WALO – Festkies- und Fallschutzbelag

Fallschutzbelag mit Formen und Figuren
Die vielseitigen Outdoorbeläge

Der Festkiesbelag ist unglaublich vielseitig einsetzbar und darum immer beliebter als Aussenbelag. Sei es als rollstuhlgängiger Gehweg in privaten Liegenschaften, Pärken oder Friedhöfen, als Treppe mit rutschfester Oberfläche, als frostbeständiger Balkonbelag, als wasserdurchlässige Baumeinfassung oder als ästhetischer und funktionaler Mehrzweckbelag. Durch seine 3D-Optik und die Natürlichkeit der eingesetzten Mineralien sowie der Möglichkeit, geschwungene, hügelige oder ganz einfache Flächen zu gestalten, ist er ein idealer Belag für jede Situation. Verschiedenste runde oder gebrochene Wand-, Fluss- oder Edelkiese werden mit einem UV-beständigen Bindemittel zu fugenlosen Flächen verarbeitet. Die gebundene Nutzschicht wird von Hand oder maschinell fugenlos und homogen eingebaut. Der Grösse und Lage bzw. Zugänglichkeit der Fläche sind somit keine Grenzen gesetz. Ein entsprechend vorbereiteter Unterbau lässt gar eine Befahrbarkeit zu. Der Festkiesbelag ist leicht zu reinigen und zu reparieren.

Der fugenlose Fallschutzbelag ist mit seinen vielseitigen Farbmöglichkeiten und Formgebungen nicht nur bei Kindern beliebt. Eine grosse Auswahl von 3D-Figuren und 2D-Formen wecken die Spiellust der Kinder. Minimaler auch das Budget. Das Belagsystem passt sich den Anforderungen der geplanten Spielgeräte an und ist nach neuster Norm EN 1117 : 2018 geprüft. «RUB TAN»-Fallschutzbeläge sorgen für unbeschwerten Spiel- und Kletterspass, mit Sicherheit.

Vorher, ungebundener Kiesbelag

Vorher, ungebundener Kiesbelag

Nachher, Festkiesbelag

Nachher, Festkiesbelag


Walo Bertschinger AG Bodenbeläge
Giessenstrasse 5
8953 Dietikon 1
Tel 044 745 24 50
bodenbelaege@walo.ch
www.walo.ch

Capafree – die neuen konservierungsmittelfreien Innenfarben von Caparol

Für viele Kunden steht der Gesundheitsaspekt bei der Innenfarben-Auswahl ganz oben auf der Kriterienliste. Der Mensch verbringt heutzutage bis zu 90 Prozent seiner Lebenszeit in Gebäuden.

Je mehr Stunden wir daheim oder im Büro verbringen, desto wichtiger wird die Frage nach gesundem Raumklima bei Bau- oder Renovierungsprojekten. Ausdünstungen aus verarbeiteten Baustoffen in den eigenen vier Wänden können sowohl diffuse Beschwerden als auch allergische Reaktionen auslösen. Daher muss diesem Aspekt bei eingebauten Baustoffen besonderes Augenmerkt gewidmet werden. Emissionsarme, lösemittel- und weichmacherfreie Produkte erfüllen diese Anforderung seit Jahren. Seit einiger Zeit drängt mit konservierungsmittelfreien Farben die nächste Generation auf den Markt.

Warum plötzlich Farben ohne Konservierungsstoffe («KF-Farben»)?
Die DAW hat im Markt über 15 Jahre durchgängige Erfahrung mit Dispersionsfarben ohne Konservierungsstoffe (KF-Farben) und diese durch eigene Patente geschützte Technologie kontinuierlich weiterentwickelt. Mit Malerit und Indeko sind zwei wichtige Produkte bereits seit Jahren auf dieser Technologiebasis im deutschen Markt.

Bei konventionellen Dispersionsfarben werden Konservierungsmittel verwendet um das Material vor Verkeimung zu schützen. Die eingesetzten Konservierer, sogenannte Isothiazolinone, sind für die meisten Menschen absolut unbedenklich und fanden jahrelang sogar in Pflege- und Kosmetikprodukten Einsatz – allerdings mit mittlerweile abnehmender Tendenz.

Ab Mai 2020 greift jetzt eine Neuregelung, die die Kennzeichnung von entsprechend konservierter Ware neu regelt. Ab diesem Zeitpunkt muss auf dem Etikett der Ware neben einem Sicherheitshinweis auch ein Piktogramm («Ausrufezeichen») abgebildet sein.

Dies verleiht dem laufenden Trend zu Farben ohne Konservierungsstoffe weiteren Aufwind. Wir freuen uns, in diesem Zuge auch in der Schweiz mit einem Sortiment moderner Farben gemeinsam den nächsten Schritt zu unternehmen.

Wie unterscheiden sich die KF-Farben von den konventionellen Dispersionsfarben in Ihrer Performance?
Die modernen KF-Farben stehen ihren konservierten Vorgängern qualitativ in nichts nach. Ganz im Gegenteil, sie lassen sich sogar tendenziell besser verarbeiten und sind optimal auf die aktuellen Untergrundanforderungen abgestimmt. Der ausführende Handwerker geht zudem keine Gefahr ein, mit Beanstandungen durch mögliche allergene Erscheinung seiner Kunden konfrontiert zu werden. Die Farben geben dem Kunden mehr Freiheiten bei der Verarbeitung mit Pinsel und Rolle, was sich im gleichmässigeren Kraftaufwand zeigt. Der Verdünnungs-Spielraum mit Wasser ist vorhanden, wird aber in den seltensten Fällen benötigt. Das erhöht Effizienz und Anwendungs-Komfort. Eine weitaus stärkere Nachfrage in diesem Zusammenhang vernehmen wir beim Einsatz in behördliche Einrichtungen sowie im Gesundheits- und Pflegebereich. Auch viele ausschreibende Stellen setzen vermehrt konservierungsmittelfreie Farben voraus.

Warum riecht die Farbe anders?
Farben ohne Konservierungsstoffe enthalten meist weniger Geruchsstoffe als konventionelle Dispersionsfarben. Subjektiv kann vor aber allem ein «anderer» Geruch wahrgenommen werden. Farben ohne Konservierungsstoffe riechen anders, und das wird der Kunde unter Umständen bemerken. Der Geruch frischer Farbe ist weder intensiver noch unangenehmer, nur eben anders. Nach Durchtrocknung bleiben die Farben gewohnt geruchsfrei.

Wie können diese Farben ohne Konservierungsstoffe lagerstabil bleiben?
Wir formulieren unsere KF-Farben über ein modernes Konzept mit einer Kombination aus keimarmen Pigmenten, Füllstoffen und Bindemitteln. Die erhaltene Farbe wird dann durch einen erhöhten pH-Wert (ca. 11) stabilisiert. Diese leichte Alkalität schützt vor äusseren Verunreinigungen und gewährleistet die gewohnte Lagerstabilität.

Sind KF-Farben dann nicht eigentlich Silikatfarben?
Silikatfarben dürfen nur einen sehr geringen organischen Anteil aufweisen (<5 %) und haben einen nochmals höheren pH-Wert, der auch nach der Anwendung kurzzeitig einen Schimmelschutz bietet. Die Abtönbarkeit von Silikatfarben ist stark eingeschränkt, die charakteristische Verarbeitung wenig komfortabel. Unsere KF-Farben hingegen sind modern formulierte Dispersionsfarben und haben mit Mineralfarben nur eine einzige Gemeinsamkeit: es werden keine Konservierungsstoffe zur Topfkonservierung benötigt.

Wie sicher beherrschbar ist diese Formulierungstechnologie?
Die DAW hat im Markt über 15 Jahre durchgängige Erfahrung mit Dispersionsfarben ohne Konservierungsstoffe (KF-Farben) und diese durch eigene Patente geschützte Technologie kontinuierlich weiterentwickelt. Seit 2016 (Malerit) bzw. 2017 (Indeko) bieten wir auch umsatzstarke Profiqualitäten als KF-Farbe an. Wir verfügen damit im Markt mit grossem Abstand über die grösste Erfahrung mit dieser Technologie und beherrschen diese sicher in allen angebotenen Qualitätsstufen.

Ist durch die konservierungsfreien Einstellung die Lagerstabilität eingeschränkt?
Nein. Die Farbe wird nicht durch klassische Konservierungsmittel wie Isothiazolinone stabilisiert, sondern über die natürliche Eigenschaft der enthaltenen Rohstoffe. Es bestehen keine Einschränkungen in der Lagerstabilität bei original verschlossenen Gebinde und sachgemässer Lagerung. Diese beträgt die in der Regel > 2 Jahre.

Gibt es durch die KF-Technologie Einschränkungen bei der Tönbarkeit?
Nein. Die Farben sind mit unserem Pastensystem uneingeschränkt tönbar. Im Gegensatz zu Silikatfarben liegen bei unseren KF-Farben keine Einschänkungen in der Verträglichkeit mit bestimmten Pigmenten vor.

Sind wegen des erhöhten pH-Werts besondere Schutzmassnahmen erforderlich?
Nein, es sind keine besonderen Schutzmassnahmen erforderlich. Unsere Farben sind weder als reizend noch als ätzend einzustufen. Die Alkalität entspricht der einer haushaltsüblichen Seife. Daher sind auch auch die angeratenen Vorsichtsmassnahmen bei der Handhabung zu denen konventioneller Dispersionsfarben identisch.

Johannes Westmeier

Johannes Westmeier

Was muss bei der Anwendung der neuen Qualitäten beachtet werden?
Für den Anwender ergeben sich keine wesentlichen Änderungen. Er kann die neue Qualität mit dem gleichen Werkzeug und auf identischen Untergründen wie die bisherige Ware verarbeiten. Konventionelle Farben und KF-Farben sollten nicht miteinander vor der Verarbeitung gemischt werden, da es zu Materialunverträglichkeiten kommen kann. In der Überschichtung von Altuntergründen spielt das jedoch keine Rolle.


DAW Schweiz AG
Gewerbestrasse 6
8606 Nänikon
Tel 043 399 42 22
info@caparol.ch
www.caparol.ch

Festkies und Fallschutzbelag

Die fugenlosen Outdoorbeläge.
Der Festkiesbelag besticht durch seine 3-D Optik und die Natürlichkeit der eingesetzten Mineralien. Der Glanzgrad kann auf Wunsch von matt bis glänzend eingestellt werden. CopyrightDie Rutschfestigkeit entspricht den Anforderungen und richtete sich nach dem ausgewählten Mineral. Verschiedenste runde oder gebrochene Wand-, Fluss- oder Edelkies werden mit einem UV beständigen Bindemittel zu fugenlosen Flächen verarbeitet. Geschwungene, hügelige oder ganz einfache Flächen – eine individuelle Gestaltung ist möglich. Die gebundene Nutzschicht wird von Hand oder maschinell fugenlos und homogen eingebaut. Der Grösse und Lage bzw. Zugänglichkeit der Fläche sind somit keine Grenzen gesetzt. Der fertige Belag ist wasserdurchlässig, frostbeständig, schallabsorbierend, langlebig und verschleissfest. Ein entsprechend vorbereiteter Unterbau lässt gar eine Befahrbarkeit zu. Die Einsatzbereiche sind vielfältig und lassen sich vorwiegend im Aussenbereich in Pärken, Umgebungsflächen, Gehwegen, Treppen, Balkone, Sitzflächen oder als Baumeinfassungen aufzählen. Ob die Ästhetik oder die Funktionalität im Vordergrund steht, der Festkiesbelag ist leicht zu reinigen und zu reparieren.Copyright Der fugenlose Fallschutzbelag ist mit seinen Farben und Formgebungen nicht nur bei Kindern beliebt. Minimaler Unterhalt und die Dauerhaftigkeit erfreut auch das Budget. Das Belagssystem passt sich den Anforderungen der Spielgeräte an und ist BFU gepfrüft. RUB TAN Fallschutzbeläge sorgen für unbeschwerten Spiel- und Kletterspass, mit Sicherheit.


Walo Bertschinger AG
Giessenstrasse 5
8953 Dietikon 1
Tel 044 745 24 50
Fax 044 275 98 12
bodenbelaege@walo.ch
www.walo.ch

Die Geister, die wir riefen

Seit 1990 ist die Verwendung von Asbest in der Schweiz verboten, denn das vermeintliche Wundermittel ist lebensgefährlich für den Menschen. Gebäudebesitzer sind verpflichtet, bei Umbau und Renovierungsarbeiten asbesthaltige Materialien nach spezifischen Kriterien zu entfernen. Die Firma Asbsan AG aus Pratteln verfügt über das notwendige Know-how und die SUVA-Anerkennung, um solche Asbest Sanierungen kompromisslos durchzuführen.

Es geschieht den Menschen manchmal wie dem Zauberlehrling in der berühmten Ballade von Johann Wolfgang von Goethe: Sie erfinden ein Material, können jedoch die Konsequenzen, die die Verwendung dieser Erfindung mit sich zieht, nicht weitsichtig genug abschätzen, geschweige denn ausmerzen. So geschah es auch mit dem Baustoff Asbest. Viele positive Eigenschaften Asbest sind natürlich vorkommende, mineralische Fasern, die feuer-, hitze- und säurebeständig sind. Diese Fasern bestehen auch bei 1000 Grad Hitze und sind gegen aggressive Chemikalien resistent. Ausserdem lassen sie sich gut in verschiedene Bindemittel einarbeiten. Es wundert daher nicht, dass Asbest auf vielfältige Weise eingesetzt wurde: Bei Boden-, Wand- und Deckenbelägen, bei Dächern, Fassaden und Fenstern, bei Elektroinstallationen, Heizungen und Isolationen.

Die Kehrseite der Medaille
AsbsanDas ging so lange gut, bis man feststellte, dass das Einatmen von Asbestfasen schwere Gesundheitsschäden verursacht. Schon eine geringe Konzentration dieses Feinstaubs erhöht das Risiko von Lungenkrebs. Solange Asbest in Baumaterialen fest gebunden ist, stellt er keine Gefahr dar. Stehen aber Umbau-, Unterhalts- oder Renovationsarbeiten an, werden die Asbestfasern freisetzt und so zur tödlichen Gefahr. Hauseigentümer und Abeitgeber in der Pflicht. Wird die korrekte Sanierung von Asbest vernachlässigt, drohen Hauseigentümern oder Arbeitgebern haft- oder strafrechtliche Folgen.

«Hier kommen wir ins Spiel», erklärt Jan Schneider, Geschäftsleiter und Teilhaber der Firma Schneider Sanitär + Spenglerei AG in Pratteln, «denn bei Asbestsanierungen gehen wir keinen Kompromiss ein.»

Das Familienunternehmen hat im Oktober 2016 die Tochterfirma Asbsan AG gegründet. Asbsan AG ist Eines der wenigen, von der SUVA anerkannten und gelisteten Asbest-Sanierungsunternehmen in der Region Basel.

Von der SUVA anerkannte Spezialisten
Neben der notwendigen Zulassung verfüge man über die geeignete Einrichtung und habe das Personal entsprechend geschult, erläutert Jan Schneider. Dabei müsse man sich nach den Vorgaben des Unfallversicherungsgesetzes (UVG) und der Eidgenössischen Koordinationskommission für Arbeitssicherheit (EKAS) richten. Die EKAS hat eigens für die Asbest-Sanierungen einen umfangreichen Anforderungskatalog erstellt (EKAS 6503), der rechtlich bindend ist.

Rückbau von Wand- und Bodenbelägen in Nasszellen

«Unser Hauptaugenmerk bei den Asbest-Sanierungsarbeiten liegt auf dem Rückbau von Wand- und Bodenbelägen in Nasszellen», führt der Jungunternehmer aus, dessen Urgrossvater Alfred die Firma 1907 in dem Gebäude gründete, das heute noch als Firmensitz dient.

Mittlerweile sind jedoch 28 Mitarbeitende in den drei Betrieben angestellt, davon nicht weniger als vier Familienmitglieder. Die 110-jährige Familientradition verpflichte eben, sagt Jan Schneider, daher konzentriere man sich mehr auf die Qualität der Arbeit und setze diese konsequent um: «Somit gehen wir bei Asbestsanierungen keinen Kompromiss ein.»


Asbsan AG
Hauptstrasse 14
4133 Pratteln
Tel 061 827 26 26
Fax 061 827 92 93
info@asbsan.ch
www.asbsan.ch

Raum zum Atmen

Um die Raumluftqualität zu verbessern, gibt es gesetzlich geregelte Grenzwerte für die Emission von Formaldehyd bei Holzwerkstoffen. Auch in Amerika wird es demnächst eine Norm geben, deren Richtwerte noch unter den europäischen Vorschriften liegen. Pfleiderer hat seine Produktion kurzfristig angepasst und kann daher Produkte nach den amerikanischen Richtlinien liefern. Mit «LivingBoard» bietet das Unternehmen auch eine formaldehydfrei verleimte Alternative an.

«Formaldehyd ist eine natürliche Substanz und kommt auch in Bäumen, Früchten und Gemüsepflanzen vor. Sogar der Mensch selbst produziert während des Stoffwechsels täglich Formaldehyd. In sehr grossen Mengen gilt es allerdings als gesundheitsschädigend, deshalb gibt es verbindliche Grenzwerte», erklärt Claus Seemann, Leiter Produktmanagement Träger bei Pfleiderer. Harnstoff-Formaldehyd-Harz ist in der Branche ein bewährtes und gängiges Bindemittel, das zur Herstellung von Holzwerkstoffen eingesetzt wird. Da das Formaldehyd aber nicht zu 100 Prozent abbindet, geht ein kleiner Anteil in die Raumluft über. In Europa wird diese Belastung in Holzwerkstoffen über die sogenannte Emissionsklasse klassifiziert. Die niedrigste und damit beste Emissionsklasse trägt die Bezeichnung E1. «Alle unsere Produkte entsprechen dem Grenzwert E1 von 0,1 ppm (parts per million). Dieser Wert wird auch als empfohlener Richtwert für Innenräume vom Bundesinstitut für Risikobewertung als gesundheitlich unbedenklich bestätigt», so Claus Seemann.

Pfleiderer2008 kam das Thema auch im US-Bundesstaat Kalifornien auf: Das California Air Resource Board, kurz CARB, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Luftqualität im Bundesstaat zu verbessern, und neben vielen anderen Produkten auch die Holzwerkstoffe reglementiert. Deshalb durften ab 2008 nur noch Holzwerkstoffe mit der sogenannten CARB-Zertifizierung nach Kalifornien exportiert werden. «Wir selbst liefern zwar keine Produkte dorthin, doch einige unserer Kunden sind dort vertreten, deshalb haben wir damals schnell reagiert», berichtet Claus Seemann. Die Richtwerte der CARB-Kommission sind bei Spanplatten strenger als die europäischen Emissionsklassen. «In der Regel kann man sagen, dass der Grenzwert der CARB-Zertifizierung bei Spanplatten circa ein Drittel niedriger ist als bei der Emissionsklasse E1», so Claus Seemann.

Zukünftig wird das Thema in Amerika eine noch höhere Bedeutung bekommen, denn ab Ende 2018 wird dort ein neues Gesetz in Kraft treten. Damit werden die ursprünglichen Grenzwerte des California Air Resource Boards in Form der neuen TSCA-Zertifizierung (Toxic Substances Control Act) für das ganze Land übernommen. Pfleiderer-Kunden wie die Häcker Küchen GmbH & Co. KG sind von dem neuen Gesetz betroffen: «Unsere Produkte sind weltweit vertreten. Nachhaltigkeit ist für uns ein Grundprinzip der Unternehmensstrategie und zugleich Massstab für langfristigen unternehmerischen Erfolg. Deshalb möchten wir uns mit dem Standard nach CARB2 an den höchsten Anforderungen messen – und zwar nicht nur in den USA, wo diese künftig gesetzlich gefordert sind, sondern weltweit», erklärt Markus Sander, Geschäftsführer Vertrieb / Marketing / Controlling bei der Häcker Küchen GmbH & Co. KG. «Pfleiderer kann auf langjährige Erfahrung mit der Thematik zurückblicken und hatte deshalb mit der Produktion dieser Qualität kein Problem. Wir sind lieferfähig – alle unsere Standorte besitzen bereits das TSCA-Zertifikat», erklärt Claus Seemann. Um die Formaldehyd- Emissionen zu reduzieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Pfleiderer setzt dabei auf spezielle Leime und Rezepturen, mit denen die Formaldehyd-Emissionen erfolgreich reduziert werden. «Die Umstellung war eine große Herausforderung. Wir sind sehr zufrieden, mit einem Partner wie Pfleiderer zusammenzuarbeiten, der äusserst schnell auf solche Anforderungen reagiert. Auf diese Weise konnten wir in der Küchenmöbelindustrie einen neuen Standard setzen», so Sander. Sofern man die Platten mit Dekorpapier oder HPL beschichtet, werden die Emissionen zusätzlich weiter reduziert. Insbesondere im Bereich des Fertighausbaus kommen auch rohe Platten zum Einsatz. Deshalb bietet Pfleiderer mit «LivingBoard» auch eine formaldehydfrei verleimte Alternative an.

«LivingBoard» wurde bereits zum wiederholten Male mit dem «Blauen Engel» ausgezeichnet. Es wird aus harzarmen Hölzern aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung ohne Recyclingmaterial hergestellt und formaldehydfrei verleimt. Es ist überall dort die erste Wahl, wo Bauherren auf besonders emissionsarme Werkstoffe Wert legen», erzählt Claus Seemann. «Und wer in Sachen Umweltschutz noch einen Zahn zulegen will: Alle Produkte können selbstverständlich auch mit den Holzzertifizierungssystemen FSC oder PEFC kombiniert werden.»

Pfleiderer

Die wichtigsten Pfleiderer-Zertifikate im Detail:
FSC®: Forest Stewardship Council 1993 wurde das Council als Ergebnis der Konferenz «Umwelt und Entwicklung» in Rio de Janeiro gegründet – mit dem Ziel, eine umweltfreundliche, sozialförderliche und ökonomisch tragfähige Bewirtschaftung von Wäldern zu fördern. Pfleiderer setzt FSCMix- sowie FSC-Controlled-Wood-zertifiziertes Holz ein. Bei der Produktion werden Materialien aus FSC-zertifizierten Wäldern und / oder Recyclingmaterial aus kontrollierten Quellen verwendet.

PEFC™: Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes
PEFC™ basiert auf internationalen Beschlüssen der Nachfolgekonferenzen der Umweltkonferenz von Rio (1992) und hat das Ziel, nachhaltige Waldbewirtschaftung im Hinblick auf ökonomische, ökologische sowie soziale Standards zu dokumentieren und zu verbessern.

Blauer Engel
Seit 40 Jahren ist der «Blaue Engel» das Umweltzeichen der deutschen Regierung. Mehr als 12 000 umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen von rund 1500 Unternehmen sind in Deutschland mit dem «Blauen Engel» ausgezeichnet. Pfleiderer ist eines von zwei Unternehmen, deren Produkte als besonders emissionsarm ausgezeichnet wurden: «DecoBoard P2» und «DecoBoard V100ä» sowie «LivingBoard» und «LivingBoard face P2, P4, P5 und P7».

Qualitätszeichen Holzwerkstoffe
Als erstes Unternehmen erhielt Pfleiderer 2016 das Zertifikat «Premiumqualität» für die «LivingBoard»-Produkte. Das Qualitätssiegel der Qualitätsgemeinschaft Holzwerkstoffe berücksichtigt erstmals Grenzwerte der VOC-Verordnung und überwacht die Kriterien der Altholzverordnung.


Pfleiderer Deutschland GmbH
Ingolstädter Strasse 51
92318 Neumarkt
Tel +49 9181 28480
info@pfleiderer.com
www.pfleiderer.com