Photovoltaik mit Wärmepumpe: Zu Hause beim Energie-Profi

Wenn jemand weiss wie erneuerbare Energie optimal genutzt werden kann, dann ist es Christian Wasem. Er ist Spezialist für Systemtechnik und arbeitet bei Hoval. Sein Haus in Frasnacht am Bodensee ist denn auch vom Keller bis zum Dach mit modernster Technik ausgestattet.

Das moderne Einfamilienhaus mit Baujahr 2012, in dem Christian Wasem mit seiner Familie lebt, ist eines von mehreren in einem sehr gepflegten Quartier. Was man ihm nicht ansieht, das sind seine inneren Werte. Bereits beim Bezug hat Christian Wasem die gesamte Bodenheizung inklusive Verteilung selber installiert. Zentral dabei waren die Produkte von Hoval: eine Sole/Wasser-Wärmepumpe Thermalia H (15) mitsamt Erdsonde eines Zulieferers, ein 500 Liter Boiler CombiVal ESSR 500 sowie ein Heizpuffer EnerVal 500. Im System integriert ist auch eine passive Kühlung, die überschüssige Wärme via Erdsonde abführt. Als Spezialist sagt er:

«Natürlich interessiert mich was technisch möglich ist. Hier sind Hoval-Produkte eine erstklassige Wahl. Ebenso wichtig ist aber auch die Verantwortung gegenüber der Umwelt.»

Und die motiviert ihn zu ständigen Optimierungen:

«Mein Ziel ist eine möglichst hohe Autarkie bei der Versorgung mit sauberer Energie.»

Den Strom liefern Photovoltaik-Module

Auch die Stromversorgung im Haus sollte möglichst autark sein. Christian Wasem hat sich deshalb an Helion gewandt, den Schweizer Spezialisten für Photovoltaik-Anlagen und Partner von Hoval. Das war vor drei Jahren. Heute befinden sich auf dem Dach des Hauses 28 Photovoltaik-Module für den täglichen Strombedarf für etwa 200 m2 Wohnfläche sowie den kleinen Coiffeur-Salon seiner Frau. Michael Egli, Projektleiter bei Helion, sagt:

«Die PV-Anlage wurde präzise auf die Bedürfnisse abgestimmt. Sie liefert jährlich 11’500 kWh. Der Stromverbrauch des gesamten Hauses beträgt 13’500 kWh.»



Als Profi weiss Christian Wasem, dass es Sinn macht möglichst viel dieses eigenen sauberen und günstigen Stroms zu nutzen. Um hier optimale Werte zu erreichen, steuert er die Wärmepumpe in Zusammenhang mit dem vorhandenen Photovoltaik-Strom an. Dies funktioniert über die SmartGrid-ready Schnittstelle – das System priorisiert immer selbständig den günstigsten Strom für die Wärmepumpe und puffert die Wärme für die Zeit, in der teurerer Strom aus dem Netz bezogen werden müsste. Doch Christian Wasem sah noch weitere Optimierungsmöglichkeiten.

SmartHome spart zusätzlich Energie
Eine der Anforderungen an die Photovoltaik-Anlage war, dass sie kompatibel ist mit dem installierten Gebäudeleitsystem. Dabei handelt es sich um eine SmartHome Lösung von Loxone. Auch das konnte Helion erfüllen. In Anbindung an die Photovoltaik-Anlage regelt das SmartHome System heute in jedem Raum separat die Temperatur und die Feuchtigkeit, sie steuert Licht und Storen automatisch, und selbst zwei Radiatoren im Bad sorgen mit eigenem Strom für wohlig trockene Handtücher.

Hoval und Helion – eine ideale Partnerschaft
Das Haus der Familie Wasem war das erste gemeinsame Projekt von Hoval und Helion. Daraus hat sich eine Erfolgsstory ergeben. Michael Egli von Helion:

«Die Zusammenarbeit funktioniert erstklassig. Mit Hoval haben wir einen Ansprechpartner auf Augenhöhe und inzwischen viele weitere Projekte realisiert.»

Und Christian Wasem ergänzt:

«Wir haben ein gemeinsames Ziel – möglichst viel eigene saubere Energie für jedes Haus.»

Im Haus der Wasems wurde dieses Ziel erreicht. Christian Wasem:

«Über das ganze Jahr gesehen erreichen wir heute eine Autarkie von hervorragenden 50 Prozent». Das Ende der Fahnenstange? «Nein, das nächste Projekt ist ein Batteriespeicher für den Solarstrom. Damit lässt sich die Selbstversorgung nochmals erhöhen.»

Christian Wasem wird also auch in Zukunft analysieren und optimieren. Und die Erfahrung und das Wissen, die er in seinem eigenen Haus gesammelt hat, an die Kunden von Hoval weitergeben.


Hoval AG
General Wille-Strasse 201
CH-8706 Feldmeilen
Tel +41 (0)44 925 61 11
info.ch@hoval.com
www.hoval.ch

Wärme ohne Kohlenstoffdioxid

Durch menschliche Aktivitäten, allen voran die Verbrennung fossiler Energieträger, stieg der Anteil an Kohlenstoffdioxid in der Erdatmosphäre von ca. 280 parts per million zu Beginn der Industrialisierung auf ca. 400 ppm im Jahr 2015 an, Tendenz weiter steigend. Dieser Anstieg bewirkt eine Verstärkung des Treibhauseffektes, die wiederum die Ursache für die aktuelle globale Erwärmung ist.

Die Firma Calodrill AG bietet mit ihrer Hauptkompetenz in Erdsondentechnik eine Alternative für einen aktiven Umweltschutz. Das Unternehmen wurde im Jahre 2007 von der EBL-Wärmesysteme AG begründet und im 2016 umbenannt. Heute ist die Firma Calodrill AG ein selbständiges Unternehmen mit Sitz in Laufen BL. Ein weiterer Meilenstein in der Firmengeschichte ist der Eintritt von Thomas Walliser als Geschäftsführer. Mit der Erfahrung von ca. 480 000 ausgeführten Bohrmetern und aus über 1 000 Projekten übernahm Walliser im Frühjahr 2017 die Geschäftleitung der Firma Calodrill AG. Die langjährigen, engagierten Mitarbeiter garantieren trotz starkem Preisdruck dank ihrer Erfahrung für eine stets qualitativ hochstehende Arbeitsausführung. Zu dem Dienstleitungspaket bei einer Erdsondenbohrung bei Neu- und Umbauten gehört vor der Bohrung die Planung mit unseren Projektpartnern vor Ort, das Setzen der Erdsonde inkl. Injektieren, das Verlegen der Anbindeleitungen bis zur Wärmepumpe sowie die Wiederinstandstellung der Umgebung.

Colodrill

Was ist Erdsondentechnik?
Die im zugänglichen Teil der Erdkruste gespeicherte Wärme bezeichnet man als Erdwärme. Als regenerative Energie dient sie der direkten Nutzung, wie zum Heizen und Kühlen im Wärmemarkt (Wärmepumpen-Heizung) als auch der indirekten Nutzung, wie zur Umwandlung in Strom oder in ein Geothermie- Kraftwerk (Kraft-Wärme-Kopplung). Mittels Erdwärmesonden, Kollektoren, Energiepfählen oder Wärmebrunnenanlagen erfolgt die Nutzung der Erdwärme. Global gesehen ist die Geothermie eine langfristig nutzbare Energiequelle. Hinzu kommt, dass im Gegensatz zu erneuerbaren Energien die Erdwärme weder von Tag und Nacht noch von Wind und Wetter, auch nicht von den Jahreszeiten beeinflussbar ist.

ColodrillErdwärmesonde
Eine Erdwärmesonde (EWS) ist ein geschlossenes Rohrsystem, befüllt mit einer zirkulierenden Wärmeträgerflüssigkeit. Dieses wird in der Regel in ein vertikal oder seltener schräg angeordnetes Bohrloch in den Untergrund eingebaut. Aus dem Erdreich wird mit der Erdwärmesonde Wärme entzogen, die wiederum meist an den Wärmetauscher (Verdampfer) einer Erdwärmepumpe weitergegeben wird. Mittels der Wärmepumpe ist die wirtschaftliche Nutzung der Erdwärme zur Gebäudeheizung möglich. Kurzum ist die EWS eine Nutzungsmöglichkeit der oberflächennahen Geothermie. Sie schöpft durch Erdsonden nachhaltige Wärme und schont somit die Umwelt. Durch Wärmepumpen dienen Erdwärmesonden hauptsächlich der Gewinnung von Umgebungswärme. Über Erdsonden kann aber auch die Variante zur Kühlung umgesetzt werden. Hierbei wird Wärme aus Gebäuden über die Wärmepumpe in das Erdreich übertragen. Für die Abkühlung der Wärmeträgerflüssigkeit dient also das Erdreich.


Calodrill AG
Wahlenstrasse 175
4242 Laufen
Tel 061 765 44 00
Fax 061 765 44 05
info@server.ch
www.caldorill.ch

GEROtherm®VARIOErdsonden

Gewerbehaus mit flexibler Nutzung. An bester Lage in St.Gallen entstand ein Gewerbehaus an der Rorschacherstrasse 226, das sowohl für gewerbliche- und Büro-Nutzungen ausgelegt ist. Das Erdgeschoss und 4 Obergeschosse à 6850 m2, sowie 3 Untergeschosse mit 170 Parkplätzen bieten verschiedene Nutzungsmöglichkeiten.

Bei der Beheizung der Liegenschaft setzt die Firma Wild + Co AG, auf die moderne Energiegewinnung mittels Erdwärme. Die Firma HASTAG, der Spezialist in St.Gallen für Erdsondenbohrungen führte die Bohrungen fachmännisch aus. Mit modernsten, mobilen Bohrgeräten wurden die Bohrungen erstellt und die 38 GEROtherm® VARIO Erdsonden abgeteuft. Nach der Abteufung wurden die Bohrlöcher mit einer Spezialsuspension, die natürliche Rohstoffe wie, Ton und Bentonit enthält hinterfüllt. Alle Sonden sind einer Druck- und Durchflussprüfung nach SIA 384/6 unterzogen worden. Die protokollierten Resultate sind mit einem digitalen Messgerät aufgezeichnet worden. Der moderne fünfgeschossige Neubau muss dem neusten Stand der Technik entsprechen. Zum Einsatz kommen die neuen GEROtherm® VARIO Erdsonden. Dieser Erdsonden-Typ bietet wesentliche Vorteile gegenüber Standard Erdsonden. Die spezielle Bauform mit der konischen Wandstärke ist ein Novum im Erdsondenbereich. Eine von HakaGerodur AG entwickelte und patentierte Erdsonde die viele Vorteile bietet.

Die Erdsonde mit 16 % weniger Druckverlust

HakaGerodurDie Vorteile im Überblick:

  • Optimierter hydraulischer Druckverlust
  • Druckbeständig bis 20 bar
  • Deutlich verbesserte Beuldruckbeständigkeit im unteren Bereich
  • Optimaler Wärmeübergang
  • Werkstoff zu 100 Prozent Kunststoff
  • Einbaubedingungen analog der Standardsonde
  • Verwendung von üblichen Werkzeugen
  • SKZ-zertifiziert
  • Patent-Nr. EP 2 706 308

Vergleich Druckverlust GEROtherm® VARIO gegenüber PN20.

  • Ethylenglykol: 20 %
  • Temperatur: 16 °C
  • Volumenstrom: 1.8 m3/h
  • Länge: 200 m
  • Doppel-U: ∅ 40 mm
  • Sole-Umwälzpumpe: Grundfos MANGA 80-60 F
HakaGerodur HakaGerodur HakaGerodur
HakaGerodur HakaGerodur

Konstruktion mit der Wandstärkenverteilung und Druckbeständigkeit
einer GEROtherm® VARIO-Erdwärmesonde.

HakaGerodur AG
Giessenstrasse 3
8717 Benken
Tel 055 293 25 25
Fax 055 293 25 26
sekretariat@hakagerodur.ch
www.hakagerodur.ch