Neubau Stufenpumpwerk Schaan – Nendeln FL

Die Bauherrschaft «WLU Wasserversorgung Liechtensteiner Unterland» musste das in die Jahre gekommene Pumpwerk in Schaan durch ein komplett neues Objekt ersetzen. In möglichst kurzer Zeit musste das Werk wieder in Betrieb genommen werden können. Zuerst wurde der Rückbau des bestehenden Pumpwerks in Angriff genommen. Anschliessend wurde die bestehende Leitung DN 300 PE S5 SDR 11 getrennt und für die Dauer der Bauzeit ein Provisorium erstellt. Dieses konnte in relativ kurzer Zeit durch das schlagkräftige Bauunternehmen «Wilhelm Büchel AG» erstellt werden.

Der Innenausbau des Stufenpumpwerkes wurde durch eine Sanitärunternehmung ausgeführt. Die Armaturen und Chromstahlkonstruktionen wurden in Rekordzeit montiert. Am 29.6.2021 konnte das Provisorium entfernt und der neue Anschluss an das neuerstellte Stufenpumpwerk angeschlossen und in Betrieb genommen werden.

Unter der Bauleitung des Ingenieurbüros «Sprenger & Steiner Anstalt» durfte die TPS AG das Stufenpumpwerk inkl. Armaturen ersetzen. Dank der guten Organisation und Zusammenarbeit konnten die Vorgaben eingehalten werden. Besten Dank an den Auftraggeber!


Trenchless Piping Systems AG
Neubuch 5
9216 Heldswil
Tel +41 71 511 20 70
tpsag@tpsag.ch
www.tpsag.ch

Sicherer Rückbau dank RCS Fassadenschutzschild

Einsatz beim Umbau Hauptsitz Syngenta in Basel
Es kommt immer öfter zum Rückbau von Gebäuden teils mit sehr beengten Platzverhältnissen direkt in den Stadtzentren. Die alten Gebäude werden abgebrochen, um neuen, modernen, erdbebensicheren und energieeffizienten Bauten Platz zu machen. Die Anforderung an diesen Rückbau – von den zum Teil mit Schadstoffen belasteten Gebäuden – steigt stetig. Es wird immer mehr auf eine emissionsarme Variante der Rückbauarbeiten gesetzt. Die Umgebung soll geschützt werden von Lärm, Staub, Wasser und herabfallenden Gegenständen. Das RCS System von PERI bietet dafür die optimale, wirtschaftliche und sichere Lösung für sämtliche Anforderungen. Das System kann selbstkletternd mit Hydraulik und/oder mit dem Kran gesenkt werden. Die jahrzehntelangen Erfahrungen der PERI auf diesem Gebiet wird in die Planung der Projekte integriert und somit bietet PERI jeweils die perfekte Lösung für eine sichere und wirtschaftliche Projektabwicklung. Die Syngenta baut ihren Hauptsitz in Basel komplett um. Das 54 Meter hohe Bürohochhaus wir durch einen Neubau ersetzt. Eine Hauptherausforderung war unter anderem der Standort mitten in dem neu erstellten Syngenta Areal in unmittelbarer Nähe zu der stark frequentierten Schwarzwaldallee sowie dem gegenüberliegenden Bahnhof mit all seinem öffentlichen Verkehr. Neben dem Schutz der Umgebung lag ein weiteres Hauptaugenmerk auf der Sicherheit der Arbeiter bei den anspruchsvollen Rückbauarbeiten in hohen Höhen. Bereits in der Submissionsphase erarbeitetet PERI mit dem Kunden zusammen eine detaillierte Variante aus, welche die komplette öffentliche Umgebung, den angrenzenden Park sowie die eigenen Syngenta-Mitarbeiter in den naheliegenden Büroneubauten möglichst gut vor den Abbruchemissionen und dem anfallenden Lärm schützen. Die Lösung sah vor, dass der Rückbau geschützt durch ein RCS Fassadenschutzschild erfolgt, welches mit dem Rückbaufortschritt nach unten klettert.

PERI
Dies hat mehrere Vorteile: die Abbruchemissionen, Lärm, Staub, Wasser und herabfallendes Abbruchmaterial bleibt innerhalb des Fassadenschutzschilds und alle Arbeiten können jederzeit von sicheren Arbeitsbühnen aus ausgeführt werden. Die ausführende Firma ERNE AG konnte mit dieser Variante die Bauherrschaft überzeugen und den Auftrag für sich gewinnen. Mit dem RCS System können Bühnen jeglicher Form erstellt werden. Daher konnten passgenaue Bühnen erstellt werden, welche an den speziellen Grundriss und die auskragenden Fassadenteile an dem Hochhaus angepasst sind. Die RCS Fachwerke werden vormontiert geliefert und werden auf der Baustelle zu grossflächigen Bühnen mit drei geschlossenen Arbeitsebenen zusammengebaut. Die Arbeitsbühnen wurden ebenfalls vor Ort gemäss den detaillierten Abbundplänen und mit Unterstützung von unseren erfahrenen PERI Instruktoren zusammengebaut und direkt in die Verankerung eingehängt. An der untersten Arbeitsebene ist eine Sicherheitsklappe montiert, welche mit Gummidichtungen versehen ist. Somit ist die Bühne komplett gegen das Gebäude geschlossen. Die Bühnen sind 12.23m hoch, mit Trapezblech belegt und decken drei Geschosse mit einen Überstand von 2.00m über der obersten Decke ab. Die Arbeitsebenen sind speziell auf der Höhe der verschiedenen Rückbauvorgänge platziert. Die unterste Ebene für den Rückbau der Fassade und der Montage der Verankerung für die RCS Kletterschienen. Die mittlere Ebene für den Rückbau der Dämmungen und Fenster. Sowie die oberste Ebene für den Rückbau der Kerne und der Tragstruktur des Gebäudes. Die Bühnen können hydraulisch oder mit dem Kran gesenkt werden. Die Verankerung an das bestehende Gebäude war eine weitere Herausforderung, da nicht – wie beim Neubau – die nötigen Kletterkonusse in die Wände oder Decken einbetoniert werden können. Zusammen mit dem Kunden und dem Projektingenieur konnte auch hier eine einfache und wirtschaftliche Lösung ausgearbeitet werden, welche die horizontalen und vertikalen Lasten der RCS Bühnen sicher in das Tragwerk ableitet. Für die sichere Bedienung wurde eine projekteigene Betriebsanleitung für den Kunden ausgearbeitet sowie das Personal vor Ort durch einen PERI Instruktor geschult und eingearbeitet. Danke der guten Zusammenarbeit laufen die Arbeiten planmässig, sicher und termingerecht ab.


PERI AG
Aspstrasse 17
8472 Ohringen
Tel 052 320 03 03
Fax 052 335 37 61
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www.peri.ch

Abklärung von Gebäudeschadstoffen

Bereits seit über 10 Jahren bestehen konkrete gesetzliche Regelungen, die bei Um-oder Rückbauvorhaben eine Erhebung von gesundheitsgefährdenden Stoffen verlangen. Dies in erster Linie zur Gewährleistung der Arbeitssicherheit bei deren Bearbeitung und Handhabung. Gebäudeschadstoffe haben über diesen Zeitraum aber auch in Bezug auf ein gutes Innerraumklima zusehends an Bedeutung gewonnen. Über die letzten Jahre hat sich nicht nur die Liste von problematischen Baumaterialien kontinuierlich erweitert sondern auch jene mit den relevanten Schadstoffen (Asbest, polychlorierte Biphenyle (PCB), Chlorparaffine (CP), Blei, Chromat, Holzschutzmittel, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Radon, etc.).
Kiefer und Studer
Die heutige Situation stellt für Fachgutachter bei Rück- und insbesondere bei Umbauarbeiten eine grosse Herausforderung dar. Durch eine fallweise angepasste Untersuchungsstrategie, gezielte Sondierungen und nicht zuletzt auch durch eine systematische und sorgfältige Arbeitsweise soll das Risiko für das antreffen unerkannter problematische Baustoffe minimiert werden. Damit sollen auch unliebsame Überraschungen mit den einhergehenden terminlichen und finanziellen Mehraufwendungen bei der Bauausführung vermieden werden. Gleichzeitig gilt es, die wirtschaftlichen Interessen des Auftraggebers im Auge zu behalten und unnötig ausufernde Untersuchungen zu verhindern.
Mit unserem Motto: «so viel wie nötig – so wenig wie möglich» einem Team von gut ausgebildeten Gebäudeschadstoff-Diagnostikern, einer langjährigen Erfahrung mit der Erhebung von Gebäudeschadstoffen, dem richtigen Sondiergerät sowie mit aktuellen Dokumentations- und Berichtsgrundlagen können wir dieser Herausforderung optimal begegnen.

Kiefer und Studer AG
Therwilerstr. 27
4153 Reinach
Tel. 061 711 94 76
Fax 061 711 96 34
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