Interview mit Herrn Bernhard Feigl von der Firma Glas Marte

Herr Feigl wenn jemand sich mit dem Gedanken trägt, seinen Balkon einglasen zu lassen, findet er im Netz jede Menge Angebote. Glas Marte sticht allerdings erstmal durch seine hervorragende Website heraus. Was für weiter Gründe würden Sie als erstes nennen, sich für Glas Marte zu entscheiden?

  • Auf Grund unserer hervorragenden Glasqualität.
  • Auf Grund unserer hervorragenden Glasbearbeitung.
  • Wir sind nicht Konzerngebunden. Somit sind wir variabel in der Auswahl und können für jede Situation / Projekt das bestgeeignetste Glas auswählen.
  • Auf Grund unserer Schiebesysteme, die besonders bei ganzen Fassaden oder bei besonders hohen Glaselementen entscheidende Vorteile bieten.

Gibt es irgendetwas im Glasbau, bei dem Glas Marte «Nein» sagen würde oder müsste?
Wir verfügen über ein sehr breites Produktfolio und sehr viel Erfahrung / Kenntnisse, durch die unsere Kunden profitieren. Natürlich gibt es auch Spezialfälle wie zum Beispiel gebogene Brandschutzgläser, die wir gerne anderen Firmen überlassen.

Was war für Sie persönlich, der aufregendste Auftrag im Glasbau, den Sie miterleben durften?
Aufregend ist immer die Zusammenarbeit mit unseren Kunden – Metallbauer, Fensterbauer, Tischler etc. – mit denen wir gemeinsam gute und Innovative Lösungen entwickeln. Am Ende des Tages sind es die menschlichen Begegnungen, die unser Leben wertvoll machen. Schön, wenn es dann auch noch um Offenheit, Transparenz, Weitsicht und Ausblick geht. Eigenschaften die nur so einem begeisternden Produkt wie Glas innewohnen.

Wir durften gerade sensationelle Glasgeländer nach Fitznau liefern – in hervorragender Zusammenarbeit mit einem sehr innovativen Unternehmen. Aber auch die Fassade von UNAIDS begeistert uns nach wie vor.

Am meisten Freude bereitet uns diese Situation: Wenn wir mit Kunden unsere umgesetzten Projekte besichtigen und es fällt der Spruch: «Wie Sie sehen – Sie sehen nichts» (Anm. mit Glas gebaut).

Glas Marte bedient den ganzen Glasbau Sektor. Vom Privat- über den Planer bis zum Generalunternehmer. Wie viele Leute sind eigentlich bei Glas Marte beschäftigt?
Wir beschäftigen rund 340 Mitarbeiter. Aber wir wollen uns an unserer Leistung, nicht an der Grösse messen.

Spezifisch gefragt für die Schweiz. Kümmerst sich Glas Marte von der Beratung den Transport, über die Verzollung bis hin zur Montage komplett um alles, wenn ein Schweizer Kunde sich für Glas Marte entscheidet. Oder was muss der Kunde selbst erledigen?
Für unsere Kunden (Metallbauer, Fensterbauer, Tischler etc.) tun wir alles was möglich ist. Auch für Architekten, alle in der Bauplanung und alle Bautätigen sind wir ein kompetenter Ansprechpartner. Auf Grund unserer bald 90-jährigen Erfahrungen können wir sehr viele Serviceleitungen anbieten.

Alle privaten Endkunden können unsere Leitungen über kompetente Partnerbetriebe beziehen.

Wie sieht es mit der Garantieleistung von Glas Marte aus? Und sollte oder muss der Kunde eine spezielle Zusatzversicherung, z. B. für Glasbruch oder Hagelschäden abschliessen? Was raten Sie da?
Glas ist hart wie Granit, biegsam wie Aluminium und hat enorme Festigkeiten. Es vergilbt und verbleicht nicht, ist zu 100 % recyclebar und bei vielen Anwendungen sämtlichen anderen Bauprodukten überlegen.

Das Thema Reparatur beschäftigt bei uns im Hause eine einzige Person und wird immer überbewertet.

Was ist die Glas-Marte Akademie?
Es werden verschiedene Seminare, Webinare, Zoom-Meetings veranstaltet / angeboten, die zur Information, Weiterbildung und Produktinformation dienen.

Wie oft finden solche Weiterbildungskurse oder Infoveranstaltungen statt?
Dese Veranstaltungen finden regelmässig statt, besonders im Frühjahr. Aber nützen Sie gerne unsere Aussendienstrepräsentanten und Aussendiensttechniker.

Herr Feigl, besten Dank für das Interview. Gerne überlassen wir Ihnen das Schlusswort und wünschen der Firma Glas Marte weiterhin viel Erfolg und alles Gute.


Glas Marte GmbH
Brachsenweg 39
6900 Bregenz
Tel +43 5574 6722-0
office@glasmarte.at
www.glasmarte.at

ALUSTAND Befestigungssystem – Photovoltaik und Gründach sind Partner für Nachhaltigkeit

Der Ausbau der Photovoltaik ist Teil der Energiestrategie 2050. Rund die Hälfte des Schweizer Strombedarfs könnte damit auf Dächern und an Fassaden erzeugt werden. Dachbegrünungen sind wichtige Ausgleichsflächen für Flora und Fauna im überbauten Raum. Sie dienen der Regenretention und tragen zu einem besseren Klima bei. Oft werden Gründach und PV-Anlagen als Konkurrenten betrachtet. Das ist kurzsichtig. Beide Nachhaltigkeitspartner funktionieren perfekt zusammen, eine sorgfältige Planung und passende Komponenten vorausgesetzt.

Voraussetzung für die Gründachpflege unter der PV-Anlage ist eine einfache Zugänglichkeit. Das Dach muss für die Gründachpflege und die Wartung der PV-Anlage gesichert begangen werden können, Sicherungssystem und Bepflanzung dürfen die PV-Module nicht abschatten.

Das Befestigungssystem ALUSTAND-Butterfly erfüllt die Anforderungen eines Gründaches
Das Grünsubstrat wird gleichzeitig zur Ballastierung der Anlage gegen Windsog-Kräfte genutzt. Die seit 2003 bewährte solide und offene Konstruktion ALUSTAND fügt sich ästhetisch in das Gründach ein. Schlicht und elegant gewährleistet sie die Gründachpflege unter den Modulen und sorgt durch eine gute Hinterlüftung für beste Solarerträge.

Der Regen hilft dem Gründach zu gedeihen und reinigt die PV-Module, die mit ALUSTAND-Butterfly im Winkel von 15 bis 20 ° optimal geneigt sind. Soll das Grün auf dem Dach ohne Verschattungs-verluste noch üppiger spriessen, ist ALUSTAND auch mit Konsolen für grösseren Dachabstand erhältlich. Das lineare Sicherungssystem ALUSTAND Safety für den Einsatz der persönlichen Schutzeinrichtung gegen Absturz wird in das System verschattungsfrei integriert. ALUSTAND-Butterfly – das schweizerische System für Partnerschaften mit der Sonne.


ALUSTAND
Seemattstrasse 21b
6333 Hünenberg See
Tel 041 780 07 36
info@alustand.ch
www.alustand.ch

Sommergewitter – so tragen Sie zum Gebäudeschutz bei

Oberfl ächenabfl uss sorgt für Schaden an Gebäude. (Quelle: Mobiliar Lab für Naturrisiken, Christophe Lienert)
Plötzlich verdunkelt sich der Himmel und böige Winde ziehen auf. Bestimmt kennen Sie diese Vorboten eines Sommergewitters. Doch was können Sie in Ihrer täglichen Arbeit tun, um Personen und Gebäude in solchen Momenten zu schützen? Die Informationsplattform www.schutz-vor-naturgefahren.ch hat für Sie die wichtigsten Massnahmen zusammengetragen.

Hagel – kleine Körner, grosse Schäden
Hagel tritt in den meisten Gebieten der Schweiz häufig auf und bleibt trotz intensiver Forschung nur kurzfristig vorhersehbar. In den letzten 20 Jahren haben Hagelschäden an Gebäuden deutlich zugenommen. Schuld daran ist in erster Linie die Bauweise unter Verwendung empfindlicher Materialien. Bauherren und Baufachleute haben es deshalb in der Hand, diese Entwicklung zu verbessern: Bei jedem Neubau und bei jeder Sanierung von Dach und Fassade sollte frühzeitig an den Hagelschutz gedacht werden. In den meisten Fällen ist ein guter Hagelschutz ohne oder mit geringen Zusatzkosten möglich. Entscheidend ist die Materialwahl – geprüfte, hagelsichere Bauteile gewährleisten einen wirksamen Schutz. Die im Hagelregister (www.hagelregister.ch) eingetragenen Produkte wurden von anerkannten Prüfstellen auf ihren Hagelwiderstand getestet. Zudem müssen die besonders empfindlichen Lamellenstoren geschützt werden. Hier hilft die zunehmende Vernetzung und Automatisierung: Beliebige Gebäudesteuerungen können auf das kostenlose Warnsignal «Hagelschutz – einfach automatisch» zugreifen und so ohne menschliches Zutun bei Hagelgefahr die Storen hochziehen und wirksam schützen (www.vkg.ch/hagelschutz).

Starkregen – viel Wasser innert kürzester Zeit
Gewitter sind oft von starkem Regen begleitet. Wenn das Wasser vom Boden nicht aufgenommen werden kann und an der Bodenoberfläche abfliesst («Oberflächenabfluss»), kann dieses über Öffnungen wie Türen, Lichtschächte oder Lüftungsöffnungen in Gebäude eindringen und in Untergeschossen sowie auf Fluchtwegen auch Personen gefährden. Die Terraingestaltung um und auf dem Grundstück entscheidet darüber, wie viel Oberflächenwasser sich ansammelt und wohin es abfliesst. Wer Muldenlagen meidet und den Wasserabfluss konsequent vom Gebäude weg plant, erzielt in der Regel bereits einen guten Schutz. Zusätzlich kann man potenziell gefährdete Gebäudeöffnungen abdichten oder erhöht anordnen. Die Gefährdungskarte Oberflächenabfluss und passende Schutzmassnahmen finden Sie unter: www.schutz-vor-naturgefahren.ch/wasser.

Sturm – gut geschützt dank konsequenter Umsetzung der Baunormen
Wenn ein Gewitter aufzieht, nimmt der Wind oft sprunghaft bis auf Sturmstärke zu. Insbesondere Böen und lokale Verwirbelungen wirken mit beachtlichen Kräften auf Gebäude ein. Die Schweizer Baunormen (insbesondere die Norm SIA 261) verlangen eine ausreichende Sturmfestigkeit von Gebäuden. Achten Sie darauf, dass alle Bauteile der Gebäudehülle diesen Normen entsprechen. Wichtig ist, dass die durch den Wind verursachten Kräfte an Fassadenelementen sowie von Aufbauten (z. B. Solaranlagen) gut in das Tragwerk abgeleitet werden und nicht Unterkonstruktionen oder die Dacheindeckung beschädigen.

Hagelschaden an verputzter Fassade. (Quelle: VKF)

Hagelschaden an verputzter Fassade. (Quelle: VKF)


Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen VKF
Bundesgasse 20
3011 Bern
Tel 031 320 22 22
kommunikation@schutz-vor-naturgefahren.ch
www.schutz-vor-naturgefahren.ch

Blauregen – Üppig blühende Kletterkünstler

Wisteria  oribunda Macrobotrys (Hauenstein Rafz)
Mit Ihren üppigen Blütendolden und strahlender Farbe springen einem diese Schlingpflanzen förmlich ins Auge. Dabei ranken sie sich mühelos an Steinmauern, Fassaden und Säulen entlang und verzaubern uns mit ihren zahlreichen kleinen Schmetterlingsblüten. Namen tragen sie viele, Gärtner bezeichnen sie als Wisterie, Glyzine oder auch fälschlicherweise als Glyzinie. Unter idealen Lebensbedinungen kann eine solches Exemplar gut und gerne auch mal über 30m hoch werden und an einem über 35 Jahr lang Freude bereiten.

Unter guten Lebensbedinungen können die flinken Kletterer sogar zweimal jährlich blühen, im Frühling, bevor die Laubblätter spriessen und danach noch einmal im Juli und August. Allerdings ist die Spätblüte dann oft auch nicht mehr so üppig.

Allgemeines

Über 25 jähriges Exemplar

Ursprünglich kommen die prächtigen Kletterpflanzen aus dem östlichen Asien und Nordamerika, unterdessen haben Sie aber längst auch unsere Gärten erobert und zeichnen sich als robuste und stark wachsende Kletterer aus.
Alle Arten des Wisterie entwickeln harte Hülsenfrüchte. Diese sind bohnenähnlich und haben eine samtige Oberfläche. Während dem Reifen explodieren die Früchte und schleudern dabei die enthaltenen Samen in alle Himmelsrichtungen.

Standort
Blauregen lieben Wärme und bevorzugen sonnige und trockenen Standorte. Eine geschützte Lage fördert den Wuchs der Pflanzen. Diese bevorzugen durchlässige, nährstoffreiche Böden. Sie tolerieren aber auch Erde mit weniger Nährstoffen. Allerdings bilden sie in dem Fall weniger üppige Blüten aus.

Pflege / Schnitt

Wisteria sinensis (Bildquelle Hauenstein Rafz)

Wisteria sinensis
(Bildquelle Hauenstein Rafz)

Alle Blauregen-Arten brauchen genügend Wasser. Speziell junge Pflanzen benötigen bei warmen Temperaturen regelmässiges Wässern. Eine ausgewogene Nährstoffversorgung ermöglicht den kräftigen Wuchs der Kletterpflanzen. Sobald der Blauregen die gewünschte Höhe erreicht, sind die Triebe in die Waagerechte zu leiten. Im Sommer sind die Langtriebe der Schlingpflanzen auf sieben Augen zu kürzen. Also ungefähr einem Schnitt auf bis zu 30 Zentimeter. Dadurch bilden die Pflanzen an ihren Kurztrieben zahlreiche Blütenansätze. Im Frühjahr des Folgejahres ist ein weiterer Rückschnitt zu tägigen.

Seien Sie geduldig, denn bei manchen Wisteria-Arten dauert es bis zu fünf Jahre zur Vollblüte. Einzelne Arten eignen sich als Kübelpflanzen. Die Gewächse im Topf leiden schneller unter Frost, Staunässe und Trockenheit. Tipp: Um das Risiko eines eingeschränkten Wuchses zu umgehen, wählen Gärtner sehr grosse Kübel. Diese sollten ein Mindestvolumen von 200 Litern und eine Höhe von 40 Zentimetern messen. Wie die Gartenpflanzen brauchen die Blauregen-Arten im Topf einen regelmässigen Rückschnitt, um die Blüte zu fördern. Achten Sie im Winter darauf die Wurzeln vor Frost zu schützen.

Text von Nadja Leemann

Die HP Gasser AG bietet mit HPG Memfas® mehr als nur die klassische Fassade

Mit dem Unternehmensbereich Membranbau widmet sich die HP Gasser AG neben dem Dachfensterbau und der Zimmerei einem besonders spannenden Bereich der Gebäudehülle. Dabei hat sich das Unternehmen aus Lungern nicht der klassischen Fassade verschrieben, sondern verzaubert Bauherren, Gebäudenutzer und Betrachter mit wundervollen Fassadenlösungen, die mit HPG Memfas® technisch, funktional und optisch immer das Besondere bieten. Wenn bei HPG Gasser von Fassade gesprochen wird, ist der Membranbau gemeint.
Dabei werden spezielle PVC-beschichtete Gewebe vor dem eigentlichen Bauwerk gespannt und vermitteln einen modern leichten, gern auch architektonisch künstlerisch wirkenden Stil, der sich auch bauphysiologisch als wertvoll erweist. Die dünnhäutigen, aber absolut stabilen und wetterfesten HPG-Memfas®-Bespannungen schützen die eigentliche Gebäudehülle vor Wind, Regen und Sonne, bieten eine angenehme Beschattung und zeigen sich als praktische Pufferzone gegenüber den Witterungsbedingungen. Für den Blick nach aussen sorgt die durchscheinende Transparenz der Flächen, sodass sich von innen auch immer der Blick nach draussen lohnt.
In vielen nationalen und internationalen Projekten zeigt die Sparte Membranbau der HP Gasser AG ihre gebündelte Kompetenz. So beispielsweise bei einem Stadion in Baku/Aserbaidschan oder bei der international bekannten Messe Berlin. Aber auch in Chur oder in anderen Schweizer Städten zeigt die HP Gasser AG, was hinter dem Begriff Membranbau steckt. In jedem Fall optisch anspruchsvolle, architektonisch moderne und technisch funktionale Lösungen für eine immer ganz besondere Wirkung. Dabei gleicht kaum eine Bespannung aus HPG Memfas® der anderen. Angestrebt werden immer individuelle Lösungen, die zum Stil des Bauwerkes, zur gewünschten Wirkung und zum machbaren Preis passen. Gerade was den Preis betrifft, gibt es mittlerweile international viele Konkurrenten der HP Gasser AG, die mit ihren Angeboten die Preise im Membranbau unterbieten. Davon zeigt sich der Geschäftsführer Markus Fuhrer jedoch relativ unbeeindruckt. Zielstellung ist es, den Kunden nicht das billigste, sondern immer das beste Projekt abzuliefern. Hier geht es um Qualität und Swissness von der Materialbeschaffung bis zur Montage und nicht um schnelle Lösungen. Das schliesst nicht aus, dass einzelne Projekte auch in überraschend kurzer Zeit umgesetzt werden können. Massgeblich für die HP Gasser AG ist immer das Ergebnis, das zum Wunsch der Kunden passen muss. Und das mit möglichst langer Lebensdauer bei verlässlicher Qualität und am besten mit einer HPG Memfas®. Mehr zum Membranbau der HP Gasser AG und die Kontaktdaten finden Sie unter www.hpgasser.ch

HP Gasser AG
Industriestrasse 45
6078 Lungern
Tel 041 666 25 35
info@hpgasser.ch/a>
www.hpgasser.ch