Klein, aber oho – 12-Volt-Maschinen

Die neue 12-Volt-Akkugeräte-Generation von HiKOKI startet mit kraftvollen Bohr-, Schlagbohr- und Schlagschraubern.

Sie sind kompakt, handlich und ausserordentlich leistungsstark: die neuen 12-Volt-Akkumaschinen von HiKOKI. Der japanische Elektrowerkzeugspezialist präsentiert mit dem Akku-Bohrschrauber DS12DD, dem Akku-Schlagbohrschrauber DV12DD und dem Akku-Schlagschrauber WH12DD drei bürsten lose 12-Volt-Akku-Geräte, die mit der neuen Generation kompakter Schiebe-Akkus ausgerüstet sind. Die sind wahlweise mit einer Kapazität von 4,0 (Standardversion) oder 2,5Ah erhältlich.

Egal ob im Elektrohandwerk, in der Tischlerei oder der Schreinerei:
Die 12-Volt-Maschinen sind in jeder Werkstatt unverzichtbare Helfer. Mit einem maximalen Festdrehmoment (hart) von 38 Newtonmetern (Nm) gehören der Bohr- und der Schlagbohrschrauber zu den leistungsstärksten Geräten ihrer Klasse. Beim Schlagschrauber sind es 135 Nm. Damit lassen sich auch metrische Schrauben im Stahlbau bis zur Grösse M14 problemlos kraftvoll verarbeiten.

Bürstenlos: leistungsstark und wartungsarm
Der DS12DD, DV12DD und WH12DD sind mit einem bürstenlosen Hochleistungsmotor ausgerüstet, der weitestgehend wartungsfrei ist. Die neu entwickelte Steuerelektronik sorgt für einen effizienten Arbeitsfortschritt beim Bohren und Schrauben, ohne dabei Motor, Mechanik oder Werkzeugaufnahme zu überlasten. Dank der geringen Baugrösse der Motoreinheit sind auch die Gehäuseabmessungen sehr kompakt. So misst der WH12DD Akku-Schlagschrauber nur 13,4 Zentimeter is zur Bitaufnahme. Das ermöglicht auch rbeiten an sehr engen Stellen, etwa beim Montagebau. Auch in puncto Gewicht profitieren die Geräte von der Brushless-Technik: Inklusive Akku bringen der Akku-Bohrschrauber DS12DD und der Akku-Schlagschrauber WH12DD nur 1,1 Kilogramm auf die Waage. Der Akku-Schlagbohrschrauber DV12DD wiegt 1,2 Kilogramm. Optional ist die neue 12-Volt-Generation auch mit Bürstenmotoren erhältlich.

Arbeitskomfort und Standfestigkeit
Zur Basisausstattung aller 12-Volt-Bohr- und Schraubmaschinen gehört eine praktische LED für bessere Sicht und sicheres Arbeiten. Alle 12-Volt-Maschinen werden mit einem Gürtelhaken geliefert. Der lässt sich wahlweise links oder rechts zwischen Griff und Akku-Aufnahme an das Gerät befestigen.
Egal ob Links- oder Rechtshänder, der Profihandwerker kann so sein Gerät ohne grosse Verrenkungen – etwa bei Arbeiten in der Höhe – an den Hosengürtel hängen, um beide Hände frei zu haben. Dank des im WH12DD Schlagschrauber verbauten Schlagwerks mit Hammer-und-Amboss-Technik gehen Schraubarbeiten spielend leicht von der Hand. Rückdrehmomente oder gar harte Rückschläge beim Eindrehen oder Lösen von Schrauben gehören der Vergangenheit an. Power satt – die neuen 12-Volt-Akkus Im Vergleich zu den Vorgängermodellen mit Steck-Akku lassen sich die Mitglieder der neuen 12-Volt-Gerätegeneration sicher und bequem auf der Arbeitsfläche abstellen. Auch die verbesserte Lastverteilung durch die am Griffende angebrachten Schiebe-Akkus macht das Arbeiten komfortabler und schont Hand und Handgelenke. Die neuen 12-Volt-Lithium-Ionen-Akkus mit 4,0 Ah nutzen die gleichen Batteriezellen wie die Multi- Volt-Akkus BSL36B18. Mit nur drei Zellen erreichen sie so eine Leistung von kraftvollen 430 Watt.

Alle neuen 12-Volt-Akkumaschinen kommen in der Basisversion mit Gürtelhaken, Transportkoffer, Ladegerät und zwei 4,0-Ah-Akkus. Die neue 12-Volt-Familie von HiKOKI ist ab sofort im Fachhandel erhältlich.

David Meier
Revotool AG
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Der Leichteste in seiner Klasse

Der grosse Akku-Winkelschleifer G3623DA von HiKOKI mit 230 mm Scheibendurchmesser über zeugt durch geringes Gewicht und leistungsstarke Akku-Power

Trennschnitte in Stahl, Beton oder Stein sind eine Herausforderung für Mensch und Maschine: Das Arbeiten mit grossen Winkelschleifern ist schnell ermüdend und kraftraubend. HiKOKI präsentiert mit seinem G3623DA den ersten 36-Volt-Akku-Winkelschleifer für 230-Millimeter-Trenn- oder Schruppscheiben, der weniger als 5 Kilogramm auf die Waage bringt. Damit ist der G3623DA der leichteste Akku-Winkelschleifer seiner Klasse. Doch das neue Mitglied in der HiKOKI-Familie ist nicht nur leicht, dank der Multi-Volt-Akkus gehört es auch zu den leistungsstärksten Akku-Winkelschleifern auf dem Markt. Während vergleichbare Wettbewerber meist mit zwei 18-Volt-Akkus antreten, kommt der G3623DA mit einem kraftvollen 36-Volt-Multi-Volt-Akku aus.

Sicherheit und Arbeitskomfort an erster Stelle
Ein integriertes Bremssystem bringt die Trennscheibe bereits nach wenigen Sekunden zum Stillstand. Die elektronische Motorsteuerung reduziert beim Verkanten oder bei zu hoher Last und dem daraus resultierenden plötzlichen Blockieren der Scheibe das Rückschlagverhalten (Kick-back) auf ein Minimum. In der sogenannten «Auto Mode»-Funktion passt das Motormanagement die Drehzahl dem Anpressdruck auf das zu bearbeitende Material automatisch an. Das gewährleistet maximalen Arbeitsfortschritt bei gleichzeitiger höchstmöglicher Effizienz in Sachen Energieverbrauch. Beim Maschinenstart sorgt die Soft-Start-Funktion für ein vollkommen ruckfreies und damit schonendes und sicheres Anlaufen des Winkelschleifers. Ein weiteres Plus: Die Sicherheitsschutzhaube lässt sich werkzeuglos an den Arbeitseinsatz anpassen. Für ermüdungsfreies Arbeiten sorgt nicht nur das geringe Gewicht des Winkelschleifers, sondern auch der Low-Vibration-Handgriff.

Robust und handlich dank bürstenloser Motoren
Der gekapselte bürstenlose Motor schützt den G3623DA vor äusseren Einflüssen wie Schmutz und Staub – und davon fällt beim Trennen und Schruppen bekanntlich sehr viel an. Werkzeuglos austauschbare Polyesterfilter an den Lüftungsöffnungen des Gerätes reduzieren das Eindringen von feinsten Partikeln und gewährleisten so eine lange Lebensdauer der sowieso schon wartungsarmen Motoren. Doch die bürstenlosen Motoren haben einen weiteren Vorteil: Sie sind viel kompakter als Kollektormotoren und verringern dadurch den Platzbedarf im Motorgehäuse. Das macht den G3623DA handlich und sorgt für eine bessere Gerätebalance beim Arbeitseinsatz.

Multi-Volt – Wegweisende Technologie
Der Akku-Winkelschleifer G3623DA von HiKOKI ist kompatibel mit den Akkus der Multi- Volt-Serie. Die Multi-Volt-Akkuplattform von HiKOKI ist hinsichtlich ihrer Kompatibilität einzigartig in der Branche. Bis zu 54 HiKOKI-Akku-Werkzeuge lassen sich mit der Multi-Volt-Technologie betreiben. Bei vergleichbarer Wattstärke sind die 36-Volt- Akkus zudem leichter und kleiner als die Konkurrenz. So setzt die revolutionäre Akkutechnologie neue Massstäbe in Sachen abelloser Baustelle. Eine eingebaute elektronische Steuerschaltung für Lithium-Ionen- Akkus mit integriertem Lüftungs- und Kühlsystem sorgt dafür, dass der Akku besonders viele Ladungen aufnehmen kann. Im Lieferumfang enthalten sind ein Zusatzhandgriff, ein Bohrtiefenanschlag und ein Transportkoffer. Der G3623DA wird in seiner Basis-Version ohne Multi-Volt-Akkus und Ladegerät ausgeliefert. Das Gerät ist ab April 2019 im spezialisierten Werkzeug-Fachhandel erhältlich.

Über Koki Holdings Co. Ltd.
Koki Holdings Co. Ltd. ist ein führender Hersteller von Elektrowerkzeugen und Life-Science-Instrumenten. Die Bandbreite der Elektrowerkzeuge umfasst etwa 1300 Modelle, wie Schraubendreher und Bohrer, Nagler und andere pneumatische Werkzeuge, Heckenscheren und andere Elektrowerkzeuge im Freien sowie Reinigungsmaschinen, Hochdruckreiniger und andere Haushaltsgeräte. Zu den Life-Science-Instrumenten gehören Produkte wie die Ultrazentrifuge. Koki Holdings‘ Weltklasse-Technologien haben in der 70-jährigen Geschichte zuverlässige und innovative Produkte hervorgebracht. Wir sind weltweit präsent, mit Verkaufseinheiten in mehr als 150 Ländern der Welt.

David Meier
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«Damit Kunden wählen können!»

Oszillierende Geräte sind ein Renner – auch dank der Funktion «Sägen». Der Schweizer Marco Steiger hat die Sägeblätter 1997 dazu erfunden und ab 2000 ausschliesslich für FEIN produziert. Seit 2012 versorgt seine «CORAM TOOLS GMBH» den Fachhandel direkt mit Oszillations- Sägeblättern. Marco Steiger engagiert sich für Qualität, «Swiss Made» und einen frei spielenden Markt.

Er sei von jung an ein Bastler, Bauschreiner und notorischer Tüftler gewesen – und er hat mit dieser Mischung die Welt der Elektrowerkzeuge bereichert. Marco Steiger erweiterte die Anwendung des Oszillierers – im Hause FEIN erfunden – um die Funktion «stirnseitig Sägen». Die Idee kam aus der Praxis: Eine knifflige Bausituation, eine japanische Handzugsäge und ein oszillierender Dreieckschleifer standen bei der Entwicklung Pate. Durch die Vermarktung der oszillierenden Sägeblätter unter der Marke «maRoc» wurde die Weltmarktführerin FEIN aufmerksam und machte ihn ab 2000 zum Hoflieferanten. Währungsturbulenzen und differierende Strategieziele führten ab 2012 zur Umfirmierung in die Vertriebsorganisation CORAM TOOLS GMBH und zum eigenen Marktauftritt. Der Fachhandel wird heute über die Revotool AG mit den CORAM-Produkten versorgt. – Im Übrigen leiten sich beide Markennamen vom Vornamen «Marco» ab. Sie haben mit Maroc – sprich Marokko – so wenig zu tun wie mit dem lateinischen «coram», was immerhin auf Deutsch für «vor, vorne» steht und damit passt.

Herr Steiger, Sie produzieren unter der Marke CORAM relativ einfaches Zubehör in der Schweiz. Geht das noch – und wie?
Ja, wir stellen seit 1997 Sägeblätter für Oszillierer her und haben über zwei Jahrzehnte Erfahrung. Bekanntlich werden vergleichbare Blätter auch im Wallis produziert – das ist also machbar. Wir setzen auf höchste Qualität und auf sehr viele Werkzeugaufnahmen, um die Vielfalt der Maschinen im Markt abzubilden.
Zusammen mit der Revotool AG als Partnerin des Fachhandels können wir den Schweizer Markt hervorragend und schlagkräftig mit unserem Sortiment versorgen. Die Varietät von Sitzausformungen ist eine unserer Stärken und zugleich auch Kennzeichen unserer Marktphilosophie.

Können Sie das erläutern?
Als echtes Schweizer KMU mit acht Mitarbeitenden setzen wir auf Freiheit. Auf die Freiheit unserer Kunden, wählen zu können und sich nicht von normierten Einheitsvorgaben einengen zu lassen. Diese Freiheit bedeutet für uns selber die Markt- und Existenzberechtigung, indem die Vielfalt unserer Werkzeugaufnahmen die freie Wahl überhaupt möglich macht. Eine vernünftige technische Standardisierung ist sicherlich gut. Wo sie aber zur marktbeherrschenden Einengung und zum Quasi-Monopol mit entsprechenden Auswirkungen auf die Preise führt, sehen wir unsere Kunden im Nachteil.

Die Entscheidungsfreiheit unserer Kunden und die prichwörtliche «Schweizer Qualität» sind uns wichtig und Sie spielen damit auf die dreidimensionale Starlock-Aufnahme mit Schnellspannsystem an, die sich als globaler Standard etablieren soll. Das war auch eine Massnahme gegen Billigprodukte aus dem Osten.
Für mich so nachvollziehbar, ja. Und doch haben wir mit Quick-Fit wiederum eine Alternative entwickelt, um unseren Handelspartnern und Endkunden die Wahl zu lassen. Der mechanische Vorteil der konischen Aufnahme ist unbestritten – ihre globale Normierung würde für Geräte- und Sägeblatthersteller und deren Kunden aber einen Zwang bedeuten. Unser Sechspunkt-Quick-Fit aus Chromstahl bietet die Vorteile der dreidimensionalen Aufnahme und hilft gleichzeitig, den Markt weiter spielen zu lassen. Und wenn wir gerade vom «Markt» sprechen: Zusammen mit der Revotool AG als Partnerin des Fachhandels können wir den Schweizer Markt hervorragend und schlagkräftig mit unserem Sortiment versorgen. Ein Sortiment, das sich gut ins Gesamtangebot von Revotool einfügt.

Gibt es Neuheiten in der Pipeline?
Wir werden in Kürze ein neues Sägeblatt mit sehr hoher Standzeit sowie neue Schaber (breit und lang) vorstellen. Diese Klingen eignen sich auch zum Schneiden von Styropor und dickem Karton. Sie sind für solche Zwecke ergonomischer und wirtschaftlicher als etwa Japanmesser – womit wir auch etwas zu Sicherheit und Effizienz beitragen wollen. Auch diese Werte sind uns ein Anliegen.

Das Interview führte Andreas Grünholz im Auftrag der perspective.

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Die Neuheiten 2019 sind da

Wir machen die Trends.
Mit diesem Ansporn entstanden auch in diesem Jahr neue Produkte, die sowohl mit ihrer Ästhetik als auch mit ihren Eigenschaften begeistern.

Innovativ und kreativ
Das sind sie – unsere Neuheiten 2019:
RAINA Pflastersteine sprechen die Formsprache des Architekturstils «Minimalismus». Mit seiner zeitlosen, linearen Optik entsteht ein harmonisches Bild. Der RAINA Pflasterstein steht für klare Formen, schlichte Farben und natürliche Materialien. Der CARENA Sickerstein mit Edelvorsatz besticht durch seine feine und edle Oberfläche. Elementar für ihn ist die Versickerung von anfallendem Meteorwasser und Luftaustausch für das Wurzelwerk. Dank seinen hervorragenden Versickerungseigenschaften leistet er einen wesentlichen Beitrag für die Umwelt.
Die INTERMEZZO Wasserfallstele zieht alle Blicke auf sich. Die elegante, scharfkantige Ausführung der Stele in Kombination mit dem harmonischen Wasserlauf verzaubert Gross und Klein – Jung und Alt. INTERMEZZO Tische und Bänke light setzen Highlights.
Mit hoher Affinität zum Werkstoff Beton wurde die INTERMEZZO Linie entwickelt. Die scharfkantigen, gradlinigen Kunstwerke sind zeitlos, faszinierend, edel und wertbeständig. Die Ausführung light besticht durch ihr schlankes und modernes Design.

Lust auf mehr Beton?
Alle Neuheiten sind im Auftritt der CREABETON BAUSTOFF AG integriert:
www.creabeton-baustoff.ch

Gartenbaukatalog 2019 – Wir bieten das komplette Sortiment.
Der druckfrische Gartenbaukatalog erscheint im März 2019 und bietet inspirierende Einblicke in unsere Produktepalette. Auf 174 Seiten präsentiert sich das umfangreiche Angebot an Produkten aus Beton für die Garten- und Umgebungsgestaltung. Gegliedert ist der Katalog in die Themenbereiche: Verbund- und Pflastersteine, Öko-Beläge, Platten, Stufen, Hangsicherungen, Mauern, Einfassungen, Pflanzen- und Brunnentröge, Gestaltungselemente und Baumwurzelraumschutz.

Jedem Katalog liegt eine 148-seitige Preisliste bei, in welcher alle relevanten Details wie Masse, Materialbeschaffenheit, Farben und Formen, Verlegehinweise, Verlegemuster usw. zu finden sind. Gartenbaukatalog 2019 jetzt vorbestellen unter: betonlink.ch/gbk

CREABETON BAUSTOFF AG
6221 Rickenbach LU
Tel 0848 400 401
info@creabeton-baustoff.ch
www.creabeton-baustoff.ch

Recyclingbaustoffe für nachhaltiges Bauen

Beton und Kiesgemische aus aufbereiteten mineralischen Bauabfällen haben sich bewährt und erfüllen sowohl ökologisch als auch bautechnisch höchste Anforderungen. Deren Einsatz soll zur Maxime nachhaltigen Bauens werden.

In der Bauwirtschaft dominieren nach wie vor mineralische Baustoffe das Feld. Dies widerspiegelt sich nicht nur in einer anhaltend grossen Nachfrage, sondern auch im fast unermesslichen Rohstoffpotential aus der Substanz bestehender Bauwerke. Es liegt deshalb auf der Hand, dass nachhaltiges Bauen vor allem auch auf einer konsequenten Umsetzung des Kreislaufgedankens im Bereich dieser wertvollen Baustoffe beruht. Das Potential ist gross – und bleibt in der Schweiz noch zu oft ungenutzt.

EberhardDiskrepanz zwischen Können und Tun
Die Schweizer Bauwirtschaft verbraucht pro Jahr 50 bis 60 Millionen Tonnen Gesteinskörnungen, wovon rund die Hälfte auf Kies entfällt. Gleichzeitig fallen jährlich rund 15 Millionen Tonnen mineralische Bauabfälle an, die heute erst zu 15 bis 20 Prozent rezykliert werden. Diese Diskrepanz ist irritierend – und bei einer Verwertungsquote moderner Aufbereitungswerke von rund 90 Prozent eigentlich wenig verständlich. Technisch wäre also deutlich mehr möglich und mit der Einführung der VVEA besteht seit Anfang 2016 sogar eine gesetzliche Pflicht zur Verwertung von Rückbaumaterialien, die de facto in vielen Fällen nicht einzuhalten ist. Was hindert uns in der Schweiz denn (noch) daran, das Nachhaltigkeitsprinzip auch im mit Abstand bedeutendsten Abfallstrom zu verwirklichen? Die Antwort liegt in einem noch zu zögerlichen Absatz, der wohl vor allem zwei Einflüssen geschuldet ist. Zum einen sind Primärmaterialien in der Schweiz (noch) in genügender Menge vorhanden und können preiswert gewonnen werden. Zum anderen haftet produkten bei vielen Akteuren und Entscheidungsträgern immer noch der Ruf von minderer Qualität an. Aufklärung und Sensibilisierung tut not.

EberhardDie Mär von der minderen Qualität
Recyclingbaustoffe in Form von RC-Beton oder RC-Kiesgemischen sind bewährte Baumaterialien, deren Eigenschaften und Verarbeitbarkeit den entsprechenden Primärprodukten in nichts nachstehen. Sie finden Anwendung im Hochbau sowie im Strassen- und Tiefbau. Produktion und Qualität von Recyclingbaustoffen werden laufend überwacht. Dies sichern sowohl werkseigene Produktionskontrollen als auch regelmässige Audits durch Zertifizierungsstellen. RC-Kies und Betonprodukte haben in den vergangenen zwei Jahrzehnten ihre Praxistauglichkeit und Beständigkeit in einer Vielzahl von Bauwerken bewiesen. Trotz Grenzen bei spezifischen Anwendungen, beispielsweise bei frosttausalzbeständigem Beton oder bei Beton für den Ingenieur-Tiefbau, sind die Einsatzgebiete breit und bieten viel Raum für echt nachhaltiges Bauen.Kurz: auf RC-Baustoffe ist Verlass und Qualitätsbedenken gehören endgültig ins Land der Sagen und Mythen.

EberhardWeiter denken macht Schule
Das Bewusstsein, dass ökologisches Bauen vor allem auch die Verwendung umweltschonender Baustoffe bedingt, erfährt zunehmend Verbreitung. Dies zeigt sich beispielsweise bei bestimmten Minergie-Labels, welche diesen Aspekt bei der Vergabe konkret bewerten und ausweisen. Oder bei Bauherren der öffentlichen Hand, am Beispiel der Stadt Zürich, die bei der Verwendung von Recyclingbeton eine Vorreiterrolle einnimmt. Ihre 2017 fertiggestellte Wohnsiedlung «Kronenwiese» im Minergie-A-Eco-Standard wurde praktisch vollständig mit RC-Betonprodukten erstellt. Der bei diesem Projekt vornehmlich verwendete Konstruktionsbeton RC-Euro Beton C von Eberhard Baustoffe wurde zu einem Drittel aus Betonabbruch und zu zwei Dritteln aus gewaschenen Kieskomponenten aus der Bodenwaschanlage hergestellt. Dieses und zahlreiche weitere Beispiele zeigen, dass eine ressourcenschonende Bauweise heute problemlos realisierbar ist und mit Blick auf endliche Primärvorräte und knappen Deponieraum zur selbstverständlichen Grundlage nachhaltigen Bauens werden sollte. Wer weiter denkt, baut mit Recyclingprodukten.

EberhardEberhard Baustoffe
Die Eberhard Unternehmungen engagieren sich mit ihrem Urban- Mining-Konzept seit über drei Jahrzehnten in der Aufbereitung von Baustoffen aus dem Rückbau und der Altlastsanierung. Das seit 1999 in Betrieb stehende Baustoff Recycling Zentrum «Ebirec» in Rümlang verarbeitet pro Jahr zwischen 350‘000 und 450‘000 Tonnen mineralischen Bauschutt. Zusammen mit jährlich rund 85‘000 Tonnen sauberen Kieskomponenten aus der Bodenwaschanlage «ESAR» produziert Eberhard Baustoffe daraus pro Jahr rund 250‘000 Tonnen Recyclingkiesgemische und 100‘000 Kubikmeter Recyclingbeton für verschiedenste Anwendungen. Die grosse Erfahrung der Eberhard Baustoffspezialisten sowohl in allen Fragen der RC-Produkte als auch beim Einsatz von Primärprodukten der Weiacher Kies AG und der Porphyrwerk Detzeln GmbH macht sie zu kompetenten Partnern für grundlegend nachhaltiges Bauen.


Eberhard Bau AG
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