Einen festen Boden unter den Füssen

Einen festen Boden unter den Füssen zu haben, ist für uns im Alltag eine Selbstverständlichkeit. Wenn es aber gilt, Bauten zu erstellen, die schwer sind, auf schwierigen Bodenverhältnissen stehen sollen und/oder in die Tiefe gehen, braucht es Spezialisten, die Garanten für die geforderte Stabilität sind.

Wer das grosse Unternehmensareal der Marti Gründungssareal der Marti Gründungstechnik AG in Moosseedorf bei Bern betritt, ist von den Dimensionen der Gerätschaften und Fahrzeuge überrascht. Klar, in den USA, wo fast jeder Gebrauchsgegenstand überdimensioniert ist, sind die Maschinen und Fahrzeuge so riesig. Aber hier in der Schweiz? Für was braucht man die grossen Kräne, Rohre, Bohrköpfe, Förderbänder und Maschinen? Das Erstaunen klärt sich auf, wenn die Besucherin oder der Besucher erfährt, um was es hier geht. Es geht um das Einbringen von Pfählen in das Erdreich. Sie sorgen in erster Linie für Stabilität. Die Pfähle können für die Gründung verschiedenster Bauwerke wie Brücken, Hafenmauern und Gebäude wie Hochregallager oder Hochhäuser eingesetzt werden, die etwas aushalten müssen. Oft ist ein Baugrund wenig oder schlecht tragfähig. Manchmal ist eine ausreichende Tragfähigkeit erst in grösserer Tiefe unter der Geländeoberfläche zu erreichen. Hier kommt die Gerätschaft der Marti Gründungstechnik zum Tragen.

Modernste Technologie
Und wie sieht die Praxis des Arbeitens aus? Früher erschütterten manchmal das maschinelle Rammen ganze Stadtviertel. Daniel Leuenberger, Geschäftsführer der Marti Gründungstechnik AG, stellt hier aber schnell klar: «In städtischen Umgebungen ist Rammen heute wegen des Lärms und der Erschütterungen kaum respektive nicht mehr möglich. Ortbetonrammpfähle erstellen wir heute eigentlich lediglich noch in Industriegebieten, in ausreichender Distanz zu Nachbargebäuden und zu bewohnten Gebieten.» Und wie sieht die heutige Praxis aus? «Erschütterungsfreies und lärmarmes Pfählen ist heute gefragt und gefordert. Ein wichtiger
Grund, dass diese Wende überhaupt realisiert werden konnte, ist ganz sicher der enorme Fortschritt, der in der Bohrgeräteentwicklung stattgefunden hat. Heutzutage
sind die Bohrgeräte viel stärker gebaut, und dank Hydraulik und modernsten Steuerungen ist die Leistungsfähigkeit auf einem ganz anderen Stand als vor zwei Jahrzehnten. Hier kann das Vorurteil widerlegt werden, es gäbe in der Baubranche kaum Innovationen.

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Umgang mit schwierigen Situationen
Das Unternehmen wurde 1980 zwecks Ausführung von Verdrängungspfählen gegründet. Als erfahrene Spezialisten bringen die Verantwortlichen der Marti Gründungstechnik AG Know-how überall dort ein, wo Rammpfähle oder Verdrängungsbohrpfähle eine tragende Rolle spielen, intelligente Konzepte gefragt sind und die Ausführung auf lange Sicht ein Höchstmass an Sicherheit bieten muss. Die Spezialisten beherrschen mit modernster Technik schwierigste geologische und hydrologische Verhältnisse. Für komplexe Baugrubenabschlüsse, optimierte Pfahlgründungssysteme und Bodenstabilisierungstechniken bieten die Bohrexperten den Bauherren die für ihre Probleme optimalen Lösungen bezüglich Preis, Qualität und Termin an. Dazu braucht es im Vorfeld aber immer genaue Kenntnisse des Untergrunds. Daniel Leuenberger betont dazu: «Aus diesem Grund werden eigentlich immer Baugrundsondierungen vorgenommen. Eine geotechnische Analyse oder eben Top Kenntnisse über den anstehenden Baugrund sind für die Abschätzung von allfällig anzutreffenden Schwierigkeiten und somit für die Berechnung des Pfahl-Angebotspreises von grösster Wichtigkeit.» Gut, wenn man als Bauverantwortlicher, der komplizierte Bauten auf kompliziertem Untergrund realisieren will, sich auf solche Erfahrung stützen kann, denn während des mehr als 30-jährigen Bestehens des Unternehmens haben die Experten weit über drei Millionen Laufmeter Pfähle ausgeführt. Es ist kein Zufall, dass die Verantwortlichen – nebst dem herkömmlichen VIBREX-Ortbetonrammpfahl – Rammtiefe bis 30 Meter – als einzige Firma zwei hundertprozentige Vollverdrängungsbohrpfähle anbieten und die dementsprechenden Arbeiten ausführen. Das sMartex- und das FUNDEX-Vollverdrängungsbohrpfahlsystem überzeugen durch technisch starke Resultate– Bohrtiefe 40 Meter – und hohe Umweltverträglichkeit. Denn sMartex und FUNDEX beruhen auf einem lärmarmen und erschütterungsfreien Pfählungsprinzip. Das lässt die Verantwortlichen im Städtebau aufhorchen und die Anwohner aufatmen.

Geht nicht – gibt es nicht!
Ob sich die Profis der Marti Gründungstechnik AG als «Pfahlbauern» für einen Bootshafen aus Holzpfählen oder als Mitprojektierende für eine Brückenfundation engagieren, es ist kein Problem zu klein und keine Herausforderung zu gross, um ihre Kompetenz fundamental unter Beweis zu stellen.


Marti Gründungstechnik AG
Lochackerweg 2
3302 Mooseedorf
Tel 031 858 44 80
Fax 031 858 44 95
info@martiag.ch
www.marti-gruendungstechnik.ch

Krandiose Neuvorstellungen auf der DACH+HOLZ 2018

Basierend auf jahrzehntelanger Erfahrung in der Entwicklung innovativer Höhenzugangstechnik bringt Böcker jetzt den wohl stärksten Kran in Aluminum-Stahl-Bauweise auf den Markt und erschliesst damit eine Reihe neuer Einsatzfelder.

Der neue Autokran aus dem Hause Böcker bietet eine überragende Reichweite für grosse Lasten bei gleichzeitig komfortablem Aufbau und Betrieb. Mit einer maximalen Nutzlast von 12 t und einer Ausfahrlänge von 52 m (optional 55 m) ist der AK 52 der stärkste Aluminium-Stahl-Autokran in der 26 t LKW-Klasse. Dank seines hochmodernen Hybrid-Teleskop-Mastsystems mit endlosem Schwenkbereich erschliesst er einen riesigen Arbeitsbereich und bietet eine überragende Reichweite bis 45 m. Eine Last von einer Tonne hebt der Kraftprotz 34 m weit und erreicht dabei eine Höhe von 30 m. So gelangt er auch auf abgewandte Gebäudeseiten und ist das ideale Arbeitsgerät für mehrgeschossige Bauwerke, Industrie-, Glas- und Fassadenbau. Reichweiten in dieser Dimension ermöglicht der per Farbfunksteuerung vollhydraulisch teleskopierbare Ausleger, der selbst in horizontaler und ausgefahrener Position ein Gewicht bis zu einer Tonne trägt. Für ein noch effizienteres Arbeiten kann der Ausleger angehängte Lasten bis zu einer Tonne oder den beladenen Personenkorb in jeder Maststellung teleskopieren. Dank leistungsstarker Zylindertechnik fährt er dabei selbst in fast senkrechter Position mit unverändertem Mastwinkel vollständig aus.

BöckerFür den Einsatz als Arbeitsbühne ist der neue Autokran dank Easy-Lock-System werkzeuglos mit wenigen Handgriffen in kürzester Zeit umgerüstet. Der von Böcker speziell für den AK 52 entwickelte Arbeitskorb ist ausgelegt für 600 kg Nutzlast und während des Betriebs hydraulisch auf eine Breite von 3.5 m ausfahrbar, so dass er einen extrem grossen Arbeitsbereich bietet und auch entlegene Stellen erreicht. Zudem ist er hydraulisch um 400° drehbar und somit äusserst flexibel.


Böcker Schweiz AG
Striegelstrasse 1
4665 Oftringen
Tel 062 797 62 627
info@boecker.ch
www.boecker.ch

WOLFF 6020 clear – spitzenlos!

Die Erfolgsgeschichte des 2008 eingeführten spitzenlosen Obendrehers WOLFF 6015 clear setzt sich im Nachfolgemodell WOLFF 6020 clear fort. Das jüngste Mitglied der clear-Kran- Familie im 140mt-Bereich präsentiert sich mit technischen Modifikationen, die ein Höchstmass an Variabilität, Flexibilität und Sicherheit bieten.

Satte Leistung in zwei Versionen
Mitte September 2017 ist der neue Laufkatzkran in zwei Versionen mit jeweils drei Turmanschlüssen erhältlich: Als 6-Tonnen- Modell WOLFF 6020.6 clear und als 8-Tonnen- Modell WOLFF 6020.8 clear.

„Im Vergleich zum Vorgänger kann die 6-Tonnen- Version 2,0 Tonnen anstatt 1,5 Tonnen an der Spitze bei 60 Metern Ausladung heben, während sich beim 8-Tonnen-Kran die grösstmögliche Spitzentragfähigkeit von 1,5 Tonnen auf 1,8 Tonnen erhöht“, erläutert Gerd Tiedtke, Produktmanager bei WOLFFKRAN.

Besonders hervorzuheben ist die neue im WOLFF 6020.6 clear verbaute 28 kW Hubwinde, die noch schnellere Arbeitszeiten ermöglicht.

WolffEffizienz und Kundenansprüche als oberste Prämisse
Die Konstruktionsleitlinien, alles so einfach wie möglich zu gestalten, setzten die WOLFF Ingenieure unter anderem bei der neuen Laufkatze im WOLFF 6020 clear in die Praxis um. Die Laufkatzrollen mit Spurkranz wurden durch Rollen ohne Spurkranz mit zusätzlicher Führungsrolle ersetzt. Die Ausleger-Untergurtverbindung wurde ebenfalls neu designt und dadurch die Kräfteübertragung am Ausleger optimiert. Somit können kleinere, handlichere Bolzen verwendet werden, was die Montage erleichtert. Der neue WOLFF 6020 clear punktet zudem mit noch mehr Flexibilität. Da die Gegengewichte nicht mehr standardmässig in der Grundausführung oder den Auslegerverlängerungen enthalten sind, kann der Kunde bereits vorhandene Gegengewichtssteine aus seinem WOLFF Fuhrpark verwenden, oder diese auf Wunsch optional bestellen. „Inspiriert vom Feedback der Kunden haben wir am Gegenausleger Transporthilfen in Form von speziellen Aufnahmekonstruktionen angebracht. Damit können bis zu drei Auslegerteile einfach auf dem Gegenauslager fixiert und zusammen als kompakte Einheit transportiert werden“, erläutert Produktmanager Gerd Tiedtke einen weiteren Vorteil des neuen WOLFF. Für einen besseren Schutz vor Korrosion und eine höhere Lebensdauer wurden gegenüber dem WOLFF 6015 clear weitere Anbauteile wie Geländer, Podeste und Abdeckungen komplett verzinkt sowie alle Bolzen beschichtet. So macht das Gesamtpaket den Kran zu einem WOLFF.


Wolffkran Schweiz AG
Buchserstrasse 25
8108 Dällikon
Tel 041 766 85 00
info@wolffkran.com
www.wolffkran.com