HYGRASGARD® TW-Modbus-T3: Mehr als ein Taupunktwächter

Der Taupunktwächter HYGRASGARD® TW-Modbus-T3 findet Anwendung in nichtaggressiver, staubfreier Umgebung und ist für die Decken- und Kanalmontage sowie für den Geräteeinbau geeignet. Der Einsatz erfolgt in der Kälte- und Klimatechnik, Technikräumen, Hotels und Tagungsstätten.

Er erfasst die Betauung zuverlässig aufgrund seiner patentierten Messmethode, der prodynamischen Querkonvektion (keine Leitfähigkeitsmessung, Patent-Nr. DE 10 2012 015 726.6).

Gemessen werden die relative Feuchte (0…100 % r.H.) und die Temperatur (–35…+80 °C) der Umgebungsluft. Daraus werden intern folgende Kenngrössen berechnet, die über den Modbus abrufbar sind: relative Feuchte [% r. H.], absolute Feuchte [g / m³], Mischungsverhältnis [g / kg], Taupunkttemperatur [°C], Enthalpie [kJ / kg] (unter Vernachlässigung des atm. Luftdruckes) und Umgebungstemperatur [°C]. Ein langzeitstabiler, digitaler Sensor garantiert exakte Messergebnisse.

Innovativer Modbusfühler, mit galvanisch getrennter RS485-Modbus-Schnittstelle, zuschaltbarem Busabschlusswiderstand, DIP-Schalter zur Einstellung der Busparameter und Busadresse im stromlosen Zustand, LEDs zur Telegrammstatusanzeige, zwei getrennte Push-in-Klemmen und wahlweise mit grossem dreizeiligem Display.

Alle Fühler werden von S+S Regeltechnik in der eigenen Fertigung in Nürnberg hergestellt, kalibriert und zu 100 % geprüft.


OMNI RAY AG
Im Schörli 5
CH-8600 Dübendorf
Tel 044 802 28 80
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www.omniray.ch

Zustandsorientierte Wartung mit Industrie 4

Wie Industrie 4.0 erfolgreich eingesetzt werden kann, demonstriert ifm in seinem Werk in Tettnang. Das Beispiel einer Filterüberwachung in der Sensorproduktion verdeutlicht die Vorteile der zustandsorientierten Wartung. Zum Einsatz kommen dabei Sensoren mit IO-Link-Kommunikation von ifm sowie der LR SMARTOBSERVER!

Industrie 4.0 verspricht unter anderem grössere Effizienz und höhere Verfügbarkeit in Produktionsanlagen. Eine mögliche Strategie bei der Umsetzung ist es, zunächst mit Teilprojekten zu starten, die sich später Stück für Stück erweitern lassen. Voraussetzung ist allerdings die Verwendung entsprechend skalierbare Systeme. Diese Vorgehensweise hat ifm im Werk Tettnang an Maschinen und Arbeitsplätzen in der Elektronikfertigung verfolgt. Dort sind zahlreiche Absaugvorrichtungen installiert, die über Rohrleitungen an eine zentrale Absauganlage angeschlossen sind. Sowohl an der zentralen Absauganlage als auch an den einzelnen dezentralen Absaugvorrichtungen sind Filter installiert, die Staub und Partikel zurückhalten. Sind die Filter zu stark verschmutzt, sinkt der Luftdurchsatz, und der sichere Betrieb der Maschine ist nicht gewährleistet. Eine Wartung der Absauganlage, die einen ausreichenden Luftdurchsatz sicherstellt, ist also zum unterbrechungsfreien Betrieb der Fertigung unabdingbar.

Austausch der Filter
Der Austausch der Filter wurde in der Vergangenheit in regelmässigen Wartungsintervallen durchgeführt. Dabei werden die Filter häufig entweder zu früh gewechselt, wenn sie noch kaum verschmutzt sind, oder zu spät, was im schlimmsten Fall zu einem kostspieligen Produktionsausfall führen kann.

Im Rahmen eines Industrie-4.0-Projekts wurde auf eine zustandsorientierte Wartung umgestellt. Dazu wird der Verschmutzungsgrad der Filter kontinuierlich gemessen, um so den optimalen Zeitpunkt für die Wartung zu ermitteln. An den dezentralen Filtern wurden Druckluftzähler vom Typ SD0523 installiert, die an ein IO-Link-Mastermodul vom Typ AL1302 angeschlossen sind. Zur Auswertung der Messwerte aus den Strömungswächtern kommt das LINERECORDER-System von ifm zum Einsatz – eine Lösung, die sämtliche Aufgaben vom Einsammeln und Konsolidieren der Daten aus dem Feld über die Datenübertragung bis hin zu Auswertung, Analyse und Visualisierung ermöglicht. Das System besteht aus verschiedenen Software-Tools, die eine einfache Datenübertragung von den einzelnen Sensoren in übergeordnete Systeme ermöglichen. Auf dem IO-Link-Mastermodul arbeitet der so genannte IOT Core, der die Prozesswerte zur Verfügung stellt. Die Auswertung findet dann im übergeordnete LR SMARTOBSERVER statt. Mit der webbasierten Bedienoberfläche LR SMARTOBSERVER-Cockpit lassen sich die Messwerte darstellen, Grenzwerte festlegen und das Alarmmanagement konfigurieren. Über eine Anbindung an das SFI-System (Shop Floor Integration) werden bei Grenzwertverletzungen direkt Instandhaltungsaufträge im SAP-System ausgelöst.

Einfache Erweiterung möglich
Das Beispiel zeigt, wie einfach sich eine typische Industrie-4.0-Anwendung auch bei bestehenden Anlagen realisieren lässt. Sensoren, die über IO-Link kommunizieren, und das LINERECORDER-System ermöglichen eine reibungslose Kommunikation von der Maschine bis hinauf in das ERP-System. Solche Anwendungen lassen sich nachträglich ohne Probleme erweitern, da das LINERECORDER-System flexibel skalierbar ist.

Über die ifm-Unternehmensgruppe
Messen, steuern, regeln und auswerten – wenn es um wegweisende Automatisierungs- und Digitalisierungstechnik geht, ist die ifm-Unternehmensgruppe der ideale Partner. Seit der Firmengründung im Jahr 1969 entwickelt, produziert und vertreibt ifm weltweit Sensoren, Steuerungen, Software und Systeme für die industrielle Automatisierung. Als einer der Pioniere im Bereich Industrie 4.0 entwickelt und implementiert ifm ganzheitliche Lösungen für die Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette «vom Sensor bis ins ERP». Heute zählt die in zweiter Generation familiengeführte ifm-Unternehmensgruppe mit rund 7000 Beschäftigten in 85 Ländern zu den weltweiten Branchenführern. Dabei vereint der Mittelstandskonzern die Internationalität und Innovationskraft einer wachsenden Unternehmensgruppe mit der Flexibilität und Kundennähe eines Mittelständlers.


ifm electronic ag
Altgraben 27
4624 Härkingen
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Günstiger Neigungssensor zur Sicherheitsüberwachung von Brücken und Gebäuden

PEI-S103-1-0,6: Hochgenauer Neigungssensor mit kleinem Winkelbereich von nur ±0,3°
Der PEI-S103-1-0,6 ist ein neuer und hochpräziser einachsiger Neigungssensor, der für die Sicherheitsüberwachung von Brücken und Gebäuden entwickelt wurde. Verbunden mit einem RS485-Bus stellen hochpräzise Neigungssensoren eine gute Möglichkeit dar, Verformungen und Verschiebungen von Brücken und Gebäuden zu überwachen, da sich so Abweichungen an verschiedenen Punkten des zu überwachenden Objekts messen lassen. Der PEI-S103-1-0,6 bietet wie erforderlich einen kleinen Winkelbereich von ±0,3°, eine sehr hohe Sensitivität von 0,0002° (< 4 μ rad.) sowie eine hervorragende Linearität von 0,005°. Da in der Umwelt im Allgemeinen ständig Vibrationen auftreten, ist der Sensor mit einem digitalen Filter ausgestattet. Der Sensor wird in einem robusten Duralgehäuse angeboten und ist nach IP67 geschützt. Der PEI-S103-1-0,6 wird mit verschiedenen Ausgängen angeboten: 0–5V analog, RS232-Bus oder RS485-Bus.
Technische Angaben:
› Einachsiger Neigungssensor mit kleinem Winkelbereich von ±0,3°
› Ausgang 0–5V, RS232-Bus oder RS485-Bus
› Hohe Präzision und Stabilität: absolute Linearität von 0,005°
› Sehr hohe Empfindlichkeit und Auflösung < 4μ rad.
› Digitale Signalverarbeitung und Filterung
› Ausgang 0–5V, RS232-Bus oder RS485-Bus
› Robustes Duralgehäuse
› Schutzklasse IP67

Pewatron AG
Thurgauerstrasse 66
8050 Zürich
Tel 044 877 35 00
info@pewatron.com

Flexibles Ladegerät SLH 300

Jungheinrich präsentierte auf seiner Fachpressekonferenz in Hamburg eine neue Generation an Hochfrequenz-Ladegeräten. Das SLH 300 für Blei-Säure-Batterien und die Lithium-Ionen-Variante SLH 300i überzeugen durch ihre grosse Spannungsvielfalt, die zahlreichen Auswahloptionen und einen hohen Wirkungsgrad.

Die Eigenentwicklung von Jungheinrich, die im Werk Norderstedt produziert wird, ist ein integraler Bestandteil der Jungheinrich-Systemlösung. Damit bietet Jungheinrich seinen Kunden ein optimal aufeinander abgestimmtes Gesamtpaket aus Fahrzeug, Batterie und Ladegerät aus einer Hand. Durch eine durchdachte Variantenvielfalt wird mit dem Gerät für jeden Einsatzfall ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis erzielt: Das SLH 300 ist von 15 – 320A in 24V, 48V, 80V erhältlich. Es bietet maximale Flexibilität für den Anwender und ist mit zahlreichen ausgewählten Optionen verfügbar, zum Beispiel mit einem Vollgrafik-Display oder einer Aquamatik-Steuerung. Im Wettbewerb einzigartig ist bei dieser das intelligente Wassernachfüllsystem über einen Level-Sensor: Wenn der Wasserstand zu niedrig ist, wird vom Ladegerät das Aquamatik-Signal freigegeben. In diesem Fall erfolgt eine automatische Wasserbefüllung. Dadurch wird eine Erhöhung der Batterielebensdauer erreicht – und damit eine Kostensenkung für den Anwender. Weitere Vorteile des Ladegerätes sind die einfache Inbetriebnahme und Nutzung. Das SLH 300 ist modulartig aufgebaut, es setzt sich aus einem Komponenten-Baukasten aus Grundtyp, Leistungsmodulen sowie Optionen zusammen. Alle Geräte der Baureihe sind für die Wandmontage ausgelegt. Vier der fünf Gehäuse in verschiedenen Größen sind auch als Standgeräte nutzbar. Nach dem Befestigen oder Aufstellen können die kompakten und leichten Ladegeräte direkt in Betrieb genommen werden. Das intelligente Bedienkonzept sorgt für eine einfache Handhabung der Geräte, die LED-Statusanzeige ist auch aus größerer Entfernung gut sichtbar.

Dr. Carsten Harnisch, Gesamtspartenleiter Jungheinrich Energy and Drive Systems, erklärt: „Perfekt gerüstet für die Anforderungen des rasch wachsenden Lithium-Ionen-Marktes, ergänzt durch neue und smarte Lösungen für die bestehende Blei-Säure-Welt, markiert das neue SLH 300 Ladegerät einen echten Meilenstein bei den Jungheinrich-Energiesystemen. Mit zukunftsweisenden Kommunikationsschnittstellen, exzellenter Energieeffizienz sowie einer einheitlichen und intuitiven Bedienung werden wir unsere Kunden von den Vorzügen der Jungheinrich-Technologie überzeugen.“

Über Jungheinrich Jungheinrich gehört zu den international führenden Unternehmen in den Bereichen Flurförderzeug-, Lager- und Materialflusstechnik. Als produzierender Dienstleister und Lösungsanbieter der Intralogistik steht das Unternehmen seinen Kunden mit einem umfassenden Produktprogramm an Staplern, Logistiksystemen, Dienstleistungen und Beratung zur Seite. Die Jungheinrich-Aktie wird an allen deutschen Börsen gehandelt.


Jungheinrich AG
Holzikerstrasse 5
5042 Hirschthal
Tel 062 739 31 00
Fax 0627393299
info@jungheinrich.ch
www.jungheinrich.ch

Neue Druckmessgeräte-Linie von Endress+Hauser

Cerabar und Ceraphant mit Keramikausführung bieten vielseitige Anwendungsmöglichkeiten sowohl für Relativ- als auch für Absolutdruck.
Die neue, preiswerte Druckmessgeräte–Linie gibt es mit Metall- und neu auch mit Keramiksensor und bietet ein grosses Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten. Dank der kompakten Konstruktion und der kundenspezifisch einstellbaren Messbereiche ist die Inbetriebnahme in der Anlage einfach durchführbar und zeitsparend.

Vorteile der neuen Linie:

  • Hohe Reproduzierbarkeit und Langzeitstabilität
  • Kundenspezifische Messbereichseinstellung
  • 2-Punkt Endprüfprotokoll
  • Vollvergossene Elektronik, kein Einfluss bei Feuchtigkeit
  • Adaptierbare und vollverschweisste hygienische Prozessanschlüsse aus 1.4435
  • Schutzklasse bis IP69 für CIP/SIP Reinigungsprozesse geeignet
  • Zertifikate wie EHEDG, 3AQ, 3.1 oder EG1935/2004

Der neue Keramiksensor bietet zudem:

  • Vakuumfestigkeit
  • Abdeckung kleiner Messbereiche
  • Hohe mechanische Beständigkeit

Die Endress+Hauser Druckmessgeräte decken über ihren fein abgestimmten Druckmessbereich und eine Vielzahl an Prozessanschlüssen ein breites Anwendungsspektrum ab. Sie passen so gut wie überall in der Prozessindustrie. Typische Anwendungen sind die Leckage-Überwachung in Druckluftnetzen oder Füllstandmessungen von Zisternen, bei der die Geräte paarweise für die elektrische Differenzdruckmessung, z.B. mit einem Prozess-Messumformer RMA42, eingesetzt werden. Den gleichen Aufbau findet man auch bei Filterüberwachung oder bei der Überwachung und dem Berechnen der Pumpenleistung. Häufigen Einsatz finden die Sensoren im Bereich Maschinen- und Anlagenbau, besonders in der Lebensmittelindustrie. Durch die grosse Anwendungsvielfalt finden sich auch viele Sensoren in Sprinkleranwendungen und im gesamten Bereich der Heizungs- und Klimatechnik. Die trockene, keramische Messzelle, die sowohl im Cerabar als auch im Ceraphant benutzt wird, findet auch in aussergewöhnlichen Applikationen Platz, wie z.B. in Dialysepumpen, die sehr hohe Anforderungen an Genauigkeit und Stabilität haben, wie sie in der Medizintechnik üblich sind.

Endress und HauserEine andere aussergewöhnliche Applikation ist die Drucküberwachung in Notstromaggregaten in Flugzeugen, die direkt von einer Flugzeugturbine angetrieben werden. Hier wird extremer Wert auf Robustheit gelegt, was die Sensoren von Endress+Hauser auszeichnet.



Bild: Schematische Darstellung einer elektrischen Differenzdruckmessung mit dem Messumformer RMA42.

Endress+Hauser (Schweiz) AG
Kagenstrasse 2
4153 Reinach
Tel 061 715 75 75
Fax 061 715 27 75
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