Das Hochbeet der Spitzenklasse

Formschön, mobil, funktional – Das Hochbeet der Eternit (Schweiz) AG ist der ideale Kleingarten für moderne Ansprüche. Es wurde in Zusammenarbeit mit Gartenspezialisten entwickelt und besticht durch seine Anwenderfreundlichkeit.

Eternit

Schon früh im Jahr können die ersten einfallenden Sonnenstrahlen für das Wachstum der Setzlinge genutzt werden, da das Hochbeet, an einem sonnigen Platz aufgestellt, schon bepflanzt werden kann, wenn die Gartenbeete noch gefroren oder schneebedeckt sind. Im Gegenzug stellen späte Frostperioden kein Problem dar, weil der mobile Gemüsegarten schnell an einen geschützten Platz geschoben oder mit einem Vlies überdeckt werden kann. Die Erträge der Pflanzen lassen sich zusätzlich optimieren, wenn die isolierte Lage den Befall durch Schädlinge reduziert. Aber auch Rücken und Gelenke werden geschont, da durch die erhöhte Bauweise ergonomisch gearbeitet werden kann. Trotz der massiven Bauweise aus Faserzement kann das Hochbeet aufgrund eines geringen Eigengewichts optimal auf Balkonen und Terrassen eingesetzt werden und dank der arretierbaren Schwerlastrollen kann der Standort jederzeit geändert werden. Das Hochbeet ist in den durchgefärbten Plattenfarben der umfangreichen Carat-Familie erhältlich und ist mit oder ohne Wasserhahn-Entwässerung ausgestattet.


Eternit Schweiz AG
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Vom Duft der Rosen

Wenn es um den Duft der Rosen geht, so gibt es nur zwei Möglichkeiten des Beschriebs: blumige Dichterworte oder die Sprache der Chemie. Um den Rosenduft zu beschreiben, fehlen in der täglichen Sprache ganz einfach die Worte. Es müssen häufig unzureichende Vergleiche herangezogen werden. Auch in der Wissenschaft ist der Geruchssinn bis heute der Sinn, der am wenigsten erforscht worden ist. In den Hochkulturen der Frühgeschichte war das Wissen um Pflanzendüfte und seine Anwendung weit verbreitet. Seit der Industrialisierung ist ein grosser Teil dieser Kenntnisse verloren gegangen. Doch allmählich gewinnt der Geruchssinn wieder an Bedeutung.

HauensteinChippendale
Ein intensiven Duft hat die Rose ‚Chippendale‘. Dabei ist sie auch noch sehr robust und widerstandsfähig gegen Pilzkrankheiten.

Warum Rosen duften
Rosen verströmen ihren Duft mit der Absicht, Insekten anzulocken. Der Duft der Blüten zieht Käfer, Wespen, Hummeln, Bienen, Vögel und andere an. Sie finden in der Blüte Nahrung in Form von Pollen und Nektar, bestäuben dabei gleichzeitig, jedoch unabsichtlich die Pflanze und sichern damit den Fortbestand der jeweiligen Pflanzenart.
Während eines Tages ziehen Hunderte von Düften an unserer Nase vorbei, ohne dass das Riechfeld in der Nasenschleimhaut Signale ans Gehirn sendet. Wird jedoch ein besonderer Geruch wahrgenommen, so reagiert der Mensch mit einem intensiveren Schnüffeln. Dadurch können viel mehr Duftmoleküle aufgenommen werden als durch gewöhnliches Atmen. Der Rosenduft verfügt über 450 bekannte und 120 noch unbekannte Bestandteile.

Hauenstein Eglantyne
Die zierlich gewellten Blütenblätter von der Sorte ‚Eglantyne‘ formen eine schöne, rosa Rosette mit aufgehelltem Rand. Sie verströmen einen köstlichen Duft.

Alte und neue Rosen
Ob alte Rosen intensiver duften als neue, kann nicht bestätigt werden. Es gibt bei allen Rosenkategorien solche die stärker, andere die schwächer oder gar nicht duften. Rosensorten haben unterschiedliche Düfte. Duftnoten von Kresse, Iris, Veilchen, Apfel, Zitrone, Orange, Moos, Honig, Wein, Himbeere, Pfeffer und andere können ausgemacht werden. Im Rosenkatalog von Hauenstein ist bei jeder Sorte aufgeführt, ob und wie stark sie duftet. Die Duftnoten sind absichtlich nicht detailliert aufgeführt, da die Wahrnehmung von Düften individuell unterschiedlich sein kann.

HauensteinJubilee Celebration
Grosse, becher- bis schalenförmige, fantastische Blüten in einem satten Lachsrosa mit goldenem Hauch auf der Rückseite und fruchtigem Duft – das ist die Rose ‚Jubilee Celebration‘.

Verwendung des Rosenduftes
Nur vollständig geöffnete Blüten verströmen den Rosenduft, der wiederum von der Sorte abhängt und von Klima, Standort, Wetter und Pflückzeit beeinflusst wird. Für die Herstellung ätherischer Öle werden die Damaszener-Rose (Rosa damascena) und die Kohl-Rose (Rosa centifolia) angebaut.
Die Kohl-Rose wird auch in der Medizin angewandt als Mittel gegen Durchfall, Ruhr, Lungenkatarrh, als Mund-, Augen- und Gurgelwasser oder in Teemischungen. Die Damaszener-Rose wird ausschliesslich für die Gewinnung von Rosenöl angebaut. Das Hauptanbaugebiet liegt im Süden Bulgariens. In der Parfümindustrie und der Lebensmittel-industrie wird echter oder vermeintlich echter Rosenduft häufig verwendet.
In der islamischen Kultur spielten Düfte und insbesondere auch die Rose eine wichtige Rolle. Sie sei aus einem Schweisstropfen des Propheten Mohammeds entstanden, als dieser zum Himmel auffuhr. Destilliertes Rosenwasser war im 8./9. Jahrhundert ein wichtiges Exportgut der Perser. In der arabischen Medizin wurde Rosenwasser für verschiedene „Krankheiten“ verschrieben. Rosenwasser wurde zur Reinigung eingesetzt und Gäste zur Begrüssung damit besprengt.
Die Alten Griechen galten als Meister in der Erfindung von Rezepten gegen den Kater, dabei kannten sie auch eines mit Rosenblättern. Die Blätter wurden zu einem Kranz geflochten, der auf den Kopf gelegt wurde. Ob es wohl gewirkt hat? Rosen sprechen wie keine andere Pflanze die Sinne des Menschen an – ihr Duft betört, die Blüten bezaubern. Deshalb werden sie in jedem Garten – und sei er noch so klein – gerne gepflanzt. Was gibt es schöneres an einem Sommertag, als die Düfte der blühenden Rosen zu geniessen?


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Badezimmerpflanzen

Auch wenn man sich im Badezimmer nicht stundenlang aufhält, so ist es doch der Ort, wo man in der Regel den Tag beginnt und beendet. Da kann eine angenehm grüne Atmosphäre nicht nur das Klima verbessern, sondern auch Sie in guter Laune und gutem Wohlbefinden halten.

Es gibt viele Pflanzen, die feuchtwarmes Klima schätzen. Auch zu Hause im Badezimmer gedeihen diese Pflanzen deshalb besonders gut.
Mit ausgewählten Badezimmerpflanzen, einer gemütlichen Einrichtung und warmen Farben können Sie das Bad zu einer Wohlfühloase verwandeln, wo man sich entspannen und zur Ruhe kommen kann. So wird sogar für Morgenmuffel der Gang ins Bad zu einem angenehmen Muntermacher.

HauensteinDracaena deremensis
Beim Drachenbaum (Dracaena deremensis) gibt es verschiedene Sorten mit hell- bis dunkelgrün gestreiften Blättern.

Tropisches Klima im Badezimmer
Ursprünglich kommen die für ein Badezimmer geeigneten Pflanzen vor allem im tropischen Regenwald vor, wo oft eine hohe Luftfeuchtigkeit von 80 bis 90 Prozent herrscht. In den meisten Badezimmern ist durch regelmässiges Baden oder Duschen die Luftfeuchtigkeit höher als in den übrigen Räumen. Auch die Temperatur ist in der Regel etwas höher reguliert, damit man beim Verlassen der Badewanne oder dampfenden Dusche nicht gleich Gänsehaut bekommt.
Diese klimatischen Bedingungen sind ideal für viele Pflanzen wie zum Beispiel Orchideen (Phalaenopsis) oder Farne, die aus den subtropischen und tropischen Gebieten stammen. Dort gedeihen sie in den unteren Bereichen des Waldes, wo keine direkte Sonneneinstrahlung vorhanden ist. So ist der Lichteinfall auch in den meisten Badezimmern, was von vielen Badezimmerpflanzen bevorzugt wird.

HauensteinFloradania
Es müssen nicht immer grosse Pflanzen sein. Auch mit kleineren Pflanzen erreichen Sie leicht eine gemütliche Atmosphäre.

Ohne Licht kommt keine Pflanze aus
Viele moderne Wohnungen verfügen heute im Bad über keine Fenster mehr. Die Luftzirkulation wird über ein internes Lüftungssystem reguliert. Die Lichtquelle besteht aus einer Lampe oder mehreren Beleuchtungskörpern. Nichtsdestotrotz ist es auch hier möglich, Badezimmerpflanzen zu halten. Eine „künstliche“ Pflanzenbeleuchtung kann für Abhilfe sorgen. Bereits ein einfacher, gut reflektierender Lampenschirm, der mit einer Energiesparlampe ausgestattet ist, kann für tropische Pflanzen, die unter lichtarmen Bedingungen gedeihen, ausreichen. Hier ist zu beachten, dass die Lampe eine Leistung ab 20 Watt besitzt und nicht weiter als 30 bis 40 cm von der Pflanze entfernt ist. Ferner gibt es sogenannte Vegetationslampen. Diese haben eine ähnliche Lichtzusammensetzung wie das Sonnenlicht und schaffen damit annähernd natürliche Lichtbedingungen. Ein Bad das mit einem Fenster, zum Beispiel aus Milchglas, ausgestattet ist, ist in der Regel nur für Pflanzen mit geringem Lichtbedarf geeignet.

ARochau FotoliaBad Pflanzen
Manchmal hilft schon eine einzige Pflanze, um eine gemütliche Stimmung zu erzeugen.

Pflanzen für helle Badezimmer
Wenn das Badezimmer viel Licht bietet, dann steht Ihnen eine grosse Auswahl an Pflanzen zur Verfügung, die sich dort wohlfühlen.
Da im Hellen auch Pflanzen gedeihen, die Blüten hervorbringen, können ebenso Schmetterlings-Orchideen (Phalaenopsis) wie auch Bromelien (Bromelia) als Pflanzen für das Badezimmer verwendet werden. Sie setzen einen hochwertigen und blickfangenden Akzent.
Grossblättrige Pflanzen wie der Buntwurz (Caladium), das Pfeilblatt (Alocasia) und die Stromanthe (Stromanthe amabilis) bilden eine Kulisse an frohen Farben und Formen. Die gescheckten Blätter der Dieffenbachie (Dieffenbachia) und die hell- bis dunkelgrün gestreiften Blätter des Drachenbaumes (Dracaena) geben dem Badezimmer einen Hauch von Charme.
Auch Pflanzen wie der schmalblättrige Gummibaum (Ficus binnendijkii ‚Alii‘), das Zypergras (Cyperus), die Bergpalme (Chamaedorea elegans), der Schwertfarn (Nephrolepis exaltata), die Korbmarathe (Calathea) oder die Grünlilie (Chlorophytum comosum) eignen sich für ein helles Badezimmer.
Baumartige Gewächse wie die Keulenlilie (Cordyline), die Kokospalme (Cocos nucifera), der Schmalblättrige Drachenbaum (Dracaena marginata) oder der Wunderstrauch (Codiaeum) fühlen sich im Badezimmer wohl, benötigen jedoch hohe Räume. Die Blattfahne (Spathiphyllum) ist es von hell bis schattig wohl.

Pflanzen für Badezimmer mit wenig Tageslicht
Für Badezimmer mit wenig Licht sind Farne ideale Pflanzen. Es gibt sie in unterschiedlichen Formen und Grössen, ausserdem in verschiedenen Farben und Blattmustern. Dazu zählen zum Beispiel der Geweihfarn (Platycerium bifurcatum), der Pellefarn (Pellaea rotundifolia) oder auch der Nestfarn (Asplenium nidus).
Neben den Farnen kann zum Beispiel auch der Kolbenfaden (Aglaonema crispum) oder die Blattfahne (Spathiphyllum) in wenig besonnten Räumen gut gedeihen. Letztere erträgt auch sehr gut viel Licht.

Lucianus FotoliaBad Pflanzen
Pflanzen bringen einen natürlichen Touch in die teilweise etwas künstlich wirkenden Badezimmer.

Badezimmer ohne natürlichen Lichteinfall
Wer über ein fensterloses Bad verfügt, braucht nicht auf Pflanzen als Dekorationselement zu verzichten. Dafür gibt es mittlerweile fast echt aussehende Kunstpflanzen, mit denen man optisch einen ähnlichen Effekt erreicht wie mit natürlichen Pflanzen. Zudem benötigen sie keine Pflege.
Mit einer künstlichen Lichtquelle können auch natürliche Pflanzen im tageslichtlosen Badezimmer gehalten werden (mehr Infos siehe weiter oben).
Wie auch bei Badezimmern mit natürlichem Lichteinfall kann auch hier die pflanzliche Dekoration durch ein paar Accessoires abgerundet werden. Dies können schöne Gefässe für die Pflanzen, Souvenirs wie Muschelschalen aus dem Urlaub, Schneckenhäuser, aber auch Skulpturen oder Bilder sein, die sich dekorativ in Ihr Badezimmer einfügen.

CopyrightDieffenbachia seguine
Dieffenbachie (Dieffenbachia seguine) fühlt sich in einem helleren Badezimmer wohl. Die panaschierten Blätter sind eine wohltuende Auflockerung

Pflege von Badezimmerpflanzen
Da im Badezimmer in der Regel eine höhere Luftfeuchtigkeit vorherrscht, bedarf es hier einer anderen Giesstechnik, als man es von anderen Zimmerpflanzen gewohnt ist. Pflanzen im Bad müssen nicht so häufig gegossen werden, da sie über die Blätter bereits die vorhandene Feuchtigkeit aufnehmen und die Verdunstung kleiner ist. Allerdings sollte der Wurzelballen auch nie völlig austrocknen. Deshalb empfiehlt es sich, den Pflanztopf einmal wöchentlich ins Wasser zu tauchen, damit sich der Wurzelballen vollsaugen kann.
Wenn das Badezimmer gelüftet wird, dann sollte man darauf achten, dass die Pflanzen im Bad nicht direkt im Durchzug oder in der kalten Luft stehen. Während des Lüftens können die Pflanzen mit einem Tuch abgedeckt oder von der Fensterbank genommen werden.
Allgemein empfiehlt es sich, die Pflanzen für das Bad als Hydrokultur zu halten (eingepflanzt in Granulat), da Pflanzenerde durch die hohe Luftfeuchtigkeit schneller schimmeln kann. Des Weiteren muss darauf geachtet werden, das Schadstoffquellen für die Pflanzen wie zum Beispiel Nagellack, Aerosole oder parfümierte Produkte (Duftstein) möglichst klein gehalten werden. Sie können den Pflanzen schaden.


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Überwinterungstipps für Pflanzen

Einige Pflanzen in unseren Gärten benötigen während den Wintermonaten etwas Unterstützung, damit sie erfolgreich über die kalte Jahreszeit kommen und im Frühjahr freudig weiterwachsen und blühen.

Es kann bei der Pflanzung (z. B. korrekter Standort, richtige Bodenwahl) und der Pflege (z.B. zurückhaltende Düngung, korrekter Schnitt) schon viel zum Wohle der Pflanze getan werden, womit man die Voraussetzungen für eine problemlose Überwinterung schafft.
Aber trotz diesen vorbeugenden Massnahmen benötigen einige Pflanzen unsere Hilfe. Dabei spielt die geographische Lage und der spezifische Standort im Garten eine erhebliche Rolle. Unterschiedliche Standorte sind z. B. windgeschützt – windausgesetzt, schneereich – schneearm, trocken – feucht, Seeklima – Voralpenklima, usw. Das hat zur Folge, dass die folgenden Empfehlungen an idealen Standorten unter Umständen nicht nötig sind oder nur in abgeschwächter Form.

Winterschutz Vorbereitung
HauensteinBei leicht biegsamen Pflanzen, z.B. Bambus oder bei brüchigen Gehölzen empfiehlt es sich, ein Gerüst zu bauen und dann den Flies darüber zu spannen.

1. Winterschutz mit Laub
Falllaub eignet sich ausgezeichnet, um Pflanzen vor Kahlfrösten und extremem Winterfrost zu schützen. Es gibt kaum ein anderes natürliches und in der Regel in jedem Garten anfallendes Material, welches eine solch gute Isolationswirkung hat.
Das Laub wird grosszügig an die Basis der Pflanze geschüttet. Damit gefriert der Wurzelbereich der Pflanzen sehr wenig bis gar nicht und zusätzlich sind die Triebe an der Basis optimal geschützt. Beschwert mit ein paar Tannästen bleibt das Laub den ganzen Winter am gewünschten Ort.

2. Winterschutz mit Stroh
Stroh eignet sich ähnlich gut wie Laub für den Schutz des Wurzelbereiches und der Basis der Pflanzentriebe. Nachteil ist höchstens, dass die Farbe des Strohs sehr hell ist und dadurch im Garten störend wirken kann.

3. Winterschutz mit Tannästen
Deckreisig (Tannäste) eignet sich bestens um Pflanzen vor der Wintersonne und kalten Winden zu schützen. Die Tannäste werden über die Pflanzen gelegt oder bei grösseren Gehölzen seitlich angelehnt. Letzteres sollte mit einer Schnur gesichert werden.
Durch diese Massnahme reduzieren sich die für die Pflanze schädlichen extremen Temperaturschwankungen. Allfällige Temperaturschwankungen geschehen nur langsam. Im Frühjahr muss das Deckreisig vor dem Austrieb entfernt werden.

hauensteinWinterschutz bei Gehölzen
Heiklere Gehölze können auch mit einem Flies eingepackt werden. Ein Laubhaufen im Wurzelbereich ist ein weiterer Schutz.

4. Winterschutz mit Jute
Jute ist ein guter Sonnenschutz oder in Kombination mit Laub und Stroh auch ein gutes Isolationsmaterial. Es eignet sich für Pflanzen, welche eingebunden werden können, z. B. Stämme, dicke Äste, u.s.w.

5. Zusammenbinden der Pflanzen
Es gibt verschiedene Ziergräser, welche im Winter leicht faulen und dadurch im Frühjahr nicht mehr austreiben. Der Grund liegt darin, dass durch die in der Regel reichlichen Niederschläge und die geringe Verdunstung zuviel Wasser ins „Herz“ (Mitte der Einzelpflanze) gelangt. Dass kann verhindert werden, indem die Halme resp. Blätter im Herbst zu einem Büschel zusammengebunden werden.

6. Winterschutz durch Rückschnitt im Frühjahr
Sehr viele Stauden und Ziergräser sollten erst im Frühjahr zurückgeschnitten werden. Das ist bei etlichen zwingend, welche im Herbst keine oder wenige Bodentriebe gebildet haben. Als angenehmer Nebeneffekt haben Sie im Winter einen viel interessanteren Garten (z.B. Raureif und Schnee auf den Samenständen) und erst noch eine grössere Anzahl verschiedener Singvögel.

7. Winterschutz durch Wassergaben
Oft werden Schäden an Gehölzen mit „erfroren“ diagnostiziert. Das ist möglich, muss aber nicht die Hauptursache sein. Häufig  ist es der Fall, dass die Pflanzen nicht erfroren, sondern vertrocknet sind. Dies trifft vor allem bei immergrünen Gehölzen zu, speziell wenn sie in Gefässen stehen. Warum passiert das? An sonnigen Wintertagen verdunstet die Pflanze über Blätter oder Nadeln Wasser. Weil der Boden resp. Wurzelbereich gefroren ist, kann die Pflanze kein Wasser nachführen oder nur in einem reduzierten Masse. Das Resultat ist, dass die Pflanze vertrocknet. Dem kann vorgebeugt werden, indem mit zusätzlichen Wassergaben im Spätherbst und an milden Wintertagen (nicht gefrorener Boden) die Pflanze und der Boden gut mit Wasser gesättigt werden. Die Schattierung kann durch das Anbringen von Tannästen eingeschränkt werden.

8. Frostfreie Überwinterung
Nicht winterharte Pflanzen d.h. mediterrane Pflanzen (Südländer), welche in unserem Klima in den Wintermonaten erfrieren würden, müssen an einem frostfreien Ort überwintert werden. Dazu eignen sich kühle (5 – 10 ° Celsius), möglichst helle Räume wie z. B. Wintergärten, Treppenhäuser, Keller, Garagen, ungeheizte Zimmer, usw. Laubabwerfende Pflanzen können in den Monaten November bis Februar auch in dunklen Räumen gehalten werden. Im März müssen sie aber zwingend ans Licht gebracht werden. Immergrüne Gehölze benötigen den ganzen Winter über genügend Licht.

Winterschutz bei Gefässpflanzen
hauensteinPflanzen in Gefässen sind exponierter als solche, welche im Garten gepflanzt sind. Darum sollte der Winterschutz bei Gefässpflanzen, z.B. Palmen umfangreicher sein. Hier wurde der Topf mit Noppenfolie und einem Flies eingepackt, die Blätter mit einem Flies.

Räumen Sie die Pflanzen nicht zu früh ein. Die kühleren Temperaturen im Herbst helfen mit, dass das Wachstum stoppt und die Triebe gut ausreifen. Das ist die Voraussetzung für eine gute Überwinterung. Allfällige Schädlinge und Krankheiten sollten selbstverständlich noch im Herbst bekämpft werden.

Ungeeignete Schutzmaterialien
Als absolut ungeeignet haben sich Materialien erwiesen, welche luftundurchlässig sind. Allem voran sind hier Plastikfolien erwähnt. Diese lassen keinen Luftaustausch zu. Dadurch erwärmt sich die Luft innerhalb der Plastikfolie bei jedem Sonnenschein. Die Pflanze verdunstet Wasser und treibt unter Umständen bereits im Winter aus. Der Schock bei Frost schlägt sich dann ins Gegenteil dessen was beabsichtigt war um. Die Pflanze erfriert.

Anschauliche Videos
Genaueres über die erfolgreiche Überwinterung von winterharten Gefässpflanzen finden Sie anschaulich in dem Video Überwinterung winterharte Kübelpflanzen

Allgemeine Überwinterungstipps werden hier erklärt: Überwinterungstips

Alles über die Überwinterung von nicht winterharten Pflanzen (Südländer, Mediterrane) erfahren Sie in diesem Video: Überwinterung nicht winterharte Kübelpflanzen


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Wasser ist ein Diamant im Garten

Wasser ist das Komplizierteste, was man in seinem Garten haben kann. Die biologischen und chemischen Abläufe während des Tages und der Jahreszeiten sind extrem komplex.

Jeder noch so kleine Eintrag von aussen muss von dem System erfasst und verarbeitet werden. Der Einfluss von Kälte, Wärme, Schnee, Staub oder Regen hat Konsequenzen für die Anlage und löst eine Reaktion aus; und je kleiner und instabiler die Wasserzone, desto massiver die Konsequenzen. Die Arbeit mit Wasser setzt enormes Wissen. In den meisten Fällen wird die Arbeit mit Wasser bei Beendigung des Bauwerkes abgeschlossen; gemäss unserer Erfahrung fängt sie dann erst an. Aber die chemischen und biologischen Zusammenhänge voraus. Wir können durch die richtigen Materialien, den richtigen Bau und die richtige Pflege dem Gewässer die Voraussetzungen geben, ein stabiler und gesunder Lebensraum zu werden. Eine Zusammenarbeit bei der Pflege ist ausdrücklich erwünscht.

THOWA GmbHWir sagen Ihnen, was beim Bau Ihrer Anlage zwingend erforderlich ist, damit diese funktioniert, und bauen dann Ihre Wünsche bezüglich Design und Umgebung so in das Projekt ein, dass Zweck und Funktionalität nicht beeinträchtigt werden. Wir helfen Ihnen kostspielige Fehler und hohe Folgekosten zu vermeiden, durch realistische Planung, korrekte Ausführung und spezialisierten Unterhalt Ihrer Anlage. Schönheit ist, wie wir alle wissen, vom Betrachter abhängig. Gewiss gibt es Dinge, die uns die Vorstellung von Schön erleichtern und den Blick für Schönheit schulen können.

THOWA GmbHAuf der Grundlage von Wissen, Erfahrung und Kreativität fertigen wir eine Oase für Menschen, Pflanzen und Tiere. Und dies nicht nur bei Teichen und Anlagen aller Art, sondern bei Allem, was wir mit Ihnen bauen wollen. Anspruchsvoll ist der Bau und Unterhalt eines Schwimmteiches. Hier gaukeln uns die Bilder in den diversen Katalogen immer karibisch blaue Verhältnisse vor. Ein Naturschwimmteich kommt anmutig daher; doch Planung, Bau und Pflege verlangen ein hohes Mass an Wissen, Können, Ausdauer und Disziplin der Beteiligten. Wenn Sie als Kunde zu uns kommen, vermitteln Sie uns Ihre Wünsche und wir bereiten das perfekt auf Sie zugeschnittene Objekt vor. Wir arbeiten während der Bauzeit nur mit ausgewählten Firmen zusammen. Dies garantiert den hohen Standard des zukünftigen Objektes.

THOWA GmbHAll dies hat seinen Preis. Jeder Abstrich in der Bauphase, ob finanziell oder am System verändert die Parameter für das Funktionieren der Anlage ins Negative; dessen müssen Sie sich bewusst sein. THOWA setzt sich aus europäischen Fachleuten zusammen, die sich einen grossen Teil Ihres Lebens mit dem Wert Wasser beschäftigt haben. Wir wissen, dass Wasser der Schlüssel zur Qualität eines Bauwerkes ist. Unsere Aufgabe sehen wir darin, dafür zu sorgen, dass es hochwertig bleibt. Soll der Wert des Wassers erhalten bleiben, muss das Bauwerk hochwertig sein! Teichbau / Wasserbau reduziert sich also nicht nur auf den Bau mit Wasser, sondern auch vor allem auf die Umgebungsgestaltung. Das Wasser ist der Diamant im Garten, die Umgebung ist wie die Fassung. Zusammen formt dies das Juwel.


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