Die neue E-Bike-Ladestation von Thur Metall

Für den zunehmenden Trend zur E-Mobilität hat der Schweizer Stahlmöbelhersteller Thur Metall ab sofort eine E-Bike-Ladestation mit elektrischen Komfortfunktionen Programm. Wie es beim traditionsreichen Betriebseinrichter aus Erlen (TG) heißt, steht das vielfältig einsetzbare Möbel in vier Abmessungen mit 8 bis 18 abschliessbaren Fächern zur Verfügung. Zum sicheren und zeitsparenden Laden von Akkus & Co. besitzt dabei jedes Fach ein Energiemodul mit bis zu zwei Steckdosen. Sie sind hip, sie sind abgasfrei und inzwischen echte Verkaufsschlager. Allein im vergangenen Jahr wurden in Deutschland über 600.000 Elektrofahrräder verkauft. Viele Unternehmen motivieren ihre Mitarbeiter durch spezielle Mobilitätskonzepte zum Umsteigen auf ein E-Bike. Denn motorisierter Individualverkehr verursacht nicht nur verstopfte Strassen, sondern erfordert auch, kostenintensive Parkplätze zur Verfügung zu stellen. Ein E-Bike benötigt demgegenüber kaum Platz, besitzt jedoch einen Akku, der aufgeladen werden muss.

„Mit der E-Bike-Ladestation wird der Wechsel zur E-Mobilität jetzt noch attraktiver“, erläutert Thur Metall- Vertriebsleiter Peter Kretz.

CopyrightSchliesslich ermögliche der clevere Schrank neben dem individuellen Einschliessen von Gegenständen und Wertsachen aller Art ein schnelles und komfortables Aufladen von E-Bike-Akkus und anderen akkubetriebenen Geräten, wie sie heute allgegenwärtig sind. Angesichts seiner geringen Einbautiefe von nur 582 mm dürfte das Möbel mit dem elektrischen Zusatznutzen praktisch überall seinen Platz finden. Ausser Unternehmen und Verwaltung kann sich Kretz auch Schulen, Universitäten, Flughäfen und andere öffentliche Gebäude als Einsatzort vorstellen: „Dafür sprechen die von Thur Metall gewohnte, hohe Produktqualität ebenso wie die vielfältigen Variationsmöglichkeiten durch unsere breite Farbpalette.“ Nicht zuletzt, so Kretz, sei der Schrank ein interessantes Komplementärprodukt im Bereich der E-Mobilität, mit dem sich dort zusätzlicher Umsatz generieren lasse.

Thur Metall AG
Fabrikstrasse 1
8586 Erlen
Tel 071 658 65 00>/a>
Fax
071 658 65 01
info@thurmetall.com
www.thurmetall.com

Interview mit Manuel Vischer von IWB

Wie konkurrenzfähig sind mittlerweile Elektro-Autos?
In der Anschaffung sind E-Autos immer noch leicht teurer als vergleichbare Verbrenner. Rechnet man die laufenden Kosten wie Treibstoff und vor allem Service und Wartung hinzu, sind die Elektrofahrzeuge aber schon heute günstiger. Und in Sachen Fahrerlebnis sind sie einfach konkurrenzlos: Wer einmal umgestiegen ist, will nicht mehr zurück.

Wie gut ausgebaut ist das öffentliche Netz an Ladestationen in der Schweiz inzwischen?
Sehr gut! Alleine swisscharge.ch bietet Zugang auf ein Netz von 3500 Ladepunkten in der Schweiz – 41 davon betreibt IWB in Basel. Im Verhältnis zu den in Betrieb stehenden Elektrofahrzeugen ist das eine beachtliche Anzahl.
IWB bietet in der gesamten Schweiz Ladelösungen für Elektrofahrzeuge an. Und dies sowohl für Privatkunden wie auch für Wohnliegenschaften, Parkhäuser und Unternehmen.

Ist eine Ladestation eigentlich teuer in der Anschaffung?
Eine sichere und qualitativ hochwertige Ladestation wie die Chargebox Easy gibt es für Einfamilienhäuser bereits ab 990 Franken. In Einstellhallen sollte man ein Gesamtkonzept für alle Parkfelder verfolgen. Mittels Lastmanagement wird dabei der Energieverbrauch optimiert und gleichmässig verteilt, damit die elektrische Leistung des Hausanschlusses nicht überschritten wird. Im Gesamtpaket mit Installation kommt man bei Einfamilienhäusern auf rund 2100 Franken, bei Einstellhallen mit Lastmanagement auf zirka 3500 Franken pro Ladepunkt. Allerdings bietet IWB verschiedene Modelle an, bei denen ein Teil der Kosten übernommen werden kann.

Welche Voraussetzungen müssen für eine eigene Ladestation vorhanden sein?
Ein fest zugewiesener Stellplatz möglichst nahe am Elektrotableau ist von Vorteil. Die Stärke des Hausanschlusses wird lediglich in Einstellhallen mit mehreren Ladestationen zum Thema. Mit einem geeigneten Gesamtkonzept für die Ladepunkte findet man jedoch meist eine Lösung ohne Verstärkung der Anschlussleitungen.

Sie begleiten Wohnliegenschaften bei der Planung und Umsetzung der elektrischen Grundinstallationen. Was heisst das genau?
Mit unseren Dienstleistungen können Wohnliegenschaften das Thema «E-Mobilität» komplett auslagern: Hinsichtlich Beratung und Planung überprüfen wir den Standort und die Machbarkeit, definieren die geeignete Ladeinfrastruktur und klären Fragen bezüglich Betrieb und Unterhalt ab. Sollte es zur Umsetzung kommen, koordinieren wir die technische Grundinstallation und installieren die Ladestationen nach Bedarf. Nach erfolgtem Qualitätscheck kann der Betrieb der Ladestationen übernommen werden. Betrieb und Unterhalt der Ladestationen werden ebenfalls durch IWB gewährleistet.

Welche Vorteile entstehen dadurch für den Bauherrn?
Durch das Anbieten von Lademöglichkeiten wird den Mietern oder Käufern das Laden von Elektrofahrzeugen ermöglicht. Somit wird den Mietern ein Mehrwert geboten und die Liegenschaft erfährt eine Aufwertung.

Wie kann danach den Mietern ein einfacher und kostengünstiger Zugang ermöglicht werden?
Mit dem «Mobilitätsabo» können Mieter das Elektrofahrzeug ganz einfach laden. Für einen monatlichen Fixpreis erhalten sie eine Ladestation inklusive Montage und 100% erneuerbaren Strom. Zudem erhalten sie eine Ladekarte von unserem Partner Swisscharge für das Laden unterwegs: Mit dieser profitieren sie schweizweit von 3 Rappen pro Kilowattstunde Rabatt an allen Schnellladestationen von GOFAST und IWB. Alle Parkplätze, die über eine individuelle Lademöglichkeit verfügen und gemietet werden können, schreibt IWB übrigens auf der Website e-parkplatz.ch aus.

Erst kürzlich haben Sie ein interessantes Projekt im Hauptsitz der Actelion Pharmaceuticals in Allschwil BL umgesetzt. Dort können nun die Mitarbeitenden und Besucher bequem mit der App an 12 Ladestationen nachhaltig tanken. Was heisst hier nachhaltig?
Das Gebäude in Allschwil wird komplett mit Strom aus Wasser und Sonne versorgt. Wer also das E-Auto oder das E-Bike in der Tiefgarage lädt, «tankt» erneuerbar. Die Ladestationen «Chargebox PRO» – sechs davon im Besucherbereich, sechs für Mitarbeiter – sind seit letztem Frühling in Betrieb, auch die Abrechnung und Wartung übernimmt IWB. Was uns vor allem freut: Bis jetzt sind alle Benutzer hochzufrieden!

Gegründet wurde die IWB 1969
Anzahl Mitarbeiter: 862
Spezieller Firmenslogan: IWB ist das Unternehmen für Energie, Wasser und Telekom. IWB strebt die erneuerbare Vollversorgung an, die einen effizienten, umweltschonenden und wirtschaftlichen Umgang mit Energie ermöglicht.
IWB Industrielle Werke Basel
Margarethenstrasse 40
4002 Basel
Tel 0612755111
www.iwb.ch

Haben Sie gewusst, dass AGROLA auch für Solarenergie steht?

Die Sonne bringt die Solarenergie bei jedem Wetter. Sie liefert das 20 000-Fache jener Energie, welche wir Weltweit benötigen. Sicher, sauber und kostenlos. Ein Haus mit einer Solaranlage macht deshalb Sinn. Decken Sie die Grundversorgung des Energiebedarfs bei Alt- und Neubauten mit Solarstrom ab und schaffen Sie ich Unabhängigkeit und einen ökologischen Vorsprung in allen erreichen.

Eine Solaranlage verwandelt Sonnenstrahlen in elektrische Energie – sauber, leise und effizient. Der selber produzierte Strom lässt sich heute dank intelligenten Energiemanagement- und Speicherlösungen rund um die Uhr nutzen; für den hauseigenen Strombedarf, für Warmwasser und für Elektromobile. Eine Solaranlage ist aus mehreren Gründen sinnvoll: Sie verspricht Unabhängigkeit, Nachhaltigkeit und den eigenen Strom zu deutlich niedrigeren Preisen. Zudem ist die Energie, welche für die Herstellung der Anlage benötigt wird, in weniger als zwei Jahren bereits amortisiert. Sie tun also auch noch etwas Gutes für die Umwelt.

Eigenverbrauch
Eigenverbrauch heisst, dass Sie den auf Ihrem Dach erzeugten Solarstrom ohne Umweg selber verbrauchen. Wenn Sie mehr Strom produzieren als Sie benötigen, insbesondere an warmen Sommertagen, dann wird Ihr lokales Versorgungsunternehmen Ihnen den Produktionsüberschuss abnehmen und vergüten. Ihr selbst produzierter Strom ist vor allem für den Haushalt günstiger, zumal die Stromkosten im Hochtarif sich aus dem Preis für die Elektrizität und aus den Netznutzungskosten sowie diversen Steuern/Gebühren zusammensetzt. Letztere fallen nicht an bei Eigenverbrauchstrom, was diesen wiederum attraktiv macht.

Wirtschaftlichkeit
Der Entscheid für eine Solaranlage wird im Regelfall nicht nur aus ökologischen Gesichtspunkten getroffen. Die Wirtschaftlichkeit steht in vielen Fällen sogar an erster Stelle, denn Solaranlagen gelten als lohnende Renditeobjekte. Sie sind abhängig vom Eigenverbrauchsgrad und werden aus diesem Grund nach dem Verbrauchsverhalten der Bewohner angepasst, um einen möglichst hohen Eigenverbrauchsgrad zu erzielen und so die Wirtschaftlichkeit der Solaranlage zu erhöhen.

Langjährige Erfahrung
Dank der Integration von Solvatec ist AGROLA nun eine der landesweit führenden Anbieterinnen am Solarmarkt. Nebst der Erstellung kompletter Solaranlagen ist AGROLA auch auf Ladestationen, Speicher- und Warmwasserlösungen spezialisiert. Sie profitieren von einer langjährigen Erfahrung und einer kompetenten Begleitung – vor, während und nach dem Bau.

AGROLA AG
Theaterstrasse 15a
8401 Winterthur
Tel 058 433 73 73
kontakt@agrola.ch
www.agrola.ch

Elektromobilität: Rekorde mit Potenzial

2018 ein Rekordjahr bezüglich neu zugelassener Personenwagen mit alternativen Antrieben auf Schweizer Strassen. Gegenüber dem Vorjahr beträgt diese Zunahme 23%. Auch die E-Bike-Verkäufe stiegen 2018 auf ein Rekordhoch. 111 661 E-Fahrräder entsprechen einem neuen Verkaufsrekord in der Geschichte der Schweizer Velobranche.

Gemäss Auto-Schweiz beträgt der Anteil von Elektro-, Hybrid-, CNG- und Wasserstofffahrzeugen 7,2% des Gesamtmarkts. Davon sind 3,2% Elektroautos und Plug-in-Hybride.

Der lange Weg zum grossen Ziel
Die Verkäufe im Gesamtmarkt gingen im vergangenen Jahr um 4,6% zurück, dennoch konnten alle Fahrzeugvarianten mit alternativen Antriebssystemen zulegen. Die grössere und mitunter auch attraktivere Modellauswahl trägt sichtlich zu diesem Wachstum bei. Zunehmend werden diese Fahrzeuge auch preislich interessant für die breitere Masse.

Alternative für den Pendlerverkehr
Die Zweiräder machen es vor. Was bei den Autos noch eine lange Wegstrecke bedeutet, ist bei den Zweirädern schon Tatsache. 2018 wurde ein neuer Verkaufsrekord bei den E-Bikes erzielt. Das ist das bisher erfolgreichste Jahr in der Geschichte der Schweizer Velobranche und schlägt mit 111 661 elektrisch angetriebenen Fahrrädern zu Buche. Das entspricht einer Zunahme von 26,9% gegenüber 2017.

Unsicherheit noch immer gross
Der «Mobilitätsmonitor 2018», eine repräsentative Studie von gfs und Auto-Schweiz, zeigt auf, dass sich heute 72% der stimmberechtigten Schweizerinnen und Schweizer vorstellen können, beim nächsten Autokauf ein alternativ angetriebenes Modell zu erwerben. Sollen die CO2-Ziele erreicht werden, dann ist eine starke Zunahme umweltschonender Fahrzeuge auch dringend nötig. Bereits im kommenden Jahr wird der durchschnittliche Zielwert für Personenwagen von heute 130 g auf 95 g CO2 pro Kilometer sinken. Nur mit emissionsärmeren und -freien Fahrzeugen besteht die Chance, die Absenkungsziele im Strassenverkehr auch zu erreichen.

Einvernehmliche Zielvereinbarungen
Im letzten Dezember haben der Bund, Kantone, Städte und Gemeinden sowie Unternehmen und Verbände aus unterschiedlichen Branchen eine Roadmap zur Förderung der Elektromobilität definiert und unterschrieben. Ziel der Roadmap ist, den Anteil der Elektrofahrzeuge an den Neuzulassungen von Personenwagen bis 2022 auf 15% zu steigern. Aktuell überschlagen sich die Fahrzeughersteller mit Modellankündigungen im Bereich alternativer Antriebe. Allerdings war dies auch schon vor einem Jahr der Fall, wobei die Anzahl der tatsächlich im Markt aufgetauchten Modelle dann einigermassen bescheiden ausfiel.
Um die Daseinsberechtigung von Verbrennungsmotoren zu verlängern, bieten die Autohersteller immer öfter Fahrzeuge an, die mit einem Elektromotor kombiniert sind – die sogenannten Hybridfahrzeuge (HEV oder PHEV). Korrekterweise kann man diese Autos jedoch nur dann zu den «sauberen» Antrieben zählen, wenn sie auch wirklich nurelektrisch angetrieben unterwegs sind.

Der Ruf nach Ladeinfrastruktur
Die Praxis zeigt, dass die Benutzer von rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugen sinnvollerweise über einen eigenen Abstellplatz (Parkplatz) verfügen. Dies erlaubt das optimale Laden der Batterien entweder während der Nacht zuhause (Schnarchladen) und/ oder während der Arbeit, z. B. beim Arbeitgeber. Öffentliche Ladeinfrastrukturen werden hauptsächlich dann benützt, wenn längere Distanzen bewerkstelligt werden müssen. Sie dienen ausschliesslich zum (kurzzeitigen) Laden von E-Fahrzeugen und sind nicht als Dauerparkplätze gedacht. Wenn man jedoch bedenkt, dass die Mehrheit der Berufstätigen täglich ca. 40 km Arbeitsweg zurücklegt, darf man sich fragen, ob es tatsächlich ein so dichtes Netz an adeinfrastruktur benötigt.

Positiver Start und Ausblick
Der Markt für neue Personenwagen der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein ist gemäss Auto-Schweiz hervorragend in das Jahr 2019 gestartet. Bereits im Januar wurden insgesamt 20 931 Neuimmatrikulationen verzeichnet. Das ist das zweitbeste Januar- Resultat der vergangenen sechs Jahre. Der Anteil alternativer Antriebe betrug 8,2%, wobei Elektrofahrzeuge ihren Marktanteil gegenüber dem Vorjahr fast verdoppeln konnten. Im vergangenen Monat wurden erstmals 434 rein elektrische Personenwagen eingelöst. Dies ist ein Zuwachs gegenüber Januar 2018 von 77,1%. Der Anteil der Alternativantriebe (Hybrid-Motorisierungen aus Verbrennungs-und Elektromotoren) stieg auf 6,1%. Im Vorjahr betrug dieser Wert 4,3%. Der Rest der Alternativ-Einlösungen machten mit Erdgas/ Biogas (CNG) angetriebene Fahrzeuge aus.

Bester «Elektro-Monat» aller Zeiten
Von den im Februar eingelösten Fahrzeugen waren 727 oder 3,3% Elektrofahrzeuge. Diese Zahlen sind sowohl absolut als auch relativ neue Rekorde. Die Plug-in-Hybride kommen noch mit 0,9% hinzu. Die Vorgaben bezüglich der CO2-Emissionen werden ab 2020 deutlich strenger werden. Damit diese Zielsetzungen im Neuwagenbereich auch erreicht werden können, benötigt es noch einige Anstrengungen, sei es seitensder Fahrzeughersteller, der Elektrizitätsversorger, um der steigenden Nachfrage nach elektrischem Strom gerecht zu werden, als auch bezüglich des Informationsbedarfs der Bevölkerung, um mit sich mit den alternativenAntrieben anzufreunden und Unsicherheiten zu beseitigen.

Driving Experience
e’mobile, unsere Fachgesellschaft für energieeffiziente Mobilität, hat sich des Themas Probefahrten und Informationen für öffentliche Stellen, Firmen und die breite Bevölkerung angenommen. An den Events informieren die Experten objektiv über die vielfältigen Fragen, insbesondere auch im Zusammenhangmit Photovoltaik. Wie cool wäre es denn beispielsweise, den Strom vom Carport oder Hausdach auch gleich ins eigene Elektrofahrzeug zu laden? Schneller, direkter, umweltschonender und günstiger geht es kaum!

e’mobile by Electrosuisse
Luppmenstrasse 1
8320 Fehraltorf
Tel 044 956 14 55
e-mobile@electrosuisse.ch
www.e-mobile.ch

Blau, Rot oder «Wallbox»?

Wo und wie soll ich mein Elektroauto aufladen? Dies ist nach wie vor die Kernfrage, die Kaufinteressierte von Elektrofahrzeugen mit gutem Grund stellen. Noch immer besteht Aufklärungsbedarf in der Bevölkerung. Eine kurze Übersicht schafft Klarheit.

Grundsätzlich gilt: Wer die Möglichkeit hat, sein Fahrzeug regelmässig in der Nähe von Steckdosen zu parken, für den sind schon einmal die Voraussetzungen zum Laden eines Elektroautos gegeben. Doch welche ist nun die «richtige» Anschlusslösung für wen? Was ist ein Muss und wo beginnt der Komfort? Welches sind die Unterschiede der verschiedenen Stromanschlüsse? Um die Verwirrung zu vervollständigen, lautet die Antwort: fast alle und auch wieder keine, denn es gibt nur ein «Falsch» und viele Möglichkeiten!

Der Trugschluss: die Haushaltsteckdose
Die normale Haushaltsteckdose (Typ 13) ist darauf ausgelegt, für kurze Dauer Strom an Haushaltgeräte zu liefern. Entsprechend ist sie nicht geeignet, auf lange Dauer viel Strom abzugeben. Überlastung und Defekt bis hin zu einem möglichen Brand sind die Folgen. Darin sind sich alle Experten einig: Eine Haushaltsteckdose ist für Elektrofahrzeug-Lenker eine absolute Notfalllösung und nur für einen kurzen Einsatz geeignet – und muss dies aus Sicherheitsgründen auch bleiben!

Copyright

Alternativen gibt es viele
In den meisten Wohn- und Geschäftshäusern ist es möglich, eine sogenannte «blaue» oder «rote» Industriesteckdose anzubringen. Diese Steckdosen sind darauf ausgelegt, mehr und länger Strom abzugeben. Dies ist die einfachste und kostengünstigste Lösung, ein Elektrofahrzeug überhaupt sicher zu laden. Zusammen mit einem Stromzähler bieten Industriesteckdosen die Möglichkeit, das E-Fahrzeug zuverlässig aufzuladen und, falls nötig, den Strom fair abzurechnen. Allerdings bieten solche Anschlüsse keinen Komfort. Weder lassen sich der Zeitpunkt des gewünschten Strombezugs noch die Ladeströme mit ihnen steuern. Dafür gibt es Home Charge Devices (HCD) oder sogenannte «Wallboxes» von unterschiedlichen Herstellern. Dies sind bedürfnisgerechte Ladestationen, auch für den privaten Einsatz.

Umdenken ist nötig
Für die durchschnittlich 40 Kilometer, die Pendler täglich zurücklegen, sind die Reich- weiten der bereits heute angebotenen Elektrofahrzeuge völlig ausreichend. Dennoch: Wer elektrisch fährt, beginnt anders zu denken: «Wo ich parke, da lade ich mein Fahrzeug », sagt Claudio Pfister, Leiter Fachgesellschaft e‘mobile.
Die meisten Fahrzeuge stehen stundenlang auf Parkplätzen beim Arbeitsplatz, am Bahnhof (Park & Ride) oder daheim. Auch während eines Einkaufs oder einer Pause auf der Autobahnraststätte steht ein Fahrzeug schon mal etwas länger auf dem Parkplatz. Diese Standzeiten bieten die beste Gelegenheit, das E-Fahrzeug wenn vielleicht nicht ganz, so doch wieder für ein gutes Stück Weg aufzuladen. So lassen sich auch längere oder gar lange Strecken bewältigen. Das sogenannte «Schnarchladen» während der Nacht schont ausserdem das Budget und verlängert die Lebensdauer der Batterie. Die Batterie nicht durch Schnellladungen zu stressen, bedeutet, längerfristig Geld zu sparen. Und, Hand aufs Herz: Wer kauft denn sein Alltagsfahrzeug schon für Ausnahmefälle?

Beratung lohnt sich

Wer sich mit grösseren Projekten wie Tiefgaragen in Mehrfamilien- oder Parkhäusern, öffentlichen Parkplätzen (Gemeinden) oder Fragen zu halbprivaten Lademöglichkeiten wie z. B.in der Gastronomie, Geschäftshäusern, Spitälern etc. beschäftigt, erspart sich viel Ärger und Mehrkosten mit einer fachmännischen Beratung. Die Themen sind vielfältig (Zuleitungen, Lastmanagement, Abrechnungssysteme, Markierungen etc.) und die beteiligten Gewerke ebenso. e’mobile bietet massgeschneiderte Beratungen «für alle Fälle».


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Luppmenstrasse 1
8320 Fehraltorf
Tel 044 956 14 55
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