Gute Raumluft dank Minergie

Es gibt nichts Schöneres als frische Frühlingsluft. Ausser für Allergiker. Und wer an einer stark frequentierten Strasse das Fenster öffnet, bekommt die Frühlingsluft mit Abgasen angereichert. Eine Wohnraumlüftung filtert Blütenstaub und Schadstoffe aus der Luft und beugt Schimmel vor.

Dichte Hülle und trotzdem gute Luft!
Die Minergie-Bauweise kombiniert eine luftdichte, gut gedämmte Gebäudehülle mit erneuerbaren Energien und guter Luftqualität. Die dichte Bauweise spart Energie. Die darum notwendige Lüftung reduziert gesundheitliche Risiken, denn die Schadstoffe werden abtransportiert und Schimmel vermieden. Dies fördert auch die Langlebigkeit der Bausubstanz und spart Geld. Heute stehen viele erprobte Lüftungssysteme zur Verfügung. Sie halten mit Filtern Pollen und Lärm draussen und tauschen die verbrauchte Luft automatisch gegen frische, auch wenn man schläft. Selbstverständlich darf man trotzdem jederzeit die Fenster öffnen.

Trocken?
Hat nichts mit der Lüftung zu tun.
Es hängt von der Temperatur ab, wie viel Feuchtigkeit die Luft zu fassen vermag. Kalte Luft im Winter ist schnell gesättigt – kann also nicht mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Daher resultiert bei jeder Art Lüftung – ob über Fenster oder Lüftungsanlage – im Winter trockenere Luft in beheizten Räumen. Eine Erhöhung der Raumlufttemperatur um 1°C bedeutet 4% weniger relative Feuchtigkeit. Will man allzu trockene Luft vermeiden, sollte man also an sehr kalten Tagen nicht zu stark heizen, die Zuluftmengen der Lüftung etwas reduzieren und Lüftungsgeräte mit Feuchterückgewinnung verwenden. Duschen und Kochen helfen übrigens auch, die Feuchtigkeit der Raumluft zu erhöhen.

Im Sommer kühl und im Winter warm.
Damit es im Sommer drinnen kühl bleibt, müssen Sonneneinstrahlung und warme Luft möglichst draussen bleiben. Eine Lüftungsanlage unterstützt bei der Nachtauskühlung. Minergie-Bauten müssen generell viel höhere Anforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz erfüllen als normale Häuser. Im Winter vermeidet man mit Lüftungen, welche der Abluft die Wärme entnehmen und sie der Frischluft mitgeben, unangenehm kalte Zuglufterscheinungen.
Egal ob im Neubau oder bei der Sanierung, eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung und Schadstofffiltern sorgt für einen regelmässigen Luftaustausch und damit eine bessere Luftqualität, für Behaglichkeit im Winter und Schutz vor zu viel Hitze an heissen Sommertagen. Und nebenbei spart man Energie und schützt das Klima.

Minergie Schweiz Geschäftsstelle
Bäumleingasse 22
4051 Basel
Tel 061 273 00 72
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www.minergie.ch

Interview mit Herrn Markus Thomas Studer, CEO Antcas AG

«Angefangen vor zehn Jahren mit der Idee, die Welt und den Alltag einfacher zu machen»

Welche Vorteile hat ein Antcas Smart Home?
Die Vorteile sind nicht für alle sofort zu sehen, weshalb bis heute der Markt etwas zögerlich darauf reagiert. Jedoch ist die Reaktion bei vielen sehr positiv, wenn sie ein solches Gebäude in Aktion sehen. Denn ein Antcas Smart Building ist bereits heute eines der fortschrittlichsten seiner Art. Vergleichen wir dies mit den vielen Produkten auf dem Markt, sehen wir, dass viele Unternehmen Themen wie IT-Sicherheit, schnelle Reaktionszeiten und einfache Bedienung nicht in den Vordergrund stellen. – Sie setzten meist auf einen breiten Funktionsumfang.

Was kostet das smarte Gebäude?
Das komplette Gebäude in Däniken hat eine spezielle Infrastruktur, diese wurde von uns über mehrere Jahre hinweg optimiert, bevor es überhaupt zum Bau des Gebäudes kam. Da wir einen direkten Draht zur Bauherrschaft hatten, wurde die Elektroinstallation quasi neu erfunden. Dies war notwendig, um die Kosten zu senken. – Zu unserer Überraschung waren die Produktionskosten des Smart Buildings sogar unter denen der konventionellen Installation, dank der Zusammenarbeit mit dem Bauunternehmen. Auch die Produktionsdauer wird so enorm verkürzt.

Welche Technologien wurden eingesetzt?
Als Erstes haben wir das Mehrfamilienhaus komplett für die Zukunft gebaut. Weshalb wir unter anderem in der Einstellhalle Rohre für die zukünftigen Elektroladestationen verlegt haben. Alle Rohre des Gebäudes wurden komplett sternförmig verlegt. Die Leuchten und Jalousien werden über wartungsfreie Funktaster bedient. Die Jalousien werden über eine gemeinsame Wetterstation geschützt. In jeder Wohnung befindet ich ein Touch-Panel, welches dem Mieter rlaubt, alle Funktionen der Wohnung zu bedienen. usserdem dient es gleichzeitig als Videogegensprechanlage.

Sie sprechen über Funktionen – welche sind das?
Es können Szenen eingelernt werden, welche am Panel in der Wohnung oder auf dem Smartphone einfach abgerufen werden können. Ein Kalender weckt mit Tageslicht, indem er die Jalousien abkippt oder das Licht eines Aquariums schaltet. Die Automatikbeschattung hält die Wärme von aussen ab. Eine Anwesenheitssimulation gibt einen Basisschutz für jede Wohnung. Die Zentralfunktion stellt das Licht ab und aktiviert die Beschattungsautomatik beim Verlassen der Wohnung. Die Temperaturfühler regeln die Raumtemperatur in jedem Zimmer vollautomatisch.

Worauf sind Sie besonders stolz?
Die Wohnungen im Erdgeschoss besitzen eine eingebaute Alarmanlage. Ausserdem wird die Fäkalienpumpe im Keller überwacht. Dies bedeutet, dass der Gebäudeeigentümer vor einer Katastrophe intervenieren kann. Ausserdem wurde alles vorbereitet, um die Abrechnungen der Nebenkosten zu automatisieren.

Antcas AG
Industrieweg 2
3360 Herzogenbuchsee
Tel 062 961 50 00
www.antcas.com

Energetisch sanieren ist wirtschaftlich und klimaschonend zugleich

Energetische Sanierungen sind aktuell dank Fördergeldern aus dem Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen wirtschaftlich besonders interessant – und dringend nötig, will die Schweiz ihre Klimaziele erreichen.
Liegenschaften benötigen von Zeit zu Zeit eine Erneuerung, damit Wert und Wohnkomfort erhalten bleiben. Mit einer energetischen Sanierung lassen sich zudem Energieverbrauch und CO2-Ausstoss stark reduzieren. Dank Fördergeldern aus dem Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen sowie Steuererleichterungen und tieferen Heizkosten ist eine energetische Sanierung auch wirtschaftlich interessant.
Eine vorausschauende Planung ist zentral
Die Lebensdauer von Installationen und Bauteilen ist beschränkt. So hält eine Heizung etwa 20 Jahre, bei Fassade oder Dach sind es bis zu 50 Jahre. Eine langfristige Planung ist also wichtig. Am Anfang einer Sanierung steht immer eine Analyse des Ist-Zustandes. Ein hilfreiches Planungsinstrument bietet der GEAK Plus (Gebäudeenergieausweis der Kantone mit Empfehlungen).
Tiefere Energie- und Betriebskosten
Im Vergleich zu reinen Pinselsanierungen fahren Bauherren mit Sanierungen, welche die Energieeffizienz verbessern, meist besser– trotz höherer Anfangsinvestition. Die Einsparungen bei den Energie- und Betriebskosten tragen über den gesamten Lebenszyklus der jeweiligen Massnahme zur Amortisation bei. Oft lohnen sich hochwertige Sanierungen mit einem Label wie z. B. Minergie-P, da diese ökologischen Bauweisen zunehmend auch von Banken gefördert werden. Günstige Voraussetzungen – jetzt handeln!
Auch unter Eigentümerinnen und Eigentümern von Renditeliegenschaften wächst das Bewusstsein dafür, dass sich energetische Sanierungen sowohl auf die Wirtschaftlichkeit als auch aufs Klima positiv auswirken. Zudem gilt es, das aktuell immer noch sehr tiefe Hypothekarzinsniveau und die derzeit zur Verfügung stehenden Fördermittel zu nutzen, um ältere Liegenschaften zu modernisieren. Mehr Informationen unter www. dasgebaeudeprogramm.ch//GeP

Mehr Informationen zum Gebäudeprogramm unter www.dasgebaeudeprogramm.ch

Klimaschutz mit Minergie-Holzbau

Die Besorgnis um den Klimawandel ist allgegenwärtig. Als Lösungsansatz wird zunehmend über die Vision «netto null» diskutiert. Netto null bedeutet, dass alle durch Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen wieder aus der Atmosphäre entfernt werden müssen– beispielsweise durch Aufforstungen oder Technik (Carbon Capture and Storage).

Was netto null im Hochbau bedeutet, ist noch offen. Reicht eine reine Sicht auf die Betriebsenergie im Sinne von: Ich kaufe sauberen Strom ein und betreibe eine Wärmepumpe und lasse die Effizienz ausser Acht. Oder sollte man aus Gründen der Ressourceneffizienz, der Versorgungssicherheit oder der Stabilität der Stromnetze nicht auch die Energieeffizienz weiterdenken? Oder sollte man auch das verbaute CO2 berücksichtigen? Dieser letzten Frage möchte ich hier kurz nachgehen, denn die Konsequenz könnte ein fundamentales Umdenken in der Baubranche sein: Weniger Beton, Stahl und Backsteine, dafür mehr Holz.

Visualisierung Neubau: AUE Basel-Stadt
Urheberrecht: jessenvollenweider architektur, Basel

Der Holzbauanteil beträgt in der Schweiz etwa 15%. Grundsätzlich wäre genügend Holz vorhanden, um diesen Anteil zu verdoppeln. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass das ungenutzte Potenzial im Schweizer Wald nur zu einem kleinen Teil aus hochwertigem Nadelholz besteht, wie für den Holzbau bevorzugt. Gleichzeitig haben sich die Möglichkeiten in der Anwendung stark entwickelt: Gebäude bis zu einer Gesamthöhe von 30 Meter können einfach realisiert werden und die industrielle Vorfertigung bietet Qualitätsvorteile und kürzere Bauzeiten. Der Holzbau hat im Vergleich zum Massivbauklare ökologische Vorteile: Erstens verursacht er in der Erstellung weniger CO2-Emissionen als ein massives Gebäude aus Beton– bei gleicher Systemgrenze (Gebäude) rund 20–25% weniger. Der Rohstoff Holz muss zwar zuerst geerntet, getrocknet, verarbeitet und transportiert werden – die resultierenden CO2-Emissionen sind aber deutlich geringer als bei Stahl, Beton und Backstein. Zweitens erlaubt der Holzbau die Speicherung von CO2 über Jahrzehnte hinweg. So beinhaltet ein Kubikmeter Holz je nach Baumart den Kohlenstoff aus einer Tonne CO2. Dieses CO2 hat der Baum im Wachstum der Atmosphäre entzogen. Bei einer Verrottung im Wald würde das CO2 innert weniger Jahre wieder an die Luft abgegeben–bei einer Verbrennung noch schneller.

Wie gross ist dieser Speichereffekt im Vergleich zu den Treibhausgasemissionen in der Bauphase? Nehmen wir den Neubau des Amts für Umwelt und Energie (AUE) in Basel- Stadt als Beispiel. Der achtstöckige Hybridbau erfüllt die Anforderungen des Baustandards Minergie-A-ECO, produziert also in der Betriebsphase mehr Energie als er verbraucht. Er beinhaltet dafür verschiedene Innovationen, wie z. B. eine fassadenintegrierte Photovoltaikanlage und ein neues System für die Nachtauskühlung. Das verwendete Holz wird rund 20 km von Basel entfernt in Seewen SO geschlagen. Der Neubau wurde von der Basler Stimmbevölkerung am 5.Juni 2016 im Rahmen einer Volksabstimmung genehmigt.

Wie viel CO2 kann im neuen AUE gebunden werden? Das Gebäude hat eine Energiebezugsfläche (EBF) von rund 2100 m2, es werden rund 165 m3 Holz verbaut. Ein reiner Holzbau würde mehr Holz brauchen, im AUE sind Erschliessung und Decken aus Beton (sommerlicher Wärmeschutz). Der Bau des AUE verursacht gemäss Berechnungen der Fachplaner nach SIA Merkblatt 2032 rund 2100 Tonnen Treibhausgasemissionen.

Die verbauten 165 m3 Fichtenholz speichern rund 130 Tonnen CO2. Man entzieht der Atmosphäre mit dem Bau des AUE Basel-Stadt also etwa 6% der Treibhausgasemissionen, die man durch dessen Bau ausgestossen hat. In einem reinen Holzbau könnte diese Speicherwirkung gemäss Berechnungen der Höheren Fachschule Holz in Biel über 30% betragen. Im Gegensatz dazu hätte ein reiner Betonbau rund 20% höhere CO2-Emissionen verursacht. Dies ohne die Möglichkeit, CO2 zu speichern. Mindestens so wichtig wie die Wahl der Bauweise bleiben auch weiterhin die Kompaktheit des Gebäudes und dessen Dauerhaftigkeit. Je höher die Qualität und die Nutzungsflexibilität des Gebäudes sind, desto länger bleibt es stehen und hält das verbaute CO2 gespeichert. Dabei gilt es zu beachten, dass – früher oder später – der im Holz gebundene Kohlenstoff wieder in die Atmosphäre gelangen wird. Ein Holzbau ist somit ein temporärer Speicher, welcher aber mittelfristig betrachtet einen relevanten Beitrag zur Reduktion der Treibhausgasemissionen leisten kann.

Auch wenn der mit erneuerbarer Energie versorgte, hocheffiziente Minergie-A-ECO-Hybridbau des AUE Basel-Stadt die ambitiöse Definition eines «Netto-null-CO2-Gebäudes» noch nicht zu erfüllen vermag, stellt er doch einen weiteren wichtigen Etappensieg dar. Nächste Etappen könnten eine weitere Erhöhung der Ressourceneffizienz, den Einbezug von Kompensationen (Aufforstungen?) oder die Reduktion der fossilen Belastung des Winterstroms beinhalten.

Umso erfreulicher ist zwischenzeitlich, dass ein Projekt wie das neue AUE Basel-Stadt nicht nur dem Klima nützt, sondern auch der regionalen Forst- und Bauwirtschaft. Dass es zusätzlich den Arbeitnehmenden ein optimales Innenraumklima und dem Investor einen bestmöglichen Werterhalt bietet, spricht dafür, dass diese Art von Klimaschutz zukunftsfähig ist.

Andreas Meyer Primavesi, Forstingenieur ETH
Zürich, MBA IESE Barcelona, ist seit Januar 2016 Geschäftsleiter von Minergie Schweiz. Davor war er unter anderem für den Aufbau und Betrieb des nationalen Gebäudeprogramms verantwortlich und in der Arealentwicklung tätig.

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Das Dachfenster bringt Licht ins Leben

Die Dachfenster Schöpflin Basel GmbH ist der kompetente Partner für VELUX-Dachfenster und passendes Zubehör im ganzen Dreiländereck.

Die gut geschulten Mitarbeiter der Dachfenster Schöpflin Basel GmbH montieren VELUX-Dachfenster und Zubehör fachmännisch, sauber und schnell. Dabei legen Jürgen Schöpflin und sein Team grössten Wert auf die Zufriedenheit des Kunden. Dem Kunden stehen Fachleute zur Seite, die schon beim Kauf des Fensters kompetent beraten, damit das optimale Produkt eingebaut wird. Innerhalb weniger Tage können alle Artikel des VELUX-Sortiments nach Hause geliefert werden. Ein VELUX-Dachfenster lässt 30 Prozent mehr Licht in den Dachwohnraum als ein normales Senkrechtfenster oder eine Gaube. Mit den guten Lüftungsmöglichkeiten trägt das Dachfenster zudem zu einem optimalen Innenklima bei. Auch bietet VELUX innovative Lösungen für Wärmedämmung und Einbautechnik an und überzeugt nicht zuletzt auch durch das Design. Zu den Dienstleistungen der Dachfenster Schöpflin Basel GmbH gehören natürlich auch jegliche Wartungsarbeiten. Im Normalfall verursachen Wartungen nur geringe Kosten und der Kunde hat länger Freude an seinen qualitativ hochwertigen Fenstern.

Von VELUX überzeugt
VELUX hat den Firmensitz in Dänemark. Ein Grossteil der von der Dachfenster Schöpflin Basel GmbH verarbeiteten Produkte wird in Deutschland produziert. «VELUX Schweiz AG» ist der perfekte Partner, davon ist Jürgen Schöpflin überzeugt. Er ist gelernter Zimmermann aus Schallbach (D). Nach der Lehre schloss er die Meisterprüfung ab und sammelte während vieler Jahre Erfahrungen im Holzbau. Einen Grossteil seines Wissens hat er sich auf seiner dreijährigen Wanderschaft angeeignet. Später absolvierte er das Studium zu Betriebswirt des Handwerks. Seit 2012 verarbeitet er ausschliesslich VELUX-Produkte und hat daher auch schon zahlreiche Kurse über dieses Produkt besucht.

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