Maia – das neue Pflanzgefäss der Eternit (Schweiz) AG

Eternit lanciert das neue Pflanzgefäss mit der schönen Welle «Maia»
Eternit lanciert mit Maia erstmals ein Pflanzgefäss mit horizontal gewellter Oberfläche. Gleichzeitig wird die neue Farblinie «Natural» eingeführt. Mit dem neuen Pflanzgefäss Maia setzt Eternit seine Designtradition fort und nimmt gleichzeitig den Trend «Welle» auf. Gestalter Michel Charlot* setzt dabei auf eine horizontal gewellte Oberfläche. Damit hat er ein Novum bei den Pflanzgefässen von Eternit geschaffen. Mit der Lancierung von Maia stellt Eternit (Schweiz) AG die Farblinie «Natural» vor. Drei neue, sanfte, nicht deckende Farben wie Jade, Slate und Granit bringen die gewellte Faserzement-Struktur besonders schön zur Geltung. Sie sind ein dezentes Statement, das zusammen mit den Pflanzen ein schönes optisches Spiel ergibt. Jedes Gefäss wird in der Manufaktur von Eternit (Schweiz) AG von Hand gefertigt und besteht aus dem Original-Faserzement von Eternit, der aus Schweizer Rohstoffen hergestellt wird. Wie alle Gartenprodukte ist Maia winterhart, nachhaltig und langlebig. Maia eignet sich für Stauden, flach- und tiefwurzlige Pflanzen, Hängepflanzen, Sträucher und kleine Bäume.

*Der Westschweizer Industriedesigner Michel Charlot hat aus Eternit-Faserzement bereits die Hängelampe «Mold» und die Linie «Porto» (Hocker und Beistelltisch) gestaltet.

Maia ist ab Ende Februar 2021 im Fachhandel erhältlich. Eine Liste der Händler finden Sie auf www.garden-styling.ch.

Grösse:
Durchmesser 590 mm
Höhe 500 mm

Preis:
Grau Fr. 287.–
Anthrazit Fr. 346.–
Expression & die neuen Natural Farben
CHF 363.00 / CC CHF 379.00


Eternit (Schweiz) AG
Eternitstrasse 3
8867 Niederurnen
Tel 041 55 617 1111
info@eternit.ch
www.eternit.ch

Der Betörende Duft von Flieder

Syringa meyeri Palibin (Bildquelle Hauenstein Rafz)
Jedes Jahr auf’s Neue verzaubern uns die Blüten des Flieders mit ihrem betörenden Duft. Dabei stehen die Sträucher und Bäume mit ihrer Farbenpracht dem Duft in nichts nach. Von Violette über Lila und von Rosa bis Weiss blühen sie in üppigen Dolden in unseren Gärten.

Haben Sie gewusst, dass die kleinen Blüten essbar sind und von Gourmets gar als Delicatesse gefeiert werden. Von Schokolade, über Torten und Kuchen, ja sogar Tee kann mit dem köstlichen Aroma verfeinert werden. Wir haben Ihnen auf diesen Seiten ein Rezept für zum Ansetzen von Fliederzucker abgedruckt, probieren Sie es aus, – es lohnt sich und bestimmt freut sich auch jemand aus Ihrem Umfeld über eine solche kleine Aufmerksamkeit.

Allgemeines
Flieder gehört zu den Ölbaumgewächsen und umfasst ungefähr 25 Arten. Der urprünglich in Asien und Osteuropa verbreitete Baum oder Strauch hat längst als Zierpflanze Einzug in unsere Gärten gehalten und erfreut uns im Frühling mit seiner Farben- und Duftintensität.

Doch nicht nur Menschen profitieren von diesen dekorativen Bäumen und Sträucher, Insekten wie Hornissen oder Wespen nagen bei sehr trockenem Klima an seiner Rinde um den Pflanzensaft aufnehmen zu können.

Aussehen und Wuchs
Flieder ist ein sommergrüner Strauch, der mit der Zeit zu einem Grossstrauch, selten zu einem kleinen Baum, heranwächst. Die Wuchshöhen variieren ja nach Art sehr stark: Während Syringa meyeri lediglich 1 bis 1,5 Meter hoch wird, kann der Gemeine Flieder stolze sieben Meter erreichen. Die Blätter sind gegenständig, gestielt und meist einfach. Es gibt aber auch Arten und Sorten mit gelappten oder gefiederten Blättern. Sie können oval, rundlich bis eiförmig oder herzförmig ausfallen. Der Habitus des Flieders an sich ist sehr aufrecht und kompakt. Die Blütenknospen sitzen in der Regel paarweise an den Enden der im Vorjahr gebildeten Zweige und öffnen sich je nach Region von Ende April bis Mitte Mai. Dann verströmen die weissen, gelblichen, rosabis violettfarbenen Blüten auch ihren typischen blumigen Duft. Nach der Blüte, etwa Anfang Juni, bildet Flieder Fruchtkapseln aus, die die Samen enthalten.

Standort
Alle Fliederarten sind Sonnenanbeter und vertragen gut auch trockene Hitze. An schattigen Plätzen wachsen sie zwar auch, bilden jedoch keine dichte Krone und blühen weniger üppig. Edel-Flieder sind darüber hinaus sehr windfest, deshalb werden sie in Norddeutschland oft als Windschutzhecken gepflanzt. Insgesamt ist Flieder jedoch recht tolerant und kommt auch mit ungünstigeren Böden zurecht. Staunässe und Bodenverdichtungen verträgt er allerdings nicht.

Pflegetipps
Flieder ist eine sehr pflegeleichte Pflanze, denn gut eingewachsene Exemplare kommen auch in trockenen Sommern ohne Bewässerung aus. Auf sandigen Böden sollten Sie die Blütensträucher mit zusätzlichen Nährstoffen in Form von Hornspänen oder Langzeitdünger versorgen. Wenn Sie jedes Frühjahr eine dünne Schicht reifen Kompost auf die Baumscheibe auftragen, reichern Sie den Boden mit Humus an und verbessern seine Speicherfähigkeit für Wasser und Nährstoffe.

Flieder bildet seine Blütenknospen bereits im Vorjahr. Um die Blütenpracht nicht unnötig zu reduzieren, sollten Sie kleinere Schnittmassnahmen erst Ende Mai nach der Blüte durchführen. Schneiden Sie beim Flieder möglichst alle verblühten Rispen über zwei gut ausgebildeten Seitenknospen zurück. So verhindern Sie die Samenbildung und regen den Strauch zur Bildung neuer Blütenknospen an, die sich dann in der nächsten Saison öffnen. Alte, vergreiste Sträucher können Sie im Herbst mit einem kräftigen Rückschnitt der Hauptäste auf 40 bis 60 Zentimeter Länge (Verjüngungsschnitt) wieder auf Vordermann bringen. Wenn Sie den Flieder einstämmig als kleines Bäumchen erziehen möchten, schneiden Sie möglichst schon bei den jungen Pflanzen alle Nebenäste und störende Seitentriebe ab.

Vermehrung – Gelingt auch Amateuren
Sie können Flieder auch selber vermehren, dies gelingt Ihnen am einfachsten durch Wurzelausläufer, die im Frühjahr oder im Herbst mit dem Spaten gestochen werden. Aber Achtung bei Edel-Fliedersorten: Sie werden oft auf Sämlinge der Wildart veredelt, was bedeutet, dass Ihr Nachwuchs ein «Wildling» ist.

Fliederzucker zum Selbermachen
Zutaten

  • Feiner Backzucker
  • Fliederdolden nach persönlichem Geschmack
  • Einweckgläser nach Wahl

Zubereitung

1. Die Fliederdolden nicht waschen sondern etwas schütteln, sodass Insekten herausfallen können. Blüten abzupfen, dabei erneut auf kleine Insekten achten und evtl. entfernen. Ausserdem sollte kein Grün mehr an den Fliederblüten sein, es gibt ansonsten einen bitteren Geschmack ab.

2. Sterilisierte Einweckgläser zur Hälfte mit Fliederblüten füllen. Gläser mit Zucker auffüllen, verschliessen und kräftig schütteln. Den Fliederzucker dunkel und kühl lagern. Nach ein paar Tagen die Blüten aus dem Zucker sieben. Fertigen Fliederzucker erneut in Gläser füllen, luftdicht verschliessen dunkel lagern.

Einsatz
Der Fliederzucker ist schnell angesetzt und kann bereits nach wenigen Tagen zum Süssen von Joghurts, Tee und Gebäck verwendet werden.
Viel Freude beim Ausprobieren.

Die attraktive und gesunde Apfelbeere

Als Bienen-und Augenweide mit weissen Blüten, im Spätsommer mit schwarzen Beeren und im Herbst mit orange bis roter Laubfärbung, das ist die Apfelbeere (Aronia). Die Beeren sind reich an Vitaminen, Mineral-und Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen.

Attraktives Aussehen
Apfelbeeren sind sehr winterharte Sträucher. Das Gehölz kann 1,5 bis 2,5 m hoch werden und ist robust gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Die weissen, schirmähnlichen Blütenstände im Mai ziehen Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an. Im Verlaufe des Sommers bilden sich apfelförmige, 5 bis12 mm grosse Beeren. Sie können ab Mitte August bis Oktober geerntet werden. Das rot gefärbte Fruchtfleisch besitzt ein süss-säuerliches, herbes Aroma.

hauensteinStandort und Verwendung
Die Apfelbeere gedeiht in jedem normalen Gartenboden in sonniger bis halbschattiger Lage und in Gefässen, z. B. auf Balkon und Terrasse. Das anspruchslose Gehölz kann einzeln, in Gruppen oder in Wildhecken verwendet werden. Die Früchte der Apfelbeere eignen sich nicht zum rohen Verzehr, da sie Blausäure enthalten. Die Beeren können aber durch Saften oder Kochen unschädlich gemacht werden. So kann die Apfelbeere getrocknet oder als Saft, Tee, Sirup, Likör, Wein oder Konfitüre genossen werden.

Einfache Pflege
Die Apfelbeere ist gegen Schädlinge und Krankheitsbefall weitgehend resistent und benötigt keinen Pflanzenschutz. Das Gehölz kann jährlich ausgelichtet werden. Heilwirkung der Apfelbeere Neben Vitaminen (vor allem K und C), Mineral- und Ballaststoffen enthalten die Beeren reichlich Anthocyanidine und andere sekundäre Pflanzenstoffe, denen in der Medizin ein grosser Nutzen als Radikalenfänger zugesprochen wird. Die Beeren wirken blutdrucksenkend und als Diuretikum (Ausschwemmung von Wasser aus dem Körper). Die Gerbstoffe in den Beeren helfen bei Magen-, Darm-, Leber- und Gallenbeschwerden. Auf das Immunsystem wirkt die Apfelbeere harmonisierend. Sie wird daher zur Heilung der Folgen von Chemotherapie eingesetzt. Ihr wird auch eine vorbeugende Wirkung bei Darmkrebs und positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel und auf den Fettgehalt des Blutes zugeschrieben.
Mehr Informationen finden Sie unter www.hauenstein-rafz.ch/aronia


Hauenstein AG
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