie sich mühelos an Steinmauern, Fassaden und Säulen entlang und verzaubern uns mit ihren zahlreichen kleinen Schmetterlingsblüten. Namen tragen sie viele, Gärtner bezeichnen sie als Wisterie, Glyzine oder auch fälschlicherweise als Glyzinie. Unter idealen Lebensbedinungen kann eine solches Exemplar gut und gerne auch mal über 30m hoch werden und an einem über 35 Jahr lang Freude bereiten.

Unter guten Lebensbedinungen können die flinken Kletterer sogar zweimal jährlich blühen, im Frühling, bevor die Laubblätter spriessen und danach noch einmal im Juli und August. Allerdings ist die Spätblüte dann oft auch nicht mehr so üppig.

Allgemeines

Über 25 jähriges Exemplar

Ursprünglich kommen die prächtigen Kletterpflanzen aus dem östlichen Asien und Nordamerika, unterdessen haben Sie aber längst auch unsere Gärten erobert und zeichnen sich als robuste und stark wachsende Kletterer aus.
Alle Arten des Wisterie entwickeln harte Hülsenfrüchte. Diese sind bohnenähnlich und haben eine samtige Oberfläche. Während dem Reifen explodieren die Früchte und schleudern dabei die enthaltenen Samen in alle Himmelsrichtungen.

Standort
Blauregen lieben Wärme und bevorzugen sonnige und trockenen Standorte. Eine geschützte Lage fördert den Wuchs der Pflanzen. Diese bevorzugen durchlässige, nährstoffreiche Böden. Sie tolerieren aber auch Erde mit weniger Nährstoffen. Allerdings bilden sie in dem Fall weniger üppige Blüten aus.

Pflege / Schnitt

Wisteria sinensis (Bildquelle Hauenstein Rafz)

Wisteria sinensis
(Bildquelle Hauenstein Rafz)

Alle Blauregen-Arten brauchen genügend Wasser. Speziell junge Pflanzen benötigen bei warmen Temperaturen regelmässiges Wässern. Eine ausgewogene Nährstoffversorgung ermöglicht den kräftigen Wuchs der Kletterpflanzen. Sobald der Blauregen die gewünschte Höhe erreicht, sind die Triebe in die Waagerechte zu leiten. Im Sommer sind die Langtriebe der Schlingpflanzen auf sieben Augen zu kürzen. Also ungefähr einem Schnitt auf bis zu 30 Zentimeter. Dadurch bilden die Pflanzen an ihren Kurztrieben zahlreiche Blütenansätze. Im Frühjahr des Folgejahres ist ein weiterer Rückschnitt zu tägigen.

Seien Sie geduldig, denn bei manchen Wisteria-Arten dauert es bis zu fünf Jahre zur Vollblüte. Einzelne Arten eignen sich als Kübelpflanzen. Die Gewächse im Topf leiden schneller unter Frost, Staunässe und Trockenheit. Tipp: Um das Risiko eines eingeschränkten Wuchses zu umgehen, wählen Gärtner sehr grosse Kübel. Diese sollten ein Mindestvolumen von 200 Litern und eine Höhe von 40 Zentimetern messen. Wie die Gartenpflanzen brauchen die Blauregen-Arten im Topf einen regelmässigen Rückschnitt, um die Blüte zu fördern. Achten Sie im Winter darauf die Wurzeln vor Frost zu schützen.

Text von Nadja Leemann

Die HP Gasser AG bietet mit HPG Memfas® mehr als nur die klassische Fassade

Mit dem Unternehmensbereich Membranbau widmet sich die HP Gasser AG neben dem Dachfensterbau und der Zimmerei einem besonders spannenden Bereich der Gebäudehülle. Dabei hat sich das Unternehmen aus Lungern nicht der klassischen Fassade verschrieben, sondern verzaubert Bauherren, Gebäudenutzer und Betrachter mit wundervollen Fassadenlösungen, die mit HPG Memfas® technisch, funktional und optisch immer das Besondere bieten. Wenn bei HPG Gasser von Fassade gesprochen wird, ist der Membranbau gemeint.
Dabei werden spezielle PVC-beschichtete Gewebe vor dem eigentlichen Bauwerk gespannt und vermitteln einen modern leichten, gern auch architektonisch künstlerisch wirkenden Stil, der sich auch bauphysiologisch als wertvoll erweist. Die dünnhäutigen, aber absolut stabilen und wetterfesten HPG-Memfas®-Bespannungen schützen die eigentliche Gebäudehülle vor Wind, Regen und Sonne, bieten eine angenehme Beschattung und zeigen sich als praktische Pufferzone gegenüber den Witterungsbedingungen. Für den Blick nach aussen sorgt die durchscheinende Transparenz der Flächen, sodass sich von innen auch immer der Blick nach draussen lohnt.
In vielen nationalen und internationalen Projekten zeigt die Sparte Membranbau der HP Gasser AG ihre gebündelte Kompetenz. So beispielsweise bei einem Stadion in Baku/Aserbaidschan oder bei der international bekannten Messe Berlin. Aber auch in Chur oder in anderen Schweizer Städten zeigt die HP Gasser AG, was hinter dem Begriff Membranbau steckt. In jedem Fall optisch anspruchsvolle, architektonisch moderne und technisch funktionale Lösungen für eine immer ganz besondere Wirkung. Dabei gleicht kaum eine Bespannung aus HPG Memfas® der anderen. Angestrebt werden immer individuelle Lösungen, die zum Stil des Bauwerkes, zur gewünschten Wirkung und zum machbaren Preis passen. Gerade was den Preis betrifft, gibt es mittlerweile international viele Konkurrenten der HP Gasser AG, die mit ihren Angeboten die Preise im Membranbau unterbieten. Davon zeigt sich der Geschäftsführer Markus Fuhrer jedoch relativ unbeeindruckt. Zielstellung ist es, den Kunden nicht das billigste, sondern immer das beste Projekt abzuliefern. Hier geht es um Qualität und Swissness von der Materialbeschaffung bis zur Montage und nicht um schnelle Lösungen. Das schliesst nicht aus, dass einzelne Projekte auch in überraschend kurzer Zeit umgesetzt werden können. Massgeblich für die HP Gasser AG ist immer das Ergebnis, das zum Wunsch der Kunden passen muss. Und das mit möglichst langer Lebensdauer bei verlässlicher Qualität und am besten mit einer HPG Memfas®. Mehr zum Membranbau der HP Gasser AG und die Kontaktdaten finden Sie unter www.hpgasser.ch

HP Gasser AG
Industriestrasse 45
6078 Lungern
Tel 041 666 25 35
info@hpgasser.ch/a>
www.hpgasser.ch

Generation FUTURO für das gesunde Raumklima

Mit der Generation FUTURO hat Flumroc bereits vor drei Jahren eine zukunftsweisende Produktreihe lanciert. Mit der innovativen Steinwolle-Generation setzte das Flumser Unternehmen neue Standards für natürliche und gesunde Baustoffe.

Bei der Herstellung der Dämmplatten der Generation FUTURO wird ein Bindemittel aus vorwiegend nachwachsenden Rohstoffen verwendet, dem kein Formaldehyd zugefügt wird. Damit erfüllen diese Produkte höchste Ansprüche an die Raumluftqualität und an Emissionen von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC). Die Bewertung eco-1 beweist, dass die neuen Dämmplatten dort optimal geeignet sind, wo ein gutes Raumklima von zentraler Bedeutung ist und besonders ökologische Materialien gefordert sind. Sie eignen sich sowohl für den Innen- als auch für den Aussenbereich.

Brandschutz inklusive
Auch die Produkte der Generation FUTURO bieten einen herausragenden Brandschutz. Wie alle Flumroc-Produkte gehören auch sie zur Brandklasse A1 und sind somit nicht brennbar. Darüber hinaus haben die Steinwolle- Produkte der Flumroc einen Schmelzpunkt von über 1000 °C. Die Ausbreitung der Flammen wird dadurch gehemmt und verschafft so Bewohnern und Rettern wertvolle Zeit.

Ökologischer Kreislauf
Der verwendete Rohstoff Stein kommt vorwiegend aus der Region und die Steinwolle wird grösstenteils in der Schweiz verwendet. So können die Wege kurz gehalten werden. Darüber hinaus sind die Produkte zu 100% wiederverwertbar – Flumroc nimmt Baustellenreste und Steinwolle aus Rückbauten zurück und setzt diese wieder bei der Herstellung neuer Flumroc-Dämmprodukte ein.

Die neue Ökologie-Broschüre
Flumroc nimmt die Verantwortung als Industrieunternehmen wahr. Von den Rohstoffen über die Herstellung bis zu zahlreichen Umweltengagements – mehr dazu in der neuen Ökologie-Broschüre von Flumroc. Jetzt online unter www.flumroc.ch verfügbar!

FLUMROC AG
Industriestrasse 8
8890 Flums
Tel 081 734 11 11
Fax 081 734 12 13
info@flumroc.com
www.flumroc.ch

Membrane schützt Fischnachwuchs

Die 300-Seelen-Gemeinde Rothenbrunnen im Domleschg beherbergt die grösste Fischaufzuchtanlage des Kantons Graubünden.

Ihr Herzstück ist die überdachte Teichanlage mit drei Fliesskanälen, die für die Aufzucht und Haltung von Besatzfischen beste Bedingungen bietet. Nicht zuletzt dank der Strömung bleiben die Bach-, See- und Regenbogenforellen in Bewegung und damit fit für ihre spätere Aussetzung in bündnerischen Fliessgewässern und Seen. Nicht ganz unschuldig am Erfolg der kantonalen Fischzuchtanlage ist die Membranbedachung der HP Gasser AG aus Lungern: Diese schützt die Fische vor übermässiger Erwärmung des Wassers, aber auch vor ultravioletter Strahlung und damit vor Algenbefall sowie natürlichen Feinden. Auch der Unterhalt der Becken hat sich vereinfacht. Ohne Dach galt es diese regelmässig trockenzulegen und zu reinigen – ein Arbeitsaufwand von mehreren Wochen, der nun entfällt.

Die PVC-Membranbedachung war ursprünglich ein exotischer Vorschlag – insbesondere für den Bündner Alpenraum –, der sich aber aufgrund der besonderen Anforderungen als beste Lösung entpuppte. Denn das Dach der Fischzucht sollte zugleich lichtdurchlässig und leicht sein sowie eine grosse Spannweite überbrücken können. Innert nur vier Wochen Bauzeit wurden die Aussenbecken schliesslich auf einer bogenförmigen Stahlkonstruktion mit neun Membranfeldern überspannt (1800 m2 Abwicklungsoberfläche). Die Obwaldner Membranbauer der HP Gasser AG waren zugleich für die Entwicklung der Aluminium- Kederschienen verantwortlich, die Membrane und Stahlkonstruktion verbinden. Material und Konstruktion haben sich bestens bewährt: Den Fischen geht es gut und der Fischereiaufseher ist hocherfreut.

Bild: © Christen Architektenbüro AG

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