Holz, ein einheimischer Rohstoff für CO2-neutrale Energieproduktion

Guten Tag Herr Rüdlinger, Geschäftsführer der Raurica Holzvermarktung AG.

Was genau beinhaltet Energieholz, und für welche Zwecke kann es angewendet werden?
Unter Energieholz versteht man Holz, welches nicht für andere Zwecke nutzen kann. Bei naturbelassenem Holz aus dem Wald nutzt man den sägbaren Stamm des Baumes für Bauholz, Möbelholz oder sonstige industrielle Anwendungen. Ein Teil wird zu Industrieholz, welches zum Beispiel für die Produktion von Span- oder MDF-Platten genutzt werden kann. Der Rest des Baumes, in der Regel das Kronenmaterial, kann zu Hackschnitzeln verarbeitet werden, welches dann als Energieholz genutzt wird. Zusätzlich gibt es noch Altholzschnitzel. Dazu wird die Kaskadennutzung unterstützt. Das will heissen, Holz, welches bereits in einem Haus, einer Baustelle, oder für Verpackungen genutzt wurde, kann einem weiteren Zweck zugeführt werden.
Die Raurica Holzvermarktung ist in der Nordwestschweiz führend in der Belieferung von Holzkraftwerken mit Energieholz, wo es zur Wärme- und zum Teil zur Stromproduktion genutzt wird und eine CO2-Neutrale Energiequelle ist, die nachwächst.

Welches Holz nehmen Sie für eine Optimale Energie Erzeugung?
Die Beschaffenheit der Holzsortimente für ein Holzkraftwerk hängt von verschiedenen Faktoren ab. Da die Raurica Holzvermarktung einen grossen Teil ihrer Lieferungen in grosse Kraftwerke bringt, kann das Holz zu fast 100 % direkt aus dem Wald in die Werke geliefert werden. Das heisst, es benötigt keine zusätzlichen Verarbeitungsschritte abgesehen vom Hacken des Holzes. Das heisst auch, die Logistikkette kann sehr effizient gestaltet werden, was wiederum einen sehr kleinen Anteil grauer Energie bedeutet. Von den Holzarten ist es so, dass trockenes Laubholz den höchsten Energiegehalt hat und eher nasses Nadelholz den tiefsten. Ein hoher Energiegehalt ist natürlich dahingehend wünschbar, da dies auch weniger Energieeinsatz pro MWh in der gesamten Logistikkette bedeutet.

Woher beziehen Sie das Holz? Ausschließlich aus eigen beständen oder auch aus Zukäufen im In-und Ausland?
Die Raurica Holzvermarktung bezieht das Holz zum allergrössten Teil aus den Wäldern der Nordwestschweiz, mehrheitlich aus den Gebieten vom Laufental, Basel, Schwarzbubenland, Oberbaselbiet, Fricktal und weiteren Gebieten des Aargau und Solothurn. Zusätzlich beziehen wir kleine Mengen aus dem Südschwarzwald und dem südlichen Elsass. Als unsere Aufgabe sehen wir es aber klar, die Holzwirtschaft der Region zu fördern und eine lokale Versorgung der verschiedenen Werke sicherzustellen.

Führt dies zu einer Holz Knappheit in absehbarer Zukunft oder wie engagieren Sie sich im Thema Nachhaltigkeit?
Wir engagieren uns sehr stark für die Nachhaltigkeit. Wir arbeiten nur mit Waldbesitzern zusammen, welche ihre Wälder nachhaltig bewirtschaften. In der Schweiz ist das schlicht schon durch die Gesetzgebung gesichert, welche die Nutzung des Holzes so reguliert, dass nur so viel geerntet werden darf, was auch wieder nachwächst. In der Schweiz ist es tatsächlich so, dass in den letzten Jahren die Waldfläche und der sogenannte Holzvorrat Jahr für Jahr gewachsen ist. Es ist also keineswegs zu erwarten, dass es zu einer Holzknappheit kommt.

Holz als Vergleich zu alternativen Verbrennungs-Energieträgern, wie Öl oder Gas evtl. auch Atom, was würden Sie als die grossen Vorteile vom Holz bezeichnen?
Holz ist in der Schweiz der einzige in grösseren Mengen vorkommende Rohstoff, der uns zur Verfügung steht und was noch viel besser ist: Er wächst dauernd nach. Zudem wird bei der Verbrennung von Holz nur so viel CO2 freigesetzt, wie das Holz in der Wachstumsphase gebunden hat. Und auch hier gibt es einen zusätzlichen Pluspunkt. Gut gepflegte und genutzte Wälder bieten uns Lebensqualität, verbessern die Luftqualität und sichern uns qualitativ hochstehendes Trinkwasser.

Sie als Partner vom Holzwerk Basel, wie viele Tonnen Holz liefern Sie durchschnittlich an das Kraftwerk und wie viel Energie kann daraus gewonnen werden?
Die Raurica Holzvermarktung liefert jährlich etwas mehr als 400 000 MWh Energie in Form von Holzhackschnitzeln in die Werke der verschiedenen Kunden. Verglichen mit einer Ölheizung helfen wir so mit, jährlich rund 100 000 Tonnen CO2 einzusparen.

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben.


Raurica Holzvermarktung AG
Hardstrasse 37
4132 Muttenz
Tel 061 922 04 64
info@rauricawald.ch
www.rauricawald.ch

CO2-Zertifikate aus nachhaltig bewirtschaftetem Wald

Der Wald hat beim Klimaschutz in zweierlei Hinsicht eine grosse Bedeutung. Er produziert den einheimischen, nachwachsenden und CO2-neutralen Rohstoff Holz und er speichert grosse Mengen Kohlenstoff. Mit einer gezielten Waldbewirtschaftung fördert die OAK beide Aspekte.

Während der 30-jährigen Projektlaufzeit werden die Holzvorräte im Wald moderat angehoben. Damit wird der Luft zusätzlich CO2 entnommen und im Wald eingelagert; der Wald dient als sogenannte CO2-Senke. Gleichzeitig wird das verbleibende Potenzial an Holz geerntet, um möglichst viel Holz zur Substitution von fossilen Rohstoffen einzusetzen.

Die Waldbewirtschaftung wird so gestaltet, dass alle Funktionen des Waldes wie Schutz vor Naturgefahren, Biodiversität, etc. nachhaltig sichergestellt sind.

Die Finanzierung des Projekts erfolgt über den Verkauf von CO2-Zertifikaten an Firmen, Organisationen und Private, die damit freiwillig ihre nicht vermeidbaren Emissionen kompensieren. Das BAFU bestätigte am 12.12.2017, dass solche Projekte die nationalen Anstrengungen zur Erreichung der Ziele gemäss Kyoto-Protokoll unterstützen und bei Inlandkompensationen keine Doppelzählung erfolgt.

Zusammenfassung Oberallmig Klimaschutzprojekt
Der Klimawandel ist ein globales Problem. Dabei spielen die Treibhausgase, vor allem das Kohlendioxid CO2, eine wichtige Rolle. Für den Klimaschutz müssen primär schädliche Emissionen reduziert und sekundär fossile Rohstoffe und Energieträger durch nachwachsende ersetzt werden. Erst im dritten Schritt sollen nicht vermeidbare Emissionen mit geeigneten Massnahmen kompensiert werden. Die Speicherung von Kohlenstoff in der Biomasse des Waldes, zusätzlich zu den bestehenden Vorratsmengen, ist für eine solche Kompensation geeignet. Hier setzt das Projekt der Oberallmeindkorporation Schwyz an.

Felix Lüscher

Felix Lüscher

Das Ziel des Projekts ist, den Wald zusätzlich zur bisherigen nachhaltigen Bewirtschaftung auch als CO2-Senke zu nutzen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Finanzierung erfolgt über den Verkauf von CO2-Zertifikaten für freiwillige Kompensationsmassnahmen. Da für mitteleuropäische Verhältnisse bisher weder ein Standard noch eine Methodik für solche Senkenprojekte existierten, wurde zur Sicherung der Glaubwürdigkeit der international für forstliche Projekte anerkannte CCBA Standard der Climate, Community & Biodiversity Alliance (www.climate-standards.org) gewählt und eine entsprechende Zertifizierung angestrebt. Als Projektverfasser zeichnet die SILVACONSULT AG, Winterthur (www.silvaconsult.ch).

Die Oberallmeindkorporation (OAK) Schwyz als Projektträgerin (www.oak-schwyz.ch) ist eine der ältesten und grössten Korporationen der Schweiz. Urkundlich erstmals 1114 erwähnt bezweckt sie statutengemäss das Korporationsgut in seiner Substanz zu erhalten, es wirtschaftlich zu nutzen und zu mehren, sowie aus den Erträgnissen öffentliche, gemeinnützige oder wohltätige Vorhaben zu unterstützen. Die OAK Schwyz hat über 18‘500 Korporationsbürgerinnen und -bürger. Das Grundeigentum von insgesamt rund 24‘000ha befindet sich zum grössten Teil im Bezirk Schwyz.

OAK

Die 9‘031ha Wald stocken mehrheitlich auf steilen bis sehr steilen Hängen in Höhenlagen von 800-1‘500 m.ü.M. Verbunden mit dem sehr unterschiedlichen geologischen Untergrund (subalpine Molasse, Flysch, Kalk), dem niederschlagsreichen ozeanischen Klima, den grossen Höhenunterschiedenen und den verschiedenen Expositionen hat sich eine grosse Vielfalt an natürlichen Waldgesellschaften entwickelt. Flächenmässig herrschen Buchen-, Tannen-Buchen- und Tannen-Fichtenwälder vor. Der Vorrat an Holzmasse betrug zu Projektbeginn 2005 im gesamten Wald 281m3/ha, der Zuwachs 5.3m3/ha*Jahr. Bezüglich der Waldfunktionen dienen vorrangig 56% dem Schutz vor Naturgefahren, 26% der Holzproduktion und 18% dem Natur- und Landschaftsschutz.

OAK

Der Forstbetrieb ist seit 2002 ununterbrochen gemäss den Standards von FSC ® (Forest Stewardship Council ®; www.fsc.org; Zertifikatsnr. SGS-FM/COC-000479) und PEFC™ (Pan European Forest Certification; www.pefc.ch; Zertifikatsnr. PEFC CH08/0718) zertifiziert und erfüllt demzufolge höchste nationale und internationale Ansprüche bei der Waldbewirtschaftung (gesetzeskonform sowie natur-, umwelt- und sozialverträglich).

Das Oberallmig Klimaschutzprojekt gehört zum Projekttyp „optimierte Waldbewirtschaftung“ (improved forest managment). Der eigentliche Projektperimeter umfasst die gesamte Waldfläche der OAK abzüglich der bei Projektstart im Jahre 2005 bestehenden Waldreservate und der nicht bewirtschafteten Waldungen, somit 7‘379ha Wald. Durch eine moderate Erhöhung des Holzvorrates im Projektperimeter von 281m3/ha im Jahr 2005 innert 30 Jahren auf rund 300m3/ha werden rund 245‘000 t CO2 aus der Luft entnommen und im Holz eingelagert. Mit einer angepassten Waldbewirtschaftung wird sichergestellt, dass alle Funktionen des Waldes (Schutz vor Naturgefahren, Holzproduktion, Biodiversität, Erholung, Trinkwasserschutz etc.) weiterhin nachhaltig erfüllt werden und der Wald sich stabil und vital entwickelt.

Im Projektbericht (Project Design Document) gemäss den Vorgaben von CCBA werden im Abschnitt „Allgemeines“ unter anderem die sogenannte „baseline“ erläutert und begründet. Es wird gezeigt, dass ohne das Projekt der nachhaltig mögliche Zuwachs an Holz im Wald laufend genutzt würde und entsprechend der Vorrat etwa auf dem Stand von 2005 verbliebe.

Die Permanenz des Projekts konnte belegt werden. Auch Orkane wie „Lothar“ 1999 führen zu keiner CO2-Quelle des Waldes, wenn ab Beginn des Projekts Teile des eingelagerten CO2 (respektive die betreffenden Zertifikate) als Reserve zurückbehalten und nicht verkauft werden. Dieser Risikopool umfasst 65‘000 t CO2. Bei noch grösseren Ereignissen müsste der Verkauf so lange eingestellt werden, bis wieder Vorratserhöhungen ausgewiesen werden können.

Im Abschnitt „Klima“ erfolgt die detaillierte Berechnung der Senkenleistung des Waldes der OAK mit einer klar dargelegten Methodik nach den Vorgaben des International Panel on Climate Change (IPCC Guidelines). Unter Berücksichtigung von Vorrat und Zuwachs mit der Gewinn-Verlust-Methode sowie den methodenbedingten Abzügen resultiert in den 30 Jahren eine anrechenbare Senkenleistung von rund 245‘000 t CO2. Alle Berechnungen und Annahmen wurden sehr konservativ gewählt (baseline, berücksichtigte CO2-Kompartimente, Verluste etc.). Die tatsächliche Senkenleistung ist deutlich höher. Die Additionalität des Projekts ist gegeben, da ohne dieses Projekt die nachhaltig mögliche Nutzung realisiert, d.h. der laufende Zuwachs an Holz abgeschöpft und demzufolge der Vorrat stagnieren würde.

Im Abschnitt „Gesellschaft“ wird der CCBA-Standard vollständig erfüllt. Zudem kann weitgehend auf die FSC-Zertifizierung abgestützt werden. Insgesamt sind die Auswirkungen des Projekts auf die Gesellschaft marginal, da die Waldfläche nicht verändert wird und der Wald so bewirtschaftet wird, dass er weiterhin alle geforderten Funktionen (Schutz vor Naturgefahren, Biodiversität, Erholung etc.) erfüllt. Mit dem Verkauf der CO2-Zertifikate kann nach Abzug des Nutzungsverzichts sowie der Aufwendungen für die angepasste Bewirtschaftung und die Projektentwicklung ein kleiner angemessener Gewinn realisiert werden, der sich positiv auf finanzielle Bilanz des Forstbetriebes im speziellen und der OAK im Allgemeinen auswirkt.

Auch der Abschnitt „Biodiversität“ der CCBA-Vorgaben wird über weite Teile durch die FSC-Zertifizierung abgedeckt (Waldreservatsflächen, naturnaher Waldbau, Naturverjüngung etc.). Durch die leicht reduzierte Nutzung zum Aufbau des Zielvorrates werden als positiver Effekt mehr ältere und dickere Bäume heranwachsen. Auf Grund des Projekts entstehen keine negativen Einflüsse, weder auf die (nicht im Projektperimeter enthaltenen) Waldreservate noch auf die bewirtschaftete Waldfläche.

Die Validierung (anfängliche Prüfung eines Projekts hinsichtlich der Kriterien eines Standards) erfolgte nach dem CCBA Standard durch TÜV SÜD, München. Der Validierungsbericht bestätigte die Richtigkeit der Berechnungsverfahren nach den Regeln der Klimakonvention UNFCCC. Die Projektanlage (befristete reduzierte Nutzung), das Projektziel (Speicherung von Kohlenstoff zur Generierung von Einnahmen), der Projektbeginn 2005, die Projektdauer von 30 Jahren, die Baseline-Annahmen, die ex ante Senkenleistung, die Additionalität und die Permanenz wurden bestätigt, ebenso wie die Umwelt- und Sozialverträglichkeit sowie das Monitoring und das angepasste Management. Sämtliche offenen Fragen „Corrective Action Requests“ und „Clarification Requests“ konnten während des Validierungsprozesses geschlossen werden. Es verblieben lediglich zwei „Forward Action Requests FAR“, Sachverhalte, die zum Zeitpunkt der Verifizierung beachtet werden müssen. Lediglich wegen der Problematik der befürchteten Doppelzählung konnte die Validierung nicht positiv abgeschlossen werden.

Gemäss dem Schreiben des Bundesamts für Umwelt BAFU vom 12. Dezember 2017

„… erlaubt der freiwillige CO2-Markt es den Käufern von CO2-Gutschriften, die Klimabelastung ihrer Aktivitäten innerhalb des Geltungsbereichs des Kyoto-Protokolls zu neutralisieren. … Die CO2-Projekte im Bereich Wald auf dem freiwilligen Markt sind daher implizit Teil der nationalen Anstrengungen zur Erreichung der Ziele gemäss Kyoto-Protokoll. Vor diesem Hintergrund haben die Käufer von CO2-Gutschriften aus einem schweizerischen CO2-Projekt im Bereich Wald die Gewähr, dass im Grundsatz keine Doppelzählungen auftreten und ihre Emissionen innerhalb der Schweiz neutralisiert werden, sofern den auf dem freiwilligen Markt gehandelten CO2-Gutschriften tatsächliche Emissionsverminderungen gegenüberstehen.“

Mit dem jährlichen Monitoring belegt die OAK die tatsächliche CO2-Senkenleistung in ihren Waldungen. Diese Bestätigung durch das BAFU zeigt, dass das Ziel des Oberallmig Klimaschutzprojektes die Bestrebungen des Bundes vollumfänglich unterstützt. Käufer unserer Zertifikate können ihre nicht vermeidbaren Emissionen damit neutralisieren, finanzieren die entsprechend optimierte Waldbewirtschaftung der OAK und unterstützen den Bund zur Erreichung seiner Kyoto-Ziele. Eine Zertifizierung nach internationalen Standards des freiwilligen Marktes bleibt aber zurzeit ausgeschlossen, da einerseits der Bund sich die gesamte CO2-Waldsenkenleistung im Rahmen der internationalen Verpflichtungen an die nationale Klimabilanz anrechnet, inbegriffen die Speichermengen der OAK Schwyz, und anderseits diese Standards Reduktionsverpflichtungen über die Kyoto-Ziele hinaus verlangen.

Das Monitoring umfasst die jährliche Beurteilung von Projektperimeter, Holzvorrat und Verlusten. Damit können die jährlichen Senkenleistungen des Waldes (effektiv eingelagerten CO2-Mengen) festgestellt und die entsprechenden Zertifikate für die Kompensation freigegeben werden. Die gesellschaftlichen und die Biodiversitäts-Belange werden im periodischen FSC-Überwachungsaudit begutachtet. Gemäss des Monitoringberichts 2015 wurden im Rahmen dieses Projekts bis Ende 2015 199‘765 to CO2 eingelagert, einschliesslich der 65‘000 to CO2 als Sicherheitsreserve für Waldschäden (Sturm, Borkenkäfer). Gemäss Monitoring Plan ist die Baseline alle 10 Jahre zu überprüfen. In den vergangenen 10 Jahren sind keine grossen Stürme oder Borkenkäferkalamitäten aufgetreten. Die Nutzungen lagen sowohl schweizweit als auch im OAK-Projektgebiet unter dem Zuwachs, so dass die CO2-Vorräte im Wald zunahmen. Im Rahmen der Zwischenrevision der Betriebspläne der OAK wurden die Zielsetzungen der Waldbewirtschaftung nicht geändert und die waldbaulichen Planungen überarbeitet sowie die Hiebsätze überprüft. Entsprechend kann die Baseline für weitere 10 Jahre beibehalten werden.

Mit den Käufern der CO2-Zertifikaten wird eine Vereinbarung abgeschlossen, welche die wesentlichen Verpflichtungen regelt (Nachweis der vorgängigen Reduktion und Substitution, Angaben über die Verwendung der Zertifikate, ausschliessliche Verwendung für freiwillige Kompensation in der Schweiz, sofortige Stilllegung der Zertifikate, kein Handel und kein Weiterverkauf der Zertifikate, Werbung und Kaufabwicklung). Verkauft werden ausschliesslich die gemäss der Monitoringberichte ausgewiesenen, effektiv im Wald bereits eingelagerten CO2-Mengen.


Oberallmeindkorporation Schwyz
Brüöl 2
Postfach 449
6431 Schwyz
Tel 041 818 50 60
Fax 041 818 50 61
oak@oak-schwyz.ch
www.oak-schwyz.ch

Gesunde Raumluft und Klimaschutz dank Naturbaustoffen

Jeder Bauherr, der seine Immobilie ausreichend dämmt, darf sich getrost als Klimaschützer bezeichnen. Denn die durch die Hausdämmung erzielte Energieeinsparung führt zu einer Verringerung von CO2.

Immer mehr Bauherren und Renovierer achten auf Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein und wollen deshalb mehr erreichen. Sie unterziehen die eingesetzten Baumaterialien und Dämmstoffe einer kritischen Prüfung hinsichtlich CO2-Bilanz, Zusammensetzung und Auswirkung auf das Raumklima.

Nachhaltige Aufwertung von Immobilien
Durch die Verwendung natürlicher und wohngesunder Baumaterialien erreichen Sie einen Qualitätsstandard, der Ihre Immobilie nachhaltig aufwertet und ein gutes Raumklima für den Bewohner bewirkt. Natürliche Materialien wie Schafwolle, Hanf, Holz, Zellulose, Kork, Kokos oder Lehm richtig eingesetzt, decken diese Bedürfnisse hervorragend ab.

Miss Lehm / Stroba

Miss Lehm / Stroba

Leben mit Lehm
Lehm ist gesund und verbessert die Raumluft. Lehmprodukte besitzen ein ausgezeichnetes Sorptionsverhalten und sorgen für ein angenehmes Raumklima und einen ausgeglichenen Feuchtehaushalt im Sommer und im Winter. Lehm ist in der Lage, Luftfeuchtigkeit schnell aufzunehmen und bei Bedarf wieder abzugeben. So pendelt sich in Räumen, die mit Lehmprodukten ausgestattet sind, die relative Luftfeuchtigkeit zwischen 45 und 55 Prozent ein. In einem solchen Raumklima trocknen die Schleimhäute nicht aus und die Feinstaubbildung wird reduziert. Die ungebrannten Tonplättchen können Fremdstoffe und Gerüche binden und verbessern dadurch erheblich das Raumklima. stroba Lehmprodukte haben das Zertifikat «wohnmedizinisch empfohlen» erhalten.

Wärmespeicher und Schallschutz
Durch die hohe Rohdichte der stroba terra Lehmbauplatte (1450kg/m3) erreichen Sie einen sehr guten Schallschutz und einen ausgezeichneten Wärmespeicher. Die Vorzüge von Lehm kann man fühlen. Fühlen mündet in Wohlfühlen, und das in allen Räumen. Das Wohnzimmer wird zur Wohlfühloase. Im Schlafzimmer kann man durchatmen, ruhig schlafen und Energie tanken. In der Baubiologie wird das Haus als dritte Haut betrachtet.

Lehm ist farbig und sandet nicht aus
Lehmedelputze sind in 19 verschiedenen natürlichen Farbtönen erhältlich. Die Farbpalette führt über Lichtweiss, Naturweiss, Jura, Hellgrau oder Lagune bis zu dem schokoladenfarbigen Cacao. Da der stroba Lehmedelputz mit sehr wenig Zellulose vergütet ist, sandet die Oberfläche praktisch nicht ab.

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Dieter Baltensperger
stroba naturbaustoffe ag
Winterthurerstrasse 21
8310 Kemptthal
Tel 052 635 30 30
www.stroba-naturbaustoffe.ch

Ein Ort der Ruhe und Entspannung

Unser Schlafzimmer soll ein Ort der Ruhe und Entspannung sein. Nur so ist es möglich, sich während des Schlafens richtig zu erholen und notwendige Energie zu tanken um unsere Herausforderungen zu bewältigen. Der Mensch verbringt durchschnittlich einen Drittel seines Lebens im Bett, allein das, sowie die Notwendigkeit eines erholsamen Schlafes macht das Bett zu einem der wichtigsten Möbelstücke im Haus.

Ein gesundes Bett soll grundsätzlich aus Naturmaterialien bestehen, z. B. Holz, Naturlatex, Wolle, Baumwolle, usw., Metall oder synthetische Materialien eignen sich weniger, da sie sich statisch aufladen. Ein Beispiel dafür: Das Fanello-Bettsystem kombiniert mit Schafwolle bietet anatomisch und klimatisch die beste Voraussetzung für den gesunden Schlaf. Als stützender Teil wird auf den Einlegerahmen das Fanello Stützelement gelegt. Es besteht aus 80 mit Naturlatexstreifen abgestützten, flexiblen Eschenleisten. Diese werden durch die einzigartige Baumwollbandkonstruktion jederzeit in der funktionellen und orthopädischen richtigen Position gehalten. Das Fanello DUE Stützelement stützt so den Körper in jeder Lage optimal ab. Damit von dieser stützenden Wirkung möglichst wenig verloren geht, werden nur dünne Matratzen verwendet. Die Matratze aus 100 % Naturlatex verstärkt die stützende Wirkung des Fanello Stützelementes. Was aus ökologischer Sicht und von den Gebrauchseigenschaften her, die beste Lösung darstellt. Sie sind physiologisch besonders gut geeignet und in jeder Beziehung hygienisch.

Mit Schurwolle weniger Schwitzen!
Die Schurwollbettauflage oder das Bettfell, sowie das Schurwollduvet, besteht aus 100 % Schafschurwolle, welche atmungsaktiv, temperaturausgleichend und Feuchtigkeitsregulierend ist. Die Wolle kann bis zu einem Drittel ihres Gewichts an Feuchtigkeit aufnehmen und sie dann wieder an die Luft abgeben, ohne sich feucht anzufühlen. Dadurch kann die gesundheitsschädigende Verdunstkälte gar nicht erst entstehen und es herrscht ein trockenes Klima im Bett, durch welches Rheuma vorgebeugt wird. Im Laden der Spycher-Handwerk AG, Huttwil können Sie sich von diesen Produkten überzeugen. Unser Team berät Sie gerne individuell ohne Voranmeldung.


Spycher Handwerk AG
Schaukarderei Huttwil
4953 Huttwil
Tel 062 962 11 52
www.spycher-handwerk.ch

Bei der Meydra AG wird dem Kunden Tür und Tor geöffnet

Wenn es um Zäune und Tore geht, ist die Meydra AG in Reinach der richtige Partner. Individuelle Lösungen, Qualität, saubere Arbeit und Flexibilität zeichnen die Firma, die schon bald ihr 100-Jahr-Jubiläum feiert, aus.

Gegründet wurde die Meydra AG 1921 durch den Grossvater von Miriam von Rotz, die den Betrieb heute zusammen mit ihrem Mann Urs von Rotz führt. Das Familienunternehmen feiert also schon bald sein 100-jähriges Bestehen.

Zäune und Toranlagen in allen Ausführungen
Rund ein Dutzend langjähriger Mitarbeiter sorgt dafür, dass der Kunde bei der Meydra AG die ideale Lösung für seinen Zaun, respektive sein Tor findet. Ob für den privaten oder industriellen Gebrauch. Ob aus Metall, Holz, Kunststoff oder Alu. Ob alltäglich oder ausgefallen. Ob Zäune, Geländer, Sichtschutzwände, Schranken, Drehkreuze, Ballfangzäune, Türen, Toranlagen oder freitragende Schiebetore. Aufgrund jahrzehntelanger Erfahrung und einem kompetenten und kreativen Team, das sein Handwerk versteht, wird dem Kunden in jedem Fall das für ihn ideale Produkt angeboten. Die Firma Meydra führt auch gerne aussergewöhnliche Aufträge aus. So installierte sie beispielsweise ein Metalltor mit integriertem Lärmschutz, das insgesamt zweieinhalb Tonnen wiegt.

«Das gibt es in der Schweiz kein zweites Mal»

so Urs von Rotz. Auch ein Doppelstab-Gittermattenzaun in Regenbogenfarben, der bei einer privaten Schule installiert wurde, hat die Meydra AG individuell für den Kunden mit Farbmustern zusammengestellt.

«Der Zaun erfreut nicht nur die Schüler»

sagt Urs von Rotz schmunzelnd.

Ob aus Metall, Holz, Kunststoff oder Alu. Ob rot, gelb, blau, grün oder regenbogenfarbig: Bei der Meydra AG in Reinach findet der Kunde Tore und Zäune in allen Ausführungen.

Ob aus Metall, Holz, Kunststoff oder Alu. Ob rot, gelb, blau, grün oder regenbogenfarbig:
Bei der Meydra AG in Reinach findet der Kunde Tore und Zäune in allen Ausführungen.

Von der Planung bis zum Service
Damit der Zaun oder das Tor den Kundenbedürfnissen perfekt entspricht, ist das persönliche Gespräch mit einer ausführlichen Beratung und Planung sehr wichtig. Selbstverständlich geht die Meydra AG nicht nur auf die Anwendungs- und Qualitätswünsche, sondern auch auf die Budgetvorstellungen des Kunden ein.

Tore bis zu 12,5 Metern Breite werden in der hauseigenen Schlosserei schnell, flexibel und präzise gefertigt. Professionell und zuverlässig werden die qualitativ hochstehenden Zäune und Tore durch die Montageteams beim Kunden montiert.

«Unser langjähriges und gut eingespieltes Montageteam und unser moderner Maschinenpark garantieren eine genaue und passende Montage»

erklärt Urs von Rotz. Auch um die Entsorgung des Aushubs, der Abfälle oder des demontierten alten Zaunes muss sich der Kunde nicht kümmern. Die Entsorgung wird fachgerecht durch ausgewählte Entsorgungsprofis der Region erledigt.

Ebenso bei Wartungs-, Service- und Reparatur-Fällen ist der Kunde bei der Meydra AG an der richtigen Adresse.

«Durch unsere langjährige Erfahrung auf den meisten Toranlagen bieten wir zuverlässige Wartungs- und Serviceverträge an und stellen somit sicher, dass das Tor einwandfrei läuft. Zaunreparaturen, Unfallschäden an Toren und Zäunen sowie Renovationen werden zeitnah und fachmännisch durch uns erledigt»

betont Urs von Rotz.


Meydra AG
Duggingerstrasse 4
4153 Reinach
Tel +41 61 717 99 11
info@meydra.ch
www.meydra.ch