VKF-Brandschutzregister – das umfassende Register für Bauprodukte und Fachfirmen

Die Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) ist die vom Interkantonalen Organ Technische Handelshemmnisse (IOTH) offiziell benannte Schweizerische Fachstelle für die Brandschutzvorschriften. Die Brandschutzvorschriften bezwecken den Schutz von Personen und Sachen vor den Gefahren und Auswirkungen von Bränden und Explosionen – und diesbezüglich ist die Schweiz weltweit führend. Sie richten sich an Eigentümer und Nutzer von Bauten und an alle Personen, die bei Planung, Bau, Bewilligungen oder Betrieb tätig sind. Für die einfache Anwendung der Schweizerischen Brandschutzvorschriften steht das Brandschutzregister bsronline.ch: Es bietet einen umfassenden und aktuellen Überblick der geeigneten Bauprodukte aus Industrie und Fachverbänden.Brandschutzprodukten und Fachfirmen, welche die brandschutztechnischen Anforderungen erfüllen, erteilt die VKF ein gesamtschweizerisch anerkanntes Dokument. Bei «nicht harmonisierten Produkten» erhält der Hersteller, Händler oder die Fachfirma eine «VKF-Anerkennung». Bei «harmonisierten Produkten» nennt sich dieses Dokument «VKF Technische Auskunft». Dank des freiwilligen Eintrags im Brandschutzregister verfügen alle Benutzer über eine schlanke Dokumentation als Basis für die brandschutzkonforme Anwendung der Produkte in der ganzen Schweiz. Das Brandschutzregister ist somit ein wirksames Mittel zur Verkaufsförderung für Hersteller und Händler und eine willkommene Unterstützung für die korrekte Anwendung der Brandschutzprodukte für Planer, QS-Verantwortliche und Brandschutzbehörden. Auf wwbsronline.ch werden diese von potenziellen Kunden wie z.B. Bauherren, Planer und ausführende Baufirmen schnell und einfach gefunden. Demgegenüber erlaubt das Brandschutzregister den Brandschutzbehörden eine einfache und effiziente Beurteilung der Anwendung von Bauprodukten. Ob Benutzer, also Brandschutz- oder Baubehörden, QS-Verantwortliche, Planer und Bauherren oder Produktanbieter wie Hersteller, Händler oder Fachfirmen: Alle profitieren dank der Plattform von einem schnellen Überblick über Brandschutzprodukte und Fachfirmen.

Ein Eintrag ins VKF-Register kann für die Unternehmen nur von Vorteil sein. Denn durch einen Eintrag erhöhen die Produktanbieter ihre Verkaufschancen auf dem Schweizer Markt erheblich. Leistungserklärungen und Einbauvorschriften zu Produkten, die europäisch harmonisiert sind, werden zwar von den Brandschutzbehörden der Schweiz akzeptiert. Mit einer «VKF Technischen Auskunft» entfällt jedoch der mühsame Weg, diese Dokumente mehrmals einzureichen und durch die jeweilig zuständige Brandschutzbehörde für das konkrete Bauprojekt prüfen zu lassen– ein wiederkehrender Zeitaufwand, der zu unangenehmen Bauverzögerungen führen kann. Eine «VKF Technische Auskunft» mit einer Gültigkeitsdauer von fünf Jahren gibt jeder Behörde die Gewähr, dass das Produkt die notwendigen Anwendungskriterien erfüllt und somit entfallen zusätzliche Abklärungen. Umso weniger erstaunt es, dass bei einer Umfrage 85 Prozent der Befragten angaben, dass die «VKF Technischen Auskünfte» einen Mehrwert gegenüber den Leistungserklärungen der Hersteller bieten.

Eine Leistungserklärung ist auf das Inverkehrbringen und nicht auf die konkrete Anwendung am Bau ausgerichtet. Aus diesem Grund hat sie diesbezüglich nicht die gleiche Aussagekraft wie eine «VKF Technische Auskunft». In der Folge ist es bei vielen Leistungserklärungen nur mit grossem Zusatzaufwand und zusätzlichen Dokumenten möglich, der Nachweispflicht für die brandschutzkonforme Anwendung gegenüber kantonalen Brandschutzbehörden nachzukommen. Deshalb führt kein Weg an einem Eintrag im Brandschutzregister vorbei. Deren Einsatz ist für alle Beteiligten äusserst benutzerfreundlich, einfach und schnell. Für das hohe Sicherheitsniveau im Brandschutz ist www.bsronline.ch unverzichtbar und aktueller denn je.

Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen VKF
Bundesgasse 20
3001 Bern
Tel 031 320 22 22
Fax 031 320 22 99
info@vkf.ch
www.vkf.ch

Neuer und innovativer Strahlerkabelhalter

Bei Eisenbahn- oder Strassentunnel, Sicherheitsstollen, Bergwerkbau oder sehr grossen Gebäuden ist eine einwandfreie Kommunikation unumgänglich. Dazu werden Strahlerkabel, die als Antennen wirken, installiert. Diese ermöglichen eine unterbrechungsfreie Kommunikation für den Radioempfang, die Handytelefonie, aber vor allem die Nutzung von Funk für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. In der Regel verlaufen die Strahlerkabel im Bereich der Tunneldecke parallel zum Tunnelverlauf und können über die gesamte Tunnellänge ein Signal strahlen bzw. empfangen. Egli, Fischer und CoAus den Erfahrungen von EFCO mit Strahlerkabel-Befestigungen, zeigt sich, dass die Kosten bei der Montage der Strahlerkabel ein erheblicher Faktor sind. Um diesem Umstand gerecht zu werden, hat EFCO einen neuen, innovativen Strahlerkabelhalter entwickelt, den EFCO CLIC SKH: Eine Reduktion bis zu 50% der Montagezeit gegenüber herkömmlichen Befestigungen sprechen für sich. Das Produkt ist einteilig, mit einer sehr guten Zugänglichkeit in allen Lagen. Es ist ausgelegt für eine Vielzahl von Befestigungsmöglichkeiten, wie z.B. direkt auf Betonuntergründen, auf Montageschienen, Gittertrassen usw. Egli, Fischer und CoHergestellt wird es aus einem speziellen, hochwertigen Kunststoff, um eine hohe Stabilität und Lebensdauer zu gewährleisten. Ein «CLIC» und der sichere Verschluss garantiert, dass sich der Strahlkabelhalter auch bei Stoss- und Torsionsbelastungen auf keinen Fall öffnet. Für die Brandsicherung kann im gleichen Teil ein Brandsicherungsband eingelegt werden – eine Halterung für die gesamte Installation.



Der EFCO CLIC SKH im Überblick:

  • Einfachstes Handling
  • Ein Produkt für die Befestigung aller Arten von Strahlerkabeln
  • Ungeachtet des Untergrunds, bieten wir damit die kostengünstigste Gesamtlösung
  • Grösse: aktuell verfügbar 7/8“-Durchmesser, weitere Durchmesser in Kürze verfügbar
  • Patent angemeldet
EFCO Befestigungstechnik AG
Grabenstrasse 1
8606 Nänikon
Tel 044 209 81 11
Fax 044 201 22 75
info@efco.swiss
www.efco.swiss

Brandschutzlösungen aus einer Hand

Landesweit vertrauen täglich unzählige Menschen den Brandschutzsystemen der Oeschger Brandschutz AG. Dieses Vertrauen hat das innovative Unternehmen zu einem führenden Anbieter von integralen Brandschutzlösungen in der Schweiz gemacht. Nachhaltigkeit und Wertigkeit stehen dabei bei allen Aktivitäten als zentraler Leitgedanke im Vordergrund.

Im Zeichen der Kompetenz
Mit über 50 Mitarbeitenden und mehreren Partnerfirmen für Planung und Installation präsentiert sich die ISO-zertifizierte Unternehmung mit Hauptsitz in Zug und verschiedenen Filialstandorten in der Schweiz als ein führender Anbieter von integralen Brandschutzlösungen am Markt. Realisierte Anlagen in der Deutschschweiz, im Kanton Tessin, im Wallis und in der Romandie sowie jährlich rund 50’000 passgenau verbaute Sprinklerköpfe und 250’000 exakt verlegte Laufmeter Rohr unterstreichen diese Stärken eindrücklich und widerspiegeln gleichzeitig das Vertrauen, welches landesweit von unzähligen Menschen in die Oeschger Brandschutz AG gesetzt wird.

Oeschger BrandschutzUmfassende Produktpalette
Als Unternehmen mit langjähriger Erfahrung im integralen Brandschutz bietet die Oeschger Brandschutz AG im Bereich Löschsysteme und Brandmeldung eine breite Palette an Produkten an. Das Angebot erstreckt sich von der konventionellen Nassanlage über Trocken- und Pre-Action-Anlagen bis zu Schaumlöschanlagen und Sprühflutanlagen. Für spezielle Einsatzzwecke sind selbstverständlich auch Erweiterungen von Anlagen mit einem Zumischsystem aus filmbildendem Schaummittel möglich. Als weiteren Zweig umfasst das Produktsortiment auch die Bereiche Gas- und Speziallöschsysteme.

Schulung und Demonstration
Eine herausragende Aufgabe der Oeschger Brandschutz AG liegt darin, verwendetes Wissen zielgerecht weiterzugeben. Bedarfsgerecht aufbereitete Schulungen fördern die Wissensbildung in verschiedensten Fragen des integralen Brandschutzes. Der Fokus ist dabei auf eine individuelle und praxisorientierte Umsetzung des Schulungsbedarfes gerichtet. Ergänzend zum theoretischen Bezug lassen sich an den im Aussengelände eingerichteten Demonstrationsanlagen verschiedenste realitätsechte Auslöse- und Löschszenarien demonstrieren.

Showroom in Zug
Am Hauptsitz in Zug kann sich der Besucher im Showroom einen zusätzlichen Überblick über verschiedene ausgestellte Sprinkleralarmventile, Brandmeldeanlagen und Gaslöschsysteme verschaffen. Das Schulungs- und Demonstrationsangebot der Oeschger Brandschutz AG richtet sich an Partnerunternehmen, Planungsbüros sowie an interessierte Anspruchsgruppen wie Feuerwehren, Behörden, Versicherer und an weitere Kunden.


Oeschger Brandschutz AG
Sumpfstrasse 34
6303 Zug
Tel 041 748 80 80
Fax 041 748 80 89
info@oeschger-brandschutz.ch
www.oeschger-brandschutz.ch

Einheitliche Brandschutz- und Feuerwehrpläne

Die Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) veröffentlichte im Januar 2017 ein für die ganze Schweiz anwendbares Brandschutzmerkblatt. Dieses führt aus, wann, wie und in welchem Umfang Brandschutz-, Flucht- und Rettungswegpläne sowie Feuerwehrpläne zu erstellen sind. Das Merkblatt wurde in enger Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Koordination Schweiz (FKS) erarbeitet.

Kantonsübergreifende einheitliche Grundlagen für Architekten und Fachplaner
Mit den neuen Brandschutzvorschriften 2015 wird der Qualitätssicherung mehr Bedeutung beigemessen. Um die notwendige Qualität über alle Phasen beim Bauvorhaben zu erreichen, sind verschiedene Planungsinstrumente einzusetzen. Bis heute bestanden für die jeweiligen Brandschutzinstanzen insbesondere bei den Brandschutz- und Feuerwehrplänen kantonale Unterschiede. Beispielsweise musste ein in mehreren Kantonen tätiges Architekturbüro über die Kantonsgrenzen hinaus unterschiedlich aufgebaute Planvorlagen berücksichtigen. Ab sofort können sich Architekten und Fachplaner auf eine schweizweit einheitliche Grundlage abstützen.

Vorausschauende Planung bringt Kostenersparnis
Die Planung der baulichen, technischen, organisatorischen und abwehrenden Brandschutzmassnahmen hat einen grossen Einfluss auf die Gesamtplanung und Gestaltung, aber auch auf die Realisierungs- und Betriebsphase des Gebäudes. Die Optimierungsmöglichkeiten im Brandschutz nehmen mit fortgeschrittener Planung und Realisierung stark ab. Einmal in Betrieb genommen, kann eine Baute brandschutztechnisch nur noch mit viel Aufwand weiter optimiert werden. Entsprechend hoch ist die Relevanz einer guten, vorausschauenden Brandschutzplanung. Bei dieser darf nicht vergessen werden, dass im Ereignisfall auch den Interventionskräften eine optimale Ausgangslage zur Verfügung stehen soll. Dazu gehören je nach Gebäudegrösse und -komplexität auch entsprechend Feuerwehrpläne, welche der Feuerwehr als Grundlage für ihre Einsatzplanung dienen.

Vereinfachte Kommunikation unter den Beteiligten
Brandschutz- und Feuerwehrpläne visualisieren die vorbeugenden respektive abwehrenden Brandschutzmassnahmen im Gesamtkontext und vereinfachen damit unter anderem die Kommunikation zwischen den verschiedenen involvierten Akteuren wie Architekten, Fachplanern, Unternehmern, Eigentümer- und Nutzerschaft sowie Behörden und Einsatzkräften. Schliesslich stellen diese Unterlagen eine wertvolle Grundlage bei späteren Umbauten oder Sanierungen dar und sind notwendig für die Gebäudeinstandhaltung.

Unterschiedliche Kategorien von Brandschutzplänen
Umfang sowie Art und Weise der Brandschutz- und Feuerwehrpläne richten sich nach Grösse, Komplexität und Brandrisiko des jeweiligen Gebäudes. Die meisten Bauobjekte orientieren sich an den Vorgaben der Kategorie «einfache Brandschutzpläne». Demgegenüber verlangt die Kategorie «detaillierte Brandschutzpläne» zusätzliche Angaben. Auf Verlangen der Brandschutzbehörden sind bei grösseren Bauten Brandschutzkonzepte zu erstellen. Diese orientieren sich an der Qualitätssicherung, die mit der Einführung der Brandschutzvorschriften 2015 an Bedeutung gewann.

Brandschutzpläne als Teil der Revisionsunterlagen
Gemäss Brandschutzrichtlinie «Qualitätssicherung im Brandschutz» sind in Abhängigkeit von Gebäudegeometrie, Nutzung und spezieller brandschutztechnischer Anforderungen einfache Brandschutzpläne bzw. detaillierte Brandschutzpläne zu erstellen. Mit Ausnahme von Einfamilienhäusern, Nebenbauten, landwirtschaftlichen Bauten und Gebäuden mit geringen Abmessungen sind für alle Nutzungen Brandschutzpläne notwendig. Bei den genannten Ausnahmen sind Brandschutzpläne nur auf Verlangen der Brandschutzbehörde zu erstellen. Brandschutzpläne visualisieren detailliert die baulichen, technischen und vorbeugenden Brandschutzmassnahmen eines Brandschutzkonzeptes. Brandschutzpläne haben immer einen Bezug zu einem bestimmten Planungsstand. Sie müssen im Laufe der Planung und Realisierung bei wesentlichen Änderungen, spätestens aber mit der Schlussabnahme überprüft und falls notwendig angepasst werden. Nachgeführte Brandschutzpläne sind Teil der Revisionsunterlagen Brandschutz.


Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen VKF
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