Wenn der E-Bike-Akku Winterschlaf hält

Die wichtigsten Tipps und Tricks zum Umgang mit Ihrem Akku während der Wintermonate.

E-Bikes sind in der Schweiz seit Jahren auf dem Vormarsch. Lithium-Ionen-Akkus haben eine hohe Energiedichte und bergen somit ein gewisses Gefahrenpotenzial. Dass trotz der grossen Verbreitung von Elektrovelos nur wenig über Zwischenfälle mit ihren Akkus berichtet wird, zeigt, dass die Akkus sehr sicher sind. Dennoch gibt es im Umgang mit ihnen einige Punkte zu beachten.

Halb voll lagern
Den Winter verbringen viele E-Bikes im Keller. Was macht man dabei am besten mit dem Akku? Dieter Offenthaler, Geschäftsführer der Batrec Industrie AG, die Batterien und Akkus recycelt, rät:

«Laden Sie den Akku etwa zu 60 Prozent auf und lagern Sie ihn anschliessend trocken und frostfrei. Der Akku entlädt sich auch, wenn er nicht benutzt wird stetig, und es gilt, eine Tiefentladung zu vermeiden.»

Eine solche tritt auf, wenn die Spannung unter ein gewisses Minimum sinkt – lange nachdem der Akku als «leer» angezeigt wird.

«Wenn Sie den Akku dann nach einer Pause wieder zum ersten Mal ans Ladegerät anschliessen, sollten Sie den Ladevorgang beaufsichtigen.»

Allgemein fühlen sich Lithium-Ionen-Akkus bei 20 % bis 80 % Ladung am wohlsten. Der Akku muss nicht immer vollständig geladen bzw. entladen werden, um eine möglichst lange Lebensdauer zu erreichen. Ausserdem sollte der Akku auch nicht dauerhaft am Stromkabel hängen.

Ein neuer muss her
Zeit zum Austausch des Akkus ist es, wenn er nicht mehr die notwendige Leistung bringt und die Reichweite entsprechend eingeschränkt ist – durchschnittlich nach acht Jahren. Der ausgediente Akku sollte nicht zu Hause aufbewahrt werden. Dank der vorgezogenen Entsorgungsgebühr, die im Kaufpreis enthalten ist, können Akkus bei jeder offiziellen Verkaufsstelle von E-Bikes oder auch bei bedienten Entsorgungsstellen von Gemeinden kostenlos abgegeben werden. Wenn Sie einen Gasgeruch am Akku feststellen oder gar Flüssigkeit austritt, ist höchste Vorsicht geboten. Aber auch wenn sich der Akku bläht, äusserliche Schäden wie Dellen oder Risse aufweist oder er im Gebrauch extrem heiss wird, muss er umgehend entsorgt werden.

«Kleben Sie in diesem Fall die Pole ab, packen Sie den Akku in einen Plastiksack und bringen Sie ihn an eine bediente Sammelstelle»

rät Offenthaler.

Weitere Informationen zum Batterierecycling in der Schweiz erhalten Sie unter: www.inobat.ch


INOBAT
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Weniger Schäden mit massgeschneiderten Schutzvorkehrungen!

Die Klimaveränderung lässt sich nicht aufhalten. Schon heute ist das Hochwasserrisiko in der Schweiz beträchtlich und wird mit der Klimaveränderung noch erhöht. Die Niederschlagsmengen im Sommer werden zunehmen. Gemäss den Klimaszenarien des Bundes wird der Jahrhundertniederschlag im Jahr 2060 rund 20 % mehr Regen mit sich bringen als heute. Damit wird auch das Hochwasserrisiko in der Schweiz stark zunehmen. Dieser Effekt wird noch verstärkt durch die zunehmende Versiegelung der Landflächen durch Überbauungen, Verkehrswege und Plätze, welche das Versickern des Oberflächenwassers behindern oder gar verhindern.

Hochwasserschäden lassen sich durch vorsorgliche Vorkehrungen, präventive wasserbauliche Massnahmen am Gewässer mit Überflutungsräumen und Notfallmassnahmen weitgehend verhindern. Hierzu gehört ein umfassendes Hochwassermanagement. Durch die Erkennung des Gefahrenpotenzials, die fundierte Beurteilung der Gefahr, das rechtzeitige Treffen von vorbeugenden Massnahmen und das rasche Reagieren im Notfall sind die Voraussetzungen für einen effektiven Hochwasserschutz gegeben.

Der Objektschutz ist ein wichtiger Pfeiler der Hochwasservorsorge. In den letzten Jahrzehnten wurden hierzu verschiedene Konzepte entworfen und technische Massnahmen entwickelt, die einen wichtigen Beitrag zur Schadensminderung liefern.

Als Schutzmassnahmen bieten sich Linien- und Objektschutz. Es gibt die permanenten Einrichtungen, die relativ kostenintensiv sind und es gibt die mobilen Schutzvorkehrungen, die unmittelbar vor oder mit dem Hochwasser aktiviert werden. Mit einem abgestimmten Hochwasserschutz Engineering werden Systeme evaluiert und die besten Schutzmöglichkeiten aufgezeigt. Der zuverlässigste Schutz wird mit permanenten oder sich selbst aktivierenden Hochwasserschutzmassnahmen erzielt. Diese ergeben eine hohe Grundinvestition, führen aber zu einer sehr guten Life Cycle Cost Performance auf 50 Jahre gerechnet.

Die teilmobilen Schutzmassnahmen wie

  • Schlauchsysteme
  • Kunststoffelemente, die mit Wasser gefüllt werden
  • Dammbalkensysteme
  • Improvisierte Sperreinrichtungen

haben den Vorteil, dass diese mobil und je nach Bedürfnissen eingesetzt werden können. Die Aktivierung dieser teilmobilen Systeme erfordert Zeit, die vor allem bei Gewitterregen mit rasch anfallendem Oberflächenwasser nicht zur Verfügung steht. Besonders durch die Zunahme der Starkniederschläge, auch in Kombination mit der Schneeschmelze durch Auswirkungen der Klimaänderung sowie weiteren anthropogenen Änderungen (Überlastung der Kanalisation durch Reduzierung der natürlichen Versickerung) und den damit verbundenen Auswirkungen auf den Oberflächenabfluss werden die Anforderungen an den Hochwasserschutz steigen.

Hochwasserschutzmassnahmen erfordern ein umfassendes Engineering. Als Basis dienen die schweizweit vorhandenen Gefahrenkarten für das 100 / 300-jährige Hochwasser. Auf der anderen Seite sind es die Fachingenieure / Hydrologen, welche die Schutzkoten objektspezifisch festlegen. Das Hochwasserschutzunternehmen partizipiert am Engineeringteil, indem eine umfassende Beratung in der Systemevaluierung erfolgt. Es werden nicht nur die Erstellungskosten ermittelt, sondern auch die kostenintensiven Faktoren wie

  • Nutzungsdauer der Schutzmassnahme
  • Aktivierungszeit / Massnahmen (stromunabhängig und ohne komplizierte Mechanik)
  • Deaktivierungsaufwand nach Hochwasser
  • Unterhalts- und Serviceleistungen erfasst und beurteilt.

Weniger Schäden mit massgeschneiderten Schutzvorkehrungen!


Aeschlimann Hochwasserschutz AG
Weierweg 3
4915 St. Urban
Tel 062 768 70 00
info@aehws.ch
www.aehws.ch

Wir sprechen heute mit Herrn Heinz Aeschlimann von Aeschlimann Hochwasserschutz AG

Die Klimaveränderung lässt sich nicht aufhalten. Welche Auswirkungen hat diese auf Hochwasser?
Schon heute ist das Hochwasserrisiko in der Schweiz beträchtlich und wird mit der Klimaänderung noch erhöht. Die Niederschlagsmengen im Sommer werden zunehmen. Gemäss den Klimaszenarien des Bundes wird der Jahrhundertniederschlag im Jahr 2060 gar rund um 20 % mehr Regen mit sich bringen als heute. Damit wird auch das Hochwasserrisiko in der Schweiz stark zunehmen. Dieser Effekt wird noch verstärkt durch die zunehmende Versiegelung der Landflächen durch Überbauungen, Verkehrswege und Plätze, welche das Versickern des Oberflächenwassers behindern oder gar verhindern.

Wie lassen sich Hochwasserschäden verhindern? Gibt es funktionstüchtige Systeme?
Hochwasserschäden lassen sich vermindern oder sogar verhindern durch vorsorgliche Vorkehrungen, präventive wasserbauliche Massnahmen am Gewässer mit Überflutungsräumen und Notfallmassnahmen. Hierzu gehört ein umfassendes Hochwassermanagement. Durch die Erkennung des Gefahrenpotenzials, die fundierte Beurteilung der Gefahr, das rechtzeitige Treffen von vorbeugenden Massnahmen und das rasche Reagieren im Notfall sind die Voraussetzungen für einen effektiven Hochwasserschutz. Der Objektschutz ist ein wichtiger Pfeiler der Hochwasser-Vorsorge. In den letzten Jahrzehnten wurden hierzu verschiedene Konzepte entworfen und technische Massnahmen entwickelt, die einen wichtigen Beitrag zur Schadensminderung liefern.

Welche Objektschutzmassnahmen gibt es?
Wir sprechen von Linien- und Objektschutz. Es gibt die permanenten Einrichtungen, die relativ kostenintensiv sind und es gibt die mobilen Schutzvorkehrungen, die unmittelbar vor oder mit dem Hochwasser aktiviert werden. Mit einem abgestimmten Hochwasserschutz Engineering werden Systeme evaluiert und die besten Schutzmöglichkeiten aufgezeigt.

Wie kann ein Grundstückbesitzer erkennen, ob er hochwassergefährdet ist?
Die Schweiz ist vorbildlich organisiert und verfügt über entsprechende Gefahrenkarten für weite Teilgebiete der Schweiz. Auf Stufe Gemeinden sind diese vorhanden. Unter der Suchfunktion «Gefahrenkarte» sind auch im Internet viele Karten online zu finden.

Gibt der Hochwasserschutzlieferant Garantien für die von ihm gelieferten Systemen?
Naturgewalten können nicht versichert werden. Man kann aber Schäden, die von Naturgewalten verursacht werden, teilweise versichern.
Für Hochwasserschutzvorkehrungen braucht es ein entsprechendes Engineering. Der Lieferant der Hochwasserschutzsysteme hat entsprechende Garantien zu erbringen. Der Unternehmer, der die Bauausführungen realisiert, unterliegt den SIA Bestimmungen.

Wer sind Ihre Kunden von Objektschutzmassnahmen?
Je nach Gefahrengebiet setzen sich die Auftragsgeber unterschiedlich zusammen. Der Anteil der öffentlichen Hand ist knapp 50 %, der privat realisierte Bereich, jedoch auf Anweisung der Behörden, dürfte etwas über 50 % liegen.

Denken Sie eher, dass die Gefahren durch Überbelastung der Kanalisation, Flash Floods, extreme Regenfälle und Schneeschmelzen zunehmen werden?
Grundsätzlich ja, da die überbauten Flächen (Häuser, Strassen, Plätze) zunehmen und die natürliche Versickerung in den Boden beeinträchtigt wird. Mit den zusätzlichen Baurealisierungen erfolgt auch mehr Abwasser und viele der Kanalisationssysteme werden mehr belastet als ursprünglich in der Dimensionierung angenommen.
Durch die Zunahme der Starkniederschläge auch in Kombination mit der Schneeschmelze durch Auswirkungen der Klimaänderung und sowie weiteren anthropogenen Änderungen (Überlastung der Kanalisation durch Reduzierung der natürlichen Versickerung) und den damit verbundenen Auswirkungen auf den Oberflächenabfluss werden die Anforderungen an den Hochwasserschutz steigen.

Wie wird sich diese neue Herausforderung zukünftig für die Aeschlimann Hochwasserschutz AG zeigen?
Der Objektschutz leistet einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung der erhöhten Hochwassergefahr. In den letzten Jahren haben wir 6 neue Systeme patentiert.
Wir sind gefordert, uns den möglichen Naturereignissen anzunehmen und je nach Bedarf neue Schutzelemente zu entwickeln, die ein noch besseres Schutzpotential und raschere Aktivierungsmöglichkeit bieten. Das Fachwissen Hochwasserschutz Engineering ist zentral und entsprechend haben wir dies ausgebaut. Objektspezifisch werden die sinnvollsten Schutzsysteme evaluiert und entsprechend ausgeführt.


Aeschlimann Hochwasserschutz AG
Weierweg 3
4915 St. Urban
Tel 062 768 70 00
info@aehws.ch
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