Oekotipp – Neue Herbstausgabe erschienen

Neu auch am Kiosk!

Das 2018 komplett neu überarbeitete Ökologiefachmagazin «Oekotipp» ist in seinem Bereich das erste seiner Art. Ziel ist der aktuelle und praxisnahe Transport von Informationen über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit. So werden nicht nur Hersteller und Profi-Dienstleister angesprochen, sondern auch Verbraucher. «Oekotipp» steht für das Verbreiten von Fachinformationen auf hohem Niveau mit einem ansprechenden Layout. Wir sind auf Fachmessen und spezifischen Tagungen vertreten und haben eine energiebewusste Leserschaft.

Hier können Sie das neue Magazin direkt anschauen oder Sie besuchen uns im Pressecorner an der Messe Holz Basel und sichern Sie sich Ihr kostenloses Exemplar oder erwerben Sie das Magazin an Ihrem Kiosk.

Viel Spass beim Lesen, Stöbern und Entdecken neuer Produkte, spannender Artikel und interessanter Projekt, spannender Artikel und interessanter Projekte.

Ihr Oekotipp-Team

Smog – das Problem dieser Welt

Europa ist eine Region mit einer hohen Bevölkerungsdichte mit grossen Städten, erheblicher industrieller und landwirtschaftlicher Produktion, viel Verkehr und Tourismus, was die Umwelt zunehmend belastet.

Gleichzeitig geht es weitgehend um «schmutzige » industrielle Produktion, deren Standorte sich noch durch eine grosse territoriale Konzentration auszeichnen: Erinnern Sie sich an die Ansammlung von Wärmekraftwerken n Kohlebecken, die Ketten von Kernkraftwerken an Rhein, Rhône, Loire, andere Flüsse-Cluster von Raffinerien in Seehäfen? Eine bedeutende Auswirkung auf die Umwelt der Region hat auch die Landwirtschaft, die auf dem Weg der Mechanisierung und Chemisierung weit fortgeschritten ist. Die hohe Motorisierung, die Ausweitung des Luftverkehrs, die Intensivierung der Seeschifffahrt– auch das hinterlässt Spuren für die Umwelt. In letzter Zeit haben sich die negativen Auswirkungen des touristischen Booms insbesondere in Küsten- und Berggebieten deutlich bemerkbar gemacht. Zu all dem können Sie einen Faktor hinzufügen,und zwar die «Stadtentwicklung». Im kleinen Belgien nimmt es bereits mehr als 18 Prozent des gesamten Gebiets ein, in Deutschland und den Niederlanden 13 bis 14 Prozent, in Ungarn 12 Prozent usw.
Infolgedessen ist Europa schon lange das wichtigste Zentrum der Welt zur Destabilisierung der Umwelt. In vielen Ländern ist der Anteil der unberührten Gebiete auf ein Minimum zurückgegangen und liegt teilweise bei 5 bis 25 Prozent. Und der Prozess der Destabilisierung der Umwelt wird laufend fortgesetzt. Die bedrohlichste Dimension in Europa ist möglicherweise die Luftverschmutzung in Verbindung mit Kohlendioxid, Schwefeldioxid, Stickoxiden und verschiedenen Aerosolen. Die jährlichen Kohlendioxidemissionen (CO2) beliefen sich Ende der 1990er-Jahre in Europa auf 5 bis 5,5 Milliarden Tonnen. Wie zu erwarten, waren die meisten in Ländern mit entwickelter thermischer Elektrizität zu finden. Die fünf führenden Länder bildeten gleichzeitig die «Spitzen» – Deutschland (860 Millionen Tonnen), Grossbritannien (560 Millionen), Italien (410 Millionen), Frankreich und Polen (je 360 Millionen Tonnen).
In den meisten Ländern der Region erreichten die CO2-Emissionen pro Einwohner 5 bis 10 Tonnen pro Jahr. Auch die negativen Auswirkungen der Emission von Schwefel- und Stickstoffverbindungen äussern sich in erster Linie im Auftreten von negativen Phänomenen wie Smog und saurem Regen. Wintersmog, der auch Schwarzsmog genannt wird, ist in Europa seit Langem bekannt. Er trat häufig in London, Birmingham, Dublin, Belfast, Berlin, Stuttgart, Leipzig, Rom, Mailand, Prag, Lodz, Ljubljana und Sofia auf. Der Londoner Smog ist besonders berühmt. Man hatte sich daran schon als etwas Unvermeidliches gewöhnt. Aber im Dezember 1952 nahm der Wintersmog hier katastrophale Ausmasse an. Innerhalb weniger Tage starben 4000 Menschen, und Zehntausende davon an Lungen- und oberen Atemwegsinfektionen Erkrankten wurden durch den stärksten schwefelhaltigen «Mördersmog» in der britischen Hauptstadt getötet. Dies war auf eine Kombination von Temperaturinversion- und Luftstagnation mit einer hohen Konzentration von Schwefeldioxid und Aerosolpartikeln zurückzuführen, die durch Tausende und Abertausende von Kaminen in die Luft der Stadt gelangten. Photochemischer Smog, auch weisser Smog genannt, wird durch eine hohe Ozonkonzentration verursacht und tritt normalerweise im Sommer auf. Er ist auch für viele europäische Städte charakteristisch, insbesondere für die Küste (Barcelona, Athen). Saurer Niederschlag, der in Form von Regen und Schnee fällt und zur Versauerung von Gewässern, zur Bodenbedeckung, zur Hemmung der Waldvegetation und zur Zerstörung von Gebäuden und Strukturen führt, ist noch schädlicher. Die ersten Opfer waren die Seen und Flüsse Skandinaviens. Die Seen Südschwedens (wo zuerst die durch sie verursachte Versauerung des Wassers entdeckt wurde) und Norwegens, die sich mit der Zeit stark angesäuert hatten – bis zur vollständigen Sterilität – waren von solchen Niederschlägen besonders betroffen. So wurde in Norwegen im Jahr 1750 in 5000 untersuchten Seen das vollständige Verschwinden von Fischen festgestellt. Ausserdem waren Gewässer in Südfinnland, Dänemark und Schottland betroffen. Derzeit achten alle europäischen Länder auf Umweltprobleme. Jährlich werden Präventivmassnahmen und andere Mittel zum Schutz der Umwelt geplant. Im Rahmen des Kampfes um die Ökologie wird die Förderung des Elektro- und Fahrradverkehrs betrieben, die Gebiete der Nationalparks weiten sich aus. Energiesparende Technologien werden aktiv
in die Produktion eingeführt und Filtersysteme installiert.
Text von Maryna Novoselytska


Text von Maryna Novoselytska
Journalistin Gewerbeunion AG

Erfahrung und neuste Erkenntnisse in der Friedhofstechnik

Das Planungsbüro Tony Linder + Partner AG aus Altdorf UR befasst sich seit über 60 Jahren mit Boden- und Verwesungsproblemen aller Art und plant in der Schweiz wie im Ausland Friedhofsanlagen und Konzepte, Friedhofsanierungen, Gemeinschaftsgräber, Urnenfriedhöfe und Aufbahrungshallen.

Der Friedhof gilt als wichtiges Kulturgut einer Gemeinde, als Ort der Trauer, Zuversicht und Hoffnung. Darum ist es wichtig, ihm beim Bau oder einer Sanierung die nötige Aufmerksamkeit und Sorgfalt zu schenken. Leider muss man in der Praxis feststellen, dass viele Friedhofsanlagen nicht den heutigen Bedürfnissen entsprechen. Nebst der Funktionalität, der behindertengerechten Erschliessung, zeitgemässen Bestattungsangebot sowie dem Aufwand des Unterhaltes kommen noch weitere wichtige Punkte hinzu.

Friedhof-Entwicklungs-Planung FEP

Mit dem Wunsch, eine neue Bestattungsart auf dem Friedhof einzuführen, beginnt meistens ein längerfristiges Auftragsverhältnis mit einer Gemeinde. Längerfristig darum, weil eine Entwicklung im Friedhof meistens nicht in einem Jahr umgesetzt werden kann. Laufende Grabstellen mit Grabesruhen und frei werdende Friedhofsflächen müssen zuerst eruiert und erfasst werden. Mit einer Friedhof-Entwicklungs-Planung FEP können aktuelle Wunschvorstellungen einer Gemeinde in Einklang mit vorhandenen, älteren Friedhofstrukturen gebracht und umgesetzt werden.
Der passende Platz und die richtige Grösse einer neuen Bestattungsform sind enorm wichtig, um vorhandene Abläufe auf Friedhöfen nicht zu stören.
Wenn dann einmal Projekte umgesetzt und Bestattungen darin vorgenommen worden sind, bedarf es vieler Jahre /Jahrzehnte, um allfällige Fehler zu korrigieren oder rückgängig zu machen.

Sanierung von Erdbestattungsgräbern

Das patentierte Sanierungssystem für Erdbestattungen «System Linder®» der Tony Linder + Partner AG beruht auf jahrzehntelanger Erfahrung sowie neusten Erkenntnissen der Friedhofstechnik. Dazu zählen wissenschaftliche Untersuchungen in den Bereichen Bakteriologie und Rechtsmedizin der Universität Zürich sowie terrestrische Ökologie der ETH Zürich. Grundsätzlich handelt es sich hier um ein Erdaustausch-System mit dem Einbau von speziellen Filter- und Drainageschichten sowie Grabsteinfundamenten. Die Auffüllung des Grabfeldes erfolgt mit einer den Verhältnissen angepassten Humusmischung mit festgelegten Komponenten betreffs Wasserdurchlässigkeit, Säure und Kalkgehalt.


Tony Linder + Partner AG
Flüelerstrasse 122
6460 Altdorf
Tel 041 874 20 90
mail©linder-ag.ch
www.linder-ag.ch

Investiert nachhaltig in die Zukunft

Die NOE – als eigenständige Schweizer Tochter der NOE-Gruppe Deutschland – ist mehr als nur ein Spezialist für Schaltechnik mit dem Gestalten und Formen von Beton für Architekten und Baumeister. Das Unternehmen mit 700 Mitarbeitenden in mehreren Ländern – mit den Schweizer Standorten Oensingen und Lager in Felsberg und Sion – investiert in nachhaltige Energie, mit einer grossen Fotovoltaikanlage auf der Firmenzentrale und mit Tesla-Elektroautos als Betriebsfahrzeuge.

Fragt man Manager nach den Stärken ihres Unternehmens, so kommen immer zwei Antworten: Man gibt sich nachhaltig und hat einzig den Kunden im Auge. Dann und wann vermutlich ja auch die Aktionäre… Wie auch immer: Daniel Bachofen, seit 2008 CEO der NOE Schaltechnik in Oensingen, unterscheidet sich wohltuend von vielen Direktoren, die von der Börse und den Aktionären getrieben sind. «Nur wer langfristig denkt und handelt, hat auch Erfolg», fasst er beinahe philosophisch zusammen.

NoeÖkologie und Ökonomie
«Wir können die nächsten 30 Jahre nicht so weiterfahren, wie in den vergangenen drei Jahrzehnten, das wissen wir doch alle.» Wissen schon, aber wirklich danach handeln, das steht auf einem anderen Blatt Papier geschrieben, weil viele Manager heute den kurzfristigen Erfolg suchen. Suchen müssen, weil ihre Excel-Tabellen sonst nicht mit den Vorgaben Schritt halten. Nur: Was versteht denn Daniel Bachofen unter dem Gesamtbild von Ökologie und Ökonomie? «Auf unserer Standortsuche in Oensingen haben wir die SEMA-Fertiggarage mit dem neuen Grundstück dazugekauft. Auf diesem Gebäude haben wir eine Fotovoltaikanlage installiert, die das Vier- bis Fünffache unseres Stroms produziert, pro Jahr etwa 400‘000 Kilowatt.» Heisst:

Die NOE wird den überschüssigen Strom ins Netz der AEK einspeisen. Die Investition von 0.7 Mio. Franken wird es dank der Stromabgabe erlauben, langfristig Geld zu sparen. Geld, das den Kunden von NOE zu Gute kommt. Daniel Bachofen: «Unser Preis-/ Leistungsverhältnis wird sich dadurch nochmals verbessern.»

Und das “trotz“ der Tatsache, dass wenn immer möglich Schweizer Produkte zur Anwendung kommen. Umgerüstet werden auch die Betriebsfahrzeuge auf Telsa Elektroautos, der Umwelt zuliebe. Und es versteht sich von selbst, dass die eigentliche Produktion bei NOE – und auch jene der Fertiggaragen von SEMA – dank den anstehenden Innovationen im harten Konkurrenzkampf auf der Poleposition stehen werden.


NOE-Schaltechnik GmbH
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4702 Oensingen
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