Interview mit Ueli Kistler AquaJet® AG Wangen SZ

Sauberes Wasser ist eine Lebensnotwendigkeit für Menschen und Tiere. Ueli Kistler, Chef des Schwyzer Start-ups AquaJet AG, hat ein Gerät entwickelt, mit dem sich Wasser kostengünstig desinfizieren lässt. Uns beantwortet er dazu vier Fragen.

Wasser ist der einzige natürliche Rohstoff, den wir in der Schweiz meist im Überfluss haben. Trotzdem spart, wer sorgsam mit dem Wasser umgeht, auch Energie und Kosten. Was können Unternehmen dafür tun?
Wir empfehlen unseren Kunden den Einsatz von AquaJet Anolyte. Dies ist ein vor Ort hergestelltes Konzentrat auf der Basis von Wasser und Kochsalz und frei von Chemikalien. Das Anolyte-Konzentrat wird in kleinen Dosen dem Wasser beigegeben, um die Keime im Trinkwassernetz zu reduzieren. Herkömmliche Boiler heizen zur Legionellenbekämpfung meist das Wasser auf mindestens 60 Grad, um so die Mikroorganismen zu vernichten. Das verbraucht viel Energie in Form von Strom. Dieser Schritt wird durch den Einsatz von AquaJet Anolyte überflüssig. Viele Warmwasser-Wärmepumpen können diese 60 Grad gar nie erreichen.

Eine wichtige Funktion des AquaJet ist das Desinfizieren Tausender Liter von Wasser. Ist das Schweizer Leitungswasser nicht sauber genug?
Bis zum Wasserzähler ist das Wasserwerk für das einwandfreie Trinkwasser verantwortlich. Aber danach befinden sich in den Wasserleitungen Mikroorganismen, die sich als Biofilm ablagern. Gelangen zusätzlich Keime und Krankheitserreger in die Leitungen, beispielsweise über Tränkstellen für Tiere, nisten sie sich im Biofilm ein und belasten die Gesundheit der Tiere massiv. Unser Gerät sorgt dafür, dass der Biofilm entfernt wird. Für die Landwirte zahlt sich das aus, weil weniger Tiere erkranken und mit Medikamenten behandelt werden müssen. Auch mutierte und resistente Keime haben keine Chance gegen das pH-neutrale AquaJet Anolyte. Ein Mastversuch im Aviforum Ende 2018 hat das auf sehr eindrückliche Weise bewiesen, die Zahl der Mortalität wegen Herzschlägen reduzierte sich um über 60% gegenüber dem nicht desinfizierten Wasser.

Welche Branchen können noch von Ihrer naturnahen Technologie profitieren?
Alle, die auf sauberes Wasser angewiesen sind. Das sind Spitäler, Altersheime, Liegenschaften, Landwirtschaft, Gemüsekulturen, öffentliche Gebäude, Firmen, die Wasser für ihre Kühlkreisläufe benötigen, und natürlich die Lebensmittelindustrie.

Demnächst kommt die Initiative «Sauberes Trinkwasser» vors Volk. Inwiefern ist Ihr Betrieb vom Ausgang dieser Abstimmung betroffen?
Sauberes Trinkwasser ist wichtig und wird auch in den Medien viel thematisiert. Mit unserer Desinfektionslösung, die vom Bundesamt für Gesundheit zugelassen ist, können wir sehr viel Gutes beitragen. Der Lobbyismus in unserer Branche ist aber deutlich spürbar und hat leider nicht viel übrig für einfache, aber hochwirksame Methoden, wie wir sie bieten. Wir sind aber überzeugt, dass früher oder später die rein wirtschaftlichen, chemieorientierten Lösungen von den Menschen nicht mehr akzeptiert werden.

Zur Person
Ueli Kistler, Jahrgang 1978, ist seit September 2017 Gründer und Geschäftsführer des Schwyzer Start-ups AquaJet AG. Der gelernte Landmaschinenmechaniker ist ausserdem Inhaber und Geschäftsführer der Kistler Work & Trade GmbH. Mit seiner Frau und den beiden Kindern wohnt er in Reichenburg, in seiner Freizeit engagiert er sich politisch oder verbringt Zeit im eigenen Garten und bekocht die Familie.

AquaJet® AG
Leuholz 15
8855 Wangen SZ
Tel 055 440 99 20
info@aquajet.swiss
www.aquajet.swiss

Inspiration in Ihrem Garten

Vor über 25 Jahren begann die Schwarz AG Herzogenbuchsee Gartenbecken herzustellen. Vor ca. 35 Jahren wurden die ersten Versuche gemacht. Bis heute haben wir über 4700 Becken in der ganzen Welt gebaut.

Jedes einzelne Gartenbecken wird für den jeweiligen Kunden individuel gestaltet und bei uns im Werk hergestellt. Alle! Je nach Grösse werden sie dann vor Ort fertiggeschweisst. Auch dies wird ausschliesslich durch uns erledigt. Becken mit einer Länge bis 20 m und einer Breite bis ca. 4,8 m werden am Stück gefertigt. Die zurzeit grössten Anlagen sind einmal 40 x 5 m im Ausland und einmal 64,5 x 5,7 m im Inland. Amerika, Dubai, Russland und natürlich ganz Europa gehören zu unseren stärksten Gegenden. Es hat aber auch Gartenbecken in Thailand, Indonesien und sogar Kamerun. Wie muss ein Gartenbecken gebaut werden, damit die Natur das Becken reguliert? Was nimmt alles Einfluss auf das Becken? Über die Jahre entstanden zwölf wichtige Faktoren, welche zusammenspielen müssen. Da jeder Garten ein Unikat ist, wird auch das Gartenbecken speziell für diesen Garten hergestellt. Schon alleine aufgrund der Faktoren können wir keine Normbecken herstellen.

Was verstehen wir unter diesen Faktoren?
Ein Faktor ist der Standort des Gartenbeckens. Die Anforderungen verhalten sich zum Beispiel an der Nordsee oder in Dubai nicht identisch. Ebenfalls nicht in Bern oder Gstaad. Die klimatischen Bedingungen sind an diesen Standorten sehr verschieden. Dass dies Einfluss auf das Wasser hat, leuchtet ein. Was aber verändert sich? Was muss an den jeweiligen Gartenbecken geändert werden, damit diese an den jeweiligen Standorten funktionieren? Das heisst, dass ein Gartenbecken, welches für die Region Bern gebaut wurde, in der Region Winterthur nicht funktionieren wird. Auch die Ausrichtung spielt eine wesentliche Rolle. Liegt das Becken Nord / Süd? Oder West / Ost? Der Schatten im Becken ändert sich in diesen Fällen. Ist ja klar, dass das auch einen Einfluss auf das Wasser hat. Die Temperatur ändert sich. Wird das Becken ganz eingegraben oder steht es zum Teil aus dem Boden? Wenn ja, wie viel? Dass dies ebenfalls Auswirkung auf die Wassertemperatur und somit auf das ganze Wasser hat, versteht sich von selbst. Die Länge und Breite des Beckens kann der Kunde wählen. Die Tiefe wünschen. Das heisst, die Tiefe wird anhand der obenstehenden Kriterien berechnet. Sollten sich unsere Berechnungen mit den Wünschen des Kunden nicht treffen, kann durch verschiedene Tricks ein für beide Parteien passendes Mass gefunden werden. Dies ist die Erklärung eines Faktores. Es gibt noch elf weitere, welche berücksichtigt werden müssen.

Planen Sie ein Gartenbecken?
Gerne würden wir Ihnen eine Offerte ausarbeiten. Zögern Sie nicht, uns eine E-Mail mit Ihren Angaben und Wünschen zu senden.
Wir freuen uns auf Sie!


Schwarz AG
Gartenbecken.ch
Hofmattstrasse 24
3360 Herzogenbuchsee
Tel 062 961 29 01
info@gartenbecken.ch
www.gartenbecken.ch

Der erste Swimmingpool ohne Platzverbrauch

Viele träumen von den Annehmlichkeiten eines eigenen Swimmingpools in ihrem Garten. Doch gerade in kleinen Gärten ist der Platzbedarf oft ein Grund dagegen. Der Terramare-Pool von Mein Topf bietet hier die perfekte Lösung. Die Poolabdeckung ist voll begeh- und nutzbar – sogar ein Auto könnte von der Belastung her darauf parkieren. Wird der Pool zum Schwimmen oder Baden benutzt, wird die Abdeckung einfach im Wasser versenkt.

MeintopfDieser «Umbau» dauert rund drei Minuten und erfolgt per Fernbedienung oder App auf dem Mobiltelefon. Für einen bequemen und sicheren Einstieg fährt beim Absenken eine Treppe aus. Die Abdeckung kann auf jeder Höhe im Wasser fixiert werden und wird so zum Beispiel zu einem Planschbecken für Kinder oder zum Aquafit-Pool für Fitnessbewusste. Die Fixierung ist auf jeder Höhe mechanisch gesichert und bietet dadurch eine sehr hohe Sicherheit. Optional ist auch eine frei einstellbare Gegenstromanlage für ein effizientes Schwimmtraining an Ort erhältlich. Dieses Feature kann auch für angenehme Rückenmassagen verwendet werden.

Passt genau, auch zur Umgebung

Die Abdeckung kann frei gewählt werden, solange sie Wasser verträgt. So kann zum Beispiel derselbe Belag wie für den Sitzplatz oder zum Haus passendes Material oder die passende Farbe gewählt werden. Der Pool integriert sich perfekt in die Umgebung und kann offen oder geschlossen uneingeschränkt genutzt werden. Der Pool ist in den Längen 4,5 und 5,8 Meter erhältlich. Die Breite ist 2,6 Meter und die maximale Tiefe ca. 1,5 Meter.

Höchste Qualität, modernste Technik
Der Pool wurde in der Schweiz entwickelt und wird vollständig aus rostfreiem Stahl in der Schweiz gefertigt. Der verwendete Stahl ist sehr pflegeleicht und fast unbegrenzt haltbar. Die moderne Wasseraufbereitungsanlage arbeitet mit Aktivsauerstoff, ganz ohne Chlor. Das Resultat ist kristallklares Wasser für maximalen Badespass. Vorbei ist die Zeit der roten Augen und Hautreizungen. Für noch mehr Komfort ist optional eine energiesparende Wasserpumpen-Heizung erhältlich. Der erste Pool ist in Rüschlikon realisiert worden und kann auf Voranmeldung besichtigt werden.

Mein Topf GmbH
Blegistrasse 15
6340 Baar
Tel 041 766 28 40
Fax 041 766 28 00
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Der Taupunkt ist massgebend

Ob eine kaltwasserführende Leitung sogenannt «schwitzt» und dabei unerwünschtes Wasser abtropfen lässt, hängt von drei Faktoren ab: Von der Temperatur des Medium in der Leitung, der Umgebungstemperatur und dem Feuchtigkeitsgehalt der Umgebungsluft sowie der daraus resultierenden Taupunkttemperatur. Als Taupunkttemperatur bezeichnet man die mit Feuchtigkeit maximal gesättigte Luft. Dieser ist abhängig von der Lufttemperatur. Lufttemperaturen können je nach °C eine bestimmte Menge an Wasserdampf aufnehmen. Wärmere Luft ist in der Lage mehr Wasserdampf als kältere Luft aufzunehmen. Unterschreitet eine Oberflächentemperatur die Taupunkttemperatur, so bildet sich Wasser, auch Tauwasser genannt. Dieses Wasser haftet bis zum Abtropfen auf der Oberfläche des Gegenstandes. Ein Beispiel: Nehmen wir eine Wasserleitung mit einer Temperatur von +8 °C. Diese führt durch einen Raum mit einer Temperatur von +20°C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 60 %. Diese Lufttemperatur mit der angegebenen Luftfeuchtigkeit hat einen Wassergehalt von 10.39 g/m3 Luft. Die Oberflächentemperatur des Rohres beträgt jedoch +8°C. Eine Lufttemperatur von +8 °C ist maximal in der Lage einen Wassergehalt von 8.27 g/m3 aufzunehmen. Somit würden sich in dem genannten Fall ca. 2.1 g/m3 Wasser ansammeln. In einem Raum L x B x H von 4 x 4 x 2.8 m wären das ca. 0.1 Liter Wasser. Innerhalb 24 Stunden bei gleichbleibenden Verhältnissen und einem normalen Luftaustausch (Faktor 0.3/h) ergäbe dies eine Wassermenge von 8 Liter / Tag.

Tauwasserbildung unbedingt vermeiden
Zubringende Wasserleitungen zu Klimageräten neigen sehr oft aufgrund ihrer Temperatur und den klimatischen Verhältnissen zu Tauwasserbildung. Lässt man dieses gewähren, so kann es zu unerwünschten Nebeneffekten kommen, wie zum Beispiel, zu erhöhter Luftfeuchtigkeit, Korrosion, Schimmelpilz, Fäulnis usw. Auftretendes Tauwasser kann bereits mit einfachen Isoliersystemen verhindert werden. Durch ein richtiges Dämmen der betroffenen Anlage und Anlageteilen wird die Oberflächentemperatur soweit erhöht, dass diese über dem Taupunkt zu liegen kommt und es dadurch zu keiner Kondensierung kommen kann. Für die Bestimmung des Isoliersystems sollte man jedoch nicht von den günstigsten Verhältnissen ausgehen. Es empfiehlt sich hier ein Worst-Case, also von ungünstigsten Verhältnissen auszugehen. Ebenfalls empfiehlt sich, bei solchen Anlagen ein Isoliersystem mit einem erhöhten Wasserdampfdiffusionswiderstand zu wählen. Fragen Sie Ihren Fachmann aus der Region. Fachbetriebe aus Ihrer Region finden Sie unter www.isolsuisse.ch.


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Wasser ist ein Diamant im Garten

Wasser ist das Komplizierteste, was man in seinem Garten haben kann. Die biologischen und chemischen Abläufe während des Tages und der Jahreszeiten sind extrem komplex.

Jeder noch so kleine Eintrag von aussen muss von dem System erfasst und verarbeitet werden. Der Einfluss von Kälte, Wärme, Schnee, Staub oder Regen hat Konsequenzen für die Anlage und löst eine Reaktion aus; und je kleiner und instabiler die Wasserzone, desto massiver die Konsequenzen. Die Arbeit mit Wasser setzt enormes Wissen. In den meisten Fällen wird die Arbeit mit Wasser bei Beendigung des Bauwerkes abgeschlossen; gemäss unserer Erfahrung fängt sie dann erst an. Aber die chemischen und biologischen Zusammenhänge voraus. Wir können durch die richtigen Materialien, den richtigen Bau und die richtige Pflege dem Gewässer die Voraussetzungen geben, ein stabiler und gesunder Lebensraum zu werden. Eine Zusammenarbeit bei der Pflege ist ausdrücklich erwünscht.

THOWA GmbHWir sagen Ihnen, was beim Bau Ihrer Anlage zwingend erforderlich ist, damit diese funktioniert, und bauen dann Ihre Wünsche bezüglich Design und Umgebung so in das Projekt ein, dass Zweck und Funktionalität nicht beeinträchtigt werden. Wir helfen Ihnen kostspielige Fehler und hohe Folgekosten zu vermeiden, durch realistische Planung, korrekte Ausführung und spezialisierten Unterhalt Ihrer Anlage. Schönheit ist, wie wir alle wissen, vom Betrachter abhängig. Gewiss gibt es Dinge, die uns die Vorstellung von Schön erleichtern und den Blick für Schönheit schulen können.

THOWA GmbHAuf der Grundlage von Wissen, Erfahrung und Kreativität fertigen wir eine Oase für Menschen, Pflanzen und Tiere. Und dies nicht nur bei Teichen und Anlagen aller Art, sondern bei Allem, was wir mit Ihnen bauen wollen. Anspruchsvoll ist der Bau und Unterhalt eines Schwimmteiches. Hier gaukeln uns die Bilder in den diversen Katalogen immer karibisch blaue Verhältnisse vor. Ein Naturschwimmteich kommt anmutig daher; doch Planung, Bau und Pflege verlangen ein hohes Mass an Wissen, Können, Ausdauer und Disziplin der Beteiligten. Wenn Sie als Kunde zu uns kommen, vermitteln Sie uns Ihre Wünsche und wir bereiten das perfekt auf Sie zugeschnittene Objekt vor. Wir arbeiten während der Bauzeit nur mit ausgewählten Firmen zusammen. Dies garantiert den hohen Standard des zukünftigen Objektes.

THOWA GmbHAll dies hat seinen Preis. Jeder Abstrich in der Bauphase, ob finanziell oder am System verändert die Parameter für das Funktionieren der Anlage ins Negative; dessen müssen Sie sich bewusst sein. THOWA setzt sich aus europäischen Fachleuten zusammen, die sich einen grossen Teil Ihres Lebens mit dem Wert Wasser beschäftigt haben. Wir wissen, dass Wasser der Schlüssel zur Qualität eines Bauwerkes ist. Unsere Aufgabe sehen wir darin, dafür zu sorgen, dass es hochwertig bleibt. Soll der Wert des Wassers erhalten bleiben, muss das Bauwerk hochwertig sein! Teichbau / Wasserbau reduziert sich also nicht nur auf den Bau mit Wasser, sondern auch vor allem auf die Umgebungsgestaltung. Das Wasser ist der Diamant im Garten, die Umgebung ist wie die Fassung. Zusammen formt dies das Juwel.


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