Einfach angeklammerte Dämmung für Holzhaus

In Thun steht ein neues Mehrfamilienhaus, das grösstenteils aus Schweizer Produkten besteht. Das Sechsfamilienhaus wurde in Holzelementbauweise erstellt und überzeugt durch seine schlichte und zeitgemässe Gestaltung.

Das Sägewerk Berger aus Steffisburg setzt auf Schweizer Produkte – je lokaler, desto besser. Gemeinsam mit der Peter Holzbau AG, Blumenstein, und der Architektin Michaela Oppliger, Uetendorf, entwarf das Familienunternehmen als Bauherr ein rechteckiges Mehrfamilienhaus mit vorspringendem Satteldach, mit verputzter Fassade auf drei Seiten und mit einer Föhrenholz-Verschalung auf der Westseite. Fensterlaibungen aus Föhrenholz und einzelne rechteckige Holzelemente, die sich harmonisch in die verputzte Fassade einfügen, ergänzen das kompakte, moderne Gesamtbild des Wohnhauses.

Dämmung ohne Brandriegel
Auch bei der Dämmung des Holzelementbaus setzten Bauherrschaft, Holzbauer und Architektin auf ein Schweizer Unternehmen: Das Flumser Unternehmen Flumroc AG war für die Aussenwärmedämmung, die Dämmung in der Ständerkonstruktion, die Innenwärmedämmung in den Zwischenwänden sowie für die Schalldämmung in den Geschossdecken zuständig. «Der ausgezeichnete Brandschutz der Flumroc-Dämmplatten hat den Ausschlag gegeben», so Michaela Oppliger. Weil Steinwolle von Flumroc einen Schmelzpunkt von über 1000 °C aufweist, mussten bei der Fassade keine Brandriegel eingeplant werden. «Deshalb konnten wir auf einen Materialwechsel verzichten, was die Planung und die Ausführung vereinfachte.» Für die verputzte Aussenwärmedämmung kam die LENIO-Dämmplatte zum Einsatz. Sie lässt sich unkompliziert mit Klammern aussen an den bereits gedämmten Holzelementen befestigen. Anschliessend wurden die LENIO-Dämmplatten verputzt.

«Wir sind mit dem Resultat sehr zufrieden», sagt Michaela Oppliger.

Neues Verarbeitungsbuch
für LENIO-Dämmplatten Die Dämmplatte LENIO der Flumroc AG bietet eine umfassende Lösung für verputzte Aussenwärmedämmsysteme im Holzbau. Die bereits gedämmten Holzelemente werden aussen mit den LENIO-Dämmplatten ergänzt. Dieser Aufbau eignet sich für Fassadendämmungen bei Gebäuden mit einer Höhe von bis zu 18 Metern.
Das neue Verarbeitungsbuch LENIO richtet sich an Fachleute. Es enthält viele detaillierte Informationen zu verputzten Wärmedämmungen im Holzbau und kann direkt bei den Flumroc-Beratern bezogen werden: www.flumroc.ch/berater

FLUMROC AG
Industriestrasse 8
8890 Flums
Tel 081 734 11 11
Fax 081 734 12 13
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Optimaler Brandschutz für Stahlkonstruktionen

Die Conlit-Produktereihe von Flumroc bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und garantiert dank dem Schmelzpunkt der Steinwolle von mehr als 1000 Grad maxi – male Sicherheit im Brandfall.

Gebäude oder Bauteile aus Stahl haben viele Vorteile, jedoch auch einen gewichtigen Nachteil: Sind sie im Brandfall Temperaturen von mehr als 500 Grad ausgesetzt, nimmt hre Festigkeit ab. Zudem können sich Stahlträger durch die Hitze so stark ausdehnen, dass unzulässige Kräfte auf die gesamte Konstruktion wirken. Stahlkonstruktionen müssen deshalb extra vor Brandeinwirkungen geschützt werden. Speziell für diesen Zweck wurde die Conlit-Produktereihe von Flumroc entwickelt. Sie erfüllt alle Brandwiderstandsklassen von F30 bis F180 und ist von der Vereinigung kantonaler Feuerversicherungen anerkannt.

Kompakte, nicht brennbare Trapezkeile aus Steinwolle.

Hohe Wirtschaftlichkeit

Die Conlit-Produkte bestehen aus Steinwolle. Dank ihrer speziellen Gesteinsmischung verfügt sie ohne Zugabe von giftigen Flammschutzmitteln über einen Schmelzpunkt von mehr als 1000 Grad. Deshalb erreichen die Conlit-Produkte bereits bei geringen Dämmstärken einen hohen Brandwiderstand und bieten maximale Sicherheit. Zudem sind sie selbsttragend und kommen ohne die sonst oft nötigen Hilfskonstruktionen aus. Aufgrund dieser Eigenschaften fällt bei Conlit das zusätzliche Gewicht für den Brandschutz im Vergleich mit anderen Produkten für denselben Einsatzbereich sehr gering aus, was sich positiv auf die Wirtschaftlichkeit auswirkt – etwa weil die geringen zusätzlichen Lasten nur minimale Auswirkungen auf die Nutzlast und somit die Dimensionierung haben.

Conlit® Steelprotect Board – druckfeste, formstabile Dämmplatte.

Maximale Brandsicherheit
Punkten können die Conlit-Brandschutzbekleidungen von Flumroc auch bei der Montage: Sie lassen sich mit gängigen Werkzeugen einfach und rasch bearbeiten, in jede beliebige Form zuschneiden sowie mit dem zur Produktelinie gehörenden Zubehör problemlos verbinden. Dadurch eignen sie sich bestens für die Bekleidung aller üblichen Stahlprofile wie beispielsweise HEA- und IPE-Profile oder solche mit rechteckigen Querschnitten. Besonders einfach ist auch die Dämmung von Rohrverbindungen und Stützen aus Stahl, wie sie etwa bei Verstrebungen zum Einsatz kommen: Dank speziell vorgeformten Schalen können Rohre aller gängigen Durchmesser problemlos feuerfest bekleidet werden. Gleiches gilt für die bei Stahlkonstruktionen häufig anzutreffenden Dächer aus Trapezblech. Genau auf das Blech abgestimmte, keilförmige Dämmstreifen ermöglichen hier in Kombination mit grossformatigen Platten ebenfalls eine effiziente Bekleidung im Bereich der Stahlträger. Und dort, wo aus bauphysikalischen Gründen eine Dampfbremse nötig ist, bieten zusätzlich mit Alu beschichtete Platten und Rohrschalen die passende Alternative. Die beschichteten Varianten können aber auch aus hygienischen Gründen eingesetzt werden.

Die Conlit-Produkte von Flumroc machen die brandtechnischen Einschränkungen von Stahlkonstruktionen problemlos wett, ermöglichen kurze Bauzeiten,bieten eine hohe Wirtschaftlichkeit sowie ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis und sorgen über die gesamte Lebensdauer eines Gebäudes hinweg für maximale Sicherheit im Brandfall.

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Mehr Komfort dank guter Fassadendämmung

Der Schlüssel für die Senkung des Energieverbrauchs von Gebäuden ist eine gute Fassadendämmung. Die Investition in eine zeitgemässe Gebäudehülle lohnt sich: Eine energieeffiziente Fassade reduziert den Energieverbrauch, sorgt für ausgeglichene Innentemperaturen und garantiert hohen Wohnkomfort.

Kaum etwas prägt die Optik eines Gebäudes so stark wie seine Fassade. Der Gestaltung sind heute kaum noch Grenzen gesetzt, und die äusserste Schicht der Gebäudehülle gehört schon deshalb zu den wichtigsten Bauteilen eines Hauses. Wer ein neues Haus baut oder ein bestehendes Gebäude saniert, ist jedoch gut beraten, sich nicht nur mit dem zukünftigen Erscheinungsbild seiner Immobilie, sondern auch mit dem Innenlebender Fassade auseinanderzusetzen. Denn die Dämmung beeinflusst massgeblich Energieverbrauch und Wohnkomfort. Sie kann den Heizenergiebedarf des ganzen Gebäudes um bis zu 80 Prozent senken, ist rasch amortisiert und wirkt – sofern sie umsichtig geplant und umgesetzt wird – jahrzehntelang zuverlässig.

FlumrocUnter-der-farbigen-Fassade-dieser-Wohnanlage-in Schaffhausen wurde Flumroc-Steinwolle montiert.

Gut eingepackt
In den meisten Fällen werden Gebäude von aussen gedämmt. Anders als bei einer Innendämmung werden die Dämmflächen nicht durch Böden, Decken oder Trennwände unterbrochen. Das macht nicht nur die Montage einfacher, sondern verhindert auch die Entstehung von Wärmebrücken. Wenn die Fassade aussen gedämmt wird, geht weniger Energie verloren. In der Nacht sinken zudem die Temperaturen im Gebäude langsamer. Von aussen lässt sich die Dämmung einfacher vollflächig anbringen. Ausserdem bietet es sich an, gleichzeitig weitere wärmetechnische Schwachstellen wie die Fenster zu erneuern.

Der richtige Brandschutz
Auch der Brandschutz spielt bei der Fassadendämmung eine wichtige Rolle. Mit der Wahl des richtigen Dämmmaterials kann die Ausbreitung eines Brandes massgeblichein geschränkt werden. Messungen zeigen, dass sich bei einem Gebäudebrand bereits nach rund vier Minuten Temperaturen von über 800 Grad entwickeln. Die Dämmung sollte deshalb feuerresistent sein und einen hohen Schmelzpunkt aufweisen. Wer Steinwolle der Flumroc AG einsetzt, ist auf der sicheren Seite: Steinwolle ist nicht brennbar und hält selbst Temperaturen von über 1000 Grad Celsius stand.

FlumrocSeit-über-60-Jahren-stellt-die-Flumroc-AG-in-Flums-Steinwolle-aus-einheimischem-Gestein-her.

Aus einheimischem Gestein
Bei der Wahl von Dämmprodukten sollte das Augenmerk neben dem Brandverhalten auch der Nachhaltigkeit gelten. Ein Grossteil des verwendeten Gesteins für die Flumroc- Produkte stammt aus der Region, was die Transportwege kurz hält. Ausserdem recycelt Flumroc Produktionsabfälle, Baustellenabschnitte und Steinwolle aus Rückbauten. Hinzu kommt, dass nahezu alle Flumroc-Steinwollprodukte mit dem höchsten Label «ECO-1» zertifiziert sind und sich damit bestens für das Bauen nach Minergie-Eco, für 2000-Watt-Areale sowie auch für den Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) eignen.


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Ein Solarturm für Basel

Die Fassade des neuen Grosspeter Towers in Basel ist komplett mit Solarmodulen bestückt. Darunter befindet sich die Steinwolle Dämmung der Flumroc AG. Diese trägt wesentlich dazu bei, dass das Hochhaus höchste Ansprüche in Sachen Nachhaltigkeit erfüllt.

Wer im 22. Stock des Grosspeter Towers vor den raumhohen Fenstern steht, dem liegt Basel zu Füssen. Das 78 Meter hohe Hochhaus der PSP Real Estate AG befindet sich im Herzen der Stadt. Der sechsstöckige Sockel des Gebäudes beherbergt ein Hotel, der darauf gebaute Turm Büroräumlichkeiten mit 11 000 Quadratmetern Fläche. Sämtliche Fassaden werden zur Solarstromerzeugung genutzt. Dazu kommt ein Solarkraftwerk auf dem Dach. Der Grosspeter Tower wurde dafür 2017 mit dem Schweizer Solarpreis in der Kategorie B, Neubauten, ausgezeichnet.

FlumrocDie Fassade ist komplett mit Solarmodulen bestückt.

Fassade mit Solarmodulen
Die Fotovoltaik-Elemente bedecken eine Fläche
von 6000 Quadratmetern. Damit produziert die Aussenhülle des Grosspeter Towers 180 000 Kilowattstunden pro Jahr. Dazu kommen 70 000 Kilowattstunden des Solarstromkraftwerks auf dem Dach. Die Wärme zum Heizen wird mit Hilfe eines Erdsondenfeldes erzeugt. Die Bauherrschaft stellte die Bedingung, dass die Hälfte der Fassade für die Energieproduktion mit Solarpanels genutzt wird. Das Architekturbüro Burckhardt+Partner, Basel, und der Fassaden planer Neuschwander +Morf, Basel, entwickelten mit dem Solarplaner Energiebüro AG, Zürich, eine hinterlüftete Fassade mit 450massgeschneiderten Dünnfilm-Solarmodul-Typen. Die Planeco GmbH, Münchenstein, und die Hevron SA, Courtételle, wurden mit der Ausführung beauftragt.

FlumrocWer in diesem Büro arbeitet, dem liegt Basel zu Füssen.

Von Anfang an mit Steinwolle geplant
Für die Dämmung setzte der Fassadenplaner auf Steinwollplatten der Flumroc AG, Flums. Entscheidend waren dabei die Stabilität der Dämmplatten DUO und 3 sowie der Vorteil, dass es bei den Flumroc-Platten nicht zu einem Faserabrieb kommen kann. Ausschlaggebend war auch der Brandschutz: Verlangt wurde ein Schmelzpunkt von über 1000 Grad; kein Problem für die Dämmprodukte von Flumroc. Beim Zuschnitt und bei der Montage der Dämmplatten war Präzision gefragt. Die Durchbrüche durch die Kabel der Solarpanels mussten sauber ausgearbeitet werden. Entstanden ist schliesslich eine hinterlüftete Fassade mit Solarmodulen, die kaum als solche wahrgenommen werden.
Bilder von Adriano A. Biondo

Die Flumroc AG in Kürze
Flumroc stellt in Flums (SG) Steinwollprodukte aus Schweizer Gestein her. Mit rund 230 Mitarbeitenden gehört die landesweit einzige Herstellerin von Steinwolle zu den grössten Arbeitgebern im Sarganserland.


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Formstabil wie Stein – Wärmedämmungen im Vergleich

Wie fest sich eine Wärmedämmung bei grossen Temperaturunterschieden verformt, hat einen massgeblichen Einfluss auf die Funktion sowie die Lebensdauer von Gebäudeteilen. In entsprechenden Tests haben die Produkte aus Steinwolle von Flumroc am besten abgeschnitten.

«In Form bleiben» – das gilt nicht nur für gesundheitsbewusste Menschen, sondern auch für möglichst langlebige Gebäudeteile.

Dies trifft insbesondere auf Wärmedämmplatten in Fassaden oder auf Dächern zu, die sich aufgrund von Hitze oder Kälte dehnen und zusammenziehen. Solche Materialbewegungen können beispielsweise auch die Dämmwirkung reduzieren. Deshalb gilt: Die Formstabilität ist ein zentrales Qualitätsmerkmal eines Dämmstoffs.

Welchen extremen Temperaturschwankungen Gebäudeteile ausgesetzt sind, zeigt sich gerade in der Übergangszeit vom Winter zum Frühling: Während die Temperatur auf der inneren Seite einer wirkungsvollen Wärmedämmung weitgehend stabil bleibt, kann deren äussere Seite Schwankungen von bis zu 70 °C ausgesetzt sein. Dies gilt speziell auch für dunkle, solare Fassadenelemente, die heute immer mehr zum Einsatz kommen. Für die Architektin oder den Ingenieur ist deshalb klar: Die Lebensdauer einer Aussenhülle hängt auch davon ab, wie stark die Dämmplatten auf Temperaturunterschiede reagieren.

FlumrocFlumroc-Dämmplatten bleiben selbst bei hoher thermischer Belastung zu nahezu 100% formstabil.

Drei Tests – ein Sieger
Doch welche Materialgruppen genügen diesen hohen Qualitätsanforderungen? Die Interstaatliche Hochschule für Technik (NTB) in Buchs SG hat dies in einem Test «Wärmedehnung von Wärmedämmplatten» anhand von fünf marktüblichen Produkten für folgende drei Einsatzgebiete geprüft:
› Verputzte Aussenwärmedämmungen: Diese gehören zu den am häufigsten eingesetzten Fassadensystemen. Die Tests der NTB haben ein eindrückliches Ergebnis hervorgebracht: Die beste und die schlechteste Platte liegen bezüglich Formstabilität um mehr als den Faktor 12 auseinander. Bei einer Temperaturdifferenz von 60 °C und einer Plattenbreite von einem Meter dehnte sich das schlechteste Produkt um 3,2 Millimeter aus, während es beim Testsieger aus Steinwolle (COMPACT PRO von Flumroc) nur gerade 0,3 Millimeter waren.
› Hinterlüftete Fassaden: Auch bei diesem System ist die Formstabilität der Dämmschicht ein wichtiges Element. Die Testresultate der NTB zeigten einen klaren Sieger: Die Flumroc-Dämmplatte DUO aus Steinwolle distanzierte die anderen Produkte um den Faktor 4 bis 10.
› Flachdächer: Hitze, UV-Strahlung, Schnee oder Kälte setzen den Materialien eines Flachdaches stark zu. Je formstabiler sie sind, desto besser. Dies gilt auch für die verwendeten Dämmplatten. Die Nase vorn haben auch hier die Flumroc-Produkte aus Steinwolle (PRIMA, MEGA). Sie wiesen eine minimale Ausdehnung von 0,3 Millimetern auf.


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