Vollautomatische Kellerentlüftung AKE 100 und AKE 150 – sofort sind modrige, feuchte Keller passé

In Kellerräumen herrscht oftmals aufgrund einer zu hohen Raumfeuchte ein «miefiges», unangenehmes Klima. Gerade in Wasch-und Trockenräumen sollte dafür gesorgt werden, dass die sich bildende Feuchtigkeit in der Raumluft regelmässig und schnell abgeführt wird, damit sich auf Dauer kein lästiger Schimmel einnisten kann.

Competair

Die vollautomatische Kellerentlüftung AKE 100 bzw. AKE150 hält Kellerräume auf einem angenehm trockenen Niveau. Der AKE 100 eignet sich für den Einsatz in Räumlichkeiten bis 30 m², der AKE 150 hingegen kann Räume mit bis zu 70 m² entlüften. Die Geräte arbeiten dabei äusserst clever. Es findet ein permanenter Abgleich der Raumfeuchte mit der Feuchte im Aussenbereich statt. Feuchte Luft wird nur dann nach aussen abgeführt, wenn die nachströmende Aussenluft trockener ist. So wird also auch bei hoher Aussenluftfeuchte eine Kondensatbildung an den kalten Kellerwänden verhindert und eine Trocknung sichergestellt.

Competair

Bei einer relativen Feuchte kleiner 30% schaltet sich das System aufgrund der Trockenschutzfunktion selbsttätig ab. Die Frostschutzfunktion hingegen bedingt, dass die Entlüftung bei Innentemperaturen unter 5 °C automatisch eingestellt wird. Ein manuelles Anschalten der Lüftung ist jederzeit möglich. Optional lässt sich das System um den Zuluftventilator ergänzen. So wird zusätzlich zur Entlüftung eine aktive Luftzufuhr gewährleistet. Der AKE 100 bzw. AKE 150 lässt sich besonders schnell und einfach montieren. Es wird lediglich eine Kernlochbohrung benötigt. Wenn Sie mehr zur vollautomatischen Kellerentlüftung mit dem AKE 100 bzw. AKE 150 erfahren möchten, können Sie gerne unter Gratisanruf 0800 80 40 55 oder per E-Mail an info@competair.ch den Produktprospekt anfordern.


  • Standard (Ventilator, Aussenverschlussklappe)
  • Mit aktiver Luftzufuhr (ergänzt Rohreinschubventilator)
  • Mit passiver Luftzufuhr (ergänzt um Gitter)
  • Mit Fenstereinbausatz
CompetAir GmbH
Böhnirainstrasse 12
8800 Thalwil
Tel 0800 80 40 55
Fax 044 722 51 05
info@competair.ch
www.competair.ch

Gute Raumluft dank Minergie

Es gibt nichts Schöneres als frische Frühlingsluft. Ausser für Allergiker. Und wer an einer stark frequentierten Strasse das Fenster öffnet, bekommt die Frühlingsluft mit Abgasen angereichert. Eine Wohnraumlüftung filtert Blütenstaub und Schadstoffe aus der Luft und beugt Schimmel vor.

Dichte Hülle und trotzdem gute Luft!
Die Minergie-Bauweise kombiniert eine luftdichte, gut gedämmte Gebäudehülle mit erneuerbaren Energien und guter Luftqualität. Die dichte Bauweise spart Energie. Die darum notwendige Lüftung reduziert gesundheitliche Risiken, denn die Schadstoffe werden abtransportiert und Schimmel vermieden. Dies fördert auch die Langlebigkeit der Bausubstanz und spart Geld. Heute stehen viele erprobte Lüftungssysteme zur Verfügung. Sie halten mit Filtern Pollen und Lärm draussen und tauschen die verbrauchte Luft automatisch gegen frische, auch wenn man schläft. Selbstverständlich darf man trotzdem jederzeit die Fenster öffnen.

Trocken?
Hat nichts mit der Lüftung zu tun.
Es hängt von der Temperatur ab, wie viel Feuchtigkeit die Luft zu fassen vermag. Kalte Luft im Winter ist schnell gesättigt – kann also nicht mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Daher resultiert bei jeder Art Lüftung – ob über Fenster oder Lüftungsanlage – im Winter trockenere Luft in beheizten Räumen. Eine Erhöhung der Raumlufttemperatur um 1°C bedeutet 4% weniger relative Feuchtigkeit. Will man allzu trockene Luft vermeiden, sollte man also an sehr kalten Tagen nicht zu stark heizen, die Zuluftmengen der Lüftung etwas reduzieren und Lüftungsgeräte mit Feuchterückgewinnung verwenden. Duschen und Kochen helfen übrigens auch, die Feuchtigkeit der Raumluft zu erhöhen.

Im Sommer kühl und im Winter warm.
Damit es im Sommer drinnen kühl bleibt, müssen Sonneneinstrahlung und warme Luft möglichst draussen bleiben. Eine Lüftungsanlage unterstützt bei der Nachtauskühlung. Minergie-Bauten müssen generell viel höhere Anforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz erfüllen als normale Häuser. Im Winter vermeidet man mit Lüftungen, welche der Abluft die Wärme entnehmen und sie der Frischluft mitgeben, unangenehm kalte Zuglufterscheinungen.
Egal ob im Neubau oder bei der Sanierung, eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung und Schadstofffiltern sorgt für einen regelmässigen Luftaustausch und damit eine bessere Luftqualität, für Behaglichkeit im Winter und Schutz vor zu viel Hitze an heissen Sommertagen. Und nebenbei spart man Energie und schützt das Klima.

Minergie Schweiz Geschäftsstelle
Bäumleingasse 22
4051 Basel
Tel 061 273 00 72
bs@minergie.ch
www.minergie.ch

Energetisch sanieren ist wirtschaftlich und klimaschonend zugleich

Energetische Sanierungen sind aktuell dank Fördergeldern aus dem Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen wirtschaftlich besonders interessant – und dringend nötig, will die Schweiz ihre Klimaziele erreichen.
Liegenschaften benötigen von Zeit zu Zeit eine Erneuerung, damit Wert und Wohnkomfort erhalten bleiben. Mit einer energetischen Sanierung lassen sich zudem Energieverbrauch und CO2-Ausstoss stark reduzieren. Dank Fördergeldern aus dem Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen sowie Steuererleichterungen und tieferen Heizkosten ist eine energetische Sanierung auch wirtschaftlich interessant.
Eine vorausschauende Planung ist zentral
Die Lebensdauer von Installationen und Bauteilen ist beschränkt. So hält eine Heizung etwa 20 Jahre, bei Fassade oder Dach sind es bis zu 50 Jahre. Eine langfristige Planung ist also wichtig. Am Anfang einer Sanierung steht immer eine Analyse des Ist-Zustandes. Ein hilfreiches Planungsinstrument bietet der GEAK Plus (Gebäudeenergieausweis der Kantone mit Empfehlungen).
Tiefere Energie- und Betriebskosten
Im Vergleich zu reinen Pinselsanierungen fahren Bauherren mit Sanierungen, welche die Energieeffizienz verbessern, meist besser– trotz höherer Anfangsinvestition. Die Einsparungen bei den Energie- und Betriebskosten tragen über den gesamten Lebenszyklus der jeweiligen Massnahme zur Amortisation bei. Oft lohnen sich hochwertige Sanierungen mit einem Label wie z. B. Minergie-P, da diese ökologischen Bauweisen zunehmend auch von Banken gefördert werden. Günstige Voraussetzungen – jetzt handeln!
Auch unter Eigentümerinnen und Eigentümern von Renditeliegenschaften wächst das Bewusstsein dafür, dass sich energetische Sanierungen sowohl auf die Wirtschaftlichkeit als auch aufs Klima positiv auswirken. Zudem gilt es, das aktuell immer noch sehr tiefe Hypothekarzinsniveau und die derzeit zur Verfügung stehenden Fördermittel zu nutzen, um ältere Liegenschaften zu modernisieren. Mehr Informationen unter www. dasgebaeudeprogramm.ch//GeP

Mehr Informationen zum Gebäudeprogramm unter www.dasgebaeudeprogramm.ch

Klimaschutz mit Minergie-Holzbau

Die Besorgnis um den Klimawandel ist allgegenwärtig. Als Lösungsansatz wird zunehmend über die Vision «netto null» diskutiert. Netto null bedeutet, dass alle durch Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen wieder aus der Atmosphäre entfernt werden müssen– beispielsweise durch Aufforstungen oder Technik (Carbon Capture and Storage).

Was netto null im Hochbau bedeutet, ist noch offen. Reicht eine reine Sicht auf die Betriebsenergie im Sinne von: Ich kaufe sauberen Strom ein und betreibe eine Wärmepumpe und lasse die Effizienz ausser Acht. Oder sollte man aus Gründen der Ressourceneffizienz, der Versorgungssicherheit oder der Stabilität der Stromnetze nicht auch die Energieeffizienz weiterdenken? Oder sollte man auch das verbaute CO2 berücksichtigen? Dieser letzten Frage möchte ich hier kurz nachgehen, denn die Konsequenz könnte ein fundamentales Umdenken in der Baubranche sein: Weniger Beton, Stahl und Backsteine, dafür mehr Holz.

Visualisierung Neubau: AUE Basel-Stadt
Urheberrecht: jessenvollenweider architektur, Basel

Der Holzbauanteil beträgt in der Schweiz etwa 15%. Grundsätzlich wäre genügend Holz vorhanden, um diesen Anteil zu verdoppeln. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass das ungenutzte Potenzial im Schweizer Wald nur zu einem kleinen Teil aus hochwertigem Nadelholz besteht, wie für den Holzbau bevorzugt. Gleichzeitig haben sich die Möglichkeiten in der Anwendung stark entwickelt: Gebäude bis zu einer Gesamthöhe von 30 Meter können einfach realisiert werden und die industrielle Vorfertigung bietet Qualitätsvorteile und kürzere Bauzeiten. Der Holzbau hat im Vergleich zum Massivbauklare ökologische Vorteile: Erstens verursacht er in der Erstellung weniger CO2-Emissionen als ein massives Gebäude aus Beton– bei gleicher Systemgrenze (Gebäude) rund 20–25% weniger. Der Rohstoff Holz muss zwar zuerst geerntet, getrocknet, verarbeitet und transportiert werden – die resultierenden CO2-Emissionen sind aber deutlich geringer als bei Stahl, Beton und Backstein. Zweitens erlaubt der Holzbau die Speicherung von CO2 über Jahrzehnte hinweg. So beinhaltet ein Kubikmeter Holz je nach Baumart den Kohlenstoff aus einer Tonne CO2. Dieses CO2 hat der Baum im Wachstum der Atmosphäre entzogen. Bei einer Verrottung im Wald würde das CO2 innert weniger Jahre wieder an die Luft abgegeben–bei einer Verbrennung noch schneller.

Wie gross ist dieser Speichereffekt im Vergleich zu den Treibhausgasemissionen in der Bauphase? Nehmen wir den Neubau des Amts für Umwelt und Energie (AUE) in Basel- Stadt als Beispiel. Der achtstöckige Hybridbau erfüllt die Anforderungen des Baustandards Minergie-A-ECO, produziert also in der Betriebsphase mehr Energie als er verbraucht. Er beinhaltet dafür verschiedene Innovationen, wie z. B. eine fassadenintegrierte Photovoltaikanlage und ein neues System für die Nachtauskühlung. Das verwendete Holz wird rund 20 km von Basel entfernt in Seewen SO geschlagen. Der Neubau wurde von der Basler Stimmbevölkerung am 5.Juni 2016 im Rahmen einer Volksabstimmung genehmigt.

Wie viel CO2 kann im neuen AUE gebunden werden? Das Gebäude hat eine Energiebezugsfläche (EBF) von rund 2100 m2, es werden rund 165 m3 Holz verbaut. Ein reiner Holzbau würde mehr Holz brauchen, im AUE sind Erschliessung und Decken aus Beton (sommerlicher Wärmeschutz). Der Bau des AUE verursacht gemäss Berechnungen der Fachplaner nach SIA Merkblatt 2032 rund 2100 Tonnen Treibhausgasemissionen.

Die verbauten 165 m3 Fichtenholz speichern rund 130 Tonnen CO2. Man entzieht der Atmosphäre mit dem Bau des AUE Basel-Stadt also etwa 6% der Treibhausgasemissionen, die man durch dessen Bau ausgestossen hat. In einem reinen Holzbau könnte diese Speicherwirkung gemäss Berechnungen der Höheren Fachschule Holz in Biel über 30% betragen. Im Gegensatz dazu hätte ein reiner Betonbau rund 20% höhere CO2-Emissionen verursacht. Dies ohne die Möglichkeit, CO2 zu speichern. Mindestens so wichtig wie die Wahl der Bauweise bleiben auch weiterhin die Kompaktheit des Gebäudes und dessen Dauerhaftigkeit. Je höher die Qualität und die Nutzungsflexibilität des Gebäudes sind, desto länger bleibt es stehen und hält das verbaute CO2 gespeichert. Dabei gilt es zu beachten, dass – früher oder später – der im Holz gebundene Kohlenstoff wieder in die Atmosphäre gelangen wird. Ein Holzbau ist somit ein temporärer Speicher, welcher aber mittelfristig betrachtet einen relevanten Beitrag zur Reduktion der Treibhausgasemissionen leisten kann.

Auch wenn der mit erneuerbarer Energie versorgte, hocheffiziente Minergie-A-ECO-Hybridbau des AUE Basel-Stadt die ambitiöse Definition eines «Netto-null-CO2-Gebäudes» noch nicht zu erfüllen vermag, stellt er doch einen weiteren wichtigen Etappensieg dar. Nächste Etappen könnten eine weitere Erhöhung der Ressourceneffizienz, den Einbezug von Kompensationen (Aufforstungen?) oder die Reduktion der fossilen Belastung des Winterstroms beinhalten.

Umso erfreulicher ist zwischenzeitlich, dass ein Projekt wie das neue AUE Basel-Stadt nicht nur dem Klima nützt, sondern auch der regionalen Forst- und Bauwirtschaft. Dass es zusätzlich den Arbeitnehmenden ein optimales Innenraumklima und dem Investor einen bestmöglichen Werterhalt bietet, spricht dafür, dass diese Art von Klimaschutz zukunftsfähig ist.

Andreas Meyer Primavesi, Forstingenieur ETH
Zürich, MBA IESE Barcelona, ist seit Januar 2016 Geschäftsleiter von Minergie Schweiz. Davor war er unter anderem für den Aufbau und Betrieb des nationalen Gebäudeprogramms verantwortlich und in der Arealentwicklung tätig.

Minergie Schweiz Geschäftsstelle
Bäumleingasse 22
4051 Basel
Tel 061 273 00 72
bs@minergie.ch
www.minergie.ch

Smog – das Problem dieser Welt

Europa ist eine Region mit einer hohen Bevölkerungsdichte mit grossen Städten, erheblicher industrieller und landwirtschaftlicher Produktion, viel Verkehr und Tourismus, was die Umwelt zunehmend belastet.

Gleichzeitig geht es weitgehend um «schmutzige » industrielle Produktion, deren Standorte sich noch durch eine grosse territoriale Konzentration auszeichnen: Erinnern Sie sich an die Ansammlung von Wärmekraftwerken n Kohlebecken, die Ketten von Kernkraftwerken an Rhein, Rhône, Loire, andere Flüsse-Cluster von Raffinerien in Seehäfen? Eine bedeutende Auswirkung auf die Umwelt der Region hat auch die Landwirtschaft, die auf dem Weg der Mechanisierung und Chemisierung weit fortgeschritten ist. Die hohe Motorisierung, die Ausweitung des Luftverkehrs, die Intensivierung der Seeschifffahrt– auch das hinterlässt Spuren für die Umwelt. In letzter Zeit haben sich die negativen Auswirkungen des touristischen Booms insbesondere in Küsten- und Berggebieten deutlich bemerkbar gemacht. Zu all dem können Sie einen Faktor hinzufügen,und zwar die «Stadtentwicklung». Im kleinen Belgien nimmt es bereits mehr als 18 Prozent des gesamten Gebiets ein, in Deutschland und den Niederlanden 13 bis 14 Prozent, in Ungarn 12 Prozent usw.
Infolgedessen ist Europa schon lange das wichtigste Zentrum der Welt zur Destabilisierung der Umwelt. In vielen Ländern ist der Anteil der unberührten Gebiete auf ein Minimum zurückgegangen und liegt teilweise bei 5 bis 25 Prozent. Und der Prozess der Destabilisierung der Umwelt wird laufend fortgesetzt. Die bedrohlichste Dimension in Europa ist möglicherweise die Luftverschmutzung in Verbindung mit Kohlendioxid, Schwefeldioxid, Stickoxiden und verschiedenen Aerosolen. Die jährlichen Kohlendioxidemissionen (CO2) beliefen sich Ende der 1990er-Jahre in Europa auf 5 bis 5,5 Milliarden Tonnen. Wie zu erwarten, waren die meisten in Ländern mit entwickelter thermischer Elektrizität zu finden. Die fünf führenden Länder bildeten gleichzeitig die «Spitzen» – Deutschland (860 Millionen Tonnen), Grossbritannien (560 Millionen), Italien (410 Millionen), Frankreich und Polen (je 360 Millionen Tonnen).
In den meisten Ländern der Region erreichten die CO2-Emissionen pro Einwohner 5 bis 10 Tonnen pro Jahr. Auch die negativen Auswirkungen der Emission von Schwefel- und Stickstoffverbindungen äussern sich in erster Linie im Auftreten von negativen Phänomenen wie Smog und saurem Regen. Wintersmog, der auch Schwarzsmog genannt wird, ist in Europa seit Langem bekannt. Er trat häufig in London, Birmingham, Dublin, Belfast, Berlin, Stuttgart, Leipzig, Rom, Mailand, Prag, Lodz, Ljubljana und Sofia auf. Der Londoner Smog ist besonders berühmt. Man hatte sich daran schon als etwas Unvermeidliches gewöhnt. Aber im Dezember 1952 nahm der Wintersmog hier katastrophale Ausmasse an. Innerhalb weniger Tage starben 4000 Menschen, und Zehntausende davon an Lungen- und oberen Atemwegsinfektionen Erkrankten wurden durch den stärksten schwefelhaltigen «Mördersmog» in der britischen Hauptstadt getötet. Dies war auf eine Kombination von Temperaturinversion- und Luftstagnation mit einer hohen Konzentration von Schwefeldioxid und Aerosolpartikeln zurückzuführen, die durch Tausende und Abertausende von Kaminen in die Luft der Stadt gelangten. Photochemischer Smog, auch weisser Smog genannt, wird durch eine hohe Ozonkonzentration verursacht und tritt normalerweise im Sommer auf. Er ist auch für viele europäische Städte charakteristisch, insbesondere für die Küste (Barcelona, Athen). Saurer Niederschlag, der in Form von Regen und Schnee fällt und zur Versauerung von Gewässern, zur Bodenbedeckung, zur Hemmung der Waldvegetation und zur Zerstörung von Gebäuden und Strukturen führt, ist noch schädlicher. Die ersten Opfer waren die Seen und Flüsse Skandinaviens. Die Seen Südschwedens (wo zuerst die durch sie verursachte Versauerung des Wassers entdeckt wurde) und Norwegens, die sich mit der Zeit stark angesäuert hatten – bis zur vollständigen Sterilität – waren von solchen Niederschlägen besonders betroffen. So wurde in Norwegen im Jahr 1750 in 5000 untersuchten Seen das vollständige Verschwinden von Fischen festgestellt. Ausserdem waren Gewässer in Südfinnland, Dänemark und Schottland betroffen. Derzeit achten alle europäischen Länder auf Umweltprobleme. Jährlich werden Präventivmassnahmen und andere Mittel zum Schutz der Umwelt geplant. Im Rahmen des Kampfes um die Ökologie wird die Förderung des Elektro- und Fahrradverkehrs betrieben, die Gebiete der Nationalparks weiten sich aus. Energiesparende Technologien werden aktiv
in die Produktion eingeführt und Filtersysteme installiert.
Text von Maryna Novoselytska


Text von Maryna Novoselytska
Journalistin Gewerbeunion AG