Qualität mit MQS Bau

MQS Bau: Der Zusatz für höchste Ansprüche an die Bauqualität.
Die Qualitätssicherung im Bauprozess

Die Qualitätssicherung im Bauprozess

Minergie ist ein Qualitätsversprechen. Ein Bauherr, der ein Minergie-Haus baut oder dann sogar darin wohnt oder arbeitet, hat hohe Ansprüche. Zurecht: Minergie steht für hohen Werterhalt, Komfort und Effizienz, und hält dieses Versprechen mehrheitlich ein, das zeigen diverse Studien. Aber wehe, wenn es im Einzelfall im Minergie-Haus zu warm ist. Zu trocken. Zu laut. Dann steht Minergie im Zentrum der Kritik. Das ist durchaus auch ein Lob für Minergie, unterstreicht es doch die starke Marke. Aber selbstverständlich auch unangenehm. Ideal wäre, wenn sich niemand mehr über Minergie beklagen müsste, wenn statt 91% der Bauherren, die laut dem Bundesamt für Energie wieder nach Minergie bauen würden, 100% so denken würden.

Wie erreichen wir das? Minergie wendet zahlreiche Instrumente an: Eine umfassende Prüfung und Begleitung der Projekte in Planung, Bau und Inbetriebsetzung. Eine Instruktion der Nutzenden, damit die Minergie-Häuser optimal betrieben werden. Die Weiterbildung der Beteiligten, Fachinformationen, gute Planungstools, Betriebsoptimierungen etc.

Was auch immer Minergie tut: Fehler und Mängel passieren, in allen Phasen und Gewerken. Jährlich müssen rund 1.6 Milliarden Franken für die Behebung von Ausführungsund Planungsfehler aufgewendet werden. Sowohl Gebäudehülle als auch Gebäudetechnik sind betroffen. Zudem kommt eine Studie der Hochschule Luzern (HSLU) im Februar 2018 zum Schluss, dass insbesondere bei der Inbetriebsetzung der Gebäudetechnik und der Instruktion der Nutzenden über den Betrieb ihrer Bauten noch viel ungenutztes Potenzial besteht.

Das Minergie-Qualitätssystem Bau, kurz MQS Bau, setzt genau hier seinen Schwerpunkt. Im Rahmen des Qualitätssicherungsprozesses entsteht eine lückenlose Dokumentation des Gebäudes und findet eine umfassende Inbetriebnahme der Gebäudetechnik statt. Zusätzlich garantieren die je nach Bauwerk individuell zusammengestellten Prüfberichte, dass Abweichungen zu den Minergie-Antragsunterlagen frühzeitig festgestellt und ohne grossen Aufwand korrigiert werden können. Denn schätzungsweise 60% der Mängel entstehen in der Ausführung. Die inzwischen fast 50 durchgeführten Projekte haben ein positives Echo, so zum Beispiel bei Christian Wlattnig, Projektleiter beim Generalunternehmer Baulink AG:

«Dank der standardisierten Dokumentation wurden die jeweiligen Bauausführungen bereits frühzeitig kontrolliert und alle notwendigen Qualitätsverbesserungen noch zum richtigen Zeitpunkt angeordnet und umgesetzt. Das minimiert das Risiko hoher Nachbesserungen sehr stark und schafft Transparenz und Vertrauen zur Bauherrschaft».

MQS Bau Check und Selection

MQS Bau im Detail

MQS Bau im Detail

MQS Bau steht in zwei Varianten zur Verfügung. MQS Bau Check gibt Planenden, Minergie-Fachpartnern und Ausführenden die Möglichkeit, die Bauausführungen selbst nach dem standardisierten Minergie-Qualitätssystem zu überprüfen und so die Auszeichnung «MQS Baugeprüft» zu erlangen. Mit MQS Bau Selection sind Bauherren und gesamtverantwortliche Ausführende von komplexen Projekten und Modernisierungen angesprochen. Die Prüfungen werden durch einen vom Bauprojekt unabhängigen MQS Bau-Experten des Vereins Minergie im Sinne des «Vier-Augen-Prinzips» durchgeführt. Die Gebühren betragen für ein einfaches Gebäude für MQS Bau Check CHF 2200.–, Selection kostet ab CHF 6500.–. Weitere Infos unter www.minergie.ch


Minergie Schweiz
Baumleingasse 22
4051 Basel
Tel 061 205 25 50
info@minergie.ch
www.minergie.ch

Vielseitiger Berufsmann mit innovativen Ideen

Planen, umsetzten, bauen und montieren Fabrice Erb stellt Küchen genau auf Kundenwusch her. Bei dieser modernen Küche wurde Eichenholz mit der Farbe weiss kombiniert. Die Fronten und Sichteile wurden hochabriebfest gespritzt. Als Abdeckung hat der Kunde einen weissen Kunststein gewählt.
Neben einem breitgefächerten Angebot, qualitativ hochstehenden Produkten und einem hervorragenden Kundenservice wird bei ING Architektur Erb auch der Umweltgedanke grossgeschrieben. Und das seit nunmehr zehn Jahren.

Seit zehn Jahren bietet Fabrice Erb seinen Kunden hochstehende Produkte und einen hervorragenden Service.

Seit zehn Jahren
bietet Fabrice Erb
seinen Kunden
hochstehende
Produkte und einen
hervorragenden
Service.

Fabrice Erb ist der richtige Ansprechpartner für allgemeinen Innenausbau, aber auch für Küchenbau, Fensterbau, Servicearbeiten an Türen und Fenstern, Reparaturen von Küchenmöbeln, Holz- und Vinylböden sowie für die Entlackung von Holzoberflächen und Einbruchschutz. Mobile Strahlarbeiten gehören ebenfalls zum Fachgebiet von «ING Architektur Erb».

Alles aus einer Hand
Ob für die Herstellung individueller Empfangstheken oder einer speziell auf die Wünsche der Kundschaft zugeschnittenen Küche: Der gelernte Schreiner, der seinen Beruf voller Leidenschaft ausübt, ist ein erfahrener Generalist in der Planung für Innenausbau und auch der richtige Ansprechpartner für die Organisation kleinerer Umbauten. Wenn er eine Arbeit nicht selber ausführt, wie zum Beispiel die elektrischen Anschlüsse, knüpft er den Kontakt zum Fachmann. Während des ganzen Umbaus ist Fabrice Erb der kompetente Ansprechpartner für den Kunden, organisiert alle nötigen Schritte, informiert transparent, gibt Empfehlungen ab und sorgt dafür, dass der Umbau für den Kunden sorglos, zufrieden und mit vielen schönen Momenten über die Bühne geht.

Alt und Neu geschickt kombiniert. Elegant, praktisch und farblich an der Decke angepasst: die Empfangstheken aus Fabrice Erbs Werkstatt

Alt und Neu geschickt kombiniert. Elegant, praktisch und farblich an der Decke angepasst: die Empfangstheken aus Fabrice Erbs Werkstatt

«Für meine Kunden will ich ein kompetenter Ansprechpartner sein. Die Leute sollen sich bei mir gut beraten und wohl fühlen»

erklärt Fabrice Erb.
Sein Ziel ist, dass er seinen Kunden breitgefächert Dienstleistungen und Produkte anbieten kann und sie bei ihm alles aus einer Hand beziehen können. Für Fabrice Erb spielen neben einem hohen Qualitätsstandard auch der Gedanke an die Umwelt und die Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle.

«Ich bin interessiert, einen grossen Teil der Produkte in der Schweiz zu beziehen»

erklärt der Unternehmer, der mit seiner Firma heuer sein 10-Jahr-Jubiläum feiert.

Planen, umsetzten, bauen und montieren Fabrice Erb stellt Küchen genau auf Kundenwusch her. Bei dieser modernen Küche wurde Eichenholz mit der Farbe weiss kombiniert. Die Fronten und Sichteile wurden hochabriebfest gespritzt. Als Abdeckung hat der Kunde einen weissen Kunststein gewählt.

Planen, umsetzten, bauen und montieren Fabrice Erb stellt Küchen genau auf Kundenwusch her. Bei dieser modernen Küche wurde Eichenholz mit der Farbe weiss kombiniert. Die Fronten und Sichteile wurden hochabriebfest gespritzt. Als Abdeckung hat der Kunde einen weissen Kunststein gewählt.

ING Architektur Erb, Fabrice Erb
Industriestrasse 49, 4147 Aesch
Krebsenbachweg 11, 4148 Pfeffingen
Tel +41 76 418 33 11
erb@ing-architektur.ch
www.ing-architektur.ch

Intelligente Betriebsmittelbewirtschaftung –
Wissen sie, wo Ihre Maschinen sind?

Die Pfister Metallbau AG ist Spezialistin auf dem Gebiet der Glas- und Metallkonstruktion. Für die digitale Verwaltung sämtlicher Betriebsmittel setzt das Unternehmen neu auf den bws®trackmaster von Debrunner Acifer.
Von Maschinen und Geräten über Fahrzeuge und Kräne bis zur persönlichen Schutzausrüstung oder Ersatzteilen: Die Pfister Metallbau AG setzt in der täglichen Produktion über 500 Einzelbetriebsmittel ein. Wo die Spezialistin für Glas- und Metallkonstruktionen bisher manuell mittels Listen verwaltet hatte, vereinfacht der bws®trackmaster nun diverse Prozesse und erhöht die Effizienz bei der Arbeit enorm.

Das Ziel der Pfister Metallbau AG war es, ihr gesamtes Betriebsmittelinventar digital zu erfassen und individuell nach Kategorie, Grösse und Zugehörigkeit einzuteilen. Beispielsweise wird zwischen allgemeinen oder persönlichen Betriebsmitteln unterschieden, ob dieses gerade im Einsatz ist und wenn ja von wem. Das automatisierte Tracking hilft dem Unternehmen aber nicht nur bei der einfachen Verwaltung und schnellen Standortermittlung. Mit dem möglichen Hinterlegen von Prüfservicezyklen informiert der bws®trackmaster über eine zentrale Reminder-Funktion, wann der nächste Service fällig wird. Je nach Unternehmen sind zusätzliche Individualisierungen des Systems möglich. So lässt sich auf Wunsch die Ortung mittels Geotracking einbinden.

Tracking via Smartphone
Bei Pfister kümmern sich zwei Mitarbeiter um die digitale Ein- und Ausbuchung im Magazin. Die Verwaltung ist auch aus der Werkstatt oder von der Baustelle möglich. Mittels Kommunikation per Smartphone kann die Verfügbarkeit eines Geräts jederzeit ortsunabhängig nachgefragt und organisiert werden.

Der bws®trackmaster bietet folgende Vorteile: Zum einen können damit Geräte, Maschinen, Fahrzeuge, Mitarbeitende und Lagerorte verwaltet werden. Eine Einschränkung bei der Erfassung von Geräten gibt es nicht. Auch ist das System nicht an bestimmte Lieferanten gebunden. Weiter können damit Erinnerungen an Prüftermine, Kontrollen, Zertifikate, Revisionen oder auch an den Ablauf von Terminen von Gefahrengütern versendet werden. Braucht beispielsweise ein Mitarbeiter neue Arbeitskleidung, kann das System wiederholt neue Bestellungen tätigen. Diese können dann direkt in den eShop-Warenkorb gelegt werden. Mittels Push-Mitteilungen versendet es Erinnerungen, Anweisungen oder auch eine Betriebsmittelübersicht.

Das Aus- respektive Einbuchen mittels Smartphones ist ebenfalls möglich, genauso eine Geräteübergabe untereinander, was sich als Vorteil erweist, beispielsweise auf einer Baustelle. Muss ein Gerät gewartet oder repariert werden, versendet der bws®trackmaster eine Benachrichtigung. Andersrum können die Mitarbeitenden damit einfach Reporting und Controlling betreiben. NFC (Near Field Communication) geht genauso.

Lösungen in der Logistik
Der bws®trackmaster ist eine intelligente Lösung zur digitalen Erfassung, Einteilung und Verwaltung von Betriebsmitteln. Mittels Hinterlegens von Zusatzinformationen wie Wartungsintervalle oder Reparaturabfolgen lassen sich diverse Prozesse optimieren. Tracking und Koordination können via Smartphone jederzeit ortsunabhängig erfolgen. Die Kundschaft ist begeistert. «Mit bws trackmaster schaffen wir eine effiziente und transparente Lagerbewirtschaftung», sagt Gerhard Huber, Geschäftsführer und Inhaber der Pfister Metallbau AG.

bws®trackmaster
Mit 11 Funktionen alles im Blick
Tracker
In Echtzeit wissen, wo die firmeneigenen Gräte sind
Fahrzeuge
Kenntnis über Ort und Zustand der Firmenfahrzeuge
Service-Informationen
Reparaturen und Kosten auf einen Blick
Betriebsmittel
Immer den Überblick haben
Administratives
Persönliche Einstellungen
Mitarbeitende
Einem Fahrzeug oder einem Betriebsmittel zuordnen
Benachrichtigung
Push-Nachrichten als Erinnerung an auszuführende Aktionen
Manuelle Zuweisung
Einfache Übergabe der Betriebsmittel zwischen Mitarbeitenden dank Scanner-Lösung
Wiederkehrendes
Automatische Benachrichtigung zu wiederkehrenden Ereignissen
Container
Werkzeuge zu einem Paket zusammenfassen (z.B. Fahrzeugbestückung)
Aktivitäten
Informationsübersicht zu sämtlichen erfassten Daten


Die massgeschneiderte Antwort auf Ihre Informatik- und Telefonie-Fragen

Persönlich, individuell und auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten: Stefan Kürsteiner und sein Team in Frenkendorf und Binningen finden für Sie gerne die Lösung, die Sie wirklich brauchen.

IT Services Kürsteiner GmbH ist seit 17 Jahren in Frenkendorf tätig. Schon von Anfang an stand die individuelle und kompetente Beratung im Vordergrund. Die echten Bedürfnisse des Kunden herauszuspüren und diese dann budgetverträglich umzusetzen, ist für die in der ganzen Region um Basel tätige Firma die zentrale Aufgabe. Diese Leistung erbringt das Team schon seit jeher für alle verschiedenen Arten von Kunden. Vom privaten Rentner über die Ein-Mann-AG bis zur Schweizer Grossbank zählen viele Branchen und Firmengrössen zur Kundschaft von IT Services Kürsteiner GmbH.

Wieso haben Sie sich nicht auf ein bestimmtes Kundensegment spezialisiert?
Stefan Kürsteiner: Mit meinem Background aus Grossfirmen und professioneller IT war es mir ein Anliegen, dieses Wissen in Kleinfirmen einzubringen. Die Idee war, den kleinen Firmen mit beschränktem Budget eine IT zu ermöglichen, die so zuverlässig und sicher ist wie bei Grossfirmen – aber eben auf den einzelnen Kunden und seine Grösse und finanziellen Möglichkeiten zugeschnitten. Dies sollte eben nicht auf bestimmte Branchen fixiert sein. Wir bieten zum Beispiel bei Architekten und Arztpraxen Möglichkeiten und Services, die bei anderen Anbietern «Aus dem Standard» fallen und damit gar nicht erst angeboten werden.

Sie bieten auch Telefonielösungen an, aus welchen Gründen?
Mich faszinieren die Gebiete der IT, bei denen Grossfirmen oder andere Berater einfach sagen: «Das geht nicht». Diesen Herausforderungen stellen wir uns sehr gerne. Aus diesem Ansporn entstand auch profifon.ch, unsere Telefondienstleistung.
Wir waren als eines der ersten kleinen Unternehmen im IP-Telefoniegeschäft tätig und haben zwischenzeitlich schon über 15 Jahre Erfahrung auf diesem Gebiet. Da gab es beispielsweise die typische Anwendung von mehreren Kantonsvorwahlen auf einem Anschluss. Bei anderen hiess es gleich «unmöglich» – bei uns ist es aber «kein Problem».

Und das können Sie alles selber?
Nein, natürlich nicht. Ich habe zwar ein sehr breites und tiefes Wissen, kann mich aber gleichzeitig auf meine langjährigen Partner verlassen. Ob bei der IP-Telefonie, bei ERP-Systemen oder bei der Herstellung unserer in Root, LU gefertigten Computer legen wir ganz allgemein grossen Wert auf Swissness.

Gibt es für 2020 Neuigkeiten?
Ja, seit neustem haben wir auch in der Telefonie Angebote für Privatpersonen inkl. TV und dank einem neuen Partner bieten wir neu auch Mobiltelefonie an. Daneben haben wir seit 2019 noch bessere und günstigere DSL-Angebote. Schauen Sie doch einfach auf www.profifon.ch vorbei.

IT Services Kürsteiner GmbH
Bächliackerstrasse 2
4402 Frenkendorf
Tel +41 61 901 93 00
info@itsk.ch
www.itsk.ch, www.profifon.ch

Wärme-Kraft-Kopplung
Brückentechnologie für Gebäudewärme und Strom

Die dezentrale Stromerzeugung mittels Wärme-Kraft-Kopplung (WKK) hat grosses Zukunftspotenzial. Neben Strom aus Solarenergie und Wasserkraft kann WKK einen verlässlichen und effizienten Beitrag zur Energiewende leisten.

Die Wärme-Kraft-Kopplungsanlage (WKK) ist eine hocheffiziente Heizung, die den Verbraucher gleichzeitig mit Strom und Wärme versorgt. Man spricht auch von Strom erzeugenden Heizungen. Diese können beispielsweise in den Wintermonaten einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit und zur Stabilität des Stromnetzes leisten. Die bei der Stromerzeugung anfallende Wärme kann zur Bereitstellung von Heizwasser und Warmwasser sowie in der Industrie und im Gewerbe für Dampf verschiedener Temperaturstufen oder Trocknungswärme verwendet werden. Da WKK-Anlagen bei den Verbrauchern installiert sind (also dezentral), sind sie effizienter als thermische (zentrale) Grosskraftwerke, bei denen die Abwärme nur teilweise genutzt werden kann. Ihr Wirkungsgrad beträgt 90%. Von den 90% der resultierenden Energie ist ein Drittel Strom. Aufgrund dieses hohen Wirkungsgrades lassen sich durch WKK fossile Brennstoffe einsparen. Gleichzeitig ist damit eine deutliche Verringerung der Schadstoff- und CO2-Emissionen verbunden. Dies gilt insbesondere durch die steigende Anreicherung von Erdgas mit Biogas.

Photovoltaik im Sommer – WKK im Winter
Bis 2035 soll der Atomstrom durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Im Winterhalbjahr ist mit Unterdeckung in der Stromversorgung mit in der Schweiz erzeugter Elektrizität zu rechnen. Die in den letzten Jahren erfolgten Weiterentwicklungen der PV-Technologien lassen den Schluss zu, dass zukünftig Systemwirkungsgrade von 30 % zu erwarten sind. Daher ist anzunehmen, dass PV-Module überschüssigen Strom im Sommer erzeugen. Die dezentrale Stromerzeugung mit Wärme-Kraft-Kopplungsanlagen wird somit zukünftig eine wichtige Rolle spielen. Im Gegensatz zur Photovoltaik und Windkraft können WKK-Anlagen im Winter Strom und Wärme bedarfsgerecht und direkt beim Verbraucher erzeugen.

Visualisierung zukünftiger Energieverbrauch und Mix

Vorteile einer Strategie mit WKK und PV:

  • Die Sicherheit der Wärme- und Stromversorgung wird erhöht.
  • Das Gasnetz übernimmt auch die Funktion eines Stromspeichers, was in Anbetracht der bereits vorhandenen Infrastruktur sehr wirtschaftlich ist.
  • Die Installation einer PV-Anlage in einem WKK-versorgten Haus ist nicht zwingend. Denn die Kombination von PV und WKK ergibt sich in jedem Fall aufgrund der Netzkonvergenz.
  • Da jedes Gebäude ein anderes Energiebedarfsprofil (Strom / Wärme) hat, ist auch in den Wintermonaten eine zuverlässige Abdeckung gewährleistet.

Option «Elektrische Welle»
Mit einer mit Erdgas / Biogas versorgten WKK-Anlage ergibt sich eine interessante Option: Die als elektrische Welle bezeichnete Ergänzung mit einer Wärmepumpe. Dadurch lassen sich mit einem Einsatz von 100 % Erdgas / Biogas 180 % Wärme erzeugen. Die Wärmeerzeugung mit drei Modulen erlaubt die Zuschaltung der Aggregate je nach Wärmebedarf. Notwendig für diesen Betrieb ist eine zentrale Steuerung, die alle drei Module bewirtschaftet. Im Gegensatz zur mechanischen Welle ist die elektrische «Brücke» völlig wartungsfrei und bei einem relativ unwahrscheinlichen Ausfall eines Aggregates sind die beiden anderen voll einsatzfähig.

WKK ist die einzige Technologie, welche Gas-, Strom- und Wärmeversorgung verbindet und sichert. Die dezentral eingesetzten WKK-Anlagen produzieren hocheffizient Strom und Wärme. Kommt noch Power-to-Gas hinzu wird die Verbindung auch zwischen der Strom- zur Gasversorgung geschlossen und die Koexistenz der Infrastrukturanlagen für Gas, Strom und Wärme kann flexibel genutzt werden.

Dies wird insbesondere im Zusammenhang mit dem Zubau von Solar- und Windenergie erforderlich sein. WKK-Anlagen produzieren bedarfsgerecht Strom, auch wenn die Sonne nicht scheint, der Wind nicht bläst und im Winter ohnehin zu wenig Strom produziert wird. WKK-Anlagen können innert Minuten hochgefahren werden und die fehlende Leistung und Energie liefern.

Die Kombination von WKK und EWP ermöglichen eine effiziente Energienutzung

Die Gasverbund Mittelland AG (GVM) ist eine überregionale Erdgasversorgerin der Schweiz. Sie beschafft und transportiert Erdgas im Sinn einer Bündelung zu bestmöglichen Konditionen im Auftrag der ihr angeschlossenen 15 Lokalversorger und ihrer Direktkunden im Mittelland sowie in der Nordwestschweiz. Dazu betreibt die GVM einen eigenes Hochdrucknetz mit Übergabestationen.

Gasverbund Mittelland AG
Untertalweg 32
4144 Arlesheim
Tel 061 706 33 00
info@gvm-ag.ch
www.gvm-ag.ch