Neuer Lehrgang – Experten im nachhaltigen Bauen

Wohn- und Bürohäuser, Zürich Mühlebach | Kämpfen Zinke + Partner AG, Zürich
Nachhaltiges Bauen erfährt eine weitere Stärkung durch die Kooperation zweier Bildungsorganisationen und eine neue interdisziplinäre Ausbildung für Bau-Experten.

Alexander Jaquemet, Erlach | Vogelwarte Sempach, mlzd Architekten

Alexander Jaquemet, Erlach | Vogelwarte Sempach, mlzd Architekten

Nachhaltigkeitsthemen finden durch die deutlich spürbaren Klimaveränderungen immer stärkere Beachtung in unserer Gesellschaft. Allerdings ist die Wende noch lange nicht geschafft.

Der jüngste Bericht des Weltklimarats zeigt auf, dass in den nächsten Jahren 3.3 Milliarden Menschen die Folgen der Erderwärmung durch Überschwemmungen, Hitze und Wasserknappheit zu spüren bekommen werden, wenn wir jetzt nicht handeln. Auch die Schweiz ist stark betroffen. Wenn wir so weiterfahren wie bisher, haben wir Ende des Jahrhunderts nur noch zehn bis 20 Prozent unserer Gletscher aus dem Jahr 2015. Aber wir haben noch eine Chance. Wenn wir die Wende mit der Reduktion des Klimagas-Ausstosses jetzt einleiten, können wir die Erwärmung auf 1.5 Grad begrenzen. Je schneller wir handeln, desto kosten-effizienter wird diese Umstellung auf null CO2-Emissionen. Dies gilt sowohl für den Verkehr als auch für die Bauwirtschaft. Diese ist jetzt besonders gefordert. Zwar werden teilweise bereits heute vermehrt erneuerbare Energien und nachhaltige Materialien eingesetzt. Aber ein zukunftsfähiges Gebäude sollte kein CO2 mehr ausstossen, sondern selbst Energie produzieren. Immobilien-Standards wie der SNBS stellen Kriterien für Handlungsanleitungen zur Verfügung, wie nachhaltig gebaut werden kann. Weiterbildungen zum nachhaltigen Bauen vermitteln die entsprechenden Kompetenzen.

Kooperationen stärken Nachhaltigkeit
Nachdem sich im Herbst 2020 bereits acht Berufsverbände zum Verein Nachhaltiges und Baubiologisches Bauen (VNBB) zusammengeschlossen haben, vollzieht das Bildungszentrum Baubiologie nun den nächsten Schritt. Im Februar 2022 wurde mit der Bildungsorganisation sanu ein Kooperationsvertrag unterzeichnet. Neu führt die sanu future learning AG die Geschäftsstelle und organisiert die Kursangebote des Bildungszentrums. Dank dieser Partnerschaft erreichen die Angebote für nachhaltiges Bauen ein breiteres Publikum und einen grösseren Bekanntheitsgrad. Ausserdem wird das Angebot von sanu breiter und attraktiver.

Wohnhaus Schrofer, Trimmis | Architekturbüro Andreas Egger, Chur | Fotograf Paul Duri Degonda

Wohnhaus Schrofer, Trimmis | Architekturbüro Andreas Egger, Chur | Fotograf Paul Duri Degonda

Sowohl der seit über 20 Jahren bewährte Lehrgang mit eidgenössischem Abschluss in Baubiologie als auch die neue Weiterbildung für Expert*innen für das gesunde und nachhaltige Bauen vermittelt interdisziplinäres Fachwissen sowie Selbst- und Sozialkompetenzen (mehr Informationen unter Portrait). Die Lehrgänge sind praxisorientiert und berufsbegleitend. Beide Angebote vermitteln einen gesamtheitlichen Blick zum Thema Nachhaltigkeit, ohne eine adäquate Vertiefung in wesentliche Bereiche wie Material- und Energiekonzepte und Lifecycle-Analysen oder die menschlichen Aspekte zu vernachlässigen.

Interdisziplinärer Lehrgang
Der neue interdisziplinäre Lehrgang für «Experte / in Gesundes und nachhaltiges Bauen HFP» bietet Fachleuten sowohl mit planerischem als auch mit handwerklichem Hintergrund ein breites Grundlagen- und Detailwissen. Die Absolvent*innen können Investoren beraten, Bauprojekte beurteilen oder Expertisen für Bauschäden erstellen. Die Expert*innen sind auch fähig, Innovationen aus der Forschung auf ihre Zukunftsfähigkeit hin zu beurteilen.

Die Interdisziplinarität ist besonders wichtig, wie der ETH-Klimaforscher Reto Knutti herausstreicht. Denn für die aktuellen Herausforderungen wie den Klimawandel gibt es nicht immer klar definierte Lösungen. Deshalb wünscht er sich, dass es mehr Menschen gäbe, «die sich auch aus sozialwissenschaftlicher und ethischer Perspektive» mit solchen Problemen beschäftigten. Denn eine zukunftsfähige Baukultur beinhaltet sowohl ökologische Aspekte als auch ökonomische und soziale Kriterien. Zudem ist ein gutes Raumklima zentral, wenn für Menschen gebaut wird. Mit einer derart umfassenden Sicht können die Expert*innen den Lehrgang abschliessen.

Portrait
Das Bildungszentrum Baubiologie bietet seit über 20 Jahren Weiterbildungen im Bereich des nachhaltigen Bauens an. Im Lehrgang mit Berufsprüfungsabschluss «Baubiologin / Baubiologe» werden die Teilnehmenden in die folgenden Themen eingeführt: Gesundheit im Innenraum, Energieeffizienz, Materialkonzepte, Suffizienz, Lebenszykluskosten, Ökobilanzen, Labels, Kommunikation und soziale sowie ökonomische Aspekte. Der berufsbegleitende Fachkurs richtet sich an Planer*innen und Handwerker*innen, die in ihrem Fachbereich nachhaltig bauen wollen. Während 27 Kurstagen vermitteln Fachleute Praxiswissen für eine nachhaltige Baukultur. Der Kurs dauert ein Jahr.

Der neue Lehrgang mit HFP-Abschluss «Experte / in Gesundes und nachhaltiges Bauen» richtet sich an Planende und Unternehmer mit Vorwissen und Berufserfahrung. Die Themen werden umfassender und vertiefter behandelt. Durch die Zusammenarbeit mit den Berufsverbänden und der ETH Zürich kann das erworbene Wissen in der Praxis angewendet werden. Angestrebt wird, dass Neuentwicklungen aus der Forschung die Chance erhalten, in der Praxis eingesetzt und überprüft zu werden. Der Diplomlehrgang dauert eineinhalb Jahre. Beide Kurse starten im August 2022.

von Dr. Thea Rauch-Schwegler

Wohnen im Bifang Lausen 2020 | Schwob, Sutter, Architekten AG, Liestal

Wohnen im Bifang Lausen 2020 | Schwob, Sutter, Architekten AG, Liestal


sanu future learning AG
c/o Bildungszentrum Baubiologie
Jordan Kouto, Projektleiter
General-Dufour-Strasse 18
CH-2502 Biel
Tel +41 (0) 32 322 14 33
jkouto@sanu.ch
sanu.ch/bau

Fernwärme – der ökologisch sinnvolle Beitrag

Ständerat Othmar Reichmuth, Präsident VFS

Ständerat Othmar Reichmuth, Präsident VFS

Fernwärme – ein Beitrag zur Volkswirtschaft in der Schweiz
Die Schweiz importiert rund 80 Prozent ihres Energiebedarfs aus dem Ausland. Hierfür fliessen jährlich 21 Milliarden Franken aus der Schweiz ab und fehlen der eigenen Volkswirtschaft. Damit diese immensen Geldströme nicht mehr primär in die Krisenregionen der Erdölstaaten fliessen, sondern vermehrt der eigenen Wirtschaft zugutekommen, braucht es eine konsequente Wende hin zu Energieeffizienz und erneuerbaren Energien. Letztere können weitgehend im Verbund mit Fernwärmenetzen optimal und wirtschaftlich genutzt werden. Den Gemeinden und Regionen kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Verschiedene Energieregionen rechnen damit, dass sie die regionale Wertschöpfung bei der Energieversorgung langfristig wesentlich verbessern können. Gleichzeitig erhöhen sie damit die Glaubwürdigkeit einer nachhaltigen Energiestrategie gegenüber der Bevölkerung und dienen dieser als Vorbild.

Investoren erwarten sichere Rahmenbedingungen
Die energiepolitischen Vorgaben machen der Bund und die Kantone. Diese werden in den Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn) festgehalten. Der Vollzug ist Sache der Gemeinden. Eine nachhaltige Energiestrategie führt über eine kommunale Energieplanung, welche den Energiebedarf und die vorhandenen Potenziale an erneuerbaren Energien analysiert und räumlich aufeinander abstimmt. Die Gemeinden setzen die Vorgaben in den kommunalen Bauvorschriften, in Verordnungen sowie in der Richtund Nutzungsplanung um. Der Verband Fernwärme Schweiz (VFS) hat im Dokument «Weissbuch Fernwärme» die entsprechenden Grundlagen erarbeitet. Diese stehen unter www.fernwaerme-schweiz.ch zu Verfügung.

Fernwärme bürgt für Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit
Fernwärme und Fernkälte bedeuten Versorgungssicherheit, Komfort, Kunden- und Umweltfreundlichkeit, minimaler Wartungsaufwand und faire Kosten. Sie nutzen die Ressourcen sauber, effizienter und klimafreundlich. Die Zukunft der Energieversorgung ist in Bewegung. Neben Strom und Mobilität macht Wärme 40% unseres Energieverbrauches aus. Fernwärme und Fernkälte leisten im Wärmebereich einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Sie sind vor allem dann nachhaltig und umweltfreundlich, wenn sie mit dem Einsatz von erneuerbaren Energien oder der Nutzung verschiedener Abwärme- und Kältequellen betrieben werden.


Verband Fernwärme Schweiz
c/o Ryser Ingenieure AG
Engestrasse 9, Postfach
3001 Bern
Tel 031 560 03 90
info@fernwaerme-schweiz.ch
www.fernwaerme-schweiz.ch

Sicherer Umgang mit Solaranlagen

Installation von Solarpannels auf Einfamilienhaus-Dach, Quelle: VKF
Die Steigerung der Energieeffizienz sowie die Förderung von erneuerbaren Energien sind heutzutage zentrale Themen. Einfach nutzbar ist dabei die Energie der Sonne. Solaranlagen wandeln diese mit einer Photovoltaikanlage in elektrische Energie oder mit einer thermischen Anlage in Warmwasser um. Das lohnt sich für Unternehmen genauso wie für Private mit einer eigenen Immobilie. Der Photovoltaik-Markt in der Schweiz wächst stetig. Insgesamt sind Ende 2021 schätzungsweise Solarpanels mit einer Leistung von nahezu 3,5 Gigawatt installiert, die über 5 Prozent des Strombedarfs der Schweiz abdecken. Dabei ist die Installation einer Photovoltaikanlage insbesondere bei einem Neubau interessant: Es können dadurch andere Dachmaterialien eingespart werden und für die Montage muss nicht – wie bei nachträglichen Solarinstallationen – separat ein Gerüst aufgestellt werden. In der Regel kann zudem ein grosser Teil des produzierten Stroms im gleichen Gebäude verbraucht werden. Denn in heutigen Neubauten werden fast immer Wärmepumpen sowie Ladestationen für E-Mobilität installiert. Integrierte elektrische Speichersysteme in Form von Batterieanlagen erlauben es, den produzierten Strom-Überschuss zu speichern. Für den Ersatz der Atomkraft und der fossilen Energien benötigt die Schweiz rund 50 Gigawatt Solarleistung, die grösstenteils auf unseren Gebäuden installiert werden können. Jede Aussenfläche lässt sich zwar zur Solarstromproduktion nutzen. In der Schweiz sind jedoch Solaranlagen auf Dächern am meisten verbreitet. Dies auch aus gutem Grund: Bei Solaranlagen auf dem Dach sind die Schutzziele einfacher zu erreichen als an der Fassade. Das kürzlich aktualisierte VKF-Brandschutzmerkblatt «Solaranlagen» liefert wertvolle Angaben dazu.

Nachrüsten einer Solaranlage auf Hausdach, Quelle VKF

Nachrüsten einer Solaranlage auf Hausdach, Quelle VKF

Prinzipiell gelten Solaranlagen als sicher. Im Falle eines Brandes sind allerdings spezifische Schutzmassnahmen erforderlich. Eine PV-Anlage beinhaltet durch ihre Eigenschaften eine Aktivierungsgefahr. Das Risiko durch den produzierten Gleichstrom verlangt besondere Beachtung. Die Eigentümer und Betreiber von Solaranlagen sowie Versicherungen, Brandschutzbehörden, Feuerwehren und die Hersteller sowie Installationsfirmen haben deshalb das Interesse, dass die erstellten Anlagen in Bezug auf Personensicherheit und Sachwertschutz dem heutigen Stand der Technik genügen. Das Merkblatt «Solaranlagen» zeigt insbesondere die zu erreichenden Schutzziele auf. In der überarbeiteten Version werden wichtige Begriffe definiert und neue erläutert. Eine weitere Neuerung besteht in der Erleichterung bei Montagen von Solaranlagen neben Öffnungen von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen: Der frühere Sicherheitsabstand von 2,0 Metern kann wesentlich verringert werden. Dadurch ist eine Optimierung der nutzbaren Fläche möglich. Die Anwendung der neuen Regel bedingt allerdings eine gute und detaillierte Planung. Ergänzend ist sowohl auf das Stand der Technik-Papier von Swissolar als auch auf die neue Niederspannungs-Installationsnorm (NIN) hinzuweisen.

Bei der Installation von Solaranlagen bildet die NIN die wichtigste Norm für die Elektroinstallationsbranche in der Schweiz. Sie wird alle fünf Jahre überarbeitet. Generell verlangt die NIN den «Schutz gegen den elektrischen Schlag». Mit der Inkraftsetzung der NIN 2020 (Niederspannungs-Installationsnorm, SN 411000:2020) wurden die Anforderungen an den Fehlerschutz generell angepasst. So müssen Endstromkreise ≤ 63 A mit einer oder mehreren Steckvorrichtungen eine Abschaltzeit von 0,4 Sekunden einhalten.

Das neue Merkblatt «Solaranlagen» ist ein Gemeinschaftsprojekt und wurde durch eine Arbeitsgruppe der VKF und der Swissolar ausgearbeitet. Vor dessen Veröffentlichung wurde auch der Verband Electrosuisse zu einer Stellungnahme eingeladen.

Das VKF-Brandschutzmerkblatt ist kostenlos: www.bsvonline.ch
(Stichwortsuche «Solaranlagen»)


Vereinigung Kantonaler
Feuerversicherungen VKF
Marcel Donzé
Bundesgasse 20, 3001 Bern
Tel 031 320 22 85
marcel.donze@vkg.ch
www.bsvonline.ch

Moderne Heizungen – Die das Klima nicht ins Schwitzen bringen

Wie verbindet man komfortables Heizen mit Nachhaltigkeit und Klimaschutz? Die Liebi LNC AG liefert seit über 30 Jahren überzeugende Antworten. Ihre modernen und bedienerfreundlichen Heizsysteme beziehen ihre Energie aus erneuerbaren Quellen wie Holz, Umweltwärme und Sonne.

Stückholzheizungen
Ihre Stückholzkessel LSK entwickelt und baut Liebi selbst. Das intelligent regulierte Gas-Sauerstoff-Gemisch garantiert einen maximalen Wirkungsgrad. Mit Leistungen von 19 bis 60 kW eignen sich die Stückholzheizungen ideal für den Einsatz in Einfamilienhäusern, grösseren Gebäuden und kleinen Nahwärmeverbünden. Die verschiedenen Modelle verfügen über leistungsgerechte Holzfüllvolumen für Halbmeter- oder Meterscheitholz. Optional kann eine automatische Zündung eingebaut werden, die den Brennstoff nach Bedarf oder per Handy per Fernsteuerung zündet.

Pellets- und Hackgutheizungen
Die ETA-Hackgut- und Pelletskessel von Liebi liefern zwischen 7 und 500 kW Heizleistung und können mit verschiedenen Austragungssystemen kombiniert werden. Sicher im Betrieb und komfortabel bedienbar bereiten die Geräte jahrzehntelang Freude. Ein grossflächiger Touchscreen macht das Einstellen der Heizung zum Kinderspiel – sie kann übrigens auch mit dem Handy bedient werden.

Wärmepumpen
Liebi setzt auf Wärmepumpen des führenden schwedischen Herstellers NIBE. Die Wärmepumpensysteme schaffen ein perfektes Raumklima für höchsten Wohnkomfort – mit natürlichen Energiequellen und auf besonders energieeffiziente Weise. So bietet die neue, smarte Generation «NIBE S-Serie» intelligente Funktionen wie «Smart Control»: Diese Regelung passt den Brauchwasser bedarf an das Benutzerverhalten an, stimmt den Wärmebe darf mit den Wetterdaten ab und wählt automatisch den günstigsten Stromtarif.

Heizungen
Hybrid-Heizungen sind ein energiesparendes und komfortables Wärmekonzept. Sie verbinden die Zuverlässigkeit einer Stückholzheizung mit der Energieeffizienz einer Wärmepumpe oder mit den Vorteilen einer Solaranlage oder eines Pelletskessels. Welche Kombination im konkreten Anwendungsfall ideal ist, hängt unter anderem vom Energiebedarf der Benutzer und des Gebäudes ab.

Sonnenkollektoren
Thermische Solaranlagen nutzen die Kraft der Sonne zur Warmwasseraufbereitung und / oder zum Heizen. Sonnenkollektoren von Liebi überzeugen durch ihre ausgereifte Technik und ausgeklügelte Detaillösungen. Das Sortiment umfasst verschiedene Kollektortypen für Aufdach- und Indach-Anwendungen.

Steuersysteme
Liebi bietet komplette Services aus einer Hand. Dazu gehören Planung und Engineering, Schaltschrankbau sowie die Inbetriebnahme von Regel- und Steuersystemen. Letztere bestechen mit ihrer modernen Elektronik und Mikroprozessor-Technologie – sie können in allen wärmetechnischen Anlagen eingesetzt werden.


Liebi LNC AG
Burgholz 18
3753 Oey
Tel 033 533 83 83

Kundencenter Mittelland
Gibelinstrasse 25
4500 Solothurn
Tel 032 544 17 77

Kundencenter Zentralschweiz
Allmend 61
6204 Sempach
Tel 041 545 24 24

Kundencenter Ostschweiz
Tösstalstrasse 14
8360 Eschlikon
Tel 071 544 11 99

info@liebi.swiss
www.liebi.swiss

Heizung komfortabel per App steuern: Hoval führt SmartHome-Lösung HovalConnect ein

Über die Verbrauchsdatenanzeige in Echtzeit behalten Hauseigentümer oder Verwaltungen jederzeit den Überblick über Heizkosten. (Bild: Hoval AG)
Titelbild: Über die Verbrauchsdatenanzeige in Echtzeit behalten Hauseigentümer oder Verwaltungen jederzeit den Überblick über Heizkosten.
(Bild: Hoval AG)

Die Heizung aus der Ferne steuern – für Hauseigentümer und Verwaltungen dank Hoval-Connect kein Problem. Die neue Plattform samt gleichnamiger mobiler App bietet einen Fernzugriff auf die wichtigsten Funktionen von Heizung und Komfortlüftung, informiert bei etwaigen Störfällen und ermöglicht die Kontrolle historischer Verbrauchsdaten. Zudem sorgt die integrierte Anbindung an die Wettervorhersage für einen energieeffizienteren Heizbetrieb. HovalConnect ist seit 1. April in der Schweiz erhältlich.

Wer kennt das nicht: Ein langer Arbeitstag ist zu Ende und auf dem Heimweg freut man sich auf die verdiente Entspannung in den eigenen vier Wänden. Ob man ein warmes Bad geniessen oder die Lieblingsserie schauen möchte: HovalConnect gibt einem die Sicherheit, dass man ein warmes Zuhause vorfindet.

Die neue SmartHome-Lösung des Heizund Klimatechnikunternehmens Hoval ermöglicht Hauseigentümern oder Verwaltungen per Fernzugriff die Steuerung von Hoval Heizungen oder Komfortlüftungen. Dank neuester Sicherheitstechnologie bleibt die Heizanlage dabei vor unerlaubtem Zugriff geschützt.

Einfacher Zugriff für mehr Komfort
Die «Internet of Things»-Anwendung bietet einfachen Zugriff auf die wichtigsten Funktionen per Browser oder gleichnamiger mobiler App und steigert so den Wohnkomfort, indem man beispielsweise die Ferienwohnung bereits bei Anreise auf eine behagliche Temperatur wärmen lässt. Hauseigentümer behalten dank übersichtlicher Darstellung zudem jederzeit den Betriebszustand der Anlage im Blick – inklusive Innen- und Aussentemperatur. So findet sich jederzeit der passende Rahmen für die ideale Raumtemperatur.

HovalConnect ist auch als gleichnamige mobile App erhältlich. (Bild: Hoval AG)

HovalConnect ist auch als gleichnamige mobile
App erhältlich. (Bild: Hoval AG)

Funktion und Kosten sicher im Griff
HovalConnect sorgt für einen einwandfreien Betrieb der Heiz- oder Komfortlüftungsanlage, da die SmartHome-Lösung Hauseigentümer bei etwaigen Störfällen per eMail oder Push Notification informiert, sodass schnell reagiert werden kann. Mit entsprechend installierten Energiezählern lassen sich über die SmartHome-Lösung verschiedene historische Verbrauchsdaten einsehen: täglich, wöchentlich, monatlich oder jährlich. Bei einer Solaranlage erhält man zudem eine grafische Darstellung des Solarertrages.

Effizient und umweltfreundlich durch Wettervorhersage
Da HovalConnect die lokale Wettervorhersage nutzt, leistet die Plattform ihren Beitrag für energieeffizienteres Heizen: Ist beispielsweise Sonnenschein angekündigt, wird die Heizleistung durch HovalConnect vorsorglich reduziert. Und wenn möglich, nutzt die Warmwasseraufbereitung die kostenlose Energie einer Photovoltaik-Anlage, ehe der Warmwasser-Speicher mit Heizenergie erwärmt wird.

«Auf diese Weise können Hauseigentümer und Verwaltungen Ihren Beitrag für eine grünere Zukunft leisten, ohne an Wohnkomfort einzubüssen», erklärt Mizuki Yuasa, Produkt-Markt-Manager Regelungstechnik bei Hoval Schweiz. «HovalConnect ist die optimale Ergänzung einer Heizungsregelung für eine nachhaltige Zukunft.»

Seit April 2021 in der Schweiz erhältlich
HovalConnect ist seit 1. April 2021 in der Schweiz für sämtliche Hoval Heizungen und Komfortlüftungen, welche auf der TopTronic E-Regelungstechnik basieren, erhältlich. Neukunden können nach Erwerb der notwendigen Hardware HovalConnect ohne zusätzliche Jahresgebühren nutzen.

Weitere Informationen:
www.hoval.ch/connect-mfh

Über Hoval
Hoval zählt international zu den führenden Unternehmen für Raumklima-Lösungen. Mehr als 75 Jahre Erfahrung motivieren das Unternehmen immer wieder zu innovativen Systemlösungen. Die Gesamtsysteme zum Heizen, Kühlen und Lüften werden in mehr als 50 Länder exportiert.
Als Spezialist für Heiz- und Klimatechnik ist Hoval ein erfahrener Partner für Systemlösungen. So kann man zum Beispiel mit Sonnenenergie Wasser erwärmen und mit Öl, Gas, Holz oder einer Wärmepumpe die Räume beheizen. Hoval verknüpft die unterschiedlichen Technologien und bindet auch die Raumlüftung in dieses System ein. Leitlinie des Handelns ist die gelebte Verantwortung für Energie und Umwelt: Im Zentrum der Entwicklung der Heiz- und Lüftungssysteme steht bei Hoval immer die Energieeffizienz.


Hoval AG
General Wille-Strasse 201
8706 Feldmeilen
Tel +41 (44) 925 61 11
info.ch@hoval.com
www.hoval.ch