Interview mit dem Regenfänger

Regenwasser Speicher Nutzung. Gerade in der heutigen Zeit ein Thema das jeden Betrifft. Wasser ist unser aller wertvollstes Gut und geraden in einer Hitzeperiode wie aktuell, ein spannendes Thema.

Herr Deiss, seit wann und warum haben Sie sich mit dem Regenfänger ums Thema Nachhaltigkeit und Energiesparen beschäftigt?
Seid bald 20 Jahren beschäftigen wir uns mit der Regenwassernutzung und leisten ein wichtigen Beitrag zur Einsparung von Trinkwasser.

Was für Kosten kommen für einen Einfamilienhaushalt zu, wenn man sich für die Regenwasser Nutzung, sprich Regenfänger entscheidet?
Eine Regenwassernutzungsanlage für WC, Waschmaschine und Gartenbewässerung bewegt sich zwischen Fr. 10 bis 15 000.-

Warum ist Regenwassernutzung nicht zugelassen zum Duschen?
Zum Duschen braucht es vom Gesetzes wegen Trinkwasser!!!

Wieviel Wasser kann ein 4 Personen Haushalt mit Garten damit sparen?
Annahme Gartenfläche 150 m2 ca. 108000 Liter.

Ist es nicht sehr aufwändig, die WC und Waschmaschine an die Regenwasser Zisterne anzuschliessen?
Nein überhaupt nicht, mit einer guten Beratung die Objektbezogen gemacht wird und einer guten Planung kein Hexenwerk!

Gibt es Obergrenzen bei der Nutzung und der Installation eines Regenfängers?
Nein, Regenwassernutzung ist geeigent vom Ferienhaus bis zu gross Überbauungen und Industriebauten.

Gibt es staatliche Förderhilfen wenn man sich für die Regenwasser Nutzung entscheidet? Wenn ja, was für welche und wenn Nein, warum nicht?
Wir kennen im Moment eine Fricktaler Gemeinde die pro m3 Regenwassertank Fr. 100.– im max Fr. 3000.– fördert. Viele Gemeinden haben den Nutzen noch nicht erkannt, weil Regenwassernutzung bietet so viele Vorteile für die Gemeinden.

  • Trinkwassereinsparung (Grundwasserstände sind in ganz Europa auch in der Schweiz zu tief!!!)
  • Retention bei Stark Regenereignisse (Überschwemmungen?)
  • Entlastung des Kanalnetzes
  • Die Kläranlagen werden nicht noch zusätzlich mit sauberem Wasser belastet.
  • Bei trocken Perioden müssen keine Einschränkungen vom Trinkwasser verhängt werden.
  • Regenwasser ist für die Pflanzenwelt das bessere Wasser (Parkanlagen etc. mit Regenwasser bewässern).
  • Um den tiefen Grundwasserspiegeln eine Chance zu geben dass sie sich jemals erholen können müssen wir den Trinkwasserverbrauch reduzieren und durch Regenwasser ersetzen.
  • Es wäre höchste Zeit dass zu erkennen und nicht zu wegzuschauen.

Das Wasser muss ja vor Gebrauch gefiltert werden? Wie oft muss diese Filter Anlage gewartet oder gewechselt werden?
Normale Filtersysteme müssen alle 3–4 Monate gereinigt werden, Aufwand keine 5 Minuten. Bei Gründächern braucht es ein Spezialfilter den Aquatumfilter 300 oder 400 Swiss, der von der Fa. Aquatum AG in der Schweiz zu 100 % in Handarbeit produziert wird, siehe www.aquatum.ch Der Filter ist Wartungsfrei.

Wasser wird immer wertvoller und somit auch teurer, denken Sie, oder sind Bemühungen im Gange, dass die Regenwasser Nutzung in Zukunft auch für den Haushalt, also Duschen, Trinkwasser, Geschirrwaschmaschine etc. und nicht nur für die Toilettenspülung und die Waschmaschine zugelassen wird?
Also wenn wir es schaffen die Regenwassernutzung für WC, Waschmaschine und Gartenbewässerung einzusetzen können wir schon mal über 50 % vom Trinkwasser einsparen!!! Der nächste Schritt ist dann die Herstellung von Regenwasser zu Trinkwasser und da können wir bis zu 95 % vom Trinkwasser einsparen! Wir haben seid Corona 10 mal mehr Anfragen für solche Anlagen. Joey Kelly bekommt so eine Anlage für ein 5 Familienhaus und geht mit guten Beispiel voran.

Für Gärtnereien, Landwirte, Gemüsebauer, Fischzuchten ect. sollte so ein Regenfänger doch eigentlich Pflicht sein. Wie treten Sie an solche Betriebe heran?
Wir bewerben uns bei solchen Betrieben, bieten Ihnen eine umfassende Beratung und Projektbegleitung an, dass sie die optimale Anlage erhalten.

Golfplätze, Fussballstadien, Parks etc. wenn alle diese Firmen, Vereine und Clubs den Regenfänger nutzen würden könnten wir doch Millionen von Litern Wasser sparen? Gehen Sie aktiv auf solche Potenziellen Kunden zu?
Unsere Premiumpartner von Regenfänger.ch siehe www.regenfaenger.ch. Gehen aktiv auf solche Firmen, Clubs, Vereine zu.

Zum Schluss die Frage Herr Deiss, was sagen Sie den Leuten warum Regenwasser Nutzung wichtig und richtig ist?

  • Wir habe die Verantwortung für dass was wir tun und für was wir unterlassen
  • Wir sollten in der Enkelgeneration denken und handeln, die Menschen nach uns haben auch dass Recht auf einer Welt zu leben die lebenswert ist.
  • Das sich die Grundwasserstände wieder erholen können, müssen wir den Trinkwasserverbrauch optimieren und dass können wir mit der Regenwassernutzung perfekt lösen.
  • Regenwassernutzung ist ökologisch und ökonomisch sehr sinnvoll
  • Die Pflanzenwelt liebt Regenwasser und ist dass viel bessere Wasser als Trinkwasser
  • Es macht kein Sinn gutes Trinkwasser für das WC und Waschmaschine zu gebrauchen, ein paar Hundertkilometer südlich haben die Menschen nicht mal genügend Wasser zum trinken!!!!
  • Wir müssen uns vor der Illusion verabschieden, dass wir langfristig genügend Trinkwasser zu Verfügung haben, wenn wir nicht gegen steuern.


Regenfänger
Sägeweg 7
CH-5074 Eiken
Tel +41 79 320 00 89
info@regenfaenger.ch
www.regenfaenger.ch

Interview mit der Firma Heizöl Fredy – Stein

Wie lange gibt es die Firma Heizöl Fredy schon?
Ungefähr 1980 haben meine Eltern begonnen in geringen Mengen Heizöl zu handeln. 2001 bin ich dazu gekommen und dann haben wir auch den Eintrag im Handelsregister vorgenommen.

Was unterscheidet Sie von anderen Firmen in Ihrer Branche?
Wir sind fachtechnisch sicherlich eine der Top-Adressen. Welche Probleme Sie auch immer haben, wir helfen bei der Lösung. Ich spreche von Problemen mit Tanks, Silos, Siloreinigung, Auspumpen, Nottanks stellen usw. Sehr häufig werden wir bei Umbauarbeiten, Neubauten von Pelletsheizungen usw. gerufen, um unsere Erfahrung einzubringen, damit neue Systeme problemlos funktionieren. Sie fragen jetzt sicher, ob das nicht eher Architekt und Heizungsbauer betrifft: Nun ja, wir sehen täglich mehrere solche Systeme, bekommen alle Probleme unserer Kunden mit. Architekten und Heizungsbauer sind in erster Linie auf die Technik des Systems ausgebildet und entsprechend fokussiert. Wir sehen Probleme von Einbau, Befüllung, Reinigung usw. Um die selbe Erfahrung zu sammeln benötigt ein Architekt Jahrzehnte, da er nicht täglich mehrere Heizungen einbaut. Wir haben aber auch neue Technologien immer als einer der Ersten eingesetzt. So waren wir der Erste Heizöl-Händler, welcher Pellets anbot. Ebenso waren wir die Ersten, welche zusammen mit Herrn Pierre Schaller (ehemaliger Direktor von Alcosuisse) Ethanol eingesetzt haben. Heute ist an den meisten Tankstellen 5 % Ethanol im Benzin. Dadurch wurde Benzin durch ein CO2-Neutrales Biogenes Substrat ersetzt und gleichzeitig die Qualität gesteigert. (Besserde Verbrennung, höhere Oktanzahl).

Wann ist Erfahrungsgemäss der beste Zeitpunkt um Öl oder Pellets zu kaufen?
Sprechen wir mal vom Heizöl. Früher war es so, dass jeweils im Frühjahr ein günstiger Zeitpunkt zum Einkauf von Öl war. Durch die immer schnelleren Veränderungen an den Märkten ist dies heute nicht mehr zwingend so. Geopolitische Veränderungen bewegen die Märkte heute derart unterschiedlich, dass diese Frage kaum mehr beantwortet werden kann. Gute Ergebnisse erzielt man heute wenn man die Preise immer wieder vergleicht und kauft, wenn man es für günstig erachtet. Denken wir nur mal an Donald Trump: ein Tweet und die Märkte verändern sich. Jedoch kann man dennoch auch heute sagen, selbst wenn Sie zu einem hohen Stand kaufen, Heizöl ist und bleibt günstiger als Gas und bei weitem auch günstiger als Strom. Das liegt daran, dass Öl ein Primärenergieträger ist, nur wenig aufgearbeitet werden muss und einfach transportiert werden kann. Die technischen Vorteile werden immer bleiben. Daneben ist eine Ölheizung ein einfaches und sehr kostengünstiges System. Zu den Holzpellets: Der Einkauf hier ist tatsächlich im Frühjahr und Sommer am Günstigsten. Der Grund liegt in der Herstellung, welche zu diesem Zeitpunkt stattfindet. Für den Winter wird Ware eingelagert und das kostet Lagerplatz, Einlagern, Auslagern und immer auch wieder die Entstaubung. Dies damit wir die Qualität einhalten, welche wir immer deutlich unter der Norm ENplus-A1 ausliefern. Im Verhältnis zu Heizöl, welches mit staatlichen Abgaben belegt ist, sind Pellets bereits heute (bei diesen tiefen Preisen) immer noch günstiger (ca. 5,5Rp/kwh). Das Heizsystem ist etwas teurer als eine Ölheizung, jedoch immer noch günstiger als eine Wärmepumpe und die Werthaltigkeit und Ersatzkosten bei Erneuerungen ebenfalls deutlich tiefer als bei Wärmepumpen. Im Gegensatz zu einer Wärmepumpe, bei welcher der hiesige Strommix zur Berechnung benutzt wird, sind Pellets zu über 90 % Klimaneutral.

Lohnt es sich als Privatperson auf die Tagespreise zu achten?
Alle Preise bei uns sind Tagespreise. Im Gegensatz zu allen anderen Wärmesystemen können Sie mit Heizöl direkt von den internationalen Märkten profitieren und den ohnehin günstigen Preisen noch ein Schnäppchen ausschlagen.

Was ist das besondere an Biodiesel, wo wird es angewendet?
Biodiesel, so wie er in der Schweiz eingesetzt wird ist ein auf pflanzlicher Basis hergestelltes Altpflanzenöl (Fritteusenöl), welches gereinigt und verästert wurde. Dadurch ist es von der Mineraolölsteuer befreit, wodurch es günstiger als mineralisches Öl wird. Die Einsatzmenge liegt bei max. 7 % und wird an allen Tankstellen beigesetzt.

In Anbetracht der zunehmenden E-Mobilität, wo sehen Sie die Zukunft der Verbrennungsmotoren und Kraftstoffe?
Es wird sicherlich einen Mix geben. Die Wasserstoffmobilität könnte im Gegensatz zur batterieelektrischen Mobilität zu einer deutlich höheren CO2-Neutralität führen. In diesem Zusammenhang und mit anderen biogen (CO2-Neutralen) hergestellten flüssigen Energieträgern kann auch CO2 aus der Atmosphäre gefiltert und eingesetzt werden. Schon in der Schule lernen wir, dass der flüssige Energieträger die höchste Energiedichte aufweist. Dies ist und bleibt so. Deshalb ist der Einsatz von anderen Energieträgern (ausser Wasserstoff) derart schwierig. Ich denke dabei an gewichtsabhängige Sektoren wie Schwerverkehr und Luftfahrt.

Würden Sie eher zu Investitionen in Rohwaren raten oder eher in Öl Verarbeitende Betriebe?
Sofern sich ein Erdöl-Verarbeiter mit zukunftsfähigen Alternativen auseinandersetzt und eine Infrastruktur aufbaut, sind diese Unternehmen momentan sicherlich unterschätzt. Denken wir an Royal-Dutch-Shell. Bei solchen Unternehmen werden wir vermutlich noch ein paar Jahre sehr günstige Einstiegschancen sehen. Am Schluss werden es aber wieder diese Unternehmen sein, die sich transformieren und auch in Zukunft systemrelevant sein werden. Rohöl-Futures im Gegensatz zu Aktien sind ein Investmentinstrument, welches für Händler zur Absicherung und für die wirklich versierten Händler im Daytrading eingesetzt werden. Die geopolitischen Aktivitäten muss man hier äusserst schnell umsetzen können. Das ist nichts für Kleinanleger.

Seit Jahrzehnten wird geschrien «Die Weltweiten Erdölbestände gehen zu Ende». Wie sehen Sie das und was sagen Sie zu solchen Propheten?
1817 wurde zum ersten Mal in einer Texanischen Zeitung darüber spekuliert, dass es bald kein Öl mehr geben wird. Seit den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts wird von Oil-Peak gesprochen. Fakt ist aber, dass Oil-Peak bis 2019 nicht gekommen ist. Jedes Jahr werden mehrere Millonen Barrel zusätzlich geliefert. Die Corona-Pandemie hat nun zu einem Einbruch geführt. Bereits in der Grundschule lernen wir, wie Rohöl entstanden sei. Dies ist jedoch falsch. Ca. 1955 hat sich ein russischer Wissenschaftler deshalb über den Westen lustig gemacht. Viele Studien und am Schluss die Auswertungen der Raumsonde Cassini haben gezeigt, dass Saturnmond Titan über eine Atmosphäre verfügt, welche aus Methan und anderen Kohlenwasserstoffen besteht. Weshalb sollen Kohlenwasserstoffe auf der Erde lediglich biogen entstanden sein, wenn sie im Weltall mineralisch entstanden? Bedeutet, unterhalb der Erdkruste wird vermutlich andauernd Öl produziert. Das Ende des Erdöl-Zeitalters wird nicht aus Mangel am Rohstoff geschehen, sondern weil wir es nicht mehr wollen. Aber um den Preis zu treiben hat dieser Glaube die letzten Jahrzehnte gut funktioniert.

Momentan wird viel von Inflation und Lieferengpässen gesprochen. Welche Auswirkungen hat dies auf Sie und Ihre Produkte?
Die Preise für Holzpellets haben sich innert Jahresfrist um rund 30 % erhöht, Heizöl stieg um 61 %, Erdgas um 270 % und Strom um 455 %. Wir haben seit Frühjahr 2021 Probleme in der Beschaffung von Biodiesel, bekommen seit 2 Monaten kein Ethanol. AD-Blue ist ebenfalls kaum verfügbar und Pellets können wir etwa 50 % von allen Bestellungen befriedigen. Wir liefern somit momentan nur Teilmengen, so dass niemand kalt hat. Es sind schwierige Zeiten, aber wir schaffen es zusammen mit den Kunden, die momentan halt nicht einfach das Silo füllen können.

Interview: Steven Boner


Heizöl-Fredy
Bäumliackerstrasse 19
4332 Stein
Tel 062 873 52 82
www.heizoel-fredy.ch

Interview mit Herr Christoph Villiger vom Verband Bienen Schweiz

Eine Honigbiene bei ihrem Besuch auf der Strendolde (Astrantia major)
Guten Tag Herr Villiger, vielen Dank das Sie sich für uns Zeit nehmen.

Für was setzt sich der Verband ein?
BienenSchweiz setzt sich für die Bienen ein. Dabei denkt man primär an die Honigbienen. Als Imkerverband ist dies auch unsere Kernkompetenz. Allerdings sind die mehr als 600 Wildbienen-Arten stark unter Druck und rund die Hälfte davon vom Aussterben bedroht. Deshalb sind wir auch für diese Arten aktiv und haben ein umfassendes Programm gestartet, welches zum Ziel hat, die Lebensgrundlagen auch für die Wildbienen zu verbessern.

Grosse Blaue oder Blauschwarze Holzbiene (Xylocopa violacea) auf der Gartenwicke oder Duftenden Platterbse (Lathyrus sp.)

Grosse Blaue oder Blauschwarze Holzbiene (Xylocopa violacea) auf der Gartenwicke oder Duftenden Platterbse (Lathyrus sp.)

Wenn man etwas Gutes für die Bienen tun möchte und sich die pelzigen Nützlinge in den eigenen Garten holen oder sogar selten gewordene Arten bei sich ansiedeln möchte, bieten wir seit diesem Jahr ein fundiertes Kursprogramm für alle an. Vorwissen ist dazu nicht erforderlich, da die Kurse aufbauend konzipiert sind.

Was können wir denn konkret tun für die Bienen?
Die gute Nachricht ist schon einmal: Jeder und jede kann etwas machen, damit es den Bienen besser geht! Die grossen Herausforderungen sind ein Blühangebot, das möglichst das ganze Jahr als Nahrungsquelle da ist. Während im Frühling sehr viele Blüten vorhanden sind oder fast schon ein Überangebot herrscht, sieht es bis März und ab Mai ganz anders aus. Die Bestäuber finden in dieser langen Zeit häufig zu wenig Nahrung. Was für Honig- und Wildbienen negative Konsequenzen hat und sich auf deren Gesundheit und Reproduktion auswirken kann.

Zusätzlich zur Verbesserung des Blüten-Angebots können wir den Wildbienen geeignete Nistgelegenheiten anbieten. Dies deshalb, da in der heutigen aufgeräumten Landschaft zunehmend auch in Privatgärten den Wildbienen die Nistmöglichkeiten fehlen.

Eine Efeu-Seidenbiene (Colletes hederae) auf einer Efeublüte (Hedera helix)

Eine Efeu-Seidenbiene (Colletes hederae) auf einer Efeublüte (Hedera helix)

Sind Bienenhotels nützlich? Wenn ja für wie lange?
Bienenhotels sind leider nur beschränkt von Nutzen für die Wildbienen, da häufig die bedrohten Wildbienen nicht profitieren können. Dies weil die Durchmesser der Stengel für viele bedrohte Wildbienen eher zu gross sind. Ein häufig gesehener Gast bei den Wildbienenhotels sind die Mauerbienen, welche die Hilfe eigentlich gar nicht nötig haben. Viel zielführender sind natürliche Strukturen im Garten oder dem Balkon, die es einer Vielzahl von Wildbienen ermöglichen ihr Nest zu bauen.

Was braucht der Verband? Spenden oder Helfer? Kann Jeder helfen?
Wir sind sehr dankbar für Spenden, die es uns ermöglichen unsere vielfältigen Aktivitäten im Bereich der Wissensvermittlung für die Imkerschaft zu erhalten oder auszubauen. Zudem können damit auch Projekte wie die Kurse zum Bienenschutz für die Bevölkerung oder die Plattform bienen.ch erhalten und erweitert werden.

Wie sieht die Zukunft für die Bienen Ihrer Meinung nach aus?
Wenn wir es schaffen die Lebensgrundlagen für alle Bestäuber zu verbessern, sieht nicht nur ihre, sondern auch unsere Zukunft besser aus! Es ist mir wichtig zu betonen, dass die Honigbiene nicht vom Aussterben bedroht ist, da sie die Imkerschaft auf ihrer Seite hat, welche mit viel Aufwand zu ihnen schaut. Vielmehr Sorge bereitet mir der allgemeine Rückgang der Biodiversität: Die Anzahl der Insekten nimmt ab (sowohl was die Arten als auch die Menge angeht). Wir dürfen nicht vergessen, dass die eigentlich riesige Masse an Insekten auch Nahrung für Vögel oder Reptilien darstellen. Die Bienen sind zusätzlich massgeblich für die Bestäubung von Nutz- und Wildpflanzen essentiell wichtig.

Eine Honigbiene bei ihrem Besuch auf der Strendolde (Astrantia major)

Eine Honigbiene bei ihrem Besuch auf der Strendolde (Astrantia major)

Was braucht es für eine eigenes Bienenvolk und kann jeder ein Volk haben?
Wir raten dringend davon ab einfach ein Honigbienenvolk in den Garten zu stellen und dieses sich selber zu überlassen. Damit ein Bienenvolk überlebt und gesund bleibt, ist einiges an Wissen erforderlich. Dieses kann man sich an den Imker-Grundkursen aneignen. Im Weiteren ist der Zeitaufwand für die Betreuung eines Honigbienenvolkes nicht unerheblich. Wenn man diesen Aufwand nicht betreiben will oder kann, ist es trotzdem möglich die Bienen indirekt in den Garten zu holen, indem man diesen bienengerecht anlegt. Wie das am besten gelingt, vermitteln wir praxisgerecht an den Kursen zum Bienenschutz, welche wir an verschiedenen Orten in der Schweiz anbieten.

Bienen sind schöne, faszinierende und nützliche Insekten. Die Artenvielflat ist immens und eine echte Bereicherung auch für Ihren Garten. Wenn Sie erfahren möchten, wie Sie den meist pelzigen Schwestern von Biene Maja helfen können, finden Sie hier das Kursprogramm von BienenSchweiz:
Kurse Bienenschutz Übersicht


BienenSchweiz
Jakob Signer-Strasse 4
9050 Appenzell
Tel 071 780 10 50
sekretariat@bienenschweiz.ch
www.bienen.ch

Interview mit Adrian Mathys

Einmal ganz geradeaus gefragt? Was braucht ein Model, um gebucht zu werden?
Einfach gesagt, dass Model muss mit sich einig sein. Das Model muss eine gute Ausstrahlung haben.

Sind die Idealmasse 90-60-90 heute noch eine Kritik oder eher nicht mehr?
Also bei uns muss das Model keine bestimmte Masse haben. Bei uns ist das Model so wie sie ist! Model wie Du und ich.

Wo werden Ihre Models hauptsächlich gebucht?
Auf unserer Homepage www.models-klick.ch
Von Fotografen und verschiedenen Kunden.

Was verdient mal als Model in der Schweiz so ungefähr?
Oh eine schwierige Frage … Es kommt immer auf das Model an, auf den Bereich des Models und National oder International. Oder auf den Auftrag, Fotoshooting, Filmdreh, Videoclip … Oder auf den Kunden, National oder International.

Wie oft kann man mit einem Auftrag rechnen oder kann man das nicht sagen?
Bei uns ist das so, je nach Model ca. 1–3 x im Monat.

Wenn man sich bei ihnen als Model bewirbt, können Sie als Erfahrene Model Agentur gleich sagen, dass wird was oder das wird eher nix …?
Ja man kann schon sagen, dass ich bis jetzt immer eine gute Nase hatte.

Ugly Models (also hässliche Models) werden ja immer häufiger gebucht. Stars wie Elaine Davidson oder Del Keens haben den Internationalen Durchbruch geschafft. Was sagen Sie als Experte zu diesem Trend? Hält der an oder ist das eine kurzfristige Sache auf Kosten dieser Leute?
Ich finde es eine gute Sache. So sind die Werbungen viel authentischer. Es braucht ALLE Models.

Ein Model braucht ja Sed-Cards. Mit welchen Kosten muss man rechnen?
Bei uns möglich ab CHF 100.– eine Sedcard zu erstellen.

Vermittelt Models-Klick aktiv seine Models oder kommen die Kunden auf euch zu und buchen quasi aus dem Katalog?
Beides. Wir haben von verschiedenen Kunden verschiedene Anfragen. Sind aber gleichzeitig auch immer auf Kunden Akquise oder Kooperationen.

Wenn jemand unsicher ist, ob er geeignet ist als Model tätig zu werden, was sagen Sie zu solchen Leuten?
Sie sollen mal bei uns vorbei kommen für ein persönliches, gemeinsames Gespräch und sich alles mal anschauen und anhören. Man könnte dann auch ein Test Fotoshooting durchführen zum Ausprobieren, wie sich das anfühlt und um sich selbst mal auf Bilder zu sehen.

Wer, oder diskreter gefragt, welche Branche bucht am häufigsten Model in der Schweiz?
› Fotografen
› Mode Boutique
› Zeitschriften
› Kunden: Werbung, Video

Sind eher weibliche oder männliche Model gefragt?
50 / 50

Wie gross sind die Chancen für ein Model, vom modeln leben zu können in der Schweiz?
Das ist in der Schweiz sehr schwer. Wir Schweizer denken nicht aneinander.

Beraten Sie Ihre Kundschaft, welches Model für welches Produkt oder entscheiden die Kunden das völlig autonom?
Der Kunde ist König! Bei einer Kundenanfrage stellen wir dem Kunden immer eine Auswahl an Models vor, die zum Auftrag passen könnten. Schlussendlich entscheidet aber immer der Kunde welches Model er haben möchte.

Würden Sie, Herr Mathys, Modeln als Traumberuf oder auch als hate Arbeit betrachten?
Es ist eine Leidenschaft für mich, jeden Tag mit so vielen verschiedenen Menschen zusammen zu arbeiten und zu helfen, macht mir grosse Freude.

Herr Mathys, Vielen Dank für das Interview.


Model Agentur Models-Klick Basel GmbH
Rheinfelderstr. 8
CH-4058 Basel
Tel 061 689 15 16
info@models-klick.ch
www.models-klick.ch

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Drei Fragen an den IT-Fachmann Matthias Gally

Herr Gally, wodurch zeichnet sich eine professionelle und stabile IT-Lösung im Jahr 2020 aus?
Matthias Gally: Durch die komplexer werdende digitale Welt werden Übersicht und klare Kommunikation immer wichtigerer. Besonders in Firmen sollte in der IT darauf geachtet werden, dass jedes Gerät auf seinen Systemstatus und die Aktualität der darauf installierten Programme überprüft werden kann. Um dies zu prüfen gibt es Überwachungstools, sogenannte Monitoring-Tools, um genau zu sein. Mittels dieser Software kann der Systemstatus jedes Geräts stets geprüft werden. Updates werden terminiert und somit kontrolliert auf mehreren Geräten installiert. Damit werden Kompatibilitätsprobleme in der Firma eliminiert, Sicherheitslücken frühzeitig geschlossen und es kommt zu weniger Aufwand im IT-Support.

Ist eine Monitoring Lösung auch für Private geeignet?
Ja. Erfahrungsgemäss benötigt ein Unternehmen eine besser ausgestattete IT. Doch auch als Privatperson kann das beschriebene Monitoring Sinn machen. Beispielsweise für eine sorglos Lösung oder auch in Kombination mit einem Virenschutzprogramm, welches über das Monitoring gesteuert wird, bieten sich Vorteile. Für sensible Daten lohnt sich auch im Privatbereich die Beratung durch einen Fachmann. Gerade das Thema Backup oder Virenschutz wird häufig vernachlässigt und sollte bei Privatpersonen nicht unterschätzt werden. Meist wird hier erst nach dem ersten Vorfall professionelle Hilfe in Anspruch genommen.

Wie sieht eine preiswerte und moderne Telefonanlage aus?
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