Weg der Wolle Huttwil

Zwischen Huttwil und Schwarzenbach liegt der Bauernhof «Bäch 4» der Familie Grädel. Der stattliche Hof wurde in den 80er Jahren in eine Schaffarm mit Wollverarbeitung umgewandelt und bietet heute Einblicke in ein nicht alltägliches Handwerk. Mit dem «Weg der Wolle», der Wollverarbeitung mit Wäscherei und Karderei, dem ProSpecieRara-Arche-Hof mit vielen heimischen Tieren wie Schafen und Ziegen, Wollschweinen, Hühnern und Enten, aber auch Kamelen, Lamas und Alpakas, den mongolischen Jurten zum Übernachten, Bistro und einem einladenden Verkaufsladen, ist das Spycher- Handwerk ein attraktives Ausflugsziel für die ganze Familie!

Weg der Wolle
Als roter Faden führt der «Weg der Wolle» durch den gesamten Betrieb und informiert über das vielfältige Thema rund m den Rohstoff Wolle. Wo kommt die Wolle her? Wie wird Wolle verarbeitet? Was wird alles aus Wolle hergestellt?

Ansprechende Tafeln informieren über die verschiedenen Woll-Lieferanten. Walliser Schwarznase, Zackelschaf oder Gotlandschaf – rund fünfundzwanzig Schafrassen sind aufgeführt und zu jeder kann ein Wollmüsterchen ertastet und erfühlt werden. Auf weiteren Tafeln wird die Wollverarbeitung Schritt für Schritt aufgezeigt: Nach der Schafschur geht die Wolle zum Waschen, Färben, Kardieren und danach zum Spinnen, Weben, Stricken oder Filzen. Alle Übersichtstafeln sind zweisprachig in Deutsch und Französisch.

An Werktagen kann man den Arbeitern in der Schaukarderei auch über die Schulter schauen. Die über 100-jährigen Maschinen sind noch täglich im Gebrauch. Von der Produktion führt der Weg dann in den Laden. Dort wird einem die Vielfältigkeit der Wolle eindrücklich aufgezeigt. Von Wolle zum Spinnen und «Lisme», über Schurwoll-Duvets und Kissen, bis hin zu Kleidung von Kopf bis Fuss, ist alles vorhanden. Das Sortiment wird durch Betten und Matratzen, Fellwaren und Pflegeprodukte aus Lanolin und Schafmilch ergänzt.

Auch Kinder sind auf dem «Weg der Wolle» gut aufgehoben. Das Lämmli «Spychy» weckt für Kinder das Interesse und informiert auf spielerische Art und Weise. Es gibt viel zu erkunden und anzufassen. Das Areal Spycher-Handwerk ist gleichzeitig auch eine Art grosser Abenteuer-Spielplatz mit vielen Tieren zum Bestaunen und Streicheln. Das gemütliche Bistro lädt zum Verweilen ein.
Wer möchte, kann den Besuch auch mit einer Übernachtung in einer der Jurten, einem Filzworkshop oder sogar mit einem Kameltrekking verbinden.

Der Besuch des «Weg der Wolle» ist kostenlos und kann ohne Voranmeldung besucht werden. (Sonntag Weg offen / Laden geschlossen.)

Spycher-Handwerk AG
Bäch 4
4953 Huttwil
Tel 062 962 11 52
info@kamele.ch
www.kamele.ch

«Schiffli fahre ufem Rhy, mit feinem Ässe – do bini drby!»

Im Herzen von Basel hat ein ganz besonderes Taxiunternehmen sein Domizil, denn das «Rhytaxi» bringt seine Gäste nicht auf dem üblichen Weg von A nach B, sondern schippert diese auf dem malerischen Rhein stromauf- und -abwärts. An Bord kann einem die spektakuläre Aussicht bei Sonnenauf- und -untergängen schon einmal den Atem verschlagen, und die kulinarischen Köstlichkeiten sind purer Balsam für die Seele

Mit einer Flotte von vier Schiffen, auf denen je 12 Personen gemütlich Platz finden, bietet das «etwas andere Taxiunternehmen» seinen Gästen verschiedene Rundfahrten, wie etwa ab «Rhywyera» entlang der Basler Altstadt bis unterhalb der Schleuse Birsfelden und zurück. Wer ein offenes Ohr hat, erfährt auch einiges zur Geschichte der Rheinschifffahrt, etwas über die «Rhytaxi»-Schiffe selbst, oder Interessantes über die Basler Gebäude. Selbstverständlich kann das «Rhytaxi» seine Fahrgäste nach Wunsch auch über die Schweizer Grenze bringen– die längste Fahrt dauert fünfeinhalb Stunden und führt ins kulturreiche Breisach.

Morgenstund hat bekanntlich Gold im Mund
Ein üppiger Brunch garantiert den perfekten Start in den Tag! Frische Backwaren wie Zopf, Gipfeli und Vollkornbrot, dazu süssen Honig und feine Konfitüren, schmackhaft garnierte Wurst- und Käseplatten sowie herrlich duftender Kaffee und vitaminreicher Orangenjus geben dem Körper genügend Kraft für den Tag und verwöhnen die Geschmacksknospen – das Tüpfelchen auf dem «i» ist das einmalige Ambiente auf dem Rhein! Auf dem «Rhytaxi» ist dieser morgendliche Genuss nicht nur am Sonntag möglich, sondern auf Anfrage tagtäglich. Selbstredend muss generell während einer Schiffstour zu keiner Tageszeit der Magen knurren, denn mit dem abwechslungsreichen kulinarischen Angebot wird sowohl der kleine Hunger zwischendurch als auch der noch so grosse Bärenhunger gestillt. Tipp: Dauerbrenner Chäs-Fondue, das Beste in Basel!

Apéro– der kleine Luxus Für zwischendurch
Wem der Sinn nach einem stimmigen Apéro steht, kann von den Apéro-Vorteil-Paketen auf dem «Rhytaxi» profitieren. Die Passagiere können zwischen ausgezeichnetem Weisswein aus der Region, original italienischem Prosecco und edlem Champagner auswählen. Inbegriffen sind Orangenjus, erfrischendes Mineralwasser sowie ein salzigknuspriger Party-Knabber-Mix. Schmackhaftes Uelibier mit Bierbretzel und viele weitere Apéro-Varianten sind möglich. Prost!

Rhytaxi Basel GmbH
Westquaistrasse 39
4057 Basel
Tel 061 273 14 14
info@rhytaxi-basel.ch
www.rhytaxi-basel.ch

Tierpark Lange Erlen Basel

Früher als die einheimischen Wasservögel sind die beiden Trauerschwäne im Tierpark Lange Erlen bereits wieder mit dem Nestbau beschäftigt. Sie zeigen oft noch ihren alten australischen Rhythmus und brüten, meist sogar mit Erfolg, im Winter von Dezember bis etwa Ende Februar.

Sie errichten meist in seichten Gewässern einen grossen Nesthügel. Oft benutzen sie dasselbe Nest jedes Jahr wieder und bessern es nur so weit aus wie notwendig. Beide Elternvögel sind am Nestbau beteiligt und sorgen später auch gemeinsam für die Jungen. Üblicherweise besteht ein Gelege aus vier bis sechs blassgrünen Eiern. Die Eier werden je nach Witterung fünf bis sechs Wochen abwechselnd von beiden Elternteilen bebrütet. Nach dem Schlüpfen sorgen Männchen und Weibchen für die Jungen, bis diese mit ca. 5 Monaten flügge werden. Der Trauerschwan ist der einzige fast völlig schwarze Schwan und hat mit 31 Halswirbeln den längsten Hals aller Schwäne.

Katzen im Liebestaumel
Sie lebt still und heimlich und kaum jemand bekommt sie zu Gesicht: Die Europäische Wildkatze wurde von Pro Natura zum «Tier des Jahres» erklärt. Sie steht als Botschafterin für wilde Wälder und vielfältige Kulturlandschaften. Einst fast ausgerottet, breitet sie sich in den ausgedehnten Wäldern und Wiesen der Jurakette wieder aus. Es hat sich gezeigt, dass die Wildkatze auch ausserhalb von Wäldern gut zurechtkomme, wenn genügend Verstecke und Wanderkorridore vorhanden sind. Deshalb könnte sie sich in Zukunft auch Richtung Mittelland und Voralpen ausbreiten. Aktuell wird der Bestand in der Schweiz auf einige Hundert Exemplare geschätzt. Im Gegensatz zu den wildlebenden Tieren sind die vier Wildkatzen im Tierpark gut zu beobachten. Gerade jetzt im Winter geht es heiss zu und her: Mit Beginn der Paarungszeit, auch Ranz genannt, wird der Kuder (Männchen) nachts besonders aktiv und lässt seine kreischenden Paarungsrufe hören. In Freiheit begeben sich die Katzen nun auf die Suche nach paarungsbereiten Weibchen und versuchen gleichzeitig, andere Jungkuder aus ihrem Territorium fernzuhalten. Manche Männchen legen dabei bis zu 13km pro Nacht zurück.
Im Tierpark wird einfach die Verbindungstür zwischen den beiden Gehegekammern geöffnet, so dass sich Katze und Kuder näherkommen können. Ob das Liebesspiel erfolgreich war, wird sich in einigen Monaten zeigen!

Spendenkonto: PC-Konto: 40-5193-6;
IBAN: CH04 0900 0000 4000 5193 6
Der Tierpark ist täglich gratis offen: November–Februar 8–17 Uhr, März–Oktober 8–18 Uhr

Tierpark Lange Erlen
Erlen-Verein Basel
Erlenparkweg 110
4058 Basel
Tel 061 681 43 44
info@erlen-verein.ch
www.erlen-verein.ch

Tagen und feiern auf der schönsten Pyramide der Schweiz

Der Niesen ist eine Pyramide und steht am Thunersee. Mit seiner unverkennbaren Form steht er am Tor zum Berner Oberland, einem Wächter gleich zwischen den Tälern von Simme und Kander. 1856 wurde auf diesem exklusiven Gipfel das erste Berghaus gebaut, 1910 folgte die Standseilbahn, welche in zwei Sektionen auf den 2362 m hohen Gipfel führt.

Weg vom Alltag und doch rasch erreichbar. Im Berghaus Niesen Kulm auf 2332 m ü. M. bieten wir für jeden Anlass das passende Ambiente. Entsprechend Ihren Wünschen stehen individuell abtrennbare Räume zur Verfügung. Die fantastische Aussicht von den Hochalpen bis zum Jura oder eine mystische bis stürmische Nebel- und Wolkenstimmung sind die unverwechselbare Kulisse für Ihren Anlass an diesem einmaligen Kraftort. Das historische Berghaus von 1856 und der mehrfach preisgekrönte Pavillon von 2002 wurden 2018/2019 saniert und weiterentwickelt.

Die Niesenbahn engagiert sich für den Klimaschutz
Die Niesenbahn beteiligt sich an der Initiative «Cause We Care» der Stiftung myclimate. Wer mit intakter Natur wirbt, muss auch etwas zu deren Schutz und Erhaltung tun. Nebst unserem gesellschaftlichen und ökonomischen Engagement steht beim Thema «Ökologie» der Klimaschutz im Zentrum. «Cause We Care» ist eine Initiative für den Klimaschutz: Unsere Kunden bezahlen freiwillig ein Prozent der Kaufsumme und erhalten ein klimaneutrales Angebot. Wir verdoppeln den Beitrag. Im Jahr 2018 konnten so insgesamt zusammen mit unseren Gästen CHF 8546.– in lokale und internationale Schutzprojekte investiert werden.

Fotos Andrea Badrutt

Bequem erreichbar
Mülenen ist mit dem BLS-Zug «Lötschberger» ab Bern in 40 Minuten direkt erreichbar. Für Besucher mit dem Auto stehen gebührenpflichtige Parkplätze zur Verfügung. Bahnhof Mülenen wie auch Parkplätze sind direkt bei der Talstation.
Auch für mobilitätsbehinderte Menschen ist der Niesen erreichbar. Die Bahnwagen bieten Platz für maximal zwei Rollstühle. In der Bergstation Niesen Kulm stehen zwei Lifte zur Verfügung. Das Berghaus ist rollstuhlgängig. Der Gipfel kann– etwas Muskelkraft der Begleitpersonen vorausgesetzt– ebenfalls befahren werden.

Der Niesen in Stichworten
› Nostalgisches Bahnerlebnis in zwei Sektionen – Berghaus mit Glaspavillon, grosser Sonnenterrasse und abtrennbaren Räumen
› 11 rustikale Doppel- und Zweibettzimmer zum Übernachten – Abendfahrten mit verschiedenen Themenbuffets – ausgiebiger Weekend-Brunch à discrétion
› Wanderbillett – 3 Sektionen fahren, 1 Sektion wandern
› Gschichtefahrte für Kinder zwischen 5 und 8 Jahren
› Niesendörfli für die Familie
› Berg- und Talfahrt für Erwachsene: CHF 59.–, mit Halbtax/GA CHF 29.50
› Kinder fahren mit Junior- und Enkelkarte der SBB gratis

Weitere Informationen
#niesen
Instagram: @niesenbahn
Facebook: @niesen.ch
Twitter: @Niesenbahnag


Niesenbahn AG
Heustrichstrasse 12
3711 Mülenen
Tel 033 676 77 11
Fax 033 676 77 12
info@niesenbahn.ch
www.niesen.ch

Die Region Evolène – eine Rückverbindung zu sich selbst und zur Natur.

Die Region Evolène liegt am Ende des Val
d’Hérens, bekannt als das authentische Walliser Tal. Die Architektur der Gebäude und die Freundlichkeit der dort lebenden Bergbewohner zeugen davon.
Es ist auch als echtes Paradies für Wanderer und Trailer definiert. Hunderte von Kilometern markierter Wege führen durch das Gebiet, durch Wälder, alte Mazoten und Almen. Dort oben, umgeben von den majestätischen Bergen, können die Besucher der Anlage eine wohlverdiente Pause einlegen, indem sie sich am Ufer der blau-türkisfarbenen Seen entspannen.
Kurz gesagt, die Region Evolène bietet eine wahre Reise in die Vergangenheit für eine Rückkehr zu sich selbst und eine Wiedervereinigung mit der Natur.
Elektromobilität für Besucher Mit dem Ziel, Umwelt und Landschaft zu erhalten, hat der Hotelverband Val d’Hérens das Konzept der Green Mobility entwickelt. Rund fünfzehn Elektroautos im Umlauf verbessern die Mobilität der Gäste der Region. Sie sind in Hotels und im Tourismusbüro erhältlich (auf Anfrage). Für die Bezahlung schätzen Sie selbst die Kosten der Dienstleistung (Pay What You Want).

Evolène Région Tourisme
Place du Clos Lombard 6
1983 Evolène
Tel 027 283 40 00
www.evolene-region.ch